5-Hütten Panoramaweg auf der Göscheneralp

Neu

Alpine Hüttentour in den Urner Alpen

Eingebettet in die eindrucksvolle Berg- und Gletscherwelt des Kantons Uri liegt die Göscheneralp – eine ursprüngliche Alpenlandschaft, die mit schroffen Granitfelsen, glasklaren Bergseen und gewaltigen Gipfeln begeistert. Ganz in der Nähe des bekannten Ferien- und Skiortes Andermatt erleben wir hier die Schweizer Alpen von ihrer ruhigen und besonders ursprünglichen Seite.

Auf alpinen anspruchsvollen Höhenwegen wandern wir auf dem 5-Hütten Panoramaweg durch diese einzigartige Landschaft. Immer wieder öffnen sich grandiose Ausblicke auf die umliegenden Gipfel und das Göscheneralptal. 

Dabei ist nicht nur die Landschaft ein Erlebnis: Die kleinen, gemütlichen Hütten sind Teil des besonderen Charmes dieser Tour. Nach einem erlebnisreichen Tag erwarten uns herzliche Gastfreundschaft und feine Schweizer Hüttenküche – einfache, authentische Genussmomente mitten in der Bergwelt.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Tour kommt ohne tägliche Transfers aus. Wir wandern direkt von Hütte zu Hütte und lassen das Auto während der gesamten Tour stehen. Das macht den 5-Hütten-Panoramaweg zu einer besonders nachhaltigen Art, die Alpen zu entdecken – und schenkt uns gleichzeitig mehr Zeit, die Landschaft ganz unmittelbar zu erleben.

Abseits des Trubels führt uns unser Weg durch eine stille und beeindruckende Hochgebirgslandschaft. Wer die Schweizer Alpen nicht nur sehen, sondern wirklich erleben möchte, findet hier eine wunderbare Kombination aus grandioser Berg- und Gletscherwelt, ursprünglichen Granitlandschaften, idyllischen Bergseen, gemütlichen Hütten und kulinarischen Genüssen.

6 Tage von Sonntag - Freitag

Kondition:
Technik:
iAbweichung an einzelnen Tagen möglich (siehe Tourenbeschreibung)
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ab
995,00 €
gültig für Alpenvereinsmitglied
1.070,00 € pro Person

