Hochtourenwoche Ortler

Hochtouren ab Sulden auf den OrtlerNeu

Highlights rund um Sulden mit Besteigung von Südtirols höchstem Berg!

Einmal auf dem Ortler zu stehen, davon träumt wohl jeder Bergsteiger. Schon vom Reschensee aus zieht der weiße Eisriese die Blicke auf sich.  Majestätisch ragt der höchste Gipfel Südtirols und Tirols über dem Vinschgau empor und gilt als wahrer Klassiker der Ostalpen.
Um diesem besonderen Berg mit Ruhe und Sicherheit zu begegnen, nehmen wir uns eine Woche Zeit und bereiten uns gezielt vor. Auf unserem Weg besteigen wir eindrucksvolle Gipfel der Ortlergruppe wie den Cevedale und die Suldenspitze. Jedes Ziel ist für sich ein Highlight.

6 Tage von Sonntag - Freitag

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1.245,00 €
pro Person

Tour in Bildern

Hochtouren ab Sulden auf den OrtlerHochtour auf den Ortler mit atemberaubenden Ausblicken über die BergeAufstieg über Schnee auf den OrtlerJulius Payer Hütte hoch oben in den Bergen bei Ortler HochtourOrtler Gipfelkreuz bei Hochtour ab SuldenEntlang blühender Wiesen auf Ortler Hochtour

Tourenbeschreibung

Alle Tagesbeschreibungen anzeigen
Tag 1Sulden - Aufstieg zur Düsseldorfer Hütte
Von Sulden verkürzen wir unseren Aufstieg zur Düsseldorfer Hütte mit der Kanzel Seilbahn und laufen uns gemütlich ein. Die Vorbereitung auf eine spannende Woche. An der Hütte angekommen genießen wir das Panorama auf unsere Ziele für die nächsten Tage.
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450 m50 mca. 2,5 Std.
Tag 2Tschenglser Hochwand (3.375 m) - Hotel Cornelia
Heute steht für uns einer der höchst gelegendsten Klettersteige der Alpen auf dem Programm, die Tschenglser Hochwand.
Mit leichtem Rucksack geht es zunächst interessant durch Blockgelände bis wir vor einer steilen Wand stehen. Ab hier geht der eigentliche Klettersteig los. Mit Schwierigkeiten bis zu Kategorie C können wir uns optimal auf die Besteigung des Ortlers vorbereiten und genießen dabei das überwältigende Ambiente.
Am Gipfel auf 3.375 m angekommen haben wir uns eine kleine Pause verdient, bevor es über den Normalweg zurück zur Hütte geht. Nach einer Einkehr geht es zurück ins Tal, wo wir eine Nacht in Sulden übernachten werden.
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650 m1100 mca. 7,5 Std.
Tag 3Cevedale (3.769 m) - Pizzini Hütte
Mit der ersten Seilbahn von Sulden werden wir zur Schaubachhütte fahren, um von dort aus unser Tagesziel, den Cevedale mit seinen 3.769 m zu besteigen. Er ist der dritthöchste Gipfel der Ortlergruppe und höchster Berg des Trentino. Über die Eisseespitze gelangen wir zum Gletscher, welchem wir bis zum Gipfel des Cevedales folgen. Am Gipfel geht es für uns bis zur Casati Hütte, von der aus wir zur Pizzini Hütte absteigen und uns von Claudio mit Team verwöhnen lassen.
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1300 m1200 mca. 8 Std.
Tag 4Suldenspitze (3.376 m) - Hintergrathütte
Von der Pizzini Hütte folgen wir wieder auf anfangs bekanntem Weg zur Casati Hütte. Dort biegen wir ab zur Suldenspitze (3.376 m). Auf dem Gipfel angekommen werden wir mit einem grandioses Panorama auf das Dreigestirn Königsspitze, Zebrù und Ortler belohnt. Vorbei an der Schaubachhütte und Seilbahn geht es für uns zur Hintergrathütte. Dort können wir uns entspannen und den Abend genießen.
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900 m900 mca. 6 Std.
Tag 5Aufstieg zur Payer Hütte
Dieser Tag dient als "Ruhetag" und somit steht für uns nur der Übergang von der Hintergrathütte zur Payerhütte auf dem Programm. Wir folgen dem Hüttenzustieg zur K2 Langensteinlift und folgen dem Weg über eine Moräne zur Tabaretta Hütte. Nach einer kurzen Rast geht es weiter über die Bärenkopfscharte zur Julius Payer Hütte auf 3.029 m.
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700 m400 mca. 4 Std.
Tag 6Ortler Normalweg (3.905 m) - Sulden
Der Normalweg auf den Ortler lässt sich in zwei Abschnitte einteilen - anfangs auf Felsen und später auf Schnee und Eis bis zum Gipfel.
Noch im Dunkeln starten wir angeseilt von der Payerhütte. Von dort beginnt die Tour noch auf leichtem Pfad, aber relativ schnell wechselt das Gelände. Die Gehpassagen werden zu leichten Kletterpassagen mit kurzen Abschnitten im II. - III. Grad. Mit Hilfe und Anleitung deines Bergführers sind diese gut zu bewältigen. Nach den Felsstellen, ziehen wir unsere Steigeisen an und gehen nun über Schnee oder Eis, in steilen Serpentinen und kurzen Aufschwüngen zum Lombardi Biwak (3.316 m). Hier können wir eine kurze Pause machen bevor wir zum Ortlerferner und weiter bis zum Gipfel - der Höhepunkt der Woche und stolzer König der Südtiroler Berge, aufsteigen.
Der Abstieg führt uns auf der gleichen Route retour vorbei an der Payer- und Tabaretta Hütte zum Langensteinlift und Abfahrt nach Sulden zum Ausgangspunkt.
Eine Woche voller beeindruckenden Erlebnissen liegt hinter uns und wir können stolz auf uns sein, was wir alles gemeistert haben.
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1200 m1800 mca. 10 Std.

