Wandern im Naturpark Nagelfluhkette

Atemberaubende Gratwanderung mit Panoramablick
Hier, wo der Bodensee in Sichtweite ist und die Alpen beginnen, liegt der Naturpark "Nagelfluhkette". Ein ganz besonderes Gestein, der Nagelfluh, war der Namensgeber für diese zauberhafte Landschaft. Nicht umsonst wird dieses Gestein auch "Beton des lieben Gottes" genannt. Im Grenzgebiet zwischen dem österreichischen Bregenzerwald und dem Allgäu in Deutschland hat sich über viele Jahrhunderte eine vielfältige Kulturlandschaft mit einem ganz außergewöhnlichen Reiz entwickelt. Besonders für Wanderer ist dieses Gebiet ein wahres Paradies. Steile Felswände, saftig grüne Bergwiesen und sanfte Hügel geben dieser Landschaft ein unverwechselbares Gesicht und prägen diese außergewöhnliche Region. Felsen aus "genageltem" Stein, alte Baumveteranen, bunte Bergblumen, urige Wälder und grandiose Aussichten machen diese Wandertour zu einer runden Sache!
3 Tage mit Start Freitag & Samstag
Tour in Bildern
Tourenbeschreibung
| Tag 1 | Mittagbahn - Bärenkopf - Steineberg - Alpe Gund Wir fahren mit dem Sessellift zur Bergstation auf 1.400 m und steigen dann über den Bärenkopf (1.456 m) hinauf zum Steineberg (1.683 m). Auf diesem Abschnitt bestreiten wir bereits einen ersten Teil der Nagelfluhkette. Die Steinformationen aus Flusskieseln sind außergewöhnlich. Ein wunderschöner Weg führt uns nach dem Steinköpfle hinab zur urigen Alpe Gund (1.502 m), wo wir heute übernachten. Hier lassen wir den Nachmittag auf der Terrasse oder in der gemütlichen Stube ausklingen und werden mit hausgemachten Speisen verpflegt. mehr... | 340 m | 280 m | ca. 3 Std. |
| Tag 2 | Stuiben - Sedererstuiben - Buralpkopf - Gündleskopf - Rindalphorn - Hochgrat - Staufner Haus Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf zum zweiten Teil der bekannten Gratwanderung über die Nagelfluhkette. Heute haben wir auf unserem Weg keine Einkehrmöglichkeit, weshalb wir genügend zu Trinken benötigen. Unser Weg führt uns über sechs beeindruckende Gipfel: den Stuiben (1.749 m), den Sedererstuiben (1.737 m), den Buralpkopf (1.772 m), den Gündleskopf (1.748 m), das Rindalphorn (1.821 m) und den Hochgrat (1.834 m). Am Ende der Etappe erreichen wir das Staufner Haus (1.600 m), wo wir einkehren. Die spektakulären Ausblicke, die uns während der Wanderung in alle Himmelsrichtungen begleiten, werden uns noch lange im Gedächtnis bleiben und die Schönheit des Naturparks eindrucksvoll in Erinnerung rufen. mehr... | 1125 m | 990 m | ca. 6 Std. |
| Tag 3 | Seelekopf - Hohenfluhalpkopf - Eineguntkopf - Weißachtal - Immenstadt Am letzten Tag unserer Panoramatour wandern wir weiter entlang des Grates bis zur Vorarlberger Grenze. Dabei besteigen wir den Seelekopf (1.663 m), den Hohenfluhalpkopf (1.636 m) und den Eineguntkopf (1.639 m). Nach dem Abstieg über den Weg „Auf den Spuren alter Bäume“ gelangen wir zur Oberstiegalpe und weiter zur Unteren Stiegalpe, wo wir gerne einkehren. Schließlich erreichen wir die Talstation der Hochgratbahn im Weißachtal und fahren mit dem Bus nach Oberstaufen und von dort weiter zurück nach Immenstadt. Eine traumhafte Tour endet – wir verabschieden uns am Parkplatz. mehr... | 250 m | 1000 m | ca. 3,5 Std. |
Tour-Termine
2026| S21-26-1 | 23.05.2026 - 25.05.2026 | Warteliste | ||
| S21-26-2 | 05.06.2026 - 07.06.2026 | Warteliste | ||
