Dom & Dufourspitze

Hochtour auf die höchsten Gipfel der Schweiz
Der Dom bietet sich dabei als anspruchsvolle, aber etwas zugänglichere Hochtour an und ermöglicht es, sich Schritt für Schritt an die Höhe und die besonderen Anforderungen des hochalpinen Geländes zu gewöhnen.
Vom ersten Schritt auf dem Gletscher, bis zum letzten Meter am Gipfelgrat, verspricht diese Kombi-Tour intensive Momente, persönliche Herausforderungen und unvergessliche Eindrücke. Die Dufourspitze Besteigung bildet dabei den Höhepunkt. Die gewaltige Bergwelt der Monte-Rosa-Gruppe, der Blick hinüber zum markanten Matterhorn und Weisshorn und das Gefühl, schließlich über den höchsten Gipfeln der Schweiz zu stehen, machen diese Unternehmung zu einer Erfahrung, die weit über den eigentlichen Gipfelerfolg hinausgeht.
Eine Hochtour, die fordert, begeistert und bleibt – als Erinnerung an eine besondere Zeit, große Ziele und unvergessliche Gipfelmomente.
5 Tage - individuelle Termine auf Anfrage
Tour in Bildern
Tourenbeschreibung
| Tag 1 | Tourenbesprechung - Ausrüstungskontrolle - Hotel Bergfreund Wir treffen uns im Hotel Bergfreund und kontrollieren unsere Ausrüstung. Solltest du keine eigene Ausrüstung haben, kannst du diese mit Anmeldung kostenfrei für die Dauer der Tour ausleihen. Bitte gib uns hierfür am besten direkt bei Buchung bzw. spätestens 2 Wochen vor Tourbeginn Bescheid. Nach dem Materialcheck besprechen wir bei einem gemeinsamen Abendessen die nächsten Tage und stärken uns nochmal für unsere 2 Gipfelbesteigungen. mehr... | |||
| Tag 2 | Randa - Domhütte Nach einem leckeren Frühstück fahren wir ein kurzes Stück von Herbriggen nach Randa. Hier beginnt unser Aufstieg zur Domhütte, 2940 m. Der Weg führt uns zunächst durch Wälder und anschließend über immer alpiner werdendes Gelände. Mit zunehmender Höhe wird auch die Aussicht auf die Walliser 4000er immer beeindruckender. Ein weiteres Highlight ist mit Sicherheit die knapp 500 Meter lange Charles Kuonen Hängebrücke – eine der längsten Fußgänger-Hängebrücken weltweit. mehr... | 1530 m | ca. 5 Std. | |
| Tag 3 | Festijoch - Dom (4545 m) - Domhütte - Randa - Hotel Bergfreund Noch bei Dunkelheit brechen wir von der Hütte auf und folgen zunächst den Katzenaugen durch felsiges Gelände entlang des Festigletschers. Während die ersten Sonnenstrahlen uns die Nase kitzeln, sind die letzten Meter zum Festijoch, 3723 m, nochmals seilversichert und bringen leichte Kletterei (UIAA II) mit sich – was für ein Genuss! Je nach Verhältnissen können wir von hier aus dem steilen Festigrat folgen oder wir steigen über den Hobärggletscher weiter in Richtung Dom auf. Auf dem Gipfel sind wir auf einer stolzen Höhe von 4545 m angekommen und werden wir mit einer umwerfenden Aussicht belohnt. Über den Hobbärgletscher steigen wir wieder zur Domhütte ab und stärken uns nochmal kurz für den weiteren Abstieg nach Randa. Von hier aus fahren wir zurück nach Herbriggen ins Hotel Bergfreund, wo wir eine weitere Nacht bleiben. mehr... | 1640 m | 3150 m | ca. 12 Std. |