Tour-Termine

2026
S92-26-1 28.06.2026 - 03.07.2026AnfragenBuchen
genügend Plätze
garantierte Durchführung
wenige Plätze
nur noch 1 Platz
Tour ausgebucht
1.245,00 €
pro Person

Details im Überblick

Leistungen

Staatlich geprüfter Bergführer
Technische Ausrüstung (leihweise)
Reservierung der Unterkünfte

Mindestteilnehmerzahl

4 Personen
max. 4 Personen

Zahlungsinfo

Anzahlung 100,00 € p.P. bei Buchung
Restzahlung bis 14 Tage vor Tourenstart

Zusatzkosten

4 x Ü/HP Hütte (ca. 60,00 € - 70,00 € pro Nacht)
1 x Ü/HP im Hotel
Getränke, Zwischenmahlzeiten & Rucksackproviant: Bargeld ca. 45,00 € p. P./p. T. nach pers. Bedarf
Seilbahnfahrten
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung

Treffpunkt

13:00 Uhr Kanzellift Parkplatz, Sulden

Dauer

6 Tage von Sonntag - Freitag

Rückkehr

Rückkehr ca. 15:00 Uhr

Parken
kostenloser Parkplatz am Treffpunkt  
Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
Dieses Programm ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet  
Einreise und Visum
Für die Einreise nach Italien benötigst du einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Für die Einreise aus der EU gibt es keine Visapflicht. Weitere Infos findest du beim Auswärtigen Amt

Weitere Infos

Kartenmaterial

- Kompass Wanderkarte 072 – Ortlergebiet, Nationalpark Stilfserjoch
- Tabacco Wanderkarte Nr. 08 – Ortles / Ortlergebiet
- AV-Karte (Alpenverein) – Ortlergebiet

oder mit gängigen Karten-Apps wie Outdooractive, Alpenvereinaktiv oder PeakFinder

Unterbringung

In den Hütten sind wir im Matratzenlager oder in Mehrbettzimmern untergebracht. Auf allen Hütten gibt es Waschräume, einige Hütten bieten auch eine Duschmöglichkeit.

