Der Walserweg - Wandern mit Gepäcktransport

Kulturwanderung auf den Spuren der Walser!
Vor 1.000 Jahren besiedelten Stammesangehörige eines germanischen Volkes Gebiete im Oberwallis. Man nannte sie Walliser. Ihre Erfahrung als Hochgebirgssiedler ermöglichte ihnen später die Gründung immer neuer Kolonien in zuvor nicht oder kaum genutzten Gebirgslagen. Die letzten Stationen der Walser Pioniere waren das Große Walsertal, der Arlberg, der Tannberg und zuletzt das Kleinwalsertal. Unsere Wanderroute verbindet Stätten der Walser Lebensweise, Walser Siedlungsformen, Haus- und Stallbau sowie landwirtschaftliche Eigenheiten mit regionalen Produkten und feinstem Genuss. Über die Alppässe auf alten Salz- und Kirchwegen, die Säumerstraßen und den Bergmähder-Pfaden des kleinen Bergvolkes führt uns diese geschichtliche Tour. Lerne Land und Leute, ihre Geschichte und Sprache kennen - ein kulturelles und kulinarisches Erlebnis.
5 Tage von Sonntag - Donnerstag
Tour in Bildern
Tourenbeschreibung
| Tag 1 | Mittelberg - Hochkrumbach - Warth - Gehrner Hof Aufstieg von Mittelberg zum Gemstelpass 1.970m (Einzug der ersten Walser-Familien). Abstieg - früher zum Gebiet Tannberg (das 1. Walser Gericht) - heute Hochkrumbach zum Simmel (europäische Wasserscheide) auf dem alten Salz-Kirchweg nach Warth. Hier nächtigen wir im Hotel Jägeralpe oder in einem anderen verfügbaren Gasthof. mehr... | 1070 m | 650 m | ca. 5 Std. |
| Tag 2 | Warth - Bürstegg - Lech oder Zug - Hotel Omesberg o.ä. Steiler Aufstieg auf einem alten Säumerpfad von Warth zum Wannenkopf nach Bürstegg 1.719 m - ehemals höchstgelegene Dauersiedlung der Walser in Vorarlberg anno 1453 über die Kräuter-Heuweiden - Abstieg bis zur Bodenalp und auf dem Lechweg - früher ein alter Säumerweg nach Lech am Arlberg. Wir übernachten in Lech oder Zug. mehr... | 580 m | 630 m | ca. 5,5 Std. |
| Tag 3 | Formarinsee - Laguzalpe - Marul - Pension zum Jäger Mit dem Wanderbus geht es zunächst Richtung Formarinsee. Nach einem kurzen Aufstieg erreichen wir den See auf 1.871 m (links der Roten Wand) – zum schönsten Ort Österreichs gewählt! Anschließend steigen wir weiter zur Langen Furka (2.007 m) auf. Dann beginnt der Abstieg zur charakteristischen Walser Alpsiedlung Laguzalpe. Über einen sehr schönen Weg am Bach entlang steigen wir nach Marul ab. mehr... | 320 m | 1200 m | ca. 6,5 Std. |
| Tag 4 | Überlutalpe - Schadonapass - Fürggele - Körbersee - Berghotel Körbersee Von Buchboden bringt uns das Wandertaxi auf die Ischkarneialpe. Von hier aus starten wir über die Biberacher Hütte zum Schadonapass. Auf einem breiten Weg geht es Richtung Landsteg und am Bach entlang Richtung Schröcken, bevor wir dann am Körbersee unser heutiges Etappenziel erreichen. mehr... | 1000 m | 800 m | ca. 7 Std. |
| Tag 5 | Körbersee - Hochtannbergpass - Hochalppass - Baad Die letzte Etappe führt uns wieder zurück über die höchstgelegenste und größte Alpe des Kleinwalsertals, die Bärgunt-Alp, zum Hochalppass auf 2.000 m (Seekopf). Auch hier ist wieder die landwirtschaftliche Eigenheit der Walser zu erkennen. Abstieg nach Baad und letzte gemütliche Einkehr in Walser Manier. mehr... | 490 m | 960 m | ca. 5 Std. |
Details im Überblick
Staatlich geprüfter Berg- oder Wanderführer