| Tag 4 | Zermatt - Rotenboden - Monte Rosa Hütte Heute starten wir wieder etwas gemütlicher in den Tag und fahren zunächst nach Zermatt. Von hier aus bringt uns die Gornergrat-Bahn bis zur Station Rotenboden und wir beginnen unseren Aufstieg zunächst über den Gornergletscher in Richtung Monte-Rosa Massiv. Anschließend führt uns der Panoramaweg über Moränen und felsiges Gelände zum „Platje“ und damit zur eindrucksvollen Monte-Rosa Hütte (2883 m). Die Hütte ist unter anderem durch ihre besondere Architektur weltweit bekannt und schenkt uns den perfekten Blick für einen der schönsten Sonnenuntergänge hinter dem Matterhorn. Kilian, Richard und ihr Team verköstigen uns gut und wir besprechen die Details für morgen. mehr... | 450 m | 400 m | ca. 4 Std. |
| Tag 5 | Dufourspitze (4633 m) - Monte Rosa Hütte - Rotenboden - Herbriggen Wieder starten wir noch in der Dunkelheit und ziehen über den Monte Rosa Gletscher vorbei an mächtigen Eisabbrüchen zur sogenannten „Scholle“. Diese markante Gletscherformation stellt eine der Schlüsselstellen auf dem Normalweg dar und führt uns hinauf zur Satteltole und weiter zum Sattel. Hier beginnt der Westgrat und wir kommen in felsigeres Gelände. Immer im Wechsel zwischen Firnpassagen und ausgesetzter Felskletterei (UIAA meist I-II, kurz III) erreichen wir schließlich den Gipfel der Dufourspitze, 4633 m. Der höchste Berg der Schweiz bietet uns ein umwerfendes Panorama und besten Blick auf unser erstes Ziel, den Dom sowie über 30 andere Viertausender Gipfel der Walliser Alpen. Über alle anderen Berge hin drüber zu sehen ist unglaublich und wir genießen die beeindruckende Aussicht. Die stolze Höhe hat zufolge, dass auch die Luft spürbar dünner ist und wir benötigen für den Abstieg nochmals volle Konzentration. Zurück auf der Monte Rosa Hütte stärken wir uns nochmal für den letzten Abstieg zur Gornergrat-Bahn. Mit der Bahn schweben wir ins Tal und fahren zurück nach Herbriggen. Mit einem Gefühl voller Stolz und vielen schönen Erlebnissen verabschieden wir uns und treten die individuelle Heimreise an. mehr... | 2150 m | 2270 m | ca. 13 Std. |
(nur auf Anfrage buchbar)
Details im Überblick
Staatlich geprüfter Bergführer
Reservierung der Unterkünfte
Technische Ausrüstung (leihweise)
1 Personen
max. 2 Personen
Anzahlung 100,00 € p.P. bei Buchung
Restzahlung bis 14 Tage vor Tourenstart
2 x Ü/HP Hütte (ca. 80,00 CHF - 100,00 CHF)
2 x Ü/HP Hotel (ca. 100,00 CHF - 150,00 CHF)
Seilbahnfahrten
Transfers
Parkgebühren
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung
17:00 Uhr im Gasthof Bergfreund / Herbriggen
5 Tage - individuelle Termine auf Anfrage
Weitere Infos
Unterbringung & Verpflegung
Unterbringung
In den Hütten sind wir im Matratzenlager oder in Mehrbettzimmern untergebracht. Auf allen Hütten gibt es Waschräume, einige Hütten bieten auch eine Duschmöglichkeit.
Im Gasthof oder Hotel sind wir in Doppel- oder Mehrbettzimmern mit Dusche/WC untergebracht, vereinzelt gibt es Etagenduschen/WC. Hier werden Einzelreisende gleichgeschlechtlich untergebracht. Einzelzimmer stehen uns nicht zur Verfügung.
Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können.
Für die Übernachtung mit Halbpension kannst du normalerweise zwischen 80,00 € - 150,00 € pro Nacht rechnen.
Verpflegung
In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung, spätestens zwei Wochen vor Tourenstart, angeben). Unterwegs haben wir oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir am Morgen ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu trinken und einen kleinen Snack (Energieriegel) für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Tourentagen informiert dich dein Guide.