| Bei diesem Termin sind wir im Kemptner Naturfreundehaus und Staufner Haus untergebracht. | S21-26-3 | 26.06.2026 - 28.06.2026 | Anfragen | Buchen |
| S21-26-4 | 10.07.2026 - 12.07.2026 | Anfragen | Buchen | |
| S21-26-5 | 07.08.2026 - 09.08.2026 | Anfragen | Buchen | |
| S21-26-7 | 11.09.2026 - 13.09.2026 | Anfragen | Buchen |
Details im Überblick
Staatlich geprüfter Berg- oder Wanderführer
2 x Ü/HP in Hütte (MBZ oder Lager)
Transfers mit ÖPNV
Seilbahnfahrt
6 Personen
max. 11 Personen
Anzahlung 50,00 € p.P. bei Buchung
Restzahlung bis 14 Tage vor Tourenstart
Getränke, Zwischenmahlzeiten & Rucksackproviant: Bargeld ca. 45,00 € p. P./p. T. nach pers. Bedarf
Parkgebühren
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung
12:00 Uhr Parkplatz Mittagbahn Talstation, Immenstadt im Allgäu
3 Tage mit Start Freitag & Samstag
am letzten Tag ca. 15:00 Uhr
Weitere Infos
Unterbringung & Verpflegung
Unterbringung
In den Hütten sind wir im Matratzenlager oder in Mehrbettzimmern untergebracht. Auf allen Hütten gibt es Waschräume, einige Hütten bieten auch eine Duschmöglichkeit.
Verpflegung
In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung, spätestens zwei Wochen vor Tourenstart, angeben). Unterwegs haben wir oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir am Morgen ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu trinken und einen kleinen Snack (Energieriegel) für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Tourentagen informiert dich dein Guide.
Bitte beachte, dass es am zweiten Tag keine Einkehrmöglichkeit gibt und somit keine Möglichkeit Wasser aufzufüllen. Plane deshalb genügend zu Trinken ein.
Zimmervermittlung bei vorzeitiger Anreise
Tourist Information Immenstadt
Mail: tourist@immenstadt.de
Tel.: +49 8323 998877
www.alpsee-gruenten.de/immenstadt
weitere Infos
Wichtiger Hinweis
Während der Tour kann es aufgrund von witterungsbedingten Einflüssen oder regionalen Veränderungen zu Abweichungen oder Anpassungen des ausgeschriebenen Tourenverlaufs kommen. Der geplante Tourenverlauf kann deshalb nicht im Detail garantiert werden.
Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
Dieses Programm ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Guter Rat ist nicht teuer!
Antworten auf häufig gestellte Fragen!
* Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ lassen wir uns mit unserer regentauglichen Ausrüstung auch von Regen oder Schnee die Freude am Wandern nicht nehmen. Sollte die Tour/Etappe aus Sicherheitsgründen nicht wie geplant stattfinden können, wird der Guide eine Alternative finden.
* Die beste Zeit für eine mehrtägige Wanderung ist zwischen Mitte Mai und Ende September. Zu Beginn und am Ende der Saison müssen wir unter Umständen mit Schneefeldern rechnen. In den Bergen ist grundsätzlich auch in den Sommermonaten jederzeit Schneefall möglich.
* Eine Wochentour in den Bergen ist für viele Wanderer eine große Herausforderung. Wir sind auf guten Bergwegen unterwegs. Oftmals sind die Wege steil oder auch felsig, manchmal erdig und auch rutschig. Wenn du bereits Erfahrung im Wandern hast und entsprechende Ausdauer mitbringst, trittsicher (sicheres Gehen auf unebenen, steinigen und auch unbefestigten Wegen) und weitestgehend schwindelfrei bist, wirst du auf der Tour genussvoll unterwegs sein. Warst du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs, empfehlen wir dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern und Kennenlernen.