4 x Ü/HP im Hotel/Gasthof (DZ oder MBZ)
Täglicher Gepäcktransport (kleines Gepäckstück max. 10kg)
Transfers
6 Personen
max. 11 Personen
Anzahlung 100,00 € p.P. bei Buchung
Restzahlung bis 14 Tage vor Tourenstart
Getränke, Zwischenmahlzeiten & Rucksackproviant: Bargeld ca. 45,00 € p. P./p. T. nach pers. Bedarf
Einzelzimmer (nach Verfügbarkeit - gegen Aufpreis)
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung
Parkgebühren 5,00 € pro Tag
10:00 Uhr Bergschule Kleinwalsertal, Walserstraße 262, 6992 Hirschegg
5 Tage von Sonntag - Donnerstag
Rückkehr am letzten Tag ca. 15:00 Uhr
Weitere Infos
Unterbringung & Verpflegung
Unterbringung
Diese Tour ist eine Komforttour, d. h. wir sind in Pensionen oder Hotels untergebracht. In der Regel beziehen wir Doppelzimmer, in Ausnahmefällen auch Dreibettzimmer oder Appartements mit zwei Schlafzimmern und einem gemeinsamen Badezimmer. Einzelreisende werden gleichgeschlechtlich untergebracht.
Einzelzimmer können nur auf Anfrage bei Verfügbarkeit und meist sehr kurzfristig vergeben werden. Hierfür fällt ein entsprechender Aufpreis an. Leider können wir nicht immer für jedes Einzelzimmer ein eigenes Bad garantieren.
Verpflegung
In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung, spätestens zwei Wochen vor Tourenstart, angeben). Unterwegs haben wir oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir am Morgen ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu trinken und einen kleinen Snack (Energieriegel) für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Tourentagen informiert dich dein Guide.
Anfahrt und Parken
Der Treffpunkt zu deiner Tour ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb des Kleinwalsertals gut und einfach zu erreichen. Wenn du bereits am Vortag anreist und eine Unterkunft im Kleinwalsertal beziehst, kannst du von dort aus bequem mit dem Bus zum Treffpunkt kommen. Bitte plane genügend Zeit ein, um rechtzeitig zum Treffpunkt zu kommen.
PKW
Mit dem Auto von Kempten (Allgäu) auf der B 19 bis Oberstdorf - Kreisverkehr rechts Richtung Kleinwalsertal auf der B 12 - Straßenverlauf bis Hirschegg gegenüber dem Walserhaus/Tourismusamt folgen.
Parken:
Gerne kannst du dein Auto mit Anmeldung auf unseren Parkplätzen für 5,00 € pro Tag abstellen. Solltest du einen Parkplatz gebucht haben, empfehlen wir zunächst ein kostenfreies Kurzzeitparkticket auf den umliegenden Parkplätzen zu lösen und mit dem Gepäck zum Treffpunkt zu kommen. Nachdem die Gruppe vollständig ist, fahrt ihr gemeinsam mit dem Guide zum Parkplatz.
Bahn und Bus
Es bestehen gute Bahnverbindungen nach Oberstdorf mit Anschluss an das öffentliche Busnetz der Linie 1 nach Hirschegg - Haltestelle Walserhaus.
Mitfahrzentrale
Eine gemeinsame Anreise ist nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch äußerst unterhaltsam. Nutze unseren Service unter folgendem Link: Mitfahrzentrale
Zimmervermittlung bei vorzeitiger Anreise
Wenn du vor oder nach deiner Tour eine Übernachtungsmöglichkeit im Kleinwalsertal suchst, dann könntest du hier fündig werden.
Alternativ hilft dir Kleinwalsertal Tourismus gerne weiter. Sie können gezielt auf deine Wünsche eingehen und direkt die Verfügbarkeiten überprüfen.
