Hochtouren Aufbaukurs

Eisklettern auf dem Piztaler Gletscher

Vorhandenes Wissen ausbauen und Neues dazulernen

Unser Stützpunkt für diese Tage ist das Taschachhaus im Pitztal auf 2.434 m. In unmittelbarer Umgebung bieten sich uns ideale Voraussetzungen für sämtliche Ausbildungsinhalte dieses Kurses, um das bisher vorhandene Wissen auszubauen, weiter zu verfestigen und Neues dazu zu lernen. Auch bei Schlechtwetter ist für Programm gesorgt, da die Hütte über eine Kletterhalle mit 112 m² Kletterfläche verfügt, in der z. B. eine Gletscherspaltenbergung bestens "trocken" geübt werden kann.

3 Tage von Freitag - Sonntag

Kondition:
Technik:
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575,00 €
pro Person ab 5 Personen

Tour in Bildern

Eisklettern auf dem Piztaler GletscherGletscher im Hintergrund bei unserem Aufbaukurs für HochtourengeherTrocken-Training im Taschachhaus beim Hochtouren Aufbaukurs im PitztalKartenkunde beim Eiskurs - 3 Tage Ausbildung im Pitztal

Tourenbeschreibung

Alle Tagesbeschreibungen anzeigen
Tag 1Anreise Pitztal - Materialcheck - Aufstieg zum Taschachhaus
Vom Treffpunkt fahren wir mit dem eigenen Fahrzeug zum Parkplatz der Pitztaler Gletscherbahn (1.750 m). Hier starten wir mit unserem Aufstieg zum Taschachhaus (2.434 m).
Den Rest des Tages werden wir unsere Kenntnis in der Knotenkunde, Materialkunde sowie moderner Tourenplanung widmen, auffrischen und festigen.
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750 mca. 5 Std.
Tag 2Ausbildungstag am Gletscher
Der Taschachferner bietet mit all seinen Facetten ein perfektes Trainingsgelände, um weitere Kletter- sowie Rettungstechniken im hochalpinen Umfeld zu perfektionieren. Die Auf- und Abstiegsmeter hängen davon ab, wo wir unsere Praxiseinheit durchführen können.
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500 m500 mca. 8 Std.
Tag 3Ausbildungstour auf einen umliegenden 3000er oder Vertiefung der Ausbildungsinhalte in Hüttenumgebung
Durch die herausragende Vielseitigkeit rund um die Wildspitze (3.770 m), geht es heute zum Eisklettern, sowie dem Ausarbeiten verschiedener Seilschaftsabläufe und dem Erkennen alpiner Gefahren. Abhängig von der gewählten Tour kommen noch weitere Aufstiegs- und Abstiegsmeter dazu. Nach einer gründlichen Nachbesprechung geht es zurück ins Tal.
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300 m1050 mca. 6 Std.

Praxis im Eis:

Grundlagen aus dem Basiskurs vertiefen
verschiedene Anseilarten auf dem Gletscher
Seilschaftsablauf in kombiniertem Gelände Fels/Eis
Verwendung des Seiles in Fels und Eis mit der Auswahl der richtigen Seillänge
verschiedene Spaltenbergungstechniken
Selbstrettung aus der Spalte
Abseilen an verschiedenen Fixpunkten

Theorie im Eis:

Vertiefung Knotenkunde und Materialkunde
Kartenkunde und Umgang mit Führerliteratur
Orientierung auf Tour und Spuranlage
Alpine Gefahren und deren Konsequenzen
Erste Hilfe
Wetterkunde in Planung und vor Ort
App unterstützte Tourenplanung

Tour-Termine

2026
S95-26-1 26.06.2026 - 28.06.2026AnfragenBuchen
S95-26-2 24.07.2026 - 26.07.2026AnfragenBuchen
erste Buchungen vorhanden
garantierte Durchführung
wenige Plätze
nur noch 1 Platz
Tour ausgebucht
575,00 €
pro Person ab 5 Personen

Details im Überblick

Leistungen

Staatlich geprüfter Bergführer
2 x Ü/HP in Hütte (MBZ oder Lager)
Theorieeinheit
Technische Ausrüstung (leihweise)

Mindestteilnehmerzahl

5 Personen
max. 6 Personen

Zahlungsinfo

Anzahlung 100,00 € p.P. bei Buchung
Restzahlung bis 14 Tage vor Tourenstart

Zusatzkosten

Getränke, Zwischenmahlzeiten & Rucksackproviant: Bargeld ca. 45,00 € p. P./p. T. nach pers. Bedarf
Rucksacktransport (max. 15 kg/10,00 € - Anmeldung erforderlich)
Parkgebühren
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung

Möglicher Aufpreis
70,00 € p. P. in Kleingruppe bei 4 Teilnehmern
Treffpunkt

09:45 Uhr Hotel Gundolf Tieflehn (Pitztal)

Dauer

3 Tage von Freitag - Sonntag

Rückkehr

Rückkehr am letzten Tag ca. 15:00 Uhr

Parken
Pitztaler Gletscherbahn - kostenpflichtig  
Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
Dieses Programm ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet

Weitere Infos

Kartenmaterial

Alpenvereinskarten Bl. 30/2 Ötztaler Alpen/Weißkugel, 30/6 Ötztaler Alpen/Wildspitze, 30/3 Ötztaler Alpen/Kaunergrat, https://shop.alpenverein.at

Unterbringung

Für die Dauer des Kurses sind wir im Taschachhaus im Pitztal untergebracht.

In den Hütten sind wir im Matratzenlager oder in Mehrbettzimmern untergebracht. Auf allen Hütten gibt es Waschräume, einige Hütten bieten auch eine Duschmöglichkeit.
Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können.

Allgemein

Anreise

PKW:
Über die A7 - Reutte - Fernpaß - Imst ins Pitztal oder von München kommend über Garmisch - Fernpaß - Imst - Pitztal

Bahn und Bus:
Mit der Bahn zum Bahnhof Imst, dann mit dem Postbus ins Pitztal bis St. Leonhard/Mandarfen/Mittelberg

Parken
Pitztaler Gletscherbahn - kostenpflichtig

Zimmervermittlung bei vorzeitiger Anreise
Ferienregion Pitztal Tourismusverband
www.pitztal.comTel. +43 (5414) 86999

Sicherheitsausrüstung
Solltest du keine eigene Sicherheitsausrüstung haben, wird diese von uns gestellt. Hierfür bitten wir um eine kurze Info, damit der Guide die Ausrüstung entsprechend mitnehmen kann.

Wichtiger Hinweis
Während der Tour kann es aufgrund von witterungsbedingten Einflüssen oder regionalen Veränderungen zu Abweichungen oder Anpassungen des ausgeschriebenen Tourenverlaufs kommen. Der geplante Tourenverlauf kann deshalb nicht im Detail garantiert werden.

Guter Rat ist nicht teuer!

Antworten auf häufig gestellte Fragen!

* Wir empfehlen eine vorherige Akklimatisation.

* Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ lassen wir uns mit unserer regentauglichen Ausrüstung auch von Regen oder Schnee die Freude am Wandern nicht nehmen. Sollte die Tour/Etappe aus Sicherheitsgründen nicht wie geplant stattfinden können, wird der Guide eine Alternative finden.

* Die beste Zeit für eine Hochtour ist zwischen Ende Juni und Anfang August (je nach Region und Tour unterschiedlich). Zu Beginn und am Ende der Saison müssen wir unter Umständen auch neben den Gletschern mit Schneefeldern rechnen. In den Bergen ist grundsätzlich auch in den Sommermonaten jederzeit Schneefall möglich.

*Bevor du eine Hochtour machst, empfehlen wir dringend unseren Hochtourenkurs für Einsteiger oder eine unserer leichteren Hochtouren zum Reinschnuppern. Dabei wirst du praxisnah auf deine erste Hochtour vorbereitet. Leider müssen unsere Guides immer wieder feststellen, dass sich manch einer zu viel zumutet und zu wenig Grundkenntnisse vorhanden sind.

* Solltest du tatsächlich eine Tour abbrechen müssen und dir dadurch Zusatzkosten entstehen (Taxitransfer, zusätzliche Hotelübernachtung, o.ä.), werden diese Kosten nicht von der Bergschule erstattet (siehe AGB der Bergschule Kleinwalsertal). Deshalb empfehlen wir ausdrücklich eine Reiseversicherung, die auch den Abbruch einer Tour abdeckt.

* In der Ausrüstungsliste findest du alles, was du für deine Tour benötigst. Besonderes Augenmerk solltest du auf deine Bergschuhe verwenden. Der Schaft der Schuhe muss über die Knöchel gehen und sollte die Kategorie C aufweisen. Da ihr auf eurer Tour Steigeisen benötigt, sollte der Schuh mindestens bedingt Steigeisenfest sein. Wichtig sind zudem ein gutes Profil, die Stabilität und der Zustand des Schuhs. Ein bequemer Bergschuh ist nicht unbedingt für eine Hochtour geeignet. Bei alten Schuhen kommt es häufig vor, dass sich die Sohle ablöst. Deshalb lohnt sich besonders bei den Schuhen die Investition in ein neues Paar.

