Brenta Klettersteigwoche

Erlebe die berühmtesten Klettersteige der Brenta Gruppe
Über die kühn angelegten Klettersteige durch die Felswände von Hütte zu Hütte der Brenta-Gruppe. Die besondere geologische Formation bietet dem Begeher auf den schmalen, waagerechten Felsbändern durch zum Teil senkrechte Wände ein besonders nachhaltiges Erlebnis. Bestens durch Drahtseile und Leitern gesicherte Steige lassen diese Tour zu einer unvergesslichen Woche mit spannenden Tagesetappen werden.
6 Tage von Sonntag - Freitag
Tour in Bildern
Tourenbeschreibung
| Tag 1 | Madonna di Campiglio - Seilbahn Groste - Rifugio Graffer Wir treffen uns an der Talstation der Groste Seilbahn und machen uns gemeinsam auf den Weg, mit der Seilbahn zur Mittelstation hinaufzufahren. Nach einem etwa halbstündigen, angenehmen Anstieg erreichen wir schließlich unser heutiges Ziel – das Rifugio Graffer, auf beeindruckenden 2.261 Metern Höhe. mehr... | 200 m | ||
| Tag 2 | Passo del Groste - Benini Klettersteig - Rifugio Tuckett Heute folgen wir dem Sentiero Alfredo Bennin und steigen zum Passo del Groste 2.443 m auf. Über ein breites Band gelangen wir zur Bocchette die Camosci (2.774 m) und weiter über ein ansteigendes, gesichertes Band zum höchsten Punkt auf 2.900 m. Anschließend geht es über gut gesicherte Rinnen, Absätze und Bänder auf und ab zur Rocca delle Val Perse (2.845 m), einem Logenplatz für eine Rast mit faszinierendem Blick auf die Cima Brenta. Anschließend steigen wir durch ein Schuttkar und eine kurze, gesicherte Querung ab. Weiter geht es auf einem gemütlichen Weg zur heutigen Unterkunft, dem Rifugio Tuckett auf 2.272 m. mehr... | 850 m | 850 m | ca. 7 Std. |
| Tag 3 | Bocca del Tucket - Sentiero delle Bocchette Alte - Rifugio Alimonta Heute durchsteigen wir das Highlight des Brenta Klettersteigs - den Sentiero delle Bocchette. Zuerst steigen wir über den Brenta Gletscher zur Bocca di Tuckett (2.649 m) auf. Weiter über mehrere Leitern und gesicherte Steilstufen auf das Garbariband (3.000 m). Nach der Querung einer gut gesicherten steilen Firnrinne folgt der Steig weiteren Rinnen und Gratscharten zur Bocchetta Bassa dei Massodi, einem kühnen Aussichtsbalkon. Von hier steigen wir über eine atemberaubende 100 m hohe Leiternserie auf den Brentei-Gletscher ab. Bis zum Rifugio Alimonta (2.591 m) ist es nicht mehr weit. mehr... | 800 m | 500 m | ca. 7 Std. |
| Tag 4 | Bocca degli Armi - Bocchette Centrale - Bocca Camp. Basso - Rifugio Agostini Heute durchsteigen wir den Sentiero delle Bocchette Centrale und steigen zur Bocca degli Armi (2.749 m) auf. Zuerst bleiben wir jetzt auf der Ostseite mit Blick auf den Molvenosee. Hier baut sich die Guglia in all ihrer Eleganz vor uns auf. Am Bocca Campanile Basso wechseln wir auf die Westseite. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Rifugio Pedrotti. Auf dem Sentiero dell Ideale geht es Richtung Cima Tosa, der Sentiero Brentei bringt uns hinunter auf den Ambiez - Gletscher und zum Rifugio Agostini. mehr... | 600 m | 750 m | ca. 7 Std. |