Tel: 0043 5517 51140
info@kleinwalsertal.com
www.kleinwalsertal.com
Guter Rat ist nicht teuer!
Aus Erfahrung wissen wir, dass eine Wochentour in den Bergen für viele Wanderer eine große Herausforderung ist. In den letzten Jahren hat die Nachfrage, vor allem bei den Alpenüberquerungen, enorm zugenommen. Leider müssen unsere Bergführer immer wieder feststellen, dass nicht jeder ausreichend vorbereitet ist und die Anforderungen einer solchen Tour unterschätzt werden. Wenn du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs warst, empfehlen wir dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern. Eine vorherige Akklimatisation ist bei jeder Tour sinnvoll.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
* Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ lassen wir uns mit unserer regentauglichen Ausrüstung auch von Regen oder Schnee die Freude am Wandern nicht nehmen. Sollte die Tour/Etappe aus Sicherheitsgründen nicht wie geplant stattfinden können, wird der Guide eine Alternative finden.
* Die beste Zeit für eine mehrtägige Wanderung ist zwischen Mitte Juni und Ende September. Zu Beginn und am Ende der Saison müssen wir unter Umständen mit Schneefeldern rechnen. In den Bergen ist grundsätzlich auch in den Sommermonaten jederzeit Schneefall möglich.
* Eine Wochentour in den Bergen ist für viele Wanderer eine große Herausforderung. Wir sind auf guten Bergwegen unterwegs. Oftmals sind die Wege steil oder auch felsig, manchmal erdig und auch rutschig. Wenn du bereits Erfahrung im Wandern hast und entsprechende Ausdauer mitbringst, trittsicher (sicheres Gehen auf unebenen, steinigen und auch unbefestigten Wegen) und weitestgehend schwindelfrei bist, wirst du auf der Tour genussvoll unterwegs sein. Warst du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs, empfehlen wir dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern und Kennenlernen. Wenn du merkst, dass eine Alpenüberquerung nichts für dich ist, hast du die Möglichkeit, die Tour – sofern bereits gebucht – in der Woche nach dem Kurs kostenfrei zu stornieren.
* Solltest du tatsächlich eine Tour abbrechen müssen und dir dadurch Zusatzkosten entstehen (Taxitransfer, zusätzliche Hotelübernachtung, o.ä.), werden diese Kosten nicht von der Bergschule erstattet (siehe AGB der Bergschule Kleinwalsertal). Deshalb empfehlen wir ausdrücklich eine Reiseversicherung, die auch den Abbruch einer Tour abdeckt.
* In der Ausrüstungsliste findest du alles, was du für deine Tour benötigst. Besonderes Augenmerk solltest du auf deine Bergschuhe verwenden. Der Schaft der Schuhe muss über die Knöchel gehen, die Kategorie B/C ist empfehlenswert. Wichtig sind ein gutes Profil, die Stabilität und der Zustand des Schuhs. Ein bequemer Bergschuh ist nicht unbedingt für eine mehrtägige Tour geeignet. Bei alten Schuhen kommt es häufig vor, dass sich die Sohle ablöst. Deshalb lohnt sich besonders bei den Schuhen die Investition in ein neues Paar.
* Wir sind in den Hütten im Lager oder in Mehrbettzimmern, im Hotel bzw. im Gasthof im Doppel- oder auch Mehrbettzimmer untergebracht. Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können.
* In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung angeben). Unterwegs haben wir oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder wir können uns ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu Trinken und einen kleinen Snack für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Wandertagen informiert dich dein Guide.
* Unverträglichkeiten oder besondere Diäten (z. B. vegane Kost, Gluten- oder Laktoseintoleranz) sind bei Unterbringung im Hotel oder im Gasthaus in der Regel kein Problem. Auf den Hütten hingegen ist eine Sonderverpflegung nur bedingt möglich. Dafür solltest du eigenständig vorsorgen. Du kannst bei einer Alpenüberquerung oftmals auch im Tal einkaufen.