Im Gasthof oder Hotel sind wir in Doppel- oder Mehrbettzimmern mit Dusche/WC untergebracht, vereinzelt gibt es Etagenduschen/WC. Hier werden Einzelreisende gleichgeschlechtlich untergebracht. Einzelzimmer stehen uns nicht zur Verfügung.

Allgemein

Verpflegung
In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung, spätestens zwei Wochen vor Tourenstart, angeben). Unterwegs gibt es oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir am Morgen ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu trinken und einen kleinen Snack (Energieriegel) für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Wandertagen informiert dich dein Guide.

Anreise
Der Treffpunkt zu deiner Tour ist sowohl mit dem PKW als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut und einfach zu erreichen. Bitte plane genügend Zeit ein, um rechtzeitig zum Treffpunkt zu kommen.
PKW:
Über die Brennerautobahn (A22) bis Bozen oder Meran und weiter durch den Vinschgau nach Spondinig. Alternativ über den Reschenpass. Von Spondinig führt die Straße in ca. 20 Minuten hinauf nach Sulden. 
Parken:
Am Treffpunkt stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung (Stand 2025). 
Bahn und Bus:
Der Treffpunkt zu deiner Tour ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Mit dem Zug geht es bis Spondinig und weiter mit dem Linienbus nach Sulden (mehrmals täglich, teils Umstieg in Prad oder Gomagoi). Gute Anbindung über die Vinschger Bahn Meran–Mals.
Flugzeug:
Die nächstgelegenen Flughäfen sind Bozen, Innsbruck, Salzburg oder München. Von allen Flughäfen bestehen gute Bahn- und Busverbindungen nach Sulden.

Wichtiger Hinweis
Während der Tour kann es aufgrund von witterungsbedingten Einflüssen oder regionalen Veränderungen zu Abweichungen oder Anpassungen des ausgeschriebenen Tourenverlaufs kommen. Der geplante Tourenverlauf kann deshalb nicht im Detail garantiert werden.

Guter Rat ist nicht teuer!

Antworten auf häufig gestellte Fragen!

* Wir empfehlen eine vorherige Akklimatisation.

* Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ lassen wir uns mit unserer regentauglichen Ausrüstung auch von Regen oder Schnee die Freude am Wandern nicht nehmen. Sollte die Tour/Etappe aus Sicherheitsgründen nicht wie geplant stattfinden können, wird der Guide eine Alternative finden.

* Die beste Zeit für eine Hochtour ist zwischen Ende Juni und Anfang August (je nach Region und Tour unterschiedlich). Zu Beginn und am Ende der Saison müssen wir unter Umständen auch neben den Gletschern mit Schneefeldern rechnen. In den Bergen ist grundsätzlich auch in den Sommermonaten jederzeit Schneefall möglich.

*Bevor du eine Hochtour machst, empfehlen wir dringend unseren Hochtourenkurs für Einsteiger oder eine unserer leichteren Hochtouren zum Reinschnuppern. Dabei wirst du praxisnah auf deine erste Hochtour vorbereitet. Leider müssen unsere Guides immer wieder feststellen, dass sich manch einer zu viel zumutet und zu wenig Grundkenntnisse vorhanden sind.

* Solltest du tatsächlich eine Tour abbrechen müssen und dir dadurch Zusatzkosten entstehen (Taxitransfer, zusätzliche Hotelübernachtung, o.ä.), werden diese Kosten nicht von der Bergschule erstattet (siehe AGB der Bergschule Kleinwalsertal). Deshalb empfehlen wir ausdrücklich eine Reiseversicherung, die auch den Abbruch einer Tour abdeckt.