Zimmervermittlung bei vorzeitiger Anreise
Zermatt Tourismus
Bahnhofplatz 5
3920 Zermatt
Tel.: +41 27 966 81 00
Mail: info@zermatt.ch
www.zermatt.swiss
ODER
weitere Infos
Wichtiger Hinweis
Während der Tour kann es aufgrund von witterungsbedingten Einflüssen oder regionalen Veränderungen zu Abweichungen oder Anpassungen des ausgeschriebenen Tourenverlaufs kommen. Der geplante Tourenverlauf kann deshalb nicht im Detail garantiert werden.
Einreise und Visum
Für die Einreise in die Schweiz und Italien benötigst du einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Für die Einreise aus der EU gibt es keine Visapflicht. Weitere Infos findest du beim Auswärtigen Amt Schweiz und Italien.
Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
Dieses Programm ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Guter Rat ist nicht teuer!
Antworten auf häufig gestellte Fragen!
* Wir empfehlen eine vorherige Akklimatisation.
* Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ lassen wir uns mit unserer regentauglichen Ausrüstung auch von Regen oder Schnee die Freude am Wandern nicht nehmen. Sollte die Tour/Etappe aus Sicherheitsgründen nicht wie geplant stattfinden können, wird der Guide eine Alternative finden.
* Die beste Zeit für eine Hochtour ist zwischen Ende Juni und Mitte August (je nach Region und Tour unterschiedlich). Zu Beginn und am Ende der Saison müssen wir unter Umständen auch neben den Gletschern mit Schneefeldern rechnen. In den Bergen ist grundsätzlich auch in den Sommermonaten jederzeit Schneefall möglich.
*Bevor du eine Hochtour machst, empfehlen wir dringend unseren Hochtourenkurs für Einsteiger oder eine unserer leichteren Hochtouren zum Reinschnuppern. Dabei wirst du praxisnah auf deine erste Hochtour vorbereitet. Leider müssen unsere Guides immer wieder feststellen, dass sich manch einer zu viel zumutet und zu wenig Grundkenntnisse vorhanden sind.
* Solltest du tatsächlich eine Tour abbrechen müssen und dir dadurch Zusatzkosten entstehen (Taxitransfer, zusätzliche Hotelübernachtung, o.ä.), werden diese Kosten nicht von der Bergschule erstattet (siehe AGB der Bergschule Kleinwalsertal). Deshalb empfehlen wir ausdrücklich eine Reiseversicherung, die auch den Abbruch einer Tour abdeckt.
* In der Ausrüstungsliste findest du alles, was du für deine Tour benötigst. Besonderes Augenmerk solltest du auf deine Bergschuhe verwenden. Der Schaft der Schuhe muss über die Knöchel gehen und sollte die Kategorie C aufweisen. Da ihr auf eurer Tour Steigeisen benötigt, sollte der Schuh mindestens bedingt Steigeisenfest sein. Wichtig sind zudem ein gutes Profil, die Stabilität und der Zustand des Schuhs. Ein bequemer Bergschuh ist nicht unbedingt für eine Hochtour geeignet. Bei alten Schuhen kommt es häufig vor, dass sich die Sohle ablöst. Deshalb lohnt sich besonders bei den Schuhen die Investition in ein neues Paar.
* Wir sind in den Hütten im Lager oder in Mehrbettzimmern, im Hotel bzw. im Gasthof im Doppel- oder auch Mehrbettzimmer untergebracht. Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können.
* In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung angeben). Unterwegs gibt es oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu Trinken und einen kleinen Snack für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Wandertagen informiert dich dein Guide.
* Unverträglichkeiten oder besondere Diäten (z. B. vegane Kost, Gluten- oder Laktoseintoleranz) sind bei Unterbringung im Hotel oder im Gasthaus in der Regel kein Problem. Auf den Hütten hingegen ist eine Sonderverpflegung nur bedingt möglich. Dafür solltest du eigenständig vorsorgen.
