Heilbronner Höhenweg

Heilbronner Höhenweg Top-Tour

Die kleine Allgäu-Runde mit tollen Tiefblicken!

Über ein besonders schönes Teilstück der Allgäuer Alpen mit wilder, hochgelegener Felskulisse führt der älteste und wohl bekannteste Felssteig der Nördlichen Kalkalpen. Der Steig gehört zu den Klassikern und hat bis heute nichts von seiner Attraktivität eingebüßt. Der Name "Weg" täuscht in diesem Fall und verrät nicht, dass es sich um einen hochalpinen Steig handelt, der sowohl Trittsicherheit als auch Schwindelfreiheit erfordert. Vom neu erbauten Waltenberger Haus im Schatten der Trettachspitze geht es Richtung Heilbronner Thörle vorbei am Hohen Licht zur Rappenseehütte. Wir bewegen uns in einer Höhenlage zwischen 1.800 m und 2.600 m entlang Bergblumenwiesen mit herrlichem Panoramablick. Der Route über das Waltenberger Haus macht diese Tour zu einer besonders reizvollen Variante.

3 Tage von Freitag - Sonntag

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ab
425,00 €
gültig für Alpenvereinsmitglied
450,00 € pro Person

Tour in Bildern

Heilbronner Höhenweg Wanderer sehen Steinböcke auf dem Heilbronner Weg.Bergsee auf der 3 Tages Wanderung Heilbronner Höhenweg.Die Wanderer begehen den Klettersteig auf dem Heilbronner HöhenwegAm Grat entlang, den Steinböcken ganz nah auf dem Heilbronner Höhenweg.Heilbronner Weg führt über saftig grüne Blumenwiesen.

Tourenbeschreibung

Alle Tagesbeschreibungen anzeigen
Tag 1Einödsbach - Bacherloch - Waltenberger Haus
Mit dem Bus geht es in das malerische Stillachtal bis nach Birgsau. Nach einer kurzen Wanderung über eine Forststraße nach Einödsbach, der südlichsten, ganzjährig bewohten Siedlung Deutschland, steigen wir über das Bacherloch auf Richtung Waltenberger Haus. Nach einer mit Drahtseilen gesicherten und mit kleinen Brücken entschärften Steilstufe können wir bereits unser heutiges Etappenziel sehen - das auf 2.085 m gelegene Waltenberger Haus.
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1040 mca. 4 Std.
Tag 2Bockkarscharte - Bockkarkopf - Steinschartenkopf - Rappenseehütte
Zeitig am Morgen steigen wir über verblocktes Gelände und einen Geröllkegel auf zur Bockkarscharte (2.504 m). Der weltbekannte Heilbronner Weg führt über den Bockkarkopf (2.609 m) und den Steinschartenkopf (2.615 m) auf aussichtsreichem Weg bis zum "Heilbronner Thörle". Eine Leiter, die mit Drahtseilen gesichert ist, und ein enger Spalt, das eigentliche "Heilbronner Thörle" sind die Höhepunkte bei dieser Tour. Auf den letzen Metern zur Rappenseehütte können wir noch einmal die eindrucksvolle Bergkulisse unserer heutigen Tour genießen.
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840 m850 mca. 6 Std.
Tag 3Enzianhütte - Petersalpe - Einödsbach
Am heutigen Tag haben wir nur noch den Abstieg ins Tal zu bewältigen. Vorbei an der Enzianhütte, wo wir noch einmal einen eindrucksvollen Blick auf Oberstdorf und die Berge des Kleinwalsertals genießen, steigen wir über die Petersalpe bis nach Einödsbach ab. Mit dem Bus oder zu Fuß geht es zurück zum Ausgangspunkt.
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1080 mca. 4 Std.