* In der Ausrüstungsliste findest du alles, was du für deine Tour benötigst. Besonderes Augenmerk solltest du auf deine Bergschuhe verwenden. Der Schaft der Schuhe muss über die Knöchel gehen und sollte die Kategorie C aufweisen. Da ihr auf eurer Tour Steigeisen benötigt, sollte der Schuh mindestens bedingt Steigeisenfest sein. Wichtig sind zudem ein gutes Profil, die Stabilität und der Zustand des Schuhs. Ein bequemer Bergschuh ist nicht unbedingt für eine Hochtour geeignet. Bei alten Schuhen kommt es häufig vor, dass sich die Sohle ablöst. Deshalb lohnt sich besonders bei den Schuhen die Investition in ein neues Paar.

* Wir sind in den Hütten im Lager oder in Mehrbettzimmern, im Hotel bzw. im Gasthof im Doppel- oder auch Mehrbettzimmer untergebracht. Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können.

Wissenswertes zur Region

Sulden liegt auf rund 1.900 Metern Höhe am Fuß des Ortlers und ist umgeben von eindrucksvollen Dreitausendern wie Ortler, Cevedale und Königsspitze. Die Region gehört zum Nationalpark Stilfserjoch und ist durchzogen von alten Gletschern, schroffen Graten und alpiner Geschichte. Besonders prägend war der Erste Weltkrieg, denn genau hier verlief die Frontlinie zwischen Österreich-Ungarn und Italien. Auf den Gipfeln und Graten wurden Stellungen errichtet, Tunnel in den Fels gesprengt, Versorgungslinien über Gletscher gelegt. Sogar auf der Königsspitze, knapp 3.850 Meter hoch, standen österreichische Soldaten in eisigen Stellungen. Noch heute findet man dort Reste von Unterständen und Drahtverhauen. Berühmt ist auch der Fund einer Stellung aus Holz unterhalb der Königsspitze, die jahrzehntelang vom Eis konserviert worden waren und heute als Mahnmal an den Gebirgskrieg erinnern. Das Ortlergebiet ist also nicht nur landschaftlich eindrucksvoll, sondern auch ein stilles Zeugnis alpiner Kriegsführung auf über 3.000 Metern Höhe. Wer heute durch das Suldental wandert oder eine Hochtour zur Payerhütte oder über den Cevedale unternimmt, begegnet auf Schritt und Tritt dieser Geschichte – eingefroren in Fels und Eis.

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Ausrüstung

Der Rucksack sollte keinesfalls größer als 40l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr wird eingepackt. Der Rucksack sollte zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für Touren im Sommer findest du hier. Für eine Alpenüberquerung sollte der Rucksack keinesfalls mehr als 8 kg wiegen. Für Schneeschuhtouren muss im Rucksack Platz für die Sicherheitsausrüstung (Schaufel und Sonde) sein.

Es ist sehr hilfreich, wenn man seinen Rucksack immer nach dem gleichen Schema packt und jedes Teil seinen festen Platz hat. So findet man seine Sachen schneller (bei Regen oder Kälte ein wirklicher Vorteil). Es ist empfehlenswert, Kleidung, Hygiene, Medizin, Essen, etc. in optisch unterschiedliche Tüten (es reichen normale Plastiktüten) einzupacken. Das ist übersichtlich, das Packen fällt leichter und man schützt die Ausrüstung gleichzeitig vor Regen. Alternativ sind natürlich auch wasserdichte Packsäcke möglich.

Zu der Ausrüstung beim Hochtourengehen gehören Steigeisen, daher benötigst du einen steigeisenfesten Bergschuh. Auch bei Neulingen im Eis empfehlen wir die richtige Schuhausrüstung. Wenn du neue Schuhe kaufst, musst du diese unbedingt vorher einlaufen. Wenn deine Schuhe schon ein paar Jahre alt sind, solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken - auch wenn er dir gut passt. Mit der Zeit härtet die Sohle aus und es besteht die Gefahr, dass diese sich ablöst.