* Solltest du tatsächlich eine Tour abbrechen müssen und dir dadurch Zusatzkosten entstehen (Taxitransfer, zusätzliche Hotelübernachtung, o.ä.), werden diese Kosten nicht von der Bergschule erstattet (siehe AGB der Bergschule Kleinwalsertal). Deshalb empfehlen wir ausdrücklich eine Reiseversicherung, die auch den Abbruch einer Tour abdeckt.
* In der Ausrüstungsliste findest du alles, was du für deine Tour benötigst. Besonderes Augenmerk solltest du auf deine Bergschuhe verwenden. Der Schaft der Schuhe muss über die Knöchel gehen, die Kategorie B/C ist empfehlenswert. Wichtig sind ein gutes Profil, die Stabilität und der Zustand des Schuhs. Ein bequemer Bergschuh ist nicht unbedingt für eine mehrtägige Tour geeignet. Bei alten Schuhen kommt es häufig vor, dass sich die Sohle ablöst. Deshalb lohnt sich besonders bei den Schuhen die Investition in ein neues Paar.
* Wir sind in den Hütten im Lager oder in Mehrbettzimmern, im Hotel bzw. im Gasthof im Doppel- oder auch Mehrbettzimmer untergebracht. Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können.
* In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung angeben). Unterwegs gibt es oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu Trinken und einen kleinen Snack für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Wandertagen informiert dich dein Guide.
* Unverträglichkeiten oder besondere Diäten (z. B. vegane Kost, Gluten- oder Laktoseintoleranz) sind bei Unterbringung im Hotel oder im Gasthaus in der Regel kein Problem. Auf den Hütten hingegen ist eine Sonderverpflegung nur bedingt möglich. Dafür solltest du eigenständig vorsorgen.
Kartenmaterial
Kompass-Karte 02 Oberstaufen - Immenstadt 1:25 000 oder mit gängigen Karten-Apps wie Outdooractive, Alpenvereinaktiv oder PeakFinder
Anfahrt & Parken
Der Treffpunkt zu deiner Tour ist sowohl mit dem PKW als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut und einfach zu erreichen. Bitte plane genügend Zeit ein, um rechtzeitig zum Treffpunkt zu kommen.
PKW
Mit dem Auto über die A7 und A980 und von Kempten (Allgäu) auf der B 19 bis nach Immenstadt. Ab da folgst du der Beschilderung Richtung Mittagbahn.
Parken:
kostenpflichtiger Parkplatz an der Mittagbahn: 3-Tages-Ticket am Parkautomat oder mit Parkster App
Bahn und Bus
Der Treffpunkt zu deiner Tour ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Mit dem Zug geht es über Ulm oder Augsburg - Kempten - Ausstieg Bahnhof Immenstadt, ca. 15 Minuten Fußweg bis zur Mittagbahn
Mitfahrzentrale
Eine gemeinsame Anreise ist nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch äußerst unterhaltsam. Nutze unseren Service unter folgendem Link: Mitfahrzentrale
Routenplaner
12:00 Uhr Parkplatz Mittagbahn Talstation, Immenstadt im Allgäu
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Wissenswertes zur Region
Die Nagelfluhkette ist eine überwiegend in Deutschland gelegene und maximal 1834 m.ü. NN hohe Bergkette am Nordrand der Allgäuer Alpen. In älterer und geologischer Literatur, sowie im Volksmund findet man auch den Begriff Hochgratkette.
Das Geotop Nagelfluhkette ist das namensgebende und ausgedehnteste Objekt des am 1. Januar 2008 gegründeten Naturparks Nagelfluhkette. Sie erstreckt sich im Westteil der Allgäuer Alpen westlich des Illertals, in dem die deutschen Städte Sonthofen und Immenstadt liegen. Dazwischen befindet sich Blaichach, von wo sich die Kette auf etwa 20 km Länge in westsüdwestlicher Richtung bis zum österreichischen Hittisau zieht. Die deutsch-österreichische Grenze verläuft am Sattel zwischen Hohenfluhalpkopf und Hochhäderich (Hoher Häderich) über den Gebirgskamm. Dieser Gebirgszug gehört zu den letzten höheren Erhebungen der Alpen, ehe sich weiter nördlich das Alpenvorland des Allgäus anschließt. Im Norden befindet sich das Tal der westwärts fließenden Weißach, im Südosten erhebt sich jenseits vom Tal des nordostwärts fließenden Aubach die Hörnergruppe.