| Tag 5 | Sentiero Castiglione - Rifugio 12 Apostoli - Martinazzi Steig - Rifugio Brentei Heute führt uns der Weg zunächst auf dem Sentiero Ettore Castiglioni bis zum Sentiero Martinazzi. Wir steigen über steile Schrofen in ein abgelegenes Kar hinauf und erreichen schließlich, über ein geschickt angelegtes Leiternsystem, die Bocca dei Due Denti auf 2.859 Metern. Von dort setzen wir unseren Weg in einem sanften Abstieg fort, bis wir die 12 Apostel-Hütte auf 2.459 Metern erreichen. Nach einer kurzen Rast folgt ein leichter Aufstieg zur Bocca de Camosci auf 2.789 Metern, bevor wir einen steilen Abstieg zum Camosci-Gletscher unternehmen. Diesen überqueren wir und setzen unseren Weg, teils gesichert, auf dem Sentiero Martinazzi fort, bis wir das Rifugio Brentei auf 2.182 Metern erreichen. mehr... | 850 m | 1050 m | ca. 7,5 Std. |
| Tag 6 | Malga Vallesinella - Madonna - Heimreise Vom Rifugio Brentei geht es über den gleichnamigen Wanderweg zum Rifugio Caninei hinab. Hier gönnen wir uns ein zweites Frühstück. Nach kurzer Rast geht es zunächst weiter Richtung Malga Vallesinella und vorbei an beeindruckenden Wasserfällen zum Rifugio Vallesinella. (1.513 m). Ein Bus bringt uns schließlich zurück nach Madonna di Campiglio zum Ausgangspunkt der Tour an der Groste Seilbahn. mehr... | 700 m | ca. 2 Std. |
Tour-Termine
2026| S58-26-1 | 21.06.2026 - 26.06.2026 | Warteliste | ||
| S58-26-2 | 05.07.2026 - 10.07.2026 | Warteliste | ||
| S58-26-3 | 19.07.2026 - 24.07.2026 | Anfragen | Buchen | |
| S58-26-4 | 26.07.2026 - 31.07.2026 | Anfragen | Buchen | |
| S58-26-5 | 02.08.2026 - 07.08.2026 | Anfragen | Buchen | |
| S58-26-6 | 16.08.2026 - 21.08.2026 | Warteliste |
Details im Überblick
Staatlich geprüfter Bergführer
5 x Ü/HP in Hütten (MBZ oder Lager)
Seilbahnfahrten
Technische Ausrüstung (leihweise)
5 Personen
max. 6 Personen
Anzahlung 100,00 € p.P. bei Buchung
Restzahlung bis 14 Tage vor Tourenstart
Getränke, Zwischenmahlzeiten & Rucksackproviant: Bargeld ca. 45,00 € p. P./p. T. nach pers. Bedarf
Parkgebühren
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung
15:00 Uhr Talstation Seilbahn Groste, Cabinovia Grostè, Via Cima Tosa 25, Madonna di Campiglio
6 Tage von Sonntag - Freitag
Rückkehr am letzten Tag ca. 13:00 Uhr
Weitere Infos
Kartenmaterial
Karte AV Brentagruppe 51
Unterbringung
In der Hütte sind wir im Matratzenlager untergebracht. Wenn die Möglichkeit besteht, reservieren wir Plätze im Mehrbettzimmer. Dies können wir aber nicht garantieren. Auf allen Hütten gibt es Waschräume, einige Hütten bieten auch eine Duschmöglichkeit. Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können.
Allgemein
Verpflegung:
In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verköstigt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung, spätestens zwei Wochen vor Tourenstart angeben). Unterwegs haben wir oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir am Morgen ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu trinken und einen kleinen Snack (Energieriegel) für zwischendurch mitnehmen. An den folgenden Wandertagen informiert dich dein Guide.