Tour in Bildern

Tourenbeschreibung

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Tag 1Göschenen - Salbithütte
Wir treffen uns in Göschenen, direkt auf der anderen Passseite des bekannten Skiortes Andermatt. Zunächst führt uns unser Weg durch dicht bewaldete Hänge auf den Regliberg. Hier können wir eine kleine Einkehr machen bevor wir durch den wunderschönen Tannenwald weiter aufsteigen. Nach ein paar Serpentinen mehr öffnet sich eine mit Lärchen durchsetzte farbenprächtige und abwechslungsreiche Landschaft. Da wir noch etwas Zeit haben, können wir einen kleinen Abstecher zu den idyllischen Grubenseeli machen. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zur Hütte und wir bekommen schon jetzt einen guten Eindruck was für eine umwerfende Landschaft uns die nächsten Tage erwartet.
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1000 mca. 4 Std.
Tag 2Bandlücke - Rorseen - Salbithütte
Nach einem leckeren Frühstück starten wir zur Bandlücke oder wie die Schweizer sagen, zum "Bandlückli", 2353 m. Von hier aus folgen wir dem Weg in Richtung Meiggelenstock. Dabei steigen wir zunächst über ein großes Geröllfeld bis an dessen Fuss und weiter bis nach Grund ab. Sollten wir genügend Kraft und Lust haben, können wir auch noch den Gipfel, 2415 m, besteigen (zusätzl. 150 Hm, ca. 1h). Von hier aus führt uns unser Weg etwas steiler hinauf zu den wunderschön gelegenen Rorseen. Dabei lädt der Gross See direkt zu einem kühlen Bad ein und wir genießen unsere leckere Brotzeit. Weiter vorbei am kleinen Lang See überschreiten wir einen Teil der größten zusammenhängenden Granitplatte der Alpen. Zurück an der Bandlücke schließt sich unser Kreis und wir wandern das letzte Stück auf gleichem Weg zurück zur Hütte. Dort werden wir wieder reichlich mit gutem Essen verwöhnt und besprechen den nächsten Tag.
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950 m950 mca. 6 Std.
Tag 3Salbitbrücke - Voralphütte
Heute steht die berühmte Hängebrücke und der Übergang zur Voralphütte auf dem Programm.
Dazu steigen wir zunächst über einen abwechslungsreichen Bergpfad und etwas Blockgelände in ca. 1,5 Stunden hinauf, bis wir schließlich die Hängebrücke erreichen. Die 90 Meter lange Brücke überquert die "Stotzig-Chälä" und ist damit der direkte Verbindungsweg der beiden SAC-Hütten. Nach der Brücke folgt eine große Felsstufe welche mit einer Leiter eingerichtet ist, sodass wir auch diese gut meistern können. Schon kurz darauf erreichen wir das Salbitschijen-Biwak, das für viele Kletterer des berühmten Salbit-Westgrats als Stützpunkt dient. Hier können auch wir eine kurze Pause machen bevor wir unterhalb der Türme des Westgrates unseren Weg vorbei am Horenfelliboden, Chüeplanggen und Flüestafelweitere über Leitern und Eisentritte fortsetzen. Dieser Abschnitt der Tour hat bereits leichten Klettersteig-Charakter und macht bei Schwindelfreiheit so richtig Spaß! Die Landschaft mit ihren charakteristischen Granit-Formationen ist dabei atemberaubend und lässt jede Anstrengung gleich etwas weniger werden.
Von der sonnigen Terrasse aus haben wir den besten Blick auf die Gletscher des Sustenhorns und können mit einem leckeren Getränk den Tag ausklingen lassen.
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620 m600 mca. 5 Std.
Tag 4Horenfellistock - Bergseehütte
Mit einem leckeren Frühstück starten wir gestärkt in den Tag und überqueren gleich zu Beginn die Voralpreuss. Damit sind wir auf der anderen Talseite und folgen dem Aufstieg zunächst über schöne Bergweiden. Am Schiessend Bach fängt der Weg wieder an, etwas blockiger und felsiger zu werden und wir erreichen die Scharte des Horenfellistock, 2581 m. Die Aussicht hier oben lädt zu einer kleinen Pause ein und wir genießen unsere Brotzeit. Unser weiterer Weg führt über weitere Geröll- und Blockfelder sowie eine mit Ketten versicherte Stelle zur Bergseehütte. Auf dem Weg dorthin hätten wir noch die Möglichkeit den Gipfel des Bergseeschijen, 2820 m, zu besteigen (alpiner Weg T4-T5, zusätzl. 200 Hm Auf- und Abstieg, ca. 3h). Alternativ können wir ein kühles Bad am wunderschönen Bergsee direkt neben der Hütte nehmen und die Füße hochlegen oder wir probieren uns im Krokodil-Klettersteig (C) aus. Alle Möglichkeiten werden dabei ganz an die Verhältnisse sowie die Gruppe angepasst.
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715 m470 mca. 4,5 Std.
Tag 5Chelenalphütte - Dammahütte
Heute liegt ein etwas längerer Tag vor uns, weshalb wir bereits früh in den Tag starten. Der Höhenweg zur Chelenalphütte verläuft relativ flach, dennoch wandern wir auch hier über wegloses und verblocktes Gelände und passieren die ein oder andere mit Ketten versicherte Stelle. Wir überqueren mehrere Wildbäche und kurz vor der Hütte eine kleine Hängebrücke. Auf der Chelenalphütte angekommen, gönnen wir uns eine wohlverdiente Einkehr und stärken uns für den weiteren Weg.
Von der Hütte steigen wir zunächst bis in den Talboden zur Chelenreuss ab und folgen ihrem Verlauf in Richtung Göscheneralpsee. Beim "Hinter Röti" erreichen wir den tiefsten Punkt des Tages und beginnen den Aufstieg zu unserem heutigen Quartier, der wunderschönen Dammahütte, 2439 m. Über Felsbänder wandern wir um den Moosstock herum bis es kurz vor der Hütte nochmal eine kleine leichte Klettersteigpassage gibt.
Auf der Hütte angekommen, werden wir von Andrin und seinem Team bestens versorgt und genießen den letzten gemeinsamen Abend. Die Hütte bietet gerade mal Platz für 18 Leute und wir genießen das familiäre Ambiete mit der unfassbar schönen Aussicht auf den Göschneneralpsee.
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945 m910 mca. 7,5 Std.
Tag 6Göscheneralpsee - Göschenen - Heimreise
Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück treten wir den Abstieg nach Göschenen an. Vorbei an der Staumauer des Göscheneralpsees wandern wir entlang der Göschenerreuss bis zum Zeltplatz Mattli. Hier können wir einen Abstecher zum Berggasthaus Göscheneralp machen und gemütlich einkehren. Bei einem erfrischenden Getränk und leckerem Essen können wir die letzten Tage noch einmal Revue passieren lassen bevor wir weiter nach Göschnen wandern.
Im Vergleich zu den letzten Tagen führt uns der weitere Weg nicht mehr durch wilde Granitlanschaften, sondern über weite Wiesenfelder und Wälder. Sollten unsere Beine schon müde sein, können wir auch mit dem Bus das Tal hinaus fahren (nicht im Tourenpreis inkludiert).
Am Ausgangspunkt angekommen liegt eine wunderschöne Tourenwoche mit lauter Highlights hinter uns und wir treten mit einem Gefühl von Zufriedenheit und voller Stolz die individuelle Heimreise an.
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85 m1420 mca. 5 Std.