In dieser imposanten und zugleich sanften Bergkette der westlichen Allgäuer Voralpen liegt der mit 1.834 Metern höchste Gipfel der Allgäuer Hochalpen, der Hochgrat. Das charakteristische "Nagelfluhgestein", ein Komglomerat aus zusammengebackenem Flusskies, schafft eine ganz besondere und abwechslungsreiche Landschaft mit Wandfluhen, Türmchen, Bändern und Zacken. Hier findet man an zahlreichen Aussichtplätzen perfekte Motive für das Fotoalbum.
Jede geologische Einheit verleiht dem Naturpark ein unverwechselbares Gesicht. In der Molassezone prägen große Nagelfluhfelsbänke das Landschaftsbild. Dagegen sind die Flyschberge sanft und gleichmäßig geformt. Ganz im Süden des Naturparks ändert sich das Landschaftsbild dramatisch. Das Relief wird durch den Wechsel von senkrechten Schrattenkalkbänken und schiefrigen mergeligen Schichten geprägt.
Wie der Name „Nagelfluhkette“ schon erahnen lässt, spielt die Geologie im Naturpark eine große Rolle. Das Nagelfluhgestein ist Teil der Molasse, einer von drei räumlich voneinander getrennten, geologischen Einheiten, aus denen die Berge des Gebiets aufgebaut sind. Südlich der Molasse schließen sich die Flyschzone und die Kalkberge des Helvetikums an.
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Ausrüstung
- Rucksack mit Regenhülle 30L - 40L
Der Rucksack sollte keinesfalls größer als 40l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr wird eingepackt. Der Rucksack sollte zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für Touren im Sommer findest du hier. Für eine Alpenüberquerung sollte der Rucksack keinesfalls mehr als 8 kg wiegen. Für Schneeschuhtouren muss im Rucksack Platz für die Sicherheitsausrüstung (Schaufel und Sonde) sein.
Es ist sehr hilfreich, wenn man seinen Rucksack immer nach dem gleichen Schema packt und jedes Teil seinen festen Platz hat. So findet man seine Sachen schneller (bei Regen oder Kälte ein wirklicher Vorteil). Es ist empfehlenswert, Kleidung, Hygiene, Medizin, Essen, etc. in optisch unterschiedliche Tüten (es reichen normale Plastiktüten) einzupacken. Das ist übersichtlich, das Packen fällt leichter und man schützt die Ausrüstung gleichzeitig vor Regen. Alternativ sind natürlich auch wasserdichte Packsäcke möglich.
- Wasserdichter Bergschuh KAT. B/C
Für mehrtägige Wandertouren sind Schuhe der Kategorie B, idealerweise B/C mit einem Schaft, der über die Knöchel geht, ein absolutes Muss. Ein fester Schuh bietet deutlich mehr Stabiliät. Wenn du neue Schuhe kaufst, solltest du diese unbedingt vorher einlaufen. Wenn deine Schuhe schon ein paar Jahre alt sind, solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken - auch wenn er dir gut passt. Mit der Zeit härtet die Sohle aus, wird unflexibler und es besteht die Gefahr, dass sich die Sohle ablöst. Für Damen und Herren ist dieses Modell zu empfehlen.
Für Schneeschuhtouren sind diese Bergschuhe ebenfalls bestens geeignet. Wenn du nur eine Tagestour mit Schneeschuhen machst, genügen auch feste Winterstiefel zum Schnüren oder wasserdichte Bergschuhe, an welchen die Schneeschuhe befestigt werden können.
- Teleskop- oder Faltstöcke
Stöcke sind vor allem bei langen Abstiegen sehr hilfreich, um deine Gelenke zu schonen. Bei anstrengenden Aufstiegen ist der Einsatz ebenfalls zur Unterstützung zu empfehlen. Im Frühsommer, wenn noch Schnee in den Bergen liegt, sind Stöcke mit großen Tellern ein Sicherheitsfaktor. Zu dieser Jahreszeit bzw. immer wenn mit größeren Schneefeldern in den Bergen zu rechnen ist, gehören Stöcke zur Standardausrüstung.