Kartenmaterial
Swisstopo 1:25 000 Nr. 2515, IGC 1:25 000 Nr. 109 oder mit gängigen Karten-Apps wie Outdooractive, Alpenvereinaktiv oder PeakFinder
Der Treffpunkt zu deiner Tour ist sowohl mit dem PKW als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut und einfach zu erreichen. Bitte plane genügend Zeit ein, um rechtzeitig zum Treffpunkt zu kommen.
PKW
Anreise über Chur (Schweiz) auf der Autobahn (Mautpflicht) in Richtung Realp, Ausfahrt Oberalppass. Über den Furkapass nach Obergoms und weiter nach Visp. Dort abbiegen Richtung Zermatt bis Herbriggen.
Parken:
Am Hotel und in direkter Umgebung für 10 CHF pro Tag.
Bahn und Bus
Der Treffpunkt zu deiner Tour ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Gute Zugverbindung in der Schweiz mit der Regionalbahn von Zürich über Bern bis Thun. Durch den Zugtunnel nach Visp und weiter nach Herbriggen. Infos unter: www.oebb.at und www.sbb.ch
Mitfahrzentrale
Eine gemeinsame Anreise ist nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch äußerst unterhaltsam. Nutze unseren Service unter folgendem Link: Mitfahrzentrale
Routenplaner
17:00 Uhr im Gasthof Bergfreund / Herbriggen
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Wissenswertes zur Region
Die Region rund um den Dom und die Dufourspitze liegt im Kanton Wallis im Süden der Schweiz. Sie gehört zu den beeindruckendsten Hochgebirgsregionen der Alpen. Hier befinden sich zahlreiche hohe Berge, darunter mehrere Viertausender. Besonders bekannt sind die Orte Zermatt und Saas-Fee, die wichtige Ausgangspunkte für Bergsteiger und Wanderer sind.
Die Dufourspitze ist mit 4.634 Metern der höchste Gipfel der Schweiz. Sie gehört zum Monte-Rosa-Massiv, das sich über die Grenze zwischen der Schweiz und Italien erstreckt. Der Gipfel liegt auf der Schweizer Seite des Massivs. Der Berg wurde nach Guillaume-Henri Dufour benannt, einem Schweizer General und Kartografen. Die Erstbesteigung der Dufourspitze gelang am 1. August 1855.
Der Dom ist 4.545 Meter hoch und damit der dritthöchste Berg der Alpen. Gleichzeitig ist er der höchste Berg, der vollständig auf Schweizer Staatsgebiet liegt. Der Dom gehört zur Mischabelgruppe und befindet sich oberhalb von Saas-Fee. Seine Erstbesteigung erfolgte am 11. September 1858.
Die Landschaft rund um Dom und Dufourspitze wird von hohen Bergen, Gletschern und tief eingeschnittenen Tälern geprägt. In der Umgebung liegen weitere bekannte Viertausender wie das Matterhorn, das Weisshorn, der Liskamm und das Weissmies. Vom Gornergrat bei Zermatt kann man bei guten Wetterbedingungen zahlreiche dieser hohen Gipfel sehen.
Dom und Dufourspitze stehen somit für die besondere Bedeutung des Walliser Hochgebirges. Die Region verbindet beeindruckende Natur, Gletscherlandschaften, bekannte Berggipfel und eine lange Geschichte des Alpinismus.
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Ausrüstung
- Rucksack mit Regenhülle 30L - 40L
Der Rucksack sollte keinesfalls größer als 40l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr wird eingepackt. Der Rucksack sollte zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für Touren im Sommer findest du hier. Für eine Alpenüberquerung sollte der Rucksack keinesfalls mehr als 8 kg wiegen. Für Schneeschuhtouren muss im Rucksack Platz für die Sicherheitsausrüstung (Schaufel und Sonde) sein.
Es ist sehr hilfreich, wenn man seinen Rucksack immer nach dem gleichen Schema packt und jedes Teil seinen festen Platz hat. So findet man seine Sachen schneller (bei Regen oder Kälte ein wirklicher Vorteil). Es ist empfehlenswert, Kleidung, Hygiene, Medizin, Essen, etc. in optisch unterschiedliche Tüten (es reichen normale Plastiktüten) einzupacken. Das ist übersichtlich, das Packen fällt leichter und man schützt die Ausrüstung gleichzeitig vor Regen. Alternativ sind natürlich auch wasserdichte Packsäcke möglich.