Auf Gletschertouren oder anspruchsvollen Skitouren kombiniert mit Bergtouren gehören Steigeisen in jedem Fall zur Ausrüstung. Die Steigeisen werden dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Bitte teile uns deine Schuhgröße mit, damit wir die passenden Eisen für dich reservieren können. Gerne kannst du auch deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Stöcke sind vor allem bei langen Abstiegen sehr hilfreich, um deine Gelenke zu schonen. Bei anstrengenden Aufstiegen ist der Einsatz ebenfalls zur Unterstützung zu empfehlen. Im Frühsommer, wenn noch Schnee in den Bergen liegt, sind Stöcke mit großen Tellern ein Sicherheitsfaktor. Zu dieser Jahreszeit bzw. immer wenn mit größeren Schneefeldern in den Bergen zu rechnen ist, gehören Stöcke zur Standardausrüstung.

Für Notfälle, auch im Falle von Verletzungen, gehört ein leichter Biwaksack im Winter und bei Hochtouren immer in den Rucksack. Es gibt kleine und sehr leichte Ausführungen, die bestens geeignet sind und nicht viel kosten.

Mit der sogenannte Y-Schlinge, sprich deinem Klettersteigset, steht der Begehung eines Klettersteiges nichts mehr im Wege. Bitte achte darauf, dass dein Klettersteigset einen Ruhekarabiner besitzt. Das Klettersteigset wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Ein Steinschlaghelm schützt uns auf der Tour und gehört zu deiner technischen Ausrüstung dazu. Ein Helm wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Ein Sitzgurt sollte einen guten stabilen Sitz um das Becken und die Oberschenkel haben. Bei Wintertouren und Hochtouren eignet sich eine ungepolsterte Variante. Im Sommer empfiehlt sich ein gepolsterter Klettergurt. Der Sitzgurt wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Der Drei-Wege Sicherheitskarabiner (z. B. Ball-Lock von Petzl) wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Bei Hochtouren und anspruchsvollen Skitouren darf ein Eispickel in deiner Ausrüstung nicht fehlen. Der Pickel wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Je nach Länge der Tour benötigst du ein weiteres Paar zum Wechseln. Bei Sommertouren kannst du die Socken auch mal auswaschen. Wir empfehlen Socken aus Merino-Wolle. Für Wintertouren empfehlen wir etwas wärmere Socken mit einem höheren Schaft. Wichtig ist ein guter Sitz der Socken, damit kann das Risiko der Blasenbildung deutlich verringert werden.

Je nach Länge der Tour benötigst du zwei bis drei Garnituren zum Wechseln. Eine Garnitur trägst du bereits bei Tourenstart. Wir empfehlen Wäsche aus Merino-Wolle. Erfahrungsgemäß beginnt Synthetik-Material nach einiger Zeit unangenehm zu riechen. Bei Sommertouren kann die Unterwäsche auch mal ausgewaschen werden. Sehr gute Erfahrung haben wir mit Unterwäsche von super.natural für Damen und Herren gemacht.

Je nach Tour und Wetterlage trägst du diese Hose bereits zum Tourenstart. Die Qualität der Hose sollte an den Charakter der Tour angepasst sein. Eine dünne Hose eignet sich für Touren, die nicht weit über 2.000 m hinaus gehen. Ein etwas robusteres Material ist für unsere Alpenüberquerungen ratsam. Zip-Off-Hosen sind eine gute Möglichkeit, um Gewicht zu sparen. Für Hochtouren benötigst du unter Umständen eine Hose, die am Beinende verstärkt ist, um beim Gehen mit Steigeisen einen entsprechenden Schutz zu haben. Für Schneeschuhtouren sollte die Hose entsprechend warm und eventuell gefüttert sein. Alternativ ist auch eine lange Unterhose als weitere Wärmeschicht möglich.