Wichtiger Hinweis
Während der Tour kann es aufgrund von witterungsbedingten Einflüssen oder regionalen Veränderungen zu Abweichungen oder Anpassungen des ausgeschriebenen Tourenverlaufs kommen. Der geplante Tourenverlauf kann deshalb nicht im Detail garantiert werden.
Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
Dieses Programm ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Kartenmaterial
Kompass Karte 33 Arlberg Verwallgruppe oder mit gängigen Karten-Apps wie Outdooractive, Alpenvereinaktiv oder PeakFinder
Routenplaner
10:00 Uhr Bergschule Kleinwalsertal, Walserstraße 262, 6992 Hirschegg
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Wissenswertes zur Region
Die Walser in Vorarlberg, Tirol und Liechtenstein
Die Siedlungen der Walser in Vorarlberg, die ein Viertel der gesamten Landesfläche einnehmen, sind in ihrer Gesamtheit die am spätesten besiedelten Gebiete Vorarlbergs. Walser besiedelten das Laternsertal, das Argental mit Damüls, das Große Walsertal, das Brandnertal, das Silbertal im Montafon, das obere Lechtal (Lech, Warth, Schröcken) – auch der Tannberg genannt – sowie das Kleinwalsertal, das das obere Breitachtal umfasst. Weitere Walser Familien siedelten sich in anderen Orten des Montafons sowie in einigen Höhenlagen im Walgau und Rheintal an. Vereinzelt wurden sie ebenso in den Tallagen sesshaft, was öfter zu Streitigkeiten führte. Jahr und Tag der Einwanderung der Walser in Vorarlberg lassen sich urkundlich nicht belegen. Die ältesten vorhandenen Urkunden stammen aus dem Jahr 1313, die Walliser im Laternsertal und auf Damüls belegen. Es darf angenommen werden, dass die Walser sich an der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert in Vorarlberg angesiedelt haben.
Als einzige Walser Gemeinde in Tirol gilt Galtür. Um 1313 sollen sich etwa 50 Walser Familien im Talboden niedergelassen haben. Sie blieben noch lange Zeit die Fremden im innersten Paznaun.
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Ausrüstung
- Tagesrucksack mit Regenhülle (25L)
Der Tagesrucksack sollte keinesfalls größer als 25l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr muss mit. Der Rucksack muss zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für die ganzjährigen Tagestouren findest du hier.
- kleines Gepäckstück max. 10 kg
Für unsere Touren mit Gepäcktransport eignet sich ein kleines handliches Gepäckstück oder Trolli. Das Gepäckstück darf max. 10 kg wiegen. Bitte achte darauf, dass keine Wertsachen oder zerbrechliche Gegenstände in dem Gepäckstück verstaut werden.
- Wasserdichter Bergschuh KAT. B/C
Für mehrtägige Wandertouren sind Schuhe der Kategorie B, idealerweise B/C mit einem Schaft, der über die Knöchel geht, ein absolutes Muss. Ein fester Schuh bietet deutlich mehr Stabiliät. Wenn du neue Schuhe kaufst, solltest du diese unbedingt vorher einlaufen. Wenn deine Schuhe schon ein paar Jahre alt sind, solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken - auch wenn er dir gut passt. Mit der Zeit härtet die Sohle aus, wird unflexibler und es besteht die Gefahr, dass sich die Sohle ablöst. Für Damen und Herren ist dieses Modell zu empfehlen.
Für Schneeschuhtouren sind diese Bergschuhe ebenfalls bestens geeignet. Wenn du nur eine Tagestour mit Schneeschuhen machst, genügen auch feste Winterstiefel zum Schnüren oder wasserdichte Bergschuhe, an welchen die Schneeschuhe befestigt werden können.
- Teleskop- oder Faltstöcke
Stöcke sind vor allem bei langen Abstiegen sehr hilfreich, um deine Gelenke zu schonen. Bei anstrengenden Aufstiegen ist der Einsatz ebenfalls zur Unterstützung zu empfehlen. Im Frühsommer, wenn noch Schnee in den Bergen liegt, sind Stöcke mit großen Tellern ein Sicherheitsfaktor. Zu dieser Jahreszeit bzw. immer wenn mit größeren Schneefeldern in den Bergen zu rechnen ist, gehören Stöcke zur Standardausrüstung.