* Wir sind in den Hütten im Lager oder in Mehrbettzimmern, im Hotel bzw. im Gasthof im Doppel- oder auch Mehrbettzimmer untergebracht. Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können.

* In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung angeben). Unterwegs gibt es oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu Trinken und einen kleinen Snack für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Wandertagen informiert dich dein Guide.

* Unverträglichkeiten oder besondere Diäten (z. B. vegane Kost, Gluten- oder Laktoseintoleranz) sind bei Unterbringung im Hotel oder im Gasthaus in der Regel kein Problem. Auf den Hütten hingegen ist eine Sonderverpflegung nur bedingt möglich. Dafür solltest du eigenständig vorsorgen.

Routenplaner

Treffpunkt

09:45 Uhr Hotel Gundolf Tieflehn (Pitztal)

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Bergschule Kleinwalsertal GmbH, Walserstr. 262, A-6992 Hirschegg

Wissenswertes zur Region

Das Taschachhaus ist der ideale Ausgangs- und Stützpunkt für diesen Aufbaukurs. Bei schlechtem Wetter können wir in die Kletterhalle der Hütte ausweichen und dort unser Kursinhalte im "Trockenen" üben. Die ursprüngliche Hütte wurde 1873/74 als dritte Hütte des Deutschen Alpenvereins errichtet. In den Jahren 1969 und 1979/80 wurde das Taschachhaus erweitert und modernisiert. Das jetzige Winterhaus wurde 1999 errichtet. Von 2005 bis 2008 wurde das Haupthaus erneuert und erweitert. Mit 01.01.2010 hat die Sektion München das Taschachhaus von der Sektion Frankfurt erworben.

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Ausrüstung

Der Rucksack sollte keinesfalls größer als 40l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr wird eingepackt. Der Rucksack sollte zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für Touren im Sommer findest du hier. Für eine Alpenüberquerung sollte der Rucksack keinesfalls mehr als 8 kg wiegen. Für Schneeschuhtouren muss im Rucksack Platz für die Sicherheitsausrüstung (Schaufel und Sonde) sein.

Es ist sehr hilfreich, wenn man seinen Rucksack immer nach dem gleichen Schema packt und jedes Teil seinen festen Platz hat. So findet man seine Sachen schneller (bei Regen oder Kälte ein wirklicher Vorteil). Es ist empfehlenswert, Kleidung, Hygiene, Medizin, Essen, etc. in optisch unterschiedliche Tüten (es reichen normale Plastiktüten) einzupacken. Das ist übersichtlich, das Packen fällt leichter und man schützt die Ausrüstung gleichzeitig vor Regen. Alternativ sind natürlich auch wasserdichte Packsäcke möglich.

Der Tagesrucksack sollte keinesfalls größer als 25l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr muss mit. Der Rucksack muss zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für die ganzjährigen Tagestouren findest du hier.

Zu der Ausrüstung beim Hochtourengehen gehören Steigeisen, daher benötigst du einen steigeisenfesten Bergschuh. Auch bei Neulingen im Eis empfehlen wir die richtige Schuhausrüstung. Wenn du neue Schuhe kaufst, musst du diese unbedingt vorher einlaufen. Wenn deine Schuhe schon ein paar Jahre alt sind, solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken - auch wenn er dir gut passt. Mit der Zeit härtet die Sohle aus und es besteht die Gefahr, dass diese sich ablöst.

Auf Gletschertouren oder anspruchsvollen Skitouren kombiniert mit Bergtouren gehören Steigeisen in jedem Fall zur Ausrüstung. Die Steigeisen werden dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Bitte teile uns deine Schuhgröße mit, damit wir die passenden Eisen für dich reservieren können. Gerne kannst du auch deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Stöcke sind vor allem bei langen Abstiegen sehr hilfreich, um deine Gelenke zu schonen. Bei anstrengenden Aufstiegen ist der Einsatz ebenfalls zur Unterstützung zu empfehlen. Im Frühsommer, wenn noch Schnee in den Bergen liegt, sind Stöcke mit großen Tellern ein Sicherheitsfaktor. Zu dieser Jahreszeit bzw. immer wenn mit größeren Schneefeldern in den Bergen zu rechnen ist, gehören Stöcke zur Standardausrüstung.

Für Notfälle, auch im Falle von Verletzungen, gehört ein leichter Biwaksack im Winter und bei Hochtouren immer in den Rucksack. Es gibt kleine und sehr leichte Ausführungen, die bestens geeignet sind und nicht viel kosten.