- Funktionssocken
Je nach Länge der Tour benötigst du ein weiteres Paar zum Wechseln. Bei Sommertouren kannst du die Socken auch mal auswaschen. Wir empfehlen Socken aus Merino-Wolle. Für Wintertouren empfehlen wir etwas wärmere Socken mit einem höheren Schaft. Wichtig ist ein guter Sitz der Socken, damit kann das Risiko der Blasenbildung deutlich verringert werden.
- Funktionelle Unterwäsche
Je nach Länge der Tour benötigst du zwei bis drei Garnituren zum Wechseln. Eine Garnitur trägst du bereits bei Tourenstart. Wir empfehlen Wäsche aus Merino-Wolle. Erfahrungsgemäß beginnt Synthetik-Material nach einiger Zeit unangenehm zu riechen. Bei Sommertouren kann die Unterwäsche auch mal ausgewaschen werden. Sehr gute Erfahrung haben wir mit Unterwäsche von super.natural für Damen und Herren gemacht.
- Funktionelle Berghose kurz
Abhängig von deiner Tour muss eine kurze Hose mit. Diese sollte leicht sein und ein kleines Packmaß haben (Beispiel Damen und Herren).
- Funktionelle Berghose lang
Je nach Tour und Wetterlage trägst du diese Hose bereits zum Tourenstart. Die Qualität der Hose sollte an den Charakter der Tour angepasst sein. Eine dünne Hose eignet sich für Touren, die nicht weit über 2.000 m hinaus gehen. Ein etwas robusteres Material ist für unsere Alpenüberquerungen ratsam. Zip-Off-Hosen sind eine gute Möglichkeit, um Gewicht zu sparen. Für Hochtouren benötigst du unter Umständen eine Hose, die am Beinende verstärkt ist, um beim Gehen mit Steigeisen einen entsprechenden Schutz zu haben. Für Schneeschuhtouren sollte die Hose entsprechend warm und eventuell gefüttert sein. Alternativ ist auch eine lange Unterhose als weitere Wärmeschicht möglich.
- leichte Hüttenhose
Für eine Tour mit Hütten-Übernachtungen benötigst du eine leichte Hose für deinen Aufenthalt auf der Hütte. Hier solltest du unbedingt auf das Gewicht und ein kleines Packmaß achten.
- Funktionsshirt langärmlig
Abhängig von deiner Tour benötigst du ein zweites Shirt (Beispiel Herren & Beispiel Damen) zum Wechseln. Je nach Wetter und Tour trägst du dieses Shirt (wärmere Version) vielleicht schon am Körper. Wir empfehlen auch hier Merino-Wolle. Das Shirt kannst du bei Sommertouren auch mal auswaschen. Möglicherweise ist eine Weste eine gute Ergänzung statt eines weiteren Shirts, das ist aber natürlich dir überlassen. Achte auch hier auf das Gewicht.
- Funktionsshirt kurzärmlig
Abhängig vom Charakter und der Länge der Tour benötigst du vielleicht ein zweites Shirt. Während einer Sommertour kann das Shirt (Beispiel Damen & Beispiel Herren) auch mal von Hand gewaschen werden. Diese Shirts gibt es auch in unserem Bergschulbüro im Kleinwalsertal käuflich zu erwerben (solange der Vorrat reicht).
- Wärmende Jacke
Diese wärmende Schicht kann eine Primaloft-, Daunen-, Fleece- oder Softshelljacke (Beispiel Damen & Beispiel Herren) sein. Wichtig ist, dass eine Regenjacke bzw. Hardshelljacke darüber passt. Diese kannst du als zusätzliche Wärmeschicht tragen. Das Schichtprinzip hat sich in den Bergen bewährt. Mehrere dünne Schichten übereinander bieten Flexibilität in Bezug auf Temperatur und Wetter.
- Regenschutz
Der Regenschutz ist mit das Wichtigste in unserer Ausrüstung. Das Wetter in den Bergen kann sich sehr schnell ändern. Neben einer Regenjacke (Damen/Herren) muss auch eine Regenhose bei jeder Tour in den Rucksack. Ein Regenponcho ist ungeeignet, ein Windstoß genügt um deine Sicht einzuschränken, was wiederum die Trittsicherheit beeinflusst.