- Steigeisenfester Bergschuh
Zu der Ausrüstung beim Hochtourengehen gehören Steigeisen, daher benötigst du einen steigeisenfesten Bergschuh. Auch bei Neulingen im Eis empfehlen wir die richtige Schuhausrüstung. Wenn du neue Schuhe kaufst, musst du diese unbedingt vorher einlaufen. Wenn deine Schuhe schon ein paar Jahre alt sind, solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken - auch wenn er dir gut passt. Mit der Zeit härtet die Sohle aus und es besteht die Gefahr, dass diese sich ablöst.
- Steigeisen* (Schuhgröße bitte mitteilen)
Auf Gletschertouren oder anspruchsvollen Skitouren kombiniert mit Bergtouren gehören Steigeisen in jedem Fall zur Ausrüstung. Die Steigeisen werden dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Bitte teile uns deine Schuhgröße mit, damit wir die passenden Eisen für dich reservieren können. Gerne kannst du auch deine eigene Ausrüstung mitbringen.
- Teleskop- oder Faltstöcke
Stöcke sind vor allem bei langen Abstiegen sehr hilfreich, um deine Gelenke zu schonen. Bei anstrengenden Aufstiegen ist der Einsatz ebenfalls zur Unterstützung zu empfehlen. Im Frühsommer, wenn noch Schnee in den Bergen liegt, sind Stöcke mit großen Tellern ein Sicherheitsfaktor. Zu dieser Jahreszeit bzw. immer wenn mit größeren Schneefeldern in den Bergen zu rechnen ist, gehören Stöcke zur Standardausrüstung.
- Biwaksack
Für Notfälle, auch im Falle von Verletzungen, gehört ein leichter Biwaksack im Winter und bei Hochtouren immer in den Rucksack. Es gibt kleine und sehr leichte Ausführungen, die bestens geeignet sind und nicht viel kosten.
- Steinschlaghelm*
Ein Steinschlaghelm schützt uns auf der Tour und gehört zu deiner technischen Ausrüstung dazu. Ein Helm wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.
- Sitzgurt*
Ein Sitzgurt sollte einen guten stabilen Sitz um das Becken und die Oberschenkel haben. Bei Wintertouren und Hochtouren eignet sich eine ungepolsterte Variante. Im Sommer empfiehlt sich ein gepolsterter Klettergurt. Der Sitzgurt wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.
- Sicherheitskarabiner*
Der Drei-Wege Sicherheitskarabiner (z. B. Ball-Lock von Petzl) wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.
- Pickel*
Bei Hochtouren und anspruchsvollen Skitouren darf ein Eispickel in deiner Ausrüstung nicht fehlen. Der Pickel wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.
- Funktionssocken
Je nach Länge der Tour benötigst du ein weiteres Paar zum Wechseln. Bei Sommertouren kannst du die Socken auch mal auswaschen. Wir empfehlen Socken aus Merino-Wolle. Für Wintertouren empfehlen wir etwas wärmere Socken mit einem höheren Schaft. Wichtig ist ein guter Sitz der Socken, damit kann das Risiko der Blasenbildung deutlich verringert werden.
- Funktionelle Unterwäsche
Je nach Länge der Tour benötigst du zwei bis drei Garnituren zum Wechseln. Eine Garnitur trägst du bereits bei Tourenstart. Wir empfehlen Wäsche aus Merino-Wolle. Erfahrungsgemäß beginnt Synthetik-Material nach einiger Zeit unangenehm zu riechen. Bei Sommertouren kann die Unterwäsche auch mal ausgewaschen werden. Sehr gute Erfahrung haben wir mit Unterwäsche von super.natural für Damen und Herren gemacht.