Tour-Termine

2027
S100-27-1 11.07.2027 - 16.07.2027AnfragenBuchen
S100-27-2 08.08.2027 - 13.08.2027AnfragenBuchen
genügend Plätze frei
garantierte Durchführung
wenige Plätze
nur noch 1 Platz
Tour ausgebucht
ab
995,00 €
gültig für Alpenvereinsmitglied
1.070,00 € pro Person

Details im Überblick

Leistungen

Staatlich geprüfter Berg- oder Wanderführer
5 x Ü/HP in Hütten (MBZ oder Lager)

Mindestteilnehmerzahl

6 Personen
max. 8 Personen

Zahlungsinfo

Anzahlung 100,00 € p.P. bei Buchung
Restzahlung bis 14 Tage vor Tourenstart

Zusatzkosten

Getränke, Zwischenmahlzeiten & Rucksackproviant: Bargeld ca. 45,00 €/CHF p. P./p. T. nach pers. Bedarf
Parkgebühren
evtl. Transferkosten
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung

Treffpunkt

10:00 Uhr Coop Supermarkt Göschenen

Dauer

6 Tage von Sonntag - Freitag

Rückkehr

am letzten Tag ca. 15:00 Uhr

Parken
kostenpflichtiger Parkplatz am Treffpunkt  

Weitere Infos

Unterbringung & Verpflegung

Unterbringung
In den Hütten sind wir im Matratzenlager oder in Mehrbettzimmern untergebracht. Auf allen Hütten gibt es Waschräume.

 

Verpflegung
In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung, spätestens zwei Wochen vor Tourenstart, angeben). Unterwegs haben wir an ein paar Tagen einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir am Morgen ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu trinken und einen kleinen Snack (Energieriegel) für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Tourentagen informiert dich dein Guide.

Zimmervermittlung bei vorzeitiger Anreise

Tourismus Göschenen Göscheneralp
Bahnhofsplatz
CH-6487 Göschenen
Tel.: +41 41 888 7100
Mail: info@tourismus-goeschenen.ch

weitere Infos

Wichtiger Hinweis
Während der Tour kann es aufgrund von witterungsbedingten Einflüssen oder regionalen Veränderungen zu Abweichungen oder Anpassungen des ausgeschriebenen Tourenverlaufs kommen. Der geplante Tourenverlauf kann deshalb nicht im Detail garantiert werden.

 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
Dieses Programm ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

 

Einreise und Visum
Für die Einreise in die Schweiz benötigst du einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Für die Einreise aus der EU gibt es keine Visapflicht. Weitere Infos findest du beim Auswärtigen Amt.