Für eine Tour mit Hütten-Übernachtungen benötigst du eine leichte Hose für deinen Aufenthalt auf der Hütte. Hier solltest du unbedingt auf das Gewicht und ein kleines Packmaß achten.

Abhängig von deiner Tour benötigst du ein zweites Shirt (Beispiel Herren & Beispiel Damen) zum Wechseln. Je nach Wetter und Tour trägst du dieses Shirt (wärmere Version) vielleicht schon am Körper. Wir empfehlen auch hier Merino-Wolle. Das Shirt kannst du bei Sommertouren auch mal auswaschen. Möglicherweise ist eine Weste eine gute Ergänzung statt eines weiteren Shirts, das ist aber natürlich dir überlassen. Achte auch hier auf das Gewicht.

Abhängig vom Charakter und der Länge der Tour benötigst du vielleicht ein zweites Shirt. Während einer Sommertour kann das Shirt (Beispiel Damen & Beispiel Herren) auch mal von Hand gewaschen werden. Diese Shirts gibt es auch in unserem Bergschulbüro im Kleinwalsertal käuflich zu erwerben (solange der Vorrat reicht).

Diese wärmende Schicht kann eine Primaloft-, Daunen-, Fleece- oder Softshelljacke (Beispiel Damen & Beispiel Herren) sein. Wichtig ist, dass eine Regenjacke bzw. Hardshelljacke darüber passt. Diese kannst du als zusätzliche Wärmeschicht tragen. Das Schichtprinzip hat sich in den Bergen bewährt. Mehrere dünne Schichten übereinander bieten Flexibilität in Bezug auf Temperatur und Wetter.

Der Regenschutz ist mit das Wichtigste in unserer Ausrüstung. Das Wetter in den Bergen kann sich sehr schnell ändern. Neben einer Regenjacke (Damen/Herren) muss auch eine Regenhose bei jeder Tour in den Rucksack. Ein Regenponcho ist ungeeignet, ein Windstoß genügt um deine Sicht einzuschränken, was wiederum die Trittsicherheit beeinflusst.

Egal ob Winter- oder Sommertour - eine Mütze oder ein Stirnband gehört in deinen Rucksack. Je nach Vorliebe reicht auch ein Stirnband. Die Kapuze dient dann als zusätzlicher Wärmeschutz am Kopf.

In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Auch im Sommer kann es in der Höhe empfindlich kalt werden. Deshalb gehören leicht gefütterte Handschuhe auch im Sommer in den Rucksack.

Für Touren im Winter sind leicht gefütterte Handschuhe ideal, wenn es nicht zu kalt ist oder wenn dich ein schweißtreibender Aufstieg fordert. Abhängig von deiner Tour musst du ein zweites Paar, wärmer gefüttert, mitnehmen. Gerade bei Touren im Schnee (Hoch-, Ski-, Freeride- oder Schneeschuhtouren) können die Temperaturen deutlich schwanken.

Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Schildmütze oder ein Sonnenhut.

Deine Trinkflasche sollte mindestens 1 bis 1,5 Liter fassen (als eine Flasche oder zwei Flaschen). Bei den meisten Touren kann man zwischendurch die Flasche auffüllen. Dennoch solltest du sicherstellen, dass du auf langen Strecken genügend zum Trinken dabei hast.

Je nach persönlichem Bedarf reichen dir für den ersten Tag ein paar Energieriegel. Oftmals kannst du während der Tour auf den Hütten oder bei Aufenthalten im Tal Riegel kaufen. In vielen Unterkünften ist es möglich ein Lunchpaket zu bestellen. Deshalb brauchst du nur für den ersten Tag Verpflegung mitnehmen.