Ein Steinschlaghelm schützt uns auf der Tour und gehört zu deiner technischen Ausrüstung dazu. Ein Helm wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Ein Sitzgurt sollte einen guten stabilen Sitz um das Becken und die Oberschenkel haben. Bei Wintertouren und Hochtouren eignet sich eine ungepolsterte Variante. Im Sommer empfiehlt sich ein gepolsterter Klettergurt. Der Sitzgurt wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Der Drei-Wege Sicherheitskarabiner (z. B. Ball-Lock von Petzl) wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Bei Hochtouren und anspruchsvollen Skitouren darf ein Eispickel in deiner Ausrüstung nicht fehlen. Der Pickel wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Je nach Länge der Tour benötigst du ein weiteres Paar zum Wechseln. Bei Sommertouren kannst du die Socken auch mal auswaschen. Wir empfehlen Socken aus Merino-Wolle. Für Wintertouren empfehlen wir etwas wärmere Socken mit einem höheren Schaft. Wichtig ist ein guter Sitz der Socken, damit kann das Risiko der Blasenbildung deutlich verringert werden.

Je nach Länge der Tour benötigst du zwei bis drei Garnituren zum Wechseln. Eine Garnitur trägst du bereits bei Tourenstart. Wir empfehlen Wäsche aus Merino-Wolle. Erfahrungsgemäß beginnt Synthetik-Material nach einiger Zeit unangenehm zu riechen. Bei Sommertouren kann die Unterwäsche auch mal ausgewaschen werden. Sehr gute Erfahrung haben wir mit Unterwäsche von super.natural für Damen und Herren gemacht.

Je nach Tour und Wetterlage trägst du diese Hose bereits zum Tourenstart. Die Qualität der Hose sollte an den Charakter der Tour angepasst sein. Eine dünne Hose eignet sich für Touren, die nicht weit über 2.000 m hinaus gehen. Ein etwas robusteres Material ist für unsere Alpenüberquerungen ratsam. Zip-Off-Hosen sind eine gute Möglichkeit, um Gewicht zu sparen. Für Hochtouren benötigst du unter Umständen eine Hose, die am Beinende verstärkt ist, um beim Gehen mit Steigeisen einen entsprechenden Schutz zu haben. Für Schneeschuhtouren sollte die Hose entsprechend warm und eventuell gefüttert sein. Alternativ ist auch eine lange Unterhose als weitere Wärmeschicht möglich.

Für eine Tour mit Hütten-Übernachtungen benötigst du eine leichte Hose für deinen Aufenthalt auf der Hütte. Hier solltest du unbedingt auf das Gewicht und ein kleines Packmaß achten.

Abhängig von deiner Tour benötigst du ein zweites Shirt (Beispiel Herren & Beispiel Damen) zum Wechseln. Je nach Wetter und Tour trägst du dieses Shirt (wärmere Version) vielleicht schon am Körper. Wir empfehlen auch hier Merino-Wolle. Das Shirt kannst du bei Sommertouren auch mal auswaschen. Möglicherweise ist eine Weste eine gute Ergänzung statt eines weiteren Shirts, das ist aber natürlich dir überlassen. Achte auch hier auf das Gewicht.

Abhängig vom Charakter und der Länge der Tour benötigst du vielleicht ein zweites Shirt. Während einer Sommertour kann das Shirt (Beispiel Damen & Beispiel Herren) auch mal von Hand gewaschen werden. Diese Shirts gibt es auch in unserem Bergschulbüro im Kleinwalsertal käuflich zu erwerben (solange der Vorrat reicht).

Diese wärmende Schicht kann eine Primaloft-, Daunen-, Fleece- oder Softshelljacke (Beispiel Damen & Beispiel Herren) sein. Wichtig ist, dass eine Regenjacke bzw. Hardshelljacke darüber passt. Diese kannst du als zusätzliche Wärmeschicht tragen. Das Schichtprinzip hat sich in den Bergen bewährt. Mehrere dünne Schichten übereinander bieten Flexibilität in Bezug auf Temperatur und Wetter.

Der Regenschutz ist mit das Wichtigste in unserer Ausrüstung. Das Wetter in den Bergen kann sich sehr schnell ändern. Neben einer Regenjacke (Damen/Herren) muss auch eine Regenhose bei jeder Tour in den Rucksack. Ein Regenponcho ist ungeeignet, ein Windstoß genügt um deine Sicht einzuschränken, was wiederum die Trittsicherheit beeinflusst.

