Schneeschuhwandern in Vorarlberg

In die Melköde

Schneeschuhwandern in Vorarlberg kurz vor der Melköde Für Familien geeignet

Von der Auenhütte Richtung Schwarzwassertal in die Melköde

Auf die "sanfte Tour" machen wir es bei dieser halbtägigen Schneeschuhwanderung. Von der Auenhütte starten wir Richtung Schwarzwassertal. Dabei durchqueren wir ein Labyrinth aus Felsbrocken, steigen durch den Wasserfall des Schwarzwasserbaches und tauchen ein in eine wunderbare Winterwelt. Einsteiger erleben bei dieser Tour Schnee und Winter auf eine ganz neue Art kennen. Erholung für alle Sinne inbegriffen. Bei einer kurzen Rast kann jeder die selber mitgebrachte Jause genießen.

1/2 Tag, Dienstag & Samstag Nachmittag, auf Anfrage täglich

Kondition:
Technik:
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54,00 €
pro Person

Inspirationen

Schneeschuhwandern in Vorarlberg kurz vor der Melköde Schneeschuhwanderer laufen in verschneiter KulisseGemeinsam Schneeschuhwandern in Vorarlberg in kleinen Gruppen

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54,00 €
pro Person

Details im Überblick

Leistungen

Schneeschuhguide
LVS-Gerät / Schaufel / Sonde (leihweise bei Bedarf)
Schneeschuhe & Stöcke (leihweise - Gr. 36 bis 50)

Mindestteilnehmerzahl

4 Personen
max. 11 Personen

Familien
Für lauffreudige Kinder ab 12 Jahren geeignet (Mindestschuhgröße 36)
Zahlungsinfo

Komplettzahlung bei Buchung: Vor Tourenstart im Büro mit EC-Karte oder vor Ort beim Bergführer in bar

Zusatzkosten

Verpflegung und Getränke während der Tour
Parkgebühren

Möglicher Aufpreis
15,00 € p. P. in Kleingruppe bei 3 Teilnehmern
Treffpunkt

13:30 Uhr Ifenbahn Talstation - vor der Snowcompany

Dauer

1/2 Tag, Dienstag & Samstag Nachmittag, auf Anfrage täglich

Rückkehr

ca. 16:00 Uhr

Parken
Der Parkplatz an der Ifenbahn ist kostenpflichtig und hat nur begrenzte Kapazität. Bitte beachte auch, dass im Winter, abhängig von den Straßenverhältnissen, Schneeketten vorgeschrieben sein können.  
Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
Dieses Programm ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Ausrüstung

Der Tagesrucksack sollte keinesfalls größer als 25l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr muss mit. Der Rucksack muss zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für die ganzjährigen Tagestouren findest du hier.

Für mehrtägige Wandertouren sind Schuhe der Kategorie B, idealerweise B/C mit einem Schaft, der über die Knöchel geht, ein absolutes Muss. Ein fester Schuh bietet deutlich mehr Stabiliät. Wenn du neue Schuhe kaufst, solltest du diese unbedingt vorher einlaufen. Wenn deine Schuhe schon ein paar Jahre alt sind, solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken - auch wenn er dir gut passt. Mit der Zeit härtet die Sohle aus, wird unflexibler und es besteht die Gefahr, dass sich die Sohle ablöst. Für Damen und Herren ist dieses Modell zu empfehlen.

Für Schneeschuhtouren sind diese Bergschuhe ebenfalls bestens geeignet. Wenn du nur eine Tagestour mit Schneeschuhen machst, genügen auch feste Winterstiefel zum Schnüren oder wasserdichte Bergschuhe, an welchen die Schneeschuhe befestigt werden können.

Schneeschuhe bekommst du bei deiner Tour leihweise dazu. Die Schneeschuhe stehen ab Größe 36 bis Größe 50 zur Verfügung. Wenn du eine andere Größe benötigst, musst du dies bei der Buchung mitteilen.

Solltest du eigene Schuhe haben, kannst du diese gerne zu deiner gebuchten Tour mitbringen. Wenn du dir Schneeschuhe kaufen möchtest, empfehlen wir neben den technischen Aspekten auf das Gewicht der Schuhe zu achten.

Du solltest in jedem Fall darauf achten, dass deine Stöcke in der Länge verstellbar sind und einen großen Teller besitzen. Die Stöcke werden dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Wenn du deine eigene Sicherheitsausrüstung hast, dann bringe diese bitte zur Tour mit, denn der Umgang mit deiner eigenen Ausrüstung ist dir geläufig. Solltest du keine Ausrüstung besitzen, stellen wir dir die Ausrüstung für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung.

Deine Bekleidung für dein Tagesprogramm sollte funktionell und an das Wetter sowie die Temperatur angepasst sein. Hier hat sich das Schichtenprinzip bewährt. Je kälter, desto mehr Schichten. Weiteres empfehlen wir dir Wechselwäsche mitzunehmen z. B. ein zweites Shirt, damit du dich umziehen kannst, wenn du geschwitzt hast.