- Funktionelle Berghose lang
Je nach Tour und Wetterlage trägst du diese Hose bereits zum Tourenstart. Die Qualität der Hose sollte an den Charakter der Tour angepasst sein. Eine dünne Hose eignet sich für Touren, die nicht weit über 2.000 m hinaus gehen. Ein etwas robusteres Material ist für unsere Alpenüberquerungen ratsam. Zip-Off-Hosen sind eine gute Möglichkeit, um Gewicht zu sparen. Für Hochtouren benötigst du unter Umständen eine Hose, die am Beinende verstärkt ist, um beim Gehen mit Steigeisen einen entsprechenden Schutz zu haben. Für Schneeschuhtouren sollte die Hose entsprechend warm und eventuell gefüttert sein. Alternativ ist auch eine lange Unterhose als weitere Wärmeschicht möglich.
- leichte Hüttenhose
Für eine Tour mit Hütten-Übernachtungen benötigst du eine leichte Hose für deinen Aufenthalt auf der Hütte. Hier solltest du unbedingt auf das Gewicht und ein kleines Packmaß achten.
- Funktionsshirt langärmlig
Abhängig von deiner Tour benötigst du ein zweites Shirt (Beispiel Herren & Beispiel Damen) zum Wechseln. Je nach Wetter und Tour trägst du dieses Shirt (wärmere Version) vielleicht schon am Körper. Wir empfehlen auch hier Merino-Wolle. Das Shirt kannst du bei Sommertouren auch mal auswaschen. Möglicherweise ist eine Weste eine gute Ergänzung statt eines weiteren Shirts, das ist aber natürlich dir überlassen. Achte auch hier auf das Gewicht.
- Funktionsshirt kurzärmlig
Abhängig vom Charakter und der Länge der Tour benötigst du vielleicht ein zweites Shirt. Während einer Sommertour kann das Shirt (Beispiel Damen & Beispiel Herren) auch mal von Hand gewaschen werden. Diese Shirts gibt es auch in unserem Bergschulbüro im Kleinwalsertal käuflich zu erwerben (solange der Vorrat reicht).
- Wärmende Jacke
Diese wärmende Schicht kann eine Primaloft-, Daunen-, Fleece- oder Softshelljacke (Beispiel Damen & Beispiel Herren) sein. Wichtig ist, dass eine Regenjacke bzw. Hardshelljacke darüber passt. Diese kannst du als zusätzliche Wärmeschicht tragen. Das Schichtprinzip hat sich in den Bergen bewährt. Mehrere dünne Schichten übereinander bieten Flexibilität in Bezug auf Temperatur und Wetter.
- Regenjacke & Regenhose
Der Regenschutz ist mit das Wichtigste in unserer Ausrüstung. Das Wetter in den Bergen kann sich sehr schnell ändern. Neben einer Regenjacke (Damen/Herren) muss auch eine Regenhose bei jeder Tour in den Rucksack. Ein Regenponcho ist ungeeignet, ein Windstoß genügt um deine Sicht einzuschränken, was wiederum die Trittsicherheit beeinflusst.
- Mütze/Stirnband
Egal ob Winter- oder Sommertour - eine Mütze oder ein Stirnband gehört in deinen Rucksack. Je nach Vorliebe reicht auch ein Stirnband. Die Kapuze dient dann als zusätzlicher Wärmeschutz am Kopf.
- leicht gefütterte Handschuhe
In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Auch im Sommer kann es in der Höhe empfindlich kalt werden. Deshalb gehören leicht gefütterte Handschuhe auch im Sommer in den Rucksack.
Für Touren im Winter sind leicht gefütterte Handschuhe ideal, wenn es nicht zu kalt ist oder wenn dich ein schweißtreibender Aufstieg fordert. Abhängig von deiner Tour musst du ein zweites Paar, wärmer gefüttert, mitnehmen. Gerade bei Touren im Schnee (Hoch-, Ski-, Freeride- oder Schneeschuhtouren) können die Temperaturen deutlich schwanken.
- Sonnenschutz
Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Schildmütze oder ein Sonnenhut.