Guter Rat ist nicht teuer!

Aus Erfahrung wissen wir, dass eine Wochentour in den Bergen für viele Wanderer eine große Herausforderung ist. Leider müssen unsere Bergführer immer wieder feststellen, dass nicht jeder ausreichend vorbereitet ist und die Anforderungen einer solchen Tour unterschätzt werden. Wenn du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs warst, empfehlen wir dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern. Eine vorherige Akklimatisation ist bei jeder Tour sinnvoll.

Antworten auf häufig gestellte Fragen!

* Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ lassen wir uns mit unserer regentauglichen Ausrüstung auch von Regen oder Schnee die Freude am Wandern nicht nehmen. Sollte die Tour/Etappe aus Sicherheitsgründen nicht wie geplant stattfinden können, wird der Guide eine Alternative finden.

* Die beste Zeit für eine mehrtägige Wanderung ist zwischen Mitte Juni und Ende September. Zu Beginn und am Ende der Saison müssen wir unter Umständen mit Schneefeldern rechnen. In den Bergen ist grundsätzlich auch in den Sommermonaten jederzeit Schneefall möglich.

* Eine Wochentour in den Bergen ist für viele Wanderer eine große Herausforderung. Wir sind auf guten Bergwegen unterwegs. Oftmals sind die Wege steil oder auch felsig, manchmal erdig und auch rutschig. Wenn du bereits Erfahrung im Wandern hast und entsprechende Ausdauer mitbringst, trittsicher (sicheres Gehen auf unebenen, steinigen und auch unbefestigten Wegen) und weitestgehend schwindelfrei bist, wirst du auf der Tour genussvoll unterwegs sein. Warst du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs, empfehlen wir dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern und Kennenlernen.

* Solltest du tatsächlich eine Tour abbrechen müssen und dir dadurch Zusatzkosten entstehen (Taxitransfer, zusätzliche Hotelübernachtung, o.ä.), werden diese Kosten nicht von der Bergschule erstattet (siehe AGB der Bergschule Kleinwalsertal). Deshalb empfehlen wir ausdrücklich eine Reiseversicherung, die auch den Abbruch einer Tour abdeckt.

* In der Ausrüstungsliste findest du alles, was du für deine Tour benötigst. Besonderes Augenmerk solltest du auf deine Bergschuhe verwenden. Der Schaft der Schuhe muss über die Knöchel gehen, die Kategorie B/C ist empfehlenswert. Wichtig sind ein gutes Profil, die Stabilität und der Zustand des Schuhs. Ein bequemer Bergschuh ist nicht unbedingt für eine mehrtägige Tour geeignet. Bei alten Schuhen kommt es häufig vor, dass sich die Sohle ablöst. Deshalb lohnt sich besonders bei den Schuhen die Investition in ein neues Paar.

* Wir sind in den Hütten im Lager oder in Mehrbettzimmern, im Hotel bzw. im Gasthof im Doppel- oder auch Mehrbettzimmer untergebracht. Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können.

* In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung angeben). Unterwegs gibt es oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu Trinken und einen kleinen Snack für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Wandertagen informiert dich dein Guide.

* Unverträglichkeiten oder besondere Diäten (z. B. vegane Kost, Gluten- oder Laktoseintoleranz) sind bei Unterbringung im Hotel oder im Gasthaus in der Regel kein Problem. Auf den Hütten hingegen ist eine Sonderverpflegung nur bedingt möglich. Dafür solltest du eigenständig vorsorgen.

Kartenmaterial

swisstopo Landeskarte 1:25.000 – Blatt 1231 Urseren und  swisstopo Landeskarte 1:25.000 – Blatt 1211 Meiental oder mit gängigen Karten-Apps wie swisstopo-App, Outdooractive, Alpenvereinaktiv oder PeakFinder.

Anfahrt & Parken

Der Treffpunkt zu deiner Tour ist sowohl mit dem PKW als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut und einfach zu erreichen. Bitte plane genügend Zeit ein, um rechtzeitig zum Treffpunkt zu kommen.