Egal ob Winter- oder Sommertour - eine Mütze oder ein Stirnband gehört in deinen Rucksack. Je nach Vorliebe reicht auch ein Stirnband. Die Kapuze dient dann als zusätzlicher Wärmeschutz am Kopf.

In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Auch im Sommer kann es in der Höhe empfindlich kalt werden. Deshalb gehören leicht gefütterte Handschuhe auch im Sommer in den Rucksack.

Für Touren im Winter sind leicht gefütterte Handschuhe ideal, wenn es nicht zu kalt ist oder wenn dich ein schweißtreibender Aufstieg fordert. Abhängig von deiner Tour musst du ein zweites Paar, wärmer gefüttert, mitnehmen. Gerade bei Touren im Schnee (Hoch-, Ski-, Freeride- oder Schneeschuhtouren) können die Temperaturen deutlich schwanken.

Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Schildmütze oder ein Sonnenhut.

Da wir bei Tagestouren nicht auf jeder Strecke mit einer Einkehrmöglichkeit rechnen können oder es zeitlich knapp ist eine Einkehr zu planen, empfehlen wir die Mitnahme einer Brotzeit und ausreichend zu Trinken. Wenn bei deiner Tour eine Einkehr geplant ist, dann genügt eine Trink- oder Thermosflasche.

Gamaschen werden zum Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit und Kälte getragen. Daher sind diese vor allem im Frühling oder im Herbst und je nach den Schneeverhältnissen auf deiner Tour sinnvoll.

Bargeldloses Bezahlen ist nur auf wenigen Hütten möglich. Deshalb musst du genügend Bargeld mitnehmen, um alle Kosten, die nicht in deiner Pauschale inkludiert sind, zu begleichen. Wie viel du mitnimmst, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Ein grober Richtwert sind etwa 45,00 € pro Tag und pro Person.

Ein hautverträgliches Tape zum Abkleben von empfindlichen Stellen im Schuh sollte unbedingt mit in den Rucksack. Außerdem ist es hilfreich, vorsorglich Blasenpflaster mitzunehmen. Neben deinen persönlichen Medikamenten solltest du auch Schmerzmittel und ein bisschen Verbandsmaterial mitnehmen, aber alles natürlich nur in kleinen Mengen und klein verpackt.

Die mit einem *Stern gekennzeichneten Ausrüstungsgegenstände werden von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Eine Vorreservierung ist nicht notwendig. Gerne kannst du auch deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Zimmervermittlung bei vorzeitiger Anreise:
Wenn du vor oder nach deiner Tour eine Übernachtungsmöglichkeit im Kleinwalsertal suchst, dann könntest du hier fündig werden.
Alternativ: Kleinwalsertal Tourismus (Tel.: +43 5517 5114-0)

Sei dabei! Auf Instagram und Facebook. Wir sind das ganze Jahr in den Bergen unterwegs und teilen unsere Bergmomente. #willkommendraußen #visitbergschuleat

Wissenswertes zur Region

Das Kleinwalsertal ist ein Tal im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Es umfasst die Gemeinde Mittelberg und ist Teil des Bezirks Bregenz. Aufgrund der geographischen Lage in den Allgäuer Alpen mit seiner alpinen Geländestruktur, hat das Kleinwalsertal keine direkte Verkehrsverbindung zum übrigen Vorarlberger Land. Das Tal ist nur von der Nachbargemeinde Oberstdorf in Bayern auf einer Straße zu erreichen. Es handelt sich damit für Deutschland um eine sogenannte funktionale Enklave. Der Name des Tals kommt von den Walsern, die im 13. Jahrhundert aus dem Wallis hierher zogen. Das Kleinwalsertal wurde schon in der Steinzeit bewohnt. Davon zeugen von Detlef Willand geführte Ausgrabungen am Gottesacker, bei denen unter anderem Schaber, Pfeilspitzen und Feuerstellen aus der Jungsteinzeit zu Tage kamen. Teile dieser Funde können in der Bergschau im Veranstaltungszentrum Walserhaus in Hirschegg besichtigt werden. Am Widderstein und am Bärenkopf wurden zudem nach den umfangreichen Prospektionsarbeiten des Geoarchäologen Alexander Binsteiner Radiolaritabbaustellen entdeckt. Vermutlich wurde in diesen steinzeitlichen Bergwerken mit Hirschgeweihhacken oder faustgroßen Hämmern das wertvolle Gestein abgetragen. Es wird noch untersucht, inwieweit die Steine weit über die Grenzen des Kleinwalsertals gehandelt wurden.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Schneeschuhtouren im Kleinwalsertal. Bei dieser Halbtages-Schneeschuhtour kannst du das Kleinwalsertal von einer ganz anderen Seite kennenlernen.


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