- Trinkflasche
Deine Trinkflasche sollte mindestens 1 bis 1,5 Liter fassen (als eine Flasche oder zwei Flaschen). Bei den meisten Touren kann man zwischendurch die Flasche auffüllen. Dennoch solltest du sicherstellen, dass du auf langen Strecken genügend zum Trinken dabei hast.
- Energieriegel/Nüsse
Je nach persönlichem Bedarf reichen dir für den ersten Tag ein paar Energieriegel. Oftmals kannst du während der Tour auf den Hütten oder bei Aufenthalten im Tal Riegel kaufen. In vielen Unterkünften ist es möglich ein Lunchpaket zu bestellen. Deshalb brauchst du nur für den ersten Tag Verpflegung mitnehmen.
- Gamaschen (optional)
Gamaschen werden zum Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit und Kälte getragen. Daher sind diese vor allem im Frühling oder im Herbst und je nach den Schneeverhältnissen auf deiner Tour sinnvoll.
- Hüttenschuhe
Auf den allermeisten Hütten gibt es Hüttenschuhe zum Ausleihen. Wenn dein Rucksack nicht zu schwer ist, kannst du deine eigenen Schuhe mitnehmen.
- kleiner Kulturbeutel
Achte bei deinen Hygieneartikeln (Shampoo, Duschgel, etc.) auf kleine Reisegrößen. Die kleinen Größen reichen für die Tourdauer und das Gewicht ist deutlich geringer.
- kleines Handtuch und Waschlappen
Am besten eignen sich Mikrofaserhandtücher. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Farben und sie sind sehr platzsparend. Ein kleiner Waschlappen ist sehr hilfreich, wenn es auf einer Hütte keine Dusche gibt.
- Hüttenschlafsack (ohne Metallanteile)
Ein Hüttenschlafsack ist bei allen Touren mit Hüttenübernachtung aus Hygienegründen Vorschrift. Auf den Berghütten können die Bettlaken und Decken nicht täglich gereinigt werden. Es gibt Modelle aus Synthetik, Seide oder Merinowolle. Achte auf ein kleines Packmaß und geringes Gewicht. Der Hüttenschlafsack darf keinen Reißverschluss haben.
- Ausweis/Bargeld
Bargeldloses Bezahlen ist nur auf wenigen Hütten möglich. Deshalb musst du genügend Bargeld mitnehmen, um alle Kosten, die nicht in deiner Pauschale inkludiert sind, zu begleichen. Wie viel du mitnimmst, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Ein grober Richtwert sind etwa 45,00 € pro Tag und pro Person.
- Stirnlampe
Eine gute Stirnlampe findest du hier und gehört ebenfalls bei dieser Tour zu deiner Ausrüstung. Die Lampe kann nicht nur während der Hüttenübernachtung zum Einsatz kommen, auch untertags während der Tour.
- Powerbank (optional)
Um mögliche Engpässe beim Laden der Handys zu vermeiden, kann eine Powerbank hilfreich sein. Wenn du das zusätzliche Gewicht sparen möchtest, solltest du dich bei der Nutzung des Handys einschränken.
- Ohropax (optional)
Auf Touren mit Hüttenübernachtung sind Ohropax sehr hilfreich. Du bist möglicherweise in größeren Bergsteigerlagern untergebracht und teilst dir diesen Raum mit anderen.
- Blasenpflaster & Tape
Ein hautverträgliches Tape zum Abkleben von empfindlichen Stellen im Schuh sollte unbedingt mit in den Rucksack. Außerdem ist es hilfreich, vorsorglich Blasenpflaster mitzunehmen. Neben deinen persönlichen Medikamenten solltest du auch Schmerzmittel und ein bisschen Verbandsmaterial mitnehmen, aber alles natürlich nur in kleinen Mengen und klein verpackt.
Die mit einem *Stern gekennzeichneten Ausrüstungsgegenstände werden von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt (Anmeldung erforderlich!). Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.
(nur auf Anfrage buchbar)