Tour-Termine

2026
S22-26-1 26.06.2026 - 28.06.2026AnfragenBuchen
S22-26-2 03.07.2026 - 05.07.2026AnfragenBuchen
S22-26-3 10.07.2026 - 12.07.2026AnfragenBuchen
S22-26-4 17.07.2026 - 19.07.2026Warteliste
S22-26-5 24.07.2026 - 26.07.2026AnfragenBuchen
S22-26-6 31.07.2026 - 02.08.2026AnfragenBuchen
S22-26-7 07.08.2026 - 09.08.2026AnfragenBuchen
S22-26-8 14.08.2026 - 16.08.2026AnfragenBuchen
S22-26-9 21.08.2026 - 23.08.2026AnfragenBuchen
S22-26-10 28.08.2026 - 30.08.2026AnfragenBuchen
S22-26-11 04.09.2026 - 06.09.2026AnfragenBuchen
S22-26-12 11.09.2026 - 13.09.2026AnfragenBuchen
S22-26-13 18.09.2026 - 20.09.2026AnfragenBuchen
S22-26-14 25.09.2026 - 27.09.2026AnfragenBuchen
genügend Plätze frei
garantierte Durchführung
wenige Plätze
nur noch 1 Platz
Tour ausgebucht
ab
425,00 €
gültig für Alpenvereinsmitglied
450,00 € pro Person

Details im Überblick

Leistungen

Staatlich geprüfter Berg- oder Wanderführer
2 x Ü/HP in Hütte (MBZ oder Lager)
Transfers
Rücktransfer

Mindestteilnehmerzahl

6 Personen
max. 8 Personen

Zahlungsinfo

Anzahlung 50,00 € p.P. bei Buchung
Restzahlung bis 14 Tage vor Tourenstart

Zusatzkosten

Getränke, Zwischenmahlzeiten & Rucksackproviant: Bargeld ca. 45,00 € p. P./p. T. nach pers. Bedarf
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung
Parkgebühren

Treffpunkt

11:00 Uhr Bushaltestelle Faistenoy, Richtung Birgsau, bei der Fellhornbahn Talstation

Dauer

3 Tage von Freitag - Sonntag

Rückkehr

am letzten Tag ca. 13:00 Uhr

Parken
kostenpflichtiger Parkplatz Talstation Fellhornbahn (Stand 2025: 5,00 € pro Tag). Ticket in bar, über Parkster oder EC-Karte erhältlich. Übernachtungsverbot für Wohnmobile / Camper

Weitere Infos

Unterbringung & Verpflegung

Unterbringung
In den Hütten sind wir im Matratzenlager oder in Mehrbettzimmern untergebracht. Auf allen Hütten gibt es Waschräume, einige Hütten bieten auch eine Duschmöglichkeit.

 

Verpflegung
In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung, spätestens zwei Wochen vor Tourenstart, angeben). Unterwegs haben wir oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir am Morgen ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu trinken und einen kleinen Snack (Energieriegel) für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Tourentagen informiert dich dein Guide.

Anfahrt und Parken

Der Treffpunkt zu deiner Tour ist sowohl mit dem PKW als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut und einfach zu erreichen. Bitte plane genügend Zeit ein, um rechtzeitig zum Treffpunkt zu kommen.

PKW
Mit dem Auto von Kempten (Allgäu) auf der B 19 bis Oberstdorf - Kreisverkehr rechts Richtung Kleinwalsertal, nächster Abzweig links Richtung Fellhornbahn, folgender Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Fellhornbahn
Parken:
Gebührenpflichtiger Parkplatz Talstation Fellhornbahn (Stand 2025: 5,00 € pro Tag)., Ticket in bar, über Parkster oder EC-Karte erhältlich.
Übernachtungsverbot für Wohnmobile / Camper

Bahn und Bus
Bahnverbindungen nach Oberstdorf mit Anschluss an das öffentliche Busnetz, Bus Richtung Fellhornbahn / Birgsau, Haltestelle Fellhornbahn Talstation Faistenoy

Mitfahrzentrale
Eine gemeinsame Anreise ist nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch äußerst unterhaltsam. Nutze unseren Service unter folgendem Link: Mitfahrzentrale

Zimmervermittlung bei vorzeitiger Anreise

Wenn du vor oder nach deiner Tour eine Übernachtungsmöglichkeit im Kleinwalsertal suchst, dann könntest du hier fündig werden.

Alternativ hilft dir Kleinwalsertal Tourismus und Oberstdorf Tourismus gerne weiter. Sie können gezielt auf deine Wünsche eingehen und direkt die Verfügbarkeiten überprüfen.

Kleinwalsertal Tourismus
Tel: 0043 5517 51140
info@kleinwalsertal.com
www.kleinwalsertal.com

Oberstdorf Tourismus
Tel.: 0049 8322 7000
info@oberstdorf.de
www.oberstdorf.de

 

Guter Rat ist nicht teuer!

Antworten auf häufig gestellte Fragen

* Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ lassen wir uns mit unserer regentauglichen Ausrüstung auch von Regen oder Schnee die Freude am Wandern nicht nehmen. Sollte die Tour/Etappe aus Sicherheitsgründen nicht wie geplant stattfinden können, wird der Guide eine Alternative finden.

* Die beste Zeit für eine mehrtägige Wanderung ist zwischen Mitte Juni und Ende September. Zu Beginn und am Ende der Saison müssen wir unter Umständen mit Schneefeldern rechnen. In den Bergen ist grundsätzlich auch in den Sommermonaten jederzeit Schneefall möglich.

* Eine Wochentour in den Bergen ist für viele Wanderer eine große Herausforderung. Wir sind auf guten Bergwegen unterwegs. Oftmals sind die Wege steil oder auch felsig, manchmal erdig und auch rutschig. Wenn du bereits Erfahrung im Wandern hast und entsprechende Ausdauer mitbringst, trittsicher (sicheres Gehen auf unebenen, steinigen und auch unbefestigten Wegen) und weitestgehend schwindelfrei bist, wirst du auf der Tour genussvoll unterwegs sein. Warst du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs, empfehlen wir dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen leichteren Touren zum Reinschnuppern und Kennenlernen. 

* Solltest du tatsächlich eine Tour abbrechen müssen und dir dadurch Zusatzkosten entstehen (Taxitransfer, zusätzliche Hotelübernachtung, o.ä.), werden diese Kosten nicht von der Bergschule erstattet (siehe AGB der Bergschule Kleinwalsertal). Deshalb empfehlen wir ausdrücklich eine Reiseversicherung, die auch den Abbruch einer Tour abdeckt.

* In der Ausrüstungsliste findest du alles, was du für deine Tour benötigst. Besonderes Augenmerk solltest du auf deine Bergschuhe verwenden. Der Schaft der Schuhe muss über die Knöchel gehen, die Kategorie B/C ist empfehlenswert. Wichtig sind ein gutes Profil, die Stabilität und der Zustand des Schuhs. Ein bequemer Bergschuh ist nicht unbedingt für eine mehrtägige Tour geeignet. Bei alten Schuhen kommt es häufig vor, dass sich die Sohle ablöst. Deshalb lohnt sich besonders bei den Schuhen die Investition in ein neues Paar.

* Wir sind in den Hütten im Lager oder in Mehrbettzimmern, im Hotel bzw. im Gasthof im Doppel- oder auch Mehrbettzimmer untergebracht. Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können.

* In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung angeben). Unterwegs haben wir oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder wir können uns ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu Trinken und einen kleinen Snack für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Wandertagen informiert dich dein Guide.

* Unverträglichkeiten oder besondere Diäten (z. B. vegane Kost, Gluten- oder Laktoseintoleranz) sind bei Unterbringung im Hotel oder im Gasthaus in der Regel kein Problem. Auf den Hütten hingegen ist eine Sonderverpflegung nur bedingt möglich. Dafür solltest du eigenständig vorsorgen. Du kannst bei einer Alpenüberquerung oftmals auch im Tal einkaufen.

weitere Infos

Wichtiger Hinweis
Während der Tour kann es aufgrund von witterungsbedingten Einflüssen oder regionalen Veränderungen zu Abweichungen oder Anpassungen des ausgeschriebenen Tourenverlaufs kommen. Der geplante Tourenverlauf kann deshalb nicht im Detail garantiert werden.

 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
Dieses Programm ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Kartenmaterial

AV 2/1 Allgäuer - Lechtaler Alpen; BLM L8726 Einödsbach oder mit gängigen Karten-Apps wie Outdooractive, Alpenvereinaktiv oder PeakFinder

Routenplaner

Treffpunkt

11:00 Uhr Bushaltestelle Faistenoy, Richtung Birgsau, bei der Fellhornbahn Talstation

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Bergschule Kleinwalsertal GmbH, Walserstr. 262, A-6992 Hirschegg

Wissenswertes zur Region

Der Heilbronner Weg ist ein hochalpiner Wanderweg in den Allgäuer Alpen. Er ist ein Teil des Verbindungsweges von der Rappenseehütte zum Waltenberger Haus oder weiter zur Kemptner Hütte in 2.432 m bis 2.615 m Höhe. Er hat eine Länge von über 3 km und ist der älteste und bekannteste Felsensteig der Nördlichen Kalkalpen. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Bergerfahrung sind unerlässlich.

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Ausrüstung

Der Rucksack sollte keinesfalls größer als 40l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr wird eingepackt. Der Rucksack sollte zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für Touren im Sommer findest du hier. Für eine Alpenüberquerung sollte der Rucksack keinesfalls mehr als 8 kg wiegen. Für Schneeschuhtouren muss im Rucksack Platz für die Sicherheitsausrüstung (Schaufel und Sonde) sein.

Es ist sehr hilfreich, wenn man seinen Rucksack immer nach dem gleichen Schema packt und jedes Teil seinen festen Platz hat. So findet man seine Sachen schneller (bei Regen oder Kälte ein wirklicher Vorteil). Es ist empfehlenswert, Kleidung, Hygiene, Medizin, Essen, etc. in optisch unterschiedliche Tüten (es reichen normale Plastiktüten) einzupacken. Das ist übersichtlich, das Packen fällt leichter und man schützt die Ausrüstung gleichzeitig vor Regen. Alternativ sind natürlich auch wasserdichte Packsäcke möglich.

Für mehrtägige Wandertouren sind Schuhe der Kategorie B, idealerweise B/C mit einem Schaft, der über die Knöchel geht, ein absolutes Muss. Ein fester Schuh bietet deutlich mehr Stabiliät. Wenn du neue Schuhe kaufst, solltest du diese unbedingt vorher einlaufen. Wenn deine Schuhe schon ein paar Jahre alt sind, solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken - auch wenn er dir gut passt. Mit der Zeit härtet die Sohle aus, wird unflexibler und es besteht die Gefahr, dass sich die Sohle ablöst. Für Damen und Herren ist dieses Modell zu empfehlen.

Für Schneeschuhtouren sind diese Bergschuhe ebenfalls bestens geeignet. Wenn du nur eine Tagestour mit Schneeschuhen machst, genügen auch feste Winterstiefel zum Schnüren oder wasserdichte Bergschuhe, an welchen die Schneeschuhe befestigt werden können.

Stöcke sind vor allem bei langen Abstiegen sehr hilfreich, um deine Gelenke zu schonen. Bei anstrengenden Aufstiegen ist der Einsatz ebenfalls zur Unterstützung zu empfehlen. Im Frühsommer, wenn noch Schnee in den Bergen liegt, sind Stöcke mit großen Tellern ein Sicherheitsfaktor. Zu dieser Jahreszeit bzw. immer wenn mit größeren Schneefeldern in den Bergen zu rechnen ist, gehören Stöcke zur Standardausrüstung.

Bei einem Klettersteig bist du dauernd in Kontakt mit dem Stahlseil, daher würden sich Klettersteighandschuhe zum Tragen empfehlen. Bei Klettersteighandschuhen ist das Endglied der Finger frei, also vergleichbar mit Fahrradhandschuhen.

Je nach Länge der Tour benötigst du ein weiteres Paar zum Wechseln. Bei Sommertouren kannst du die Socken auch mal auswaschen. Wir empfehlen Socken aus Merino-Wolle. Für Wintertouren empfehlen wir etwas wärmere Socken mit einem höheren Schaft. Wichtig ist ein guter Sitz der Socken, damit kann das Risiko der Blasenbildung deutlich verringert werden.

Je nach Länge der Tour benötigst du zwei bis drei Garnituren zum Wechseln. Eine Garnitur trägst du bereits bei Tourenstart. Wir empfehlen Wäsche aus Merino-Wolle. Erfahrungsgemäß beginnt Synthetik-Material nach einiger Zeit unangenehm zu riechen. Bei Sommertouren kann die Unterwäsche auch mal ausgewaschen werden. Sehr gute Erfahrung haben wir mit Unterwäsche von super.natural für Damen und Herren gemacht.

Abhängig von deiner Tour muss eine kurze Hose mit. Diese sollte leicht sein und ein kleines Packmaß haben (Beispiel Damen und Herren).

Je nach Tour und Wetterlage trägst du diese Hose bereits zum Tourenstart. Die Qualität der Hose sollte an den Charakter der Tour angepasst sein. Eine dünne Hose eignet sich für Touren, die nicht weit über 2.000 m hinaus gehen. Ein etwas robusteres Material ist für unsere Alpenüberquerungen ratsam. Zip-Off-Hosen sind eine gute Möglichkeit, um Gewicht zu sparen. Für Hochtouren benötigst du unter Umständen eine Hose, die am Beinende verstärkt ist, um beim Gehen mit Steigeisen einen entsprechenden Schutz zu haben. Für Schneeschuhtouren sollte die Hose entsprechend warm und eventuell gefüttert sein. Alternativ ist auch eine lange Unterhose als weitere Wärmeschicht möglich.

Für eine Tour mit Hütten-Übernachtungen benötigst du eine leichte Hose für deinen Aufenthalt auf der Hütte. Hier solltest du unbedingt auf das Gewicht und ein kleines Packmaß achten.

Abhängig von deiner Tour benötigst du ein zweites Shirt (Beispiel Herren & Beispiel Damen) zum Wechseln. Je nach Wetter und Tour trägst du dieses Shirt (wärmere Version) vielleicht schon am Körper. Wir empfehlen auch hier Merino-Wolle. Das Shirt kannst du bei Sommertouren auch mal auswaschen. Möglicherweise ist eine Weste eine gute Ergänzung statt eines weiteren Shirts, das ist aber natürlich dir überlassen. Achte auch hier auf das Gewicht.

Abhängig vom Charakter und der Länge der Tour benötigst du vielleicht ein zweites Shirt. Während einer Sommertour kann das Shirt (Beispiel Damen & Beispiel Herren) auch mal von Hand gewaschen werden. Diese Shirts gibt es auch in unserem Bergschulbüro im Kleinwalsertal käuflich zu erwerben (solange der Vorrat reicht).

Diese wärmende Schicht kann eine Primaloft-, Daunen-, Fleece- oder Softshelljacke (Beispiel Damen & Beispiel Herren) sein. Wichtig ist, dass eine Regenjacke bzw. Hardshelljacke darüber passt. Diese kannst du als zusätzliche Wärmeschicht tragen. Das Schichtprinzip hat sich in den Bergen bewährt. Mehrere dünne Schichten übereinander bieten Flexibilität in Bezug auf Temperatur und Wetter.

Der Regenschutz ist mit das Wichtigste in unserer Ausrüstung. Das Wetter in den Bergen kann sich sehr schnell ändern. Neben einer Regenjacke (Damen/Herren) muss auch eine Regenhose bei jeder Tour in den Rucksack. Ein Regenponcho ist ungeeignet, ein Windstoß genügt um deine Sicht einzuschränken, was wiederum die Trittsicherheit beeinflusst.

Egal ob Winter- oder Sommertour - eine Mütze oder ein Stirnband gehört in deinen Rucksack. Je nach Vorliebe reicht auch ein Stirnband. Die Kapuze dient dann als zusätzlicher Wärmeschutz am Kopf.

In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Auch im Sommer kann es in der Höhe empfindlich kalt werden. Deshalb gehören leicht gefütterte Handschuhe auch im Sommer in den Rucksack.

Für Touren im Winter sind leicht gefütterte Handschuhe ideal, wenn es nicht zu kalt ist oder wenn dich ein schweißtreibender Aufstieg fordert. Abhängig von deiner Tour musst du ein zweites Paar, wärmer gefüttert, mitnehmen. Gerade bei Touren im Schnee (Hoch-, Ski-, Freeride- oder Schneeschuhtouren) können die Temperaturen deutlich schwanken.

Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Schildmütze oder ein Sonnenhut.

Deine Trinkflasche sollte mindestens 1 bis 1,5 Liter fassen (als eine Flasche oder zwei Flaschen). Bei den meisten Touren kann man zwischendurch die Flasche auffüllen. Dennoch solltest du sicherstellen, dass du auf langen Strecken genügend zum Trinken dabei hast.

Je nach persönlichem Bedarf reichen dir für den ersten Tag ein paar Energieriegel. Oftmals kannst du während der Tour auf den Hütten oder bei Aufenthalten im Tal Riegel kaufen. In vielen Unterkünften ist es möglich ein Lunchpaket zu bestellen. Deshalb brauchst du nur für den ersten Tag Verpflegung mitnehmen.

Regenschirme können in der Bergschule für die Dauer der Tour ausgeliehen oder käuflich erworben werden (solange der Vorrat reicht). Beachte: nur möglich bei Tourenstart im Kleinwalsertal.

Ein Regenschirm ist bei normalen Wanderungen auf Wegabschnitten ohne große Schwierigkeiten oftmals sehr nützlich. Es gibt Modelle, die einen zusätzlichen Schutz für den Rucksack bieten - sogenannte Swing backpack-Modelle - oder auch Schirme, die am Rucksack befestigt werden können - handsfree-Modelle.

Gamaschen werden zum Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit und Kälte getragen. Daher sind diese vor allem im Frühling oder im Herbst und je nach den Schneeverhältnissen auf deiner Tour sinnvoll.

Auf den allermeisten Hütten gibt es Hüttenschuhe zum Ausleihen. Wenn dein Rucksack nicht zu schwer ist, kannst du deine eigenen Schuhe mitnehmen.

Achte bei deinen Hygieneartikeln (Shampoo, Duschgel, etc.) auf kleine Reisegrößen. Die kleinen Größen reichen für die Tourdauer und das Gewicht ist deutlich geringer.

Am besten eignen sich Mikrofaserhandtücher. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Farben und sie sind sehr platzsparend. Ein kleiner Waschlappen ist sehr hilfreich, wenn es auf einer Hütte keine Dusche gibt.

Ein Hüttenschlafsack ist bei allen Touren mit Hüttenübernachtung aus Hygienegründen Vorschrift. Auf den Berghütten können die Bettlaken und Decken nicht täglich gereinigt werden. Es gibt Modelle aus Synthetik, Seide oder Merinowolle. Achte auf ein kleines Packmaß und geringes Gewicht. Der Hüttenschlafsack darf keinen Reißverschluss haben.

Wenn du Mitglied im Alpenverein bist, nimm bitte deinen Ausweis mit. Bei einigen Touren gibt es für AV-Mitglieder einen Rabatt auf die Nächtigung, den wir bei der Buchung bereits berücksichtigt haben (z. B. E5 Alpenüberquerung). Bei Touren ohne inkludierte Hüttenübernachtung (z. B. Skitourenwoche Haute Route) hast du mit dem Ausweis Anspruch auf vergünstigte Nächtigungspreise.

Bargeldloses Bezahlen ist nur auf wenigen Hütten möglich. Deshalb musst du genügend Bargeld mitnehmen, um alle Kosten, die nicht in deiner Pauschale inkludiert sind, zu begleichen. Wie viel du mitnimmst, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Ein grober Richtwert sind etwa 45,00 € pro Tag und pro Person.

Für die Übernachtung auf Hütten ist eine kleine Taschenlampe ausreichend. Die meisten Handys haben eine Taschenlampe eingebaut.

Auf Touren mit Hüttenübernachtung sind Ohropax sehr hilfreich. Du bist möglicherweise in größeren Bergsteigerlagern untergebracht und teilst dir diesen Raum mit anderen.

Ein hautverträgliches Tape zum Abkleben von empfindlichen Stellen im Schuh sollte unbedingt mit in den Rucksack. Außerdem ist es hilfreich, vorsorglich Blasenpflaster mitzunehmen. Neben deinen persönlichen Medikamenten solltest du auch Schmerzmittel und ein bisschen Verbandsmaterial mitnehmen, aber alles natürlich nur in kleinen Mengen und klein verpackt.


ab
425,00 €
gültig für Alpenvereinsmitglied
450,00 € pro Person

Rezensionen

Was unsere Kunden sagen

Karl-Heinz // 07.07.2022

Vom 24. Bis 26. 06 waren wir mit einer kleinen Gruppe mit dem Bergführer Karlheinz Stich “Heinzi” unterwegs, da wir sehr gut voran kamen konnte er uns sehr viel über die Berge, Natur und die gesamte Tour erklären, selbst durch das Gewitter am ersten Tag brachte er uns sicher durch und verstand es unsere Motivation hoch zu halten. Durchnässt am Waltenberger Haus angekommen kümmerte er sich sofort darum dass wir unsere nassen Sachen im Trockenraum unterbringen konnten. Am 2ten Tag sind wir bei bestem Wetter aufgebrochen und konnten eine schöne interessante Tour zur Rappenseehütte machen, auf der er uns die Highlights immer ausgiebig erklärte. Am dritten Tag zurück zum Ausgangspunkt wurden wir von der Sonne verwöhnt und wir konnten noch mehr über Berge und alpines Gehen lernen. An ende der Tour waren wir erschöpft und dankbar für das was wir erleben durften. Danke an die Teams vom Waltenberger Haus und der Rappenseehütte für die Gastfreundlichkeit, Danke an die Bergschule für dir gute Organisation und Danke an “Heinzi” für die gute und sichere Betreuung während der ganzen Tour. Karl-Heinz Craiß

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