- leicht gefütterte Handschuhe
In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Auch im Sommer kann es in der Höhe empfindlich kalt werden. Deshalb gehören leicht gefütterte Handschuhe auch im Sommer in den Rucksack.
Für Touren im Winter sind leicht gefütterte Handschuhe ideal, wenn es nicht zu kalt ist oder wenn dich ein schweißtreibender Aufstieg fordert. Abhängig von deiner Tour musst du ein zweites Paar, wärmer gefüttert, mitnehmen. Gerade bei Touren im Schnee (Hoch-, Ski-, Freeride- oder Schneeschuhtouren) können die Temperaturen deutlich schwanken.
- Sonnenschutz
Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Schildmütze oder ein Sonnenhut.
- Trinkflasche
Deine Trinkflasche sollte mindestens 1 bis 1,5 Liter fassen (als eine Flasche oder zwei Flaschen). Bei den meisten Touren kann man zwischendurch die Flasche auffüllen. Dennoch solltest du sicherstellen, dass du auf langen Strecken genügend zum Trinken dabei hast.
- Energieriegel/Nüsse
Je nach persönlichem Bedarf reichen dir für den ersten Tag ein paar Energieriegel. Oftmals kannst du während der Tour auf den Hütten oder bei Aufenthalten im Tal Riegel kaufen. In vielen Unterkünften ist es möglich ein Lunchpaket zu bestellen. Deshalb brauchst du nur für den ersten Tag Verpflegung mitnehmen.
- Regenschirm (optional)
Regenschirme können in der Bergschule für die Dauer der Tour ausgeliehen oder käuflich erworben werden (solange der Vorrat reicht). Beachte: nur möglich bei Tourenstart im Kleinwalsertal.
Ein Regenschirm ist bei normalen Wanderungen auf Wegabschnitten ohne große Schwierigkeiten oftmals sehr nützlich. Es gibt Modelle, die einen zusätzlichen Schutz für den Rucksack bieten - sogenannte Swing backpack-Modelle - oder auch Schirme, die am Rucksack befestigt werden können - handsfree-Modelle.
- Hüttenschuhe
Auf den allermeisten Hütten gibt es Hüttenschuhe zum Ausleihen. Wenn dein Rucksack nicht zu schwer ist, kannst du deine eigenen Schuhe mitnehmen.
- kleiner Kulturbeutel
Achte bei deinen Hygieneartikeln (Shampoo, Duschgel, etc.) auf kleine Reisegrößen. Die kleinen Größen reichen für die Tourdauer und das Gewicht ist deutlich geringer.
- kleines Handtuch und Waschlappen
Am besten eignen sich Mikrofaserhandtücher. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Farben und sie sind sehr platzsparend. Ein kleiner Waschlappen ist sehr hilfreich, wenn es auf einer Hütte keine Dusche gibt.
- Hüttenschlafsack (ohne Metallanteile)
Ein Hüttenschlafsack ist bei allen Touren mit Hüttenübernachtung aus Hygienegründen Vorschrift. Auf den Berghütten können die Bettlaken und Decken nicht täglich gereinigt werden. Es gibt Modelle aus Synthetik, Seide oder Merinowolle. Achte auf ein kleines Packmaß und geringes Gewicht. Der Hüttenschlafsack darf keinen Reißverschluss haben.
- Ausweis/Bargeld
Bargeldloses Bezahlen ist nur auf wenigen Hütten möglich. Deshalb musst du genügend Bargeld mitnehmen, um alle Kosten, die nicht in deiner Pauschale inkludiert sind, zu begleichen. Wie viel du mitnimmst, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Ein grober Richtwert sind etwa 45,00 € pro Tag und pro Person.
- Taschenlampe
Für die Übernachtung auf Hütten ist eine kleine Taschenlampe ausreichend. Die meisten Handys haben eine Taschenlampe eingebaut.