Anreise:
Anreise über Innsbruck - Brennerautobahn - Bozen - Ausfahrt Mezzolombardo - Nonstal - Cles - Male - Dimaro - links ab nach Madonna di Campiglio - kurz vor dem Ortszentrum links zur Groste Seilbahn mit großem Parkplatz Gebührenpflichtig.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn bis nach Trient, weiter mit dem Bus bis nach Madonna di Campiglio.
Zimmervermittlung bei vorzeitiger Anreise:
Hotel La Baita, 0039-0465-441066 info@hotellabaita.com
ODER
APT Madonna di Campiglio-Pinzolo-Val Rendena
via Pradalago, 4
38084, Madonna di Campiglio, Italy
Tel: +39 (0465) 447501
Fax: +39 (0465) 440404
E-mail: info@campigliodolomiti.it
Webseite: http://www.visittrentino.it/de/localita/madonna-di-campiglio
Wichtiger Hinweis:
Während der Tour kann es aufgrund von witterungsbedingten Einflüssen oder regionalen Veränderungen zu Abweichungen oder Anpassungen des ausgeschriebenen Tourenverlaufs kommen. Der geplante Tourenverlauf kann deshalb nicht im Detail garantiert werden.
Wissenswertes zur Region
Die Brenta Dolomiten bieten mehr als eine traumhafte Berg- und Naturkulisse. Der schroffe Charakter dieser Bergwelt ist einzigartig, die markanten Bänder machten eine touristische Erschließung im 19.Jahrhundert bereits möglich. Die westlichen Ausläufer der Dolomiten imponieren mit gewaltigen Bergmassiven, senkrechten Felswänden, bizarren Gipfeln. Sie gehören großteils zum Naturpark Adamello Brenta und sind ein wahres Eldorado für Bergsportler. Die Via ferrate di Brenta haben sich Ihren Ruf als Klassiker zu Recht verdient. Die Tour führt bis über 3000m und die teilweise spektakuläre Wegführung auf den gut gesicherten Steigen macht diese Tour zum absoluten Vergnügen.
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Ausrüstung
- Rucksack mit Regenhülle 30L - 40L
Der Rucksack sollte keinesfalls größer als 40l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr wird eingepackt. Der Rucksack sollte zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für Touren im Sommer findest du hier. Für eine Alpenüberquerung sollte der Rucksack keinesfalls mehr als 8 kg wiegen. Für Schneeschuhtouren muss im Rucksack Platz für die Sicherheitsausrüstung (Schaufel und Sonde) sein.
Es ist sehr hilfreich, wenn man seinen Rucksack immer nach dem gleichen Schema packt und jedes Teil seinen festen Platz hat. So findet man seine Sachen schneller (bei Regen oder Kälte ein wirklicher Vorteil). Es ist empfehlenswert, Kleidung, Hygiene, Medizin, Essen, etc. in optisch unterschiedliche Tüten (es reichen normale Plastiktüten) einzupacken. Das ist übersichtlich, das Packen fällt leichter und man schützt die Ausrüstung gleichzeitig vor Regen. Alternativ sind natürlich auch wasserdichte Packsäcke möglich.
- Wasserdichter Bergschuh KAT. B/C
Für mehrtägige Wandertouren sind Schuhe der Kategorie B, idealerweise B/C mit einem Schaft, der über die Knöchel geht, ein absolutes Muss. Ein fester Schuh bietet deutlich mehr Stabiliät. Wenn du neue Schuhe kaufst, solltest du diese unbedingt vorher einlaufen. Wenn deine Schuhe schon ein paar Jahre alt sind, solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken - auch wenn er dir gut passt. Mit der Zeit härtet die Sohle aus, wird unflexibler und es besteht die Gefahr, dass sich die Sohle ablöst. Für Damen und Herren ist dieses Modell zu empfehlen.
Für Schneeschuhtouren sind diese Bergschuhe ebenfalls bestens geeignet. Wenn du nur eine Tagestour mit Schneeschuhen machst, genügen auch feste Winterstiefel zum Schnüren oder wasserdichte Bergschuhe, an welchen die Schneeschuhe befestigt werden können.
