Ortler Höhenweg im Nationalpark Stilfserjoch

Ortler Höhenweg im Nationalpark Stilfserjoch.

Höhenwanderung rund um den König Ortler

Vom Südtiroler Vinschgau bis ins lombardische Veltlin erstreckt sich diese Höhenwanderung, die teilweise auf über 3.000 m Höhe verläuft. Diese anspruchsvolle Tour gehört zu den eindrucksvollsten Höhenrouten im gesamten Alpenraum. Hier ist der erfahrene Bergsteiger gefragt. Auf jeder Etappe erleben wir landschaftliche Höhepunkte und haben immer wieder ganz besondere Ausblicke auf das Gletschergebiet der Ortler-Gruppe und den höchsten Gipfel im Südtirol.

7 Tage von Sonntag - Samstag

Kondition:
Technik:
Merken Anfrage stellen Jetzt BUCHEN
1.295,00 €
pro Person

Tour in Bildern

Ortler Höhenweg im Nationalpark Stilfserjoch.Den Ortler im Blick bei der geführten Wanderung Ortler HöhenwegDen Ortler im Blick bei der Wanderung auf dem Ortler Höhenweg.Blühende Bergwiesen mit Blick auf den Ortler auf dem Höhenweg.Ortlergruppe in Südtirolgeführte Wanderung mit zertifiziertem Guide in SüdtirolZufallhütte auf dem Ortler Höhenweg

Tourenbeschreibung

Alle Tagesbeschreibungen anzeigen
Tag 1Kälber Alm - Eselsweg - Düsseldorfer Hütte
Von Sulden aus steigen wir entweder über die Kälber Alm und den Eselsweg oder direkt auf dem Weg Nr. 5 und über das Zaytals zur Düsseldorfer Hütte auf.
Wenn die Bedingungen stimmen, können wir noch auf das Hintere Schöneck (3.128 m) steigen. Über seilversicherte Stellen erreichen wir diesen leichten 3000er und genießen den tollen Ausblick. Durch die Besteigung erhöht sich die Gehzeit um 1,5 Stunden und 400 hm.
mehr...
1000 mca. 4 Std.
Tag 2Rosimböden - Schöntaufjoch - Madritschjoch - Zufallhuette
Zunächst steigen wir ein Stück ab, bis wir den Höhenweg zur Bergstation der Bergbahn Kanzel erreichen. Von hier aus wandern wir weiter bis zu den Rosimböden. Ein neuer Steig führt hinauf zum Schöntaufjoch und weiter zum Madritschjoch. Durch das Madritschtal steigen wir ab bis zur Zufallhütte.
mehr...
900 m1400 mca. 8 Std.
Tag 3Martelltal - Eisseepass - Casatihütte - Pizzini Hütte
Heute verlassen wir das Südtirol und wandern zunächst durch das hintere Martelltal zu den Ruinen der ehemaligen Hallschen Hütte am Eisseepass. Zur Casatihütte überqueren wir einen Gletscher, bevor wir dann zur Pizzini Hütte oberhalb von Bormio im Veltlintal absteigen.
mehr...
1100 m600 mca. 7 Std.
Tag 4Zebrù Tal - Rin Maré Tal - Rifugio Campo - Sant`Antonio / z.B. Hotel i Rododendri
Unsere Route führt uns heute entlang des hinteren Zebrù Tales bis zur Abzweigung der V. Alpini Hütte über das Rin Maré Tal bis auf 2.880 m. Der Abstieg erfolgt über das Zebrù Tal bis zum Rifugio Campo. Von hier aus bringt uns ein Taxi weiter bis nach Sant`Antonio.
mehr...
460 m1400 mca. 7 Std.
Tag 5Uzza Tal - Pravasio - Premadio Brücke - Fraele