- Ohropax (optional)
Auf Touren mit Hüttenübernachtung sind Ohropax sehr hilfreich. Du bist möglicherweise in größeren Bergsteigerlagern untergebracht und teilst dir diesen Raum mit anderen.
- Blasenpflaster & Tape
Ein hautverträgliches Tape zum Abkleben von empfindlichen Stellen im Schuh sollte unbedingt mit in den Rucksack. Außerdem ist es hilfreich, vorsorglich Blasenpflaster mitzunehmen. Neben deinen persönlichen Medikamenten solltest du auch Schmerzmittel und ein bisschen Verbandsmaterial mitnehmen, aber alles natürlich nur in kleinen Mengen und klein verpackt.
FAQ
Was passiert bei schlechtem Wetter?
Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ lassen wir uns mit unserer regentauglichen Ausrüstung (KEIN PONCHO) auch von Regen oder Schnee die Freude am Wandern nicht verderben. Sollte aus Sicherheitsgründen die Tour/Etappe nicht wie geplant stattfinden können, wird der Guide eine Alternative finden.
Wie ist die Unterbringung?
In den Hütten sind wir im Matratzenlager oder in Mehrbettzimmern untergebracht. Auf allen Hütten gibt es Waschräume, einige Hütten bieten auch eine Duschmöglichkeit.
Im Gasthof oder Hotel sind wir in Doppel- oder Mehrbettzimmern mit Dusche/WC untergebracht, vereinzelt gibt es Etagenduschen/WC. Hier werden Einzelreisende gleichgeschlechtlich untergebracht.
Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können.Wann ist die beste Zeit für eine Alpenüberquerung?
Die beste Zeit für eine Alpenüberquerung ist zwischen Mitte Juni und Ende September. Zu Beginn und am Ende der Saison müssen wir unter Umständen mit Schneefeldern rechnen. In den Bergen ist grundsätzlich auch in den Sommermonaten jederzeit auch mal Schneefall möglich.
Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung - was ist zu beachten?
Wir empfehlen dir dringend eine Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung abzuschließen. Manchmal ist es nur ein hartnäckiger Infekt, der es dir unmöglich macht die gebuchte Tour mitzumachen. Über unsere Homepage kannst du eine solche Reiseversicherung abschließen. Darüber hinaus empfehlen wir eine Reisekrankenversicherung inkl. Krankenrücktransport bzw. eine Reiseabbruchversicherung.
Jeder Teilnehmer kann jederzeit von der gebuchten Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der schriftliche Eingang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter. Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück, fallen folgende Stornogebühren an (Auszug aus den AGB´s):
a) Rücktritt bei Pauschalreisen (außer bei Flugreisen und individuell angebotenen Terminen/Routen): bei Rücktritt des Kunden fallen folgende Stornogebühren an:
Abmeldung bis 8 Wochen vor Beginn: 20 % des Reisepreises
Abmeldung bis 4 Wochen vor Beginn: 40 % des Reisepreises
Abmeldung bis 21 Tage vor Beginn: 60 % des Reisepreises
Abmeldung ab dem 20. Tag vor Reiseantritt: 90 % des Reisepreises
Stornierung drei Tage vor Tourenstart: 100 % des Gesamtpreises
Bricht ein Teilnehmer die Reise vorzeitig ab, können gegebenenfalls nicht angefallene Kosten von Dritten (Hütten, Unterkünfte, etc.) rückerstattet werden, sofern der Bergschule Kleinwalsertal keine Stornogebühren entstanden sind.Was passiert, wenn ich eine Tour abbreche?
Solltest du tatsächlich eine Tour abbrechen müssen, können Zusatzkosten entstehen (Taxitransfer, zusätzliche Hotelübernachtung o.ä.). Diese Kosten werden von der Bergschule nicht erstattet (siehe AGB der Bergschule Kleinwalsertal). Deshalb empfehlen wir ausdrücklich eine Reiseversicherung, die auch den Abbruch einer Tour abdeckt. Bitte prüfe die Versicherungskonditionen. Solltest du aus Gründen mangelnder Erfahrung oder Fitness die Tour abbrechen, können gegebenenfalls nicht angefallene Kosten von Dritten (Hütten, Unterkünfte, etc.) rückerstattet werden, sofern der Bergschule Kleinwalsertal keine Stornogebühren entstanden sind.