PKW
Die zentrale Lage macht die Anreise aus allen Richtungen kurz und angenehm. Von Zürich und Lugano erreicht man die Ferienregion Andermatt bereits nach eineinhalb bis zwei Stunden Reisezeit. Mit dem Auto auf der Autobahn A2 bis Göschenen.
Parken:
Direkt am Treffpunkt sind kostenpflichtige Parkplätze. Über die ParkingPay-App kann eine Parkbewilligung für 6 Tage für 30,00 CHF gekauft werden (Stand 2026).
Auf dem Europaparkplatz kann ebenfalls für merher Tage geparkt werden. Bis zu 3 Tagen kann ein Ticket am Automat gelöst werden bzw. kann für eine längere Dauer ebenfalls über die ParkingPay-App eine Parkbewilligung für 1 Monat gelöst werden, Preis 40,00 CHF (Stand 2026).

Bahn und Bus
Göschenen ist direkt an das Schweizer Bahnnetz angebunden und mit dem Zug aus Richtung Zürich / Luzern, Basel sowie aus dem Tessin gut erreichbar.

Mitfahrzentrale
Eine gemeinsame Anreise ist nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch äußerst unterhaltsam. Nutze unseren Service unter folgendem Link: Mitfahrzentrale

Routenplaner

Treffpunkt

10:00 Uhr Coop Supermarkt Göschenen

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Bergschule Kleinwalsertal GmbH, Walserstr. 262, A-6992 Hirschegg

Wissenswertes zur Region

Die Göscheneralp im Kanton Uri ist ein eindrucksvolles Hochtal am Ende des Göscheneralptals und liegt eingebettet in die imposante Bergwelt der Urner Alpen. Hier treffen wilde Felslandschaften, grüne Alpweiden, klare Bergbäche und hoch aufragende Gipfel aufeinander. Die ursprüngliche Landschaft und die Ruhe machen die Region zu einem besonderen Erlebnis für Wanderer, Bergsteiger und Naturliebhaber.

Ein markanter Mittelpunkt des Tales ist der Göscheneralpsee. Der Stausee liegt am Ende des Göscheneralptals und wird von den umliegenden Bergen und Gletschern gespeist. Wasser spielt in der gesamten Region eine wichtige Rolle und prägt seit jeher die Landschaft. Gleichzeitig zeugt der Stausee davon, wie die Kraft der alpinen Natur auch zur Energiegewinnung genutzt wird.

Rund um die Göscheneralp eröffnet sich eine beeindruckende hochalpine Bergwelt. Gipfel wie der Dammastock und das Sustenhorn sowie zahlreiche Gletscher bilden eine imposante Kulisse. Auf den Wanderwegen lässt sich der Übergang von den bewaldeten Talhängen über blühende Alpweiden bis hin zu kargen Fels- und Gerölllandschaften unmittelbar erleben. Besonders eindrücklich ist dabei die Vielfalt der Landschaft auf kleinstem Raum.

Auch die alpine Tier- und Pflanzenwelt ist ein wichtiger Bestandteil der Region. Mit etwas Glück lassen sich Murmeltiere, Gämsen oder Steinböcke beobachten. Im Frühsommer verwandeln zahlreiche Alpenblumen die Wiesen in farbenprächtige Blütenteppiche, während weiter oben noch lange Schneefelder und Gletscher die Landschaft prägen.

Die Göscheneralp ist zudem eng mit der traditionellen Alpwirtschaft verbunden. Im Sommer werden die höher gelegenen Weiden genutzt und die alpine Landwirtschaft trägt bis heute zum charakteristischen Landschaftsbild bei. Alphütten, Weideflächen und traditionelle Wege erinnern daran, dass die Berge nicht nur Erholungsraum, sondern seit Jahrhunderten auch Lebens- und Wirtschaftsraum sind.

Eine besondere Bedeutung hat die Region rund um Göschenen auch für die Schweizer Verkehrs- und Alpgeschichte. Göschenen liegt am Eingang zum Gotthardgebiet und war bereits früh ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt auf der Verbindung zwischen Nord und Süd. Von hier führt der Weg in das ruhigere und zunehmend hochalpine Göscheneralptal – ein spannender Gegensatz zwischen bedeutender Verkehrsgeschichte und ursprünglicher Berglandschaft.