Egal ob Winter- oder Sommertour - eine Mütze oder ein Stirnband gehört in deinen Rucksack. Je nach Vorliebe reicht auch ein Stirnband. Die Kapuze dient dann als zusätzlicher Wärmeschutz am Kopf.

In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Auch im Sommer kann es in der Höhe empfindlich kalt werden. Deshalb gehören leicht gefütterte Handschuhe auch im Sommer in den Rucksack.

Für Touren im Winter sind leicht gefütterte Handschuhe ideal, wenn es nicht zu kalt ist oder wenn dich ein schweißtreibender Aufstieg fordert. Abhängig von deiner Tour musst du ein zweites Paar, wärmer gefüttert, mitnehmen. Gerade bei Touren im Schnee (Hoch-, Ski-, Freeride- oder Schneeschuhtouren) können die Temperaturen deutlich schwanken.

Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Schildmütze oder ein Sonnenhut.

Deine Trinkflasche sollte mindestens 1 bis 1,5 Liter fassen (als eine Flasche oder zwei Flaschen). Bei den meisten Touren kann man zwischendurch die Flasche auffüllen. Dennoch solltest du sicherstellen, dass du auf langen Strecken genügend zum Trinken dabei hast.

Je nach persönlichem Bedarf reichen dir für den ersten Tag ein paar Energieriegel. Oftmals kannst du während der Tour auf den Hütten oder bei Aufenthalten im Tal Riegel kaufen. In vielen Unterkünften ist es möglich ein Lunchpaket zu bestellen. Deshalb brauchst du nur für den ersten Tag Verpflegung mitnehmen.

Gamaschen werden zum Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit und Kälte getragen. Daher sind diese vor allem im Frühling oder im Herbst und je nach den Schneeverhältnissen auf deiner Tour sinnvoll.

Auf den allermeisten Hütten gibt es Hüttenschuhe zum Ausleihen. Wenn dein Rucksack nicht zu schwer ist, kannst du deine eigenen Schuhe mitnehmen.

Achte bei deinen Hygieneartikeln (Shampoo, Duschgel, etc.) auf kleine Reisegrößen. Die kleinen Größen reichen für die Tourdauer und das Gewicht ist deutlich geringer.

Am besten eignen sich Mikrofaserhandtücher. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Farben und sie sind sehr platzsparend. Ein kleiner Waschlappen ist sehr hilfreich, wenn es auf einer Hütte keine Dusche gibt.

Ein Hüttenschlafsack ist bei allen Touren mit Hüttenübernachtung aus Hygienegründen Vorschrift. Auf den Berghütten können die Bettlaken und Decken nicht täglich gereinigt werden. Es gibt Modelle aus Synthetik, Seide oder Merinowolle. Achte auf ein kleines Packmaß und geringes Gewicht. Der Hüttenschlafsack darf keinen Reißverschluss haben.

Bargeldloses Bezahlen ist nur auf wenigen Hütten möglich. Deshalb musst du genügend Bargeld mitnehmen, um alle Kosten, die nicht in deiner Pauschale inkludiert sind, zu begleichen. Wie viel du mitnimmst, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Ein grober Richtwert sind etwa 45,00 € pro Tag und pro Person.

Eine gute Stirnlampe findest du hier und gehört ebenfalls bei dieser Tour zu deiner Ausrüstung. Die Lampe kann nicht nur während der Hüttenübernachtung zum Einsatz kommen, auch untertags während der Tour.

Auf Touren mit Hüttenübernachtung sind Ohropax sehr hilfreich. Du bist möglicherweise in größeren Bergsteigerlagern untergebracht und teilst dir diesen Raum mit anderen.

Ein hautverträgliches Tape zum Abkleben von empfindlichen Stellen im Schuh sollte unbedingt mit in den Rucksack. Außerdem ist es hilfreich, vorsorglich Blasenpflaster mitzunehmen. Neben deinen persönlichen Medikamenten solltest du auch Schmerzmittel und ein bisschen Verbandsmaterial mitnehmen, aber alles natürlich nur in kleinen Mengen und klein verpackt.

Die mit einem *Stern gekennzeichneten Ausrüstungsgegenstände werden von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt (Anmeldung erforderlich!). Gerne kannst du auch deine eigene Ausrüstung mitbringen. Bitte lasse diese beim Tourenstart vom Kursleiter prüfen. Der zusätzliche Tagesrucksack ist für den Aufstieg und die Kurstage zu empfehlen.


575,00 €
pro Person ab 5 Personen
Mit Profis
am Berg.