Über welche Qualifikation verfügen die Guides der Bergschule Kleinwalsertal?
Die Bergschule Kleinwalsertal beschäftigt ausschließlich staatlich geprüfte Bergführer und qualifizierte Wanderführer. Seit über 50 Jahren garantieren wir unseren Kunden ein Höchstmaß an Professionalität und Sicherheit.
Wann und warum wird der Tourenverlauf geändert?
Die Bergschule Kleinwalsertal behält sich vor bei schlechten Wetterverhältnissen, Lawinengefahr oder mangelnder Kondition der Teilnehmer, das Programm und den Tourenverlauf gegebenenfalls abzuändern.
Wie ist die Verpflegung auf der Tour?
Für deine Tagesetappen solltest du eine Kleinigkeit für zwischendurch zum Essen und ausreichend Flüssigkeit einpacken. Die meisten Touren führen an Hütten vorbei, wo du dich stärken kannst.
Wir werden in den Unterkünften reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung angeben). Auf den Hütten kannst du morgens deine Trinkflasche auffüllen. Eine Tafel Schokolade, einen Energieriegel als Snack oder ein Lunchpaket kannst du ebenfalls meist auf den Hütten kaufen. Sollte mehr Proviant notwendig sein, informiert dich der Bergführer rechtzeitig darüber.
Bei Unverträglichkeiten oder besonderen Diäten wird es bei den Hüttentouren herausfordernd. Vegane Kost, Gluten- oder Laktoseintoleranz ist bei Unterbringung im Hotel oder im Gasthaus in der Regel kein Problem. Auf den Hütten hingegen ist eine Sonderverpflegung nur bedingt möglich. Dafür solltest du selber vorsorgen. Du kannst aber oftmals im Tal einkaufen.
Bin ich fit genug für eine Alpenüberquerung?
Eine Wochentour in den Bergen ist für viele Wanderer eine große Herausforderung. Wir sind auf guten Bergwegen unterwegs. Oftmals sind die Wege steil oder auch felsig, manchmal erdig und auch rutschig. Wenn du bereits Erfahrung im Wandern hast und entsprechende Ausdauer mitbringst, trittsicher (sicheres Gehen auf unebenen, steinigen und auch unbefestigten Wegen) und weitestgehend schwindelfrei bist, wirst du auf der Alpenüberquerung genussvoll unterwegs sein. Warst du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs, empfehlen wir dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern und Kennenlernen. In der Detailbeschreibung der Alpenüberquerungen findest du einen Trainingsplan. Wenn du dich gezielt vorbereiten möchtest, dann kannst du dich daran orientieren.
Rezensionen
Was unsere Kunden sagen
Sonja und Daniel // 18.06.2022

Wir sind die Tour vom 17. bis 19.06. mit Andreas gegangen und es war ein unvergessliches Erlebnis! Vielen Dank für die tolle, verlässliche, sehr achtsame Begleitung auf dieser traumhaften Tour. Und das bei über 30 Grad auf einem Weg, der als Grat Größtenteils in der Sonne liegt. Vielen Dank für dein Wasser, dass du obwohl du selbst nicht mehr viel in der Trinkflasche hattest, trotzdem noch geteilt hast. Vielen Dank, dass du einfach mit ganzem Herzen dabei bist. Vielen Dank für die sehr spannenden Gespräche mit dir und der gesamten Gruppe. Vielen Dank für deine tolle Art, mit der du in jeglicher schwierigen Situation so viel Sicherheit gibst. Vielen Dank für dein großes Feingefühl. Vielen Dank für deine absolut verlässlichen Einschätzungen, die viel Menschenkenntnis erfordern. Es war sehr toll mit dir und wir werden uns sehr sicher wiedersehen. Dankeschön für diese wertvollen Erfahrungen, die wir mit dir teilen durften. Bis ganz bald! Sonja und Daniel „Stolze Brust, ich vertraue mir selbst, dass ich das schaffe. Ich vertraue meinen Schuhen, dass sie mich halten. Ich kann das, ich will das, dann schaffe ich das auch.“
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