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Ausrüstung

Der Rucksack sollte keinesfalls größer als 40l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr wird eingepackt. Der Rucksack sollte zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für Touren im Sommer findest du hier. Für eine Alpenüberquerung sollte der Rucksack keinesfalls mehr als 8 kg wiegen. Für Schneeschuhtouren muss im Rucksack Platz für die Sicherheitsausrüstung (Schaufel und Sonde) sein.

Es ist sehr hilfreich, wenn man seinen Rucksack immer nach dem gleichen Schema packt und jedes Teil seinen festen Platz hat. So findet man seine Sachen schneller (bei Regen oder Kälte ein wirklicher Vorteil). Es ist empfehlenswert, Kleidung, Hygiene, Medizin, Essen, etc. in optisch unterschiedliche Tüten (es reichen normale Plastiktüten) einzupacken. Das ist übersichtlich, das Packen fällt leichter und man schützt die Ausrüstung gleichzeitig vor Regen. Alternativ sind natürlich auch wasserdichte Packsäcke möglich.

Für mehrtägige Wandertouren sind Schuhe der Kategorie B, idealerweise B/C mit einem Schaft, der über die Knöchel geht, ein absolutes Muss. Ein fester Schuh bietet deutlich mehr Stabiliät. Wenn du neue Schuhe kaufst, solltest du diese unbedingt vorher einlaufen. Wenn deine Schuhe schon ein paar Jahre alt sind, solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken - auch wenn er dir gut passt. Mit der Zeit härtet die Sohle aus, wird unflexibler und es besteht die Gefahr, dass sich die Sohle ablöst. Für Damen und Herren ist dieses Modell zu empfehlen.

Für Schneeschuhtouren sind diese Bergschuhe ebenfalls bestens geeignet. Wenn du nur eine Tagestour mit Schneeschuhen machst, genügen auch feste Winterstiefel zum Schnüren oder wasserdichte Bergschuhe, an welchen die Schneeschuhe befestigt werden können.

Stöcke sind vor allem bei langen Abstiegen sehr hilfreich, um deine Gelenke zu schonen. Bei anstrengenden Aufstiegen ist der Einsatz ebenfalls zur Unterstützung zu empfehlen. Im Frühsommer, wenn noch Schnee in den Bergen liegt, sind Stöcke mit großen Tellern ein Sicherheitsfaktor. Zu dieser Jahreszeit bzw. immer wenn mit größeren Schneefeldern in den Bergen zu rechnen ist, gehören Stöcke zur Standardausrüstung.

Mit der sogenannte Y-Schlinge, sprich deinem Klettersteigset, steht der Begehung eines Klettersteiges nichts mehr im Wege. Bitte achte darauf, dass dein Klettersteigset einen Ruhekarabiner besitzt. Das Klettersteigset wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Je nach Länge der Tour benötigst du ein weiteres Paar zum Wechseln. Bei Sommertouren kannst du die Socken auch mal auswaschen. Wir empfehlen Socken aus Merino-Wolle. Für Wintertouren empfehlen wir etwas wärmere Socken mit einem höheren Schaft. Wichtig ist ein guter Sitz der Socken, damit kann das Risiko der Blasenbildung deutlich verringert werden.

Je nach Länge der Tour benötigst du zwei bis drei Garnituren zum Wechseln. Eine Garnitur trägst du bereits bei Tourenstart. Wir empfehlen Wäsche aus Merino-Wolle. Erfahrungsgemäß beginnt Synthetik-Material nach einiger Zeit unangenehm zu riechen. Bei Sommertouren kann die Unterwäsche auch mal ausgewaschen werden. Sehr gute Erfahrung haben wir mit Unterwäsche von super.natural für Damen und Herren gemacht.

Abhängig von deiner Tour muss eine kurze Hose mit. Diese sollte leicht sein und ein kleines Packmaß haben (Beispiel Damen und Herren).