- Biwaksack
Für Notfälle, auch im Falle von Verletzungen, gehört ein leichter Biwaksack im Winter und bei Hochtouren immer in den Rucksack. Es gibt kleine und sehr leichte Ausführungen, die bestens geeignet sind und nicht viel kosten.
- Klettersteighandschuhe (optional)
Bei einem Klettersteig bist du dauernd in Kontakt mit dem Stahlseil, daher würden sich Klettersteighandschuhe zum Tragen empfehlen. Bei Klettersteighandschuhen ist das Endglied der Finger frei, also vergleichbar mit Fahrradhandschuhen.
- Klettersteigset*
Mit der sogenannte Y-Schlinge, sprich deinem Klettersteigset, steht der Begehung eines Klettersteiges nichts mehr im Wege. Bitte achte darauf, dass dein Klettersteigset einen Ruhekarabiner besitzt. Das Klettersteigset wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.
- Steinschlaghelm*
Ein Steinschlaghelm schützt uns auf der Tour und gehört zu deiner technischen Ausrüstung dazu. Ein Helm wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.
- Sitzgurt*
Ein Sitzgurt sollte einen guten stabilen Sitz um das Becken und die Oberschenkel haben. Bei Wintertouren und Hochtouren eignet sich eine ungepolsterte Variante. Im Sommer empfiehlt sich ein gepolsterter Klettergurt. Der Sitzgurt wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.
- Sicherheitskarabiner*
Der Drei-Wege Sicherheitskarabiner (z. B. Ball-Lock von Petzl) wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.
- Funktionssocken
Je nach Länge der Tour benötigst du ein weiteres Paar zum Wechseln. Bei Sommertouren kannst du die Socken auch mal auswaschen. Wir empfehlen Socken aus Merino-Wolle. Für Wintertouren empfehlen wir etwas wärmere Socken mit einem höheren Schaft. Wichtig ist ein guter Sitz der Socken, damit kann das Risiko der Blasenbildung deutlich verringert werden.
- Funktionelle Unterwäsche
Je nach Länge der Tour benötigst du zwei bis drei Garnituren zum Wechseln. Eine Garnitur trägst du bereits bei Tourenstart. Wir empfehlen Wäsche aus Merino-Wolle. Erfahrungsgemäß beginnt Synthetik-Material nach einiger Zeit unangenehm zu riechen. Bei Sommertouren kann die Unterwäsche auch mal ausgewaschen werden. Sehr gute Erfahrung haben wir mit Unterwäsche von super.natural für Damen und Herren gemacht.
- Funktionelle Berghose kurz
Abhängig von deiner Tour muss eine kurze Hose mit. Diese sollte leicht sein und ein kleines Packmaß haben (Beispiel Damen und Herren).
- Funktionelle Berghose lang
Je nach Tour und Wetterlage trägst du diese Hose bereits zum Tourenstart. Die Qualität der Hose sollte an den Charakter der Tour angepasst sein. Eine dünne Hose eignet sich für Touren, die nicht weit über 2.000 m hinaus gehen. Ein etwas robusteres Material ist für unsere Alpenüberquerungen ratsam. Zip-Off-Hosen sind eine gute Möglichkeit, um Gewicht zu sparen. Für Hochtouren benötigst du unter Umständen eine Hose, die am Beinende verstärkt ist, um beim Gehen mit Steigeisen einen entsprechenden Schutz zu haben. Für Schneeschuhtouren sollte die Hose entsprechend warm und eventuell gefüttert sein. Alternativ ist auch eine lange Unterhose als weitere Wärmeschicht möglich.
- leichte Hüttenhose
Für eine Tour mit Hütten-Übernachtungen benötigst du eine leichte Hose für deinen Aufenthalt auf der Hütte. Hier solltest du unbedingt auf das Gewicht und ein kleines Packmaß achten.