- Funktionssocken
Je nach Länge der Tour benötigst du ein weiteres Paar zum Wechseln. Bei Sommertouren kannst du die Socken auch mal auswaschen. Wir empfehlen Socken aus Merino-Wolle. Für Wintertouren empfehlen wir etwas wärmere Socken mit einem höheren Schaft. Wichtig ist ein guter Sitz der Socken, damit kann das Risiko der Blasenbildung deutlich verringert werden.
- Funktionelle Unterwäsche
Je nach Länge der Tour benötigst du zwei bis drei Garnituren zum Wechseln. Eine Garnitur trägst du bereits bei Tourenstart. Wir empfehlen Wäsche aus Merino-Wolle. Erfahrungsgemäß beginnt Synthetik-Material nach einiger Zeit unangenehm zu riechen. Bei Sommertouren kann die Unterwäsche auch mal ausgewaschen werden. Sehr gute Erfahrung haben wir mit Unterwäsche von super.natural für Damen und Herren gemacht.
- Funktionelle Berghose kurz
Abhängig von deiner Tour muss eine kurze Hose mit. Diese sollte leicht sein und ein kleines Packmaß haben (Beispiel Damen und Herren).
- Funktionelle Berghose lang
Je nach Tour und Wetterlage trägst du diese Hose bereits zum Tourenstart. Die Qualität der Hose sollte an den Charakter der Tour angepasst sein. Eine dünne Hose eignet sich für Touren, die nicht weit über 2.000 m hinaus gehen. Ein etwas robusteres Material ist für unsere Alpenüberquerungen ratsam. Zip-Off-Hosen sind eine gute Möglichkeit, um Gewicht zu sparen. Für Hochtouren benötigst du unter Umständen eine Hose, die am Beinende verstärkt ist, um beim Gehen mit Steigeisen einen entsprechenden Schutz zu haben. Für Schneeschuhtouren sollte die Hose entsprechend warm und eventuell gefüttert sein. Alternativ ist auch eine lange Unterhose als weitere Wärmeschicht möglich.
- Funktionsshirt langärmlig
Abhängig von deiner Tour benötigst du ein zweites Shirt (Beispiel Herren & Beispiel Damen) zum Wechseln. Je nach Wetter und Tour trägst du dieses Shirt (wärmere Version) vielleicht schon am Körper. Wir empfehlen auch hier Merino-Wolle. Das Shirt kannst du bei Sommertouren auch mal auswaschen. Möglicherweise ist eine Weste eine gute Ergänzung statt eines weiteren Shirts, das ist aber natürlich dir überlassen. Achte auch hier auf das Gewicht.
- Funktionsshirt kurzärmlig
Abhängig vom Charakter und der Länge der Tour benötigst du vielleicht ein zweites Shirt. Während einer Sommertour kann das Shirt (Beispiel Damen & Beispiel Herren) auch mal von Hand gewaschen werden. Diese Shirts gibt es auch in unserem Bergschulbüro im Kleinwalsertal käuflich zu erwerben (solange der Vorrat reicht).
- Wärmende Jacke
Diese wärmende Schicht kann eine Primaloft-, Daunen-, Fleece- oder Softshelljacke (Beispiel Damen & Beispiel Herren) sein. Wichtig ist, dass eine Regenjacke bzw. Hardshelljacke darüber passt. Diese kannst du als zusätzliche Wärmeschicht tragen. Das Schichtprinzip hat sich in den Bergen bewährt. Mehrere dünne Schichten übereinander bieten Flexibilität in Bezug auf Temperatur und Wetter.
- Regenschutz
Der Regenschutz ist mit das Wichtigste in unserer Ausrüstung. Das Wetter in den Bergen kann sich sehr schnell ändern. Neben einer Regenjacke (Damen/Herren) muss auch eine Regenhose bei jeder Tour in den Rucksack. Ein Regenponcho ist ungeeignet, ein Windstoß genügt um deine Sicht einzuschränken, was wiederum die Trittsicherheit beeinflusst.