Je nach Tour und Wetterlage trägst du diese Hose bereits zum Tourenstart. Die Qualität der Hose sollte an den Charakter der Tour angepasst sein. Eine dünne Hose eignet sich für Touren, die nicht weit über 2.000 m hinaus gehen. Ein etwas robusteres Material ist für unsere Alpenüberquerungen ratsam. Zip-Off-Hosen sind eine gute Möglichkeit, um Gewicht zu sparen. Für Hochtouren benötigst du unter Umständen eine Hose, die am Beinende verstärkt ist, um beim Gehen mit Steigeisen einen entsprechenden Schutz zu haben. Für Schneeschuhtouren sollte die Hose entsprechend warm und eventuell gefüttert sein. Alternativ ist auch eine lange Unterhose als weitere Wärmeschicht möglich.

Für eine Tour mit Hütten-Übernachtungen benötigst du eine leichte Hose für deinen Aufenthalt auf der Hütte. Hier solltest du unbedingt auf das Gewicht und ein kleines Packmaß achten.

Abhängig von deiner Tour benötigst du ein zweites Shirt (Beispiel Herren & Beispiel Damen) zum Wechseln. Je nach Wetter und Tour trägst du dieses Shirt (wärmere Version) vielleicht schon am Körper. Wir empfehlen auch hier Merino-Wolle. Das Shirt kannst du bei Sommertouren auch mal auswaschen. Möglicherweise ist eine Weste eine gute Ergänzung statt eines weiteren Shirts, das ist aber natürlich dir überlassen. Achte auch hier auf das Gewicht.

Abhängig vom Charakter und der Länge der Tour benötigst du vielleicht ein zweites Shirt. Während einer Sommertour kann das Shirt (Beispiel Damen & Beispiel Herren) auch mal von Hand gewaschen werden. Diese Shirts gibt es auch in unserem Bergschulbüro im Kleinwalsertal käuflich zu erwerben (solange der Vorrat reicht).

Diese wärmende Schicht kann eine Primaloft-, Daunen-, Fleece- oder Softshelljacke (Beispiel Damen & Beispiel Herren) sein. Wichtig ist, dass eine Regenjacke bzw. Hardshelljacke darüber passt. Diese kannst du als zusätzliche Wärmeschicht tragen. Das Schichtprinzip hat sich in den Bergen bewährt. Mehrere dünne Schichten übereinander bieten Flexibilität in Bezug auf Temperatur und Wetter.

Der Regenschutz ist mit das Wichtigste in unserer Ausrüstung. Das Wetter in den Bergen kann sich sehr schnell ändern. Neben einer Regenjacke (Damen/Herren) muss auch eine Regenhose bei jeder Tour in den Rucksack. Ein Regenponcho ist ungeeignet, ein Windstoß genügt um deine Sicht einzuschränken, was wiederum die Trittsicherheit beeinflusst.

Egal ob Winter- oder Sommertour - eine Mütze oder ein Stirnband gehört in deinen Rucksack. Je nach Vorliebe reicht auch ein Stirnband. Die Kapuze dient dann als zusätzlicher Wärmeschutz am Kopf.

In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Auch im Sommer kann es in der Höhe empfindlich kalt werden. Deshalb gehören leicht gefütterte Handschuhe auch im Sommer in den Rucksack.

Für Touren im Winter sind leicht gefütterte Handschuhe ideal, wenn es nicht zu kalt ist oder wenn dich ein schweißtreibender Aufstieg fordert. Abhängig von deiner Tour musst du ein zweites Paar, wärmer gefüttert, mitnehmen. Gerade bei Touren im Schnee (Hoch-, Ski-, Freeride- oder Schneeschuhtouren) können die Temperaturen deutlich schwanken.

Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Schildmütze oder ein Sonnenhut.

Deine Trinkflasche sollte mindestens 1 bis 1,5 Liter fassen (als eine Flasche oder zwei Flaschen). Bei den meisten Touren kann man zwischendurch die Flasche auffüllen. Dennoch solltest du sicherstellen, dass du auf langen Strecken genügend zum Trinken dabei hast.