- Funktionsshirt langärmlig
Abhängig von deiner Tour benötigst du ein zweites Shirt (Beispiel Herren & Beispiel Damen) zum Wechseln. Je nach Wetter und Tour trägst du dieses Shirt (wärmere Version) vielleicht schon am Körper. Wir empfehlen auch hier Merino-Wolle. Das Shirt kannst du bei Sommertouren auch mal auswaschen. Möglicherweise ist eine Weste eine gute Ergänzung statt eines weiteren Shirts, das ist aber natürlich dir überlassen. Achte auch hier auf das Gewicht.
- Funktionsshirt kurzärmlig
Abhängig vom Charakter und der Länge der Tour benötigst du vielleicht ein zweites Shirt. Während einer Sommertour kann das Shirt (Beispiel Damen & Beispiel Herren) auch mal von Hand gewaschen werden. Diese Shirts gibt es auch in unserem Bergschulbüro im Kleinwalsertal käuflich zu erwerben (solange der Vorrat reicht).
- Wärmende Jacke
Diese wärmende Schicht kann eine Primaloft-, Daunen-, Fleece- oder Softshelljacke (Beispiel Damen & Beispiel Herren) sein. Wichtig ist, dass eine Regenjacke bzw. Hardshelljacke darüber passt. Diese kannst du als zusätzliche Wärmeschicht tragen. Das Schichtprinzip hat sich in den Bergen bewährt. Mehrere dünne Schichten übereinander bieten Flexibilität in Bezug auf Temperatur und Wetter.
- Regenschutz
Der Regenschutz ist mit das Wichtigste in unserer Ausrüstung. Das Wetter in den Bergen kann sich sehr schnell ändern. Neben einer Regenjacke (Damen/Herren) muss auch eine Regenhose bei jeder Tour in den Rucksack. Ein Regenponcho ist ungeeignet, ein Windstoß genügt um deine Sicht einzuschränken, was wiederum die Trittsicherheit beeinflusst.
- Mütze/Stirnband
Egal ob Winter- oder Sommertour - eine Mütze oder ein Stirnband gehört in deinen Rucksack. Je nach Vorliebe reicht auch ein Stirnband. Die Kapuze dient dann als zusätzlicher Wärmeschutz am Kopf.
- leicht gefütterte Handschuhe
In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Auch im Sommer kann es in der Höhe empfindlich kalt werden. Deshalb gehören leicht gefütterte Handschuhe auch im Sommer in den Rucksack.
Für Touren im Winter sind leicht gefütterte Handschuhe ideal, wenn es nicht zu kalt ist oder wenn dich ein schweißtreibender Aufstieg fordert. Abhängig von deiner Tour musst du ein zweites Paar, wärmer gefüttert, mitnehmen. Gerade bei Touren im Schnee (Hoch-, Ski-, Freeride- oder Schneeschuhtouren) können die Temperaturen deutlich schwanken.
- Sonnenschutz
Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Schildmütze oder ein Sonnenhut.
- Trinkflasche
Deine Trinkflasche sollte mindestens 1 bis 1,5 Liter fassen (als eine Flasche oder zwei Flaschen). Bei den meisten Touren kann man zwischendurch die Flasche auffüllen. Dennoch solltest du sicherstellen, dass du auf langen Strecken genügend zum Trinken dabei hast.
- Energieriegel/Nüsse
Je nach persönlichem Bedarf reichen dir für den ersten Tag ein paar Energieriegel. Oftmals kannst du während der Tour auf den Hütten oder bei Aufenthalten im Tal Riegel kaufen. In vielen Unterkünften ist es möglich ein Lunchpaket zu bestellen. Deshalb brauchst du nur für den ersten Tag Verpflegung mitnehmen.
- Hüttenschuhe
Auf den allermeisten Hütten gibt es Hüttenschuhe zum Ausleihen. Wenn dein Rucksack nicht zu schwer ist, kannst du deine eigenen Schuhe mitnehmen.
- kleiner Kulturbeutel
Achte bei deinen Hygieneartikeln (Shampoo, Duschgel, etc.) auf kleine Reisegrößen. Die kleinen Größen reichen für die Tourdauer und das Gewicht ist deutlich geringer.
- kleines Handtuch und Waschlappen
Am besten eignen sich Mikrofaserhandtücher. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Farben und sie sind sehr platzsparend. Ein kleiner Waschlappen ist sehr hilfreich, wenn es auf einer Hütte keine Dusche gibt.
- Hüttenschlafsack (ohne Metallanteile)
Ein Hüttenschlafsack ist bei allen Touren mit Hüttenübernachtung aus Hygienegründen Vorschrift. Auf den Berghütten können die Bettlaken und Decken nicht täglich gereinigt werden. Es gibt Modelle aus Synthetik, Seide oder Merinowolle. Achte auf ein kleines Packmaß und geringes Gewicht. Der Hüttenschlafsack darf keinen Reißverschluss haben.
- Ausweis/Bargeld
Bargeldloses Bezahlen ist nur auf wenigen Hütten möglich. Deshalb musst du genügend Bargeld mitnehmen, um alle Kosten, die nicht in deiner Pauschale inkludiert sind, zu begleichen. Wie viel du mitnimmst, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Ein grober Richtwert sind etwa 45,00 € pro Tag und pro Person.
- Powerbank (optional)
Um mögliche Engpässe beim Laden der Handys zu vermeiden, kann eine Powerbank hilfreich sein. Wenn du das zusätzliche Gewicht sparen möchtest, solltest du dich bei der Nutzung des Handys einschränken.
- Taschenlampe
Für die Übernachtung auf Hütten ist eine kleine Taschenlampe ausreichend. Die meisten Handys haben eine Taschenlampe eingebaut.
- Ohropax (optional)
Auf Touren mit Hüttenübernachtung sind Ohropax sehr hilfreich. Du bist möglicherweise in größeren Bergsteigerlagern untergebracht und teilst dir diesen Raum mit anderen.
- Blasenpflaster & Tape
Ein hautverträgliches Tape zum Abkleben von empfindlichen Stellen im Schuh sollte unbedingt mit in den Rucksack. Außerdem ist es hilfreich, vorsorglich Blasenpflaster mitzunehmen. Neben deinen persönlichen Medikamenten solltest du auch Schmerzmittel und ein bisschen Verbandsmaterial mitnehmen, aber alles natürlich nur in kleinen Mengen und klein verpackt.
Die mit einem *Stern gekennzeichneten Ausrüstungsgegenstände werden von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du Deine eigene Ausrüstung mitbringen.
Kennst du unsere Mitfahrzentrale? Eine gemeinsame Anreise ist nicht nur ein Betrag zum Umweltschutz sondern auch äußerst unterhaltsam. Nutze unseren Service unter folgendem Link: Mitfahrzentrale
Anfahrt & Routenplaner
15:00 Uhr Talstation Seilbahn Groste, Cabinovia Grostè, Via Cima Tosa 25, Madonna di Campiglio
Ja, ich möchte die Kartendienste von OpenStreetMap aktivieren
Rezensionen
Was unsere Kunden sagen
Karin // 02.08.2017

Vielen Dank an Euch alle für diese wunderschöne und erlebnisreiche Woche in der Brenta. Ich fand wir waren eine super Truppe und hatten die besten Bergführer. Ich hatte in dieser Woche so viel Spaß wie schon lange nicht mehr. Nochmals vielen Dank an unsere drei tollen Bergführer Alex, Manny und Leo. Ich hoffe wir sehen uns mal wieder, vielleicht auf der nächsten Klettertour. Liebes Grüßle aus dem Schwabenländle Karin
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