- Mütze/Stirnband
Egal ob Winter- oder Sommertour - eine Mütze oder ein Stirnband gehört in deinen Rucksack. Je nach Vorliebe reicht auch ein Stirnband. Die Kapuze dient dann als zusätzlicher Wärmeschutz am Kopf.
- leicht gefütterte Handschuhe
In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Auch im Sommer kann es in der Höhe empfindlich kalt werden. Deshalb gehören leicht gefütterte Handschuhe auch im Sommer in den Rucksack.
Für Touren im Winter sind leicht gefütterte Handschuhe ideal, wenn es nicht zu kalt ist oder wenn dich ein schweißtreibender Aufstieg fordert. Abhängig von deiner Tour musst du ein zweites Paar, wärmer gefüttert, mitnehmen. Gerade bei Touren im Schnee (Hoch-, Ski-, Freeride- oder Schneeschuhtouren) können die Temperaturen deutlich schwanken.
- Sonnenschutz
Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Schildmütze oder ein Sonnenhut.
- Trinkflasche
Deine Trinkflasche sollte mindestens 1 bis 1,5 Liter fassen (als eine Flasche oder zwei Flaschen). Bei den meisten Touren kann man zwischendurch die Flasche auffüllen. Dennoch solltest du sicherstellen, dass du auf langen Strecken genügend zum Trinken dabei hast.
- Energieriegel/Nüsse
Je nach persönlichem Bedarf reichen dir für den ersten Tag ein paar Energieriegel. Oftmals kannst du während der Tour auf den Hütten oder bei Aufenthalten im Tal Riegel kaufen. In vielen Unterkünften ist es möglich ein Lunchpaket zu bestellen. Deshalb brauchst du nur für den ersten Tag Verpflegung mitnehmen.
- Regenschirm (optional)
Regenschirme können in der Bergschule für die Dauer der Tour ausgeliehen oder käuflich erworben werden (solange der Vorrat reicht). Beachte: nur möglich bei Tourenstart im Kleinwalsertal.
Ein Regenschirm ist bei normalen Wanderungen auf Wegabschnitten ohne große Schwierigkeiten oftmals sehr nützlich. Es gibt Modelle, die einen zusätzlichen Schutz für den Rucksack bieten - sogenannte Swing backpack-Modelle - oder auch Schirme, die am Rucksack befestigt werden können - handsfree-Modelle.
- kleiner Kulturbeutel
Achte bei deinen Hygieneartikeln (Shampoo, Duschgel, etc.) auf kleine Reisegrößen. Die kleinen Größen reichen für die Tourdauer und das Gewicht ist deutlich geringer.
- Ausweis/Bargeld
Bargeldloses Bezahlen ist nur auf wenigen Hütten möglich. Deshalb musst du genügend Bargeld mitnehmen, um alle Kosten, die nicht in deiner Pauschale inkludiert sind, zu begleichen. Wie viel du mitnimmst, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Ein grober Richtwert sind etwa 45,00 € pro Tag und pro Person.
- Blasenpflaster & Tape
Ein hautverträgliches Tape zum Abkleben von empfindlichen Stellen im Schuh sollte unbedingt mit in den Rucksack. Außerdem ist es hilfreich, vorsorglich Blasenpflaster mitzunehmen. Neben deinen persönlichen Medikamenten solltest du auch Schmerzmittel und ein bisschen Verbandsmaterial mitnehmen, aber alles natürlich nur in kleinen Mengen und klein verpackt.
Für Gepäckverlust oder Schäden am bzw. im transportierten Gepäck übernimmt die Bergschule Kleinwalsertal keine Haftung. Die Gepäckstücke werden sorgfältig behandelt, dennoch können Schäden oder Verlust nicht vollends ausgeschlossen werden. Wir empfehlen eine Gepäckversicherung.
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