Je nach persönlichem Bedarf reichen dir für den ersten Tag ein paar Energieriegel. Oftmals kannst du während der Tour auf den Hütten oder bei Aufenthalten im Tal Riegel kaufen. In vielen Unterkünften ist es möglich ein Lunchpaket zu bestellen. Deshalb brauchst du nur für den ersten Tag Verpflegung mitnehmen.

Regenschirme können in der Bergschule für die Dauer der Tour ausgeliehen oder käuflich erworben werden (solange der Vorrat reicht). Beachte: nur möglich bei Tourenstart im Kleinwalsertal.

Ein Regenschirm ist bei normalen Wanderungen auf Wegabschnitten ohne große Schwierigkeiten oftmals sehr nützlich. Es gibt Modelle, die einen zusätzlichen Schutz für den Rucksack bieten - sogenannte Swing backpack-Modelle - oder auch Schirme, die am Rucksack befestigt werden können - handsfree-Modelle.

Auf den allermeisten Hütten gibt es Hüttenschuhe zum Ausleihen. Wenn dein Rucksack nicht zu schwer ist, kannst du deine eigenen Schuhe mitnehmen.

Achte bei deinen Hygieneartikeln (Shampoo, Duschgel, etc.) auf kleine Reisegrößen. Die kleinen Größen reichen für die Tourdauer und das Gewicht ist deutlich geringer.

Am besten eignen sich Mikrofaserhandtücher. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Farben und sie sind sehr platzsparend. Ein kleiner Waschlappen ist sehr hilfreich, wenn es auf einer Hütte keine Dusche gibt.

Bei Mehrtagestouren gibt es in der ein oder anderen Unterkunft die Möglichkeit den Spa-Bereich nach Abklärung vor Ort an der jeweiligen Rezeption evtl. gegen Gebühr zu nutzen. Außerdem kommen wir auf einigen Touren an schönen Bergseen vorbei, welche zu einem kühlen Bad einladen. Gerne kannst du deine Badebekleidung einpacken.

Bei deiner Canyoningtour hast du unter dem Canyoninganzug deine eigenen Badesachen an. Bringe neben deiner Badebekleidung auch ein Handtuch und dementsprechende Wechselbekleidung mit.

Ein Hüttenschlafsack ist bei allen Touren mit Hüttenübernachtung aus Hygienegründen Vorschrift. Auf den Berghütten können die Bettlaken und Decken nicht täglich gereinigt werden. Es gibt Modelle aus Synthetik, Seide oder Merinowolle. Achte auf ein kleines Packmaß und geringes Gewicht. Der Hüttenschlafsack darf keinen Reißverschluss haben.

Bargeldloses Bezahlen ist nur auf wenigen Hütten möglich. Deshalb musst du genügend Bargeld mitnehmen, um alle Kosten, die nicht in deiner Pauschale inkludiert sind, zu begleichen. Wie viel du mitnimmst, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Ein grober Richtwert sind etwa 45,00 € pro Tag und pro Person.

Eine gute Stirnlampe findest du hier und gehört ebenfalls bei dieser Tour zu deiner Ausrüstung. Die Lampe kann nicht nur während der Hüttenübernachtung zum Einsatz kommen, auch untertags während der Tour.

Um mögliche Engpässe beim Laden der Handys zu vermeiden, kann eine Powerbank hilfreich sein. Wenn du das zusätzliche Gewicht sparen möchtest, solltest du dich bei der Nutzung des Handys einschränken.

Auf Touren mit Hüttenübernachtung sind Ohropax sehr hilfreich. Du bist möglicherweise in größeren Bergsteigerlagern untergebracht und teilst dir diesen Raum mit anderen.

Ein hautverträgliches Tape zum Abkleben von empfindlichen Stellen im Schuh sollte unbedingt mit in den Rucksack. Außerdem ist es hilfreich, vorsorglich Blasenpflaster mitzunehmen. Neben deinen persönlichen Medikamenten solltest du auch Schmerzmittel und ein bisschen Verbandsmaterial mitnehmen, aber alles natürlich nur in kleinen Mengen und klein verpackt.


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995,00 €
gültig für Alpenvereinsmitglied
1.070,00 € pro Person
Mit Profis
am Berg.