Auf den allermeisten Hütten gibt es Hüttenschuhe zum Ausleihen. Wenn dein Rucksack nicht zu schwer ist, kannst du deine eigenen Schuhe mitnehmen.

Achte bei deinen Hygieneartikeln (Shampoo, Duschgel, etc.) auf kleine Reisegrößen. Die kleinen Größen reichen für die Tourdauer und das Gewicht ist deutlich geringer.

Am besten eignen sich Mikrofaserhandtücher. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Farben und sie sind sehr platzsparend. Ein kleiner Waschlappen ist sehr hilfreich, wenn es auf einer Hütte keine Dusche gibt.

Ein Hüttenschlafsack ist bei allen Touren mit Hüttenübernachtung aus Hygienegründen Vorschrift. Auf den Berghütten können die Bettlaken und Decken nicht täglich gereinigt werden. Es gibt Modelle aus Synthetik, Seide oder Merinowolle. Achte auf ein kleines Packmaß und geringes Gewicht. Der Hüttenschlafsack darf keinen Reißverschluss haben.

Wenn du Mitglied im Alpenverein bist, nimm bitte deinen Ausweis mit. Bei einigen Touren gibt es für AV-Mitglieder einen Rabatt auf die Nächtigung, den wir bei der Buchung bereits berücksichtigt haben (z. B. E5 Alpenüberquerung). Bei Touren ohne inkludierte Hüttenübernachtung (z. B. Skitourenwoche Haute Route) hast du mit dem Ausweis Anspruch auf vergünstigte Nächtigungspreise.

Bargeldloses Bezahlen ist nur auf wenigen Hütten möglich. Deshalb musst du genügend Bargeld mitnehmen, um alle Kosten, die nicht in deiner Pauschale inkludiert sind, zu begleichen. Wie viel du mitnimmst, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Ein grober Richtwert sind etwa 45,00 € pro Tag und pro Person.

Eine gute Stirnlampe findest du hier und gehört ebenfalls bei dieser Tour zu deiner Ausrüstung. Die Lampe kann nicht nur während der Hüttenübernachtung zum Einsatz kommen, auch untertags während der Tour.

Um mögliche Engpässe beim Laden der Handys zu vermeiden, kann eine Powerbank hilfreich sein. Wenn du das zusätzliche Gewicht sparen möchtest, solltest du dich bei der Nutzung des Handys einschränken.

Auf Touren mit Hüttenübernachtung sind Ohropax sehr hilfreich. Du bist möglicherweise in größeren Bergsteigerlagern untergebracht und teilst dir diesen Raum mit anderen.

Ein hautverträgliches Tape zum Abkleben von empfindlichen Stellen im Schuh sollte unbedingt mit in den Rucksack. Außerdem ist es hilfreich, vorsorglich Blasenpflaster mitzunehmen. Neben deinen persönlichen Medikamenten solltest du auch Schmerzmittel und ein bisschen Verbandsmaterial mitnehmen, aber alles natürlich nur in kleinen Mengen und klein verpackt.

Die mit einem *Stern gekennzeichneten Ausrüstungsgegenstände werden von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt (Anmeldung erforderlich!). Gerne kannst du auch deine eigene Ausrüstung mitbringen.

 

Zimmervermittlung bei vorzeitiger Anreise
Vinschgau Tourismus (Tel.: +39 0473 613015, Mail: info@ortlergebiet.it)
Booking Südtirol (Tel.: +39 0471 317 840, Mail:  info@bookingsuedtirol.com)

Kennst du unsere Mitfahrzentrale? Eine gemeinsame Anreise ist nicht nur ein Betrag zum Umweltschutz sondern auch äußerst unterhaltsam. Nutze unseren Service unter folgendem Link: Mitfahrzentrale

Anfahrt & Routenplaner

Treffpunkt

13:00 Uhr Kanzellift Parkplatz, Sulden

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Bergschule Kleinwalsertal GmbH, Walserstr. 262, A-6992 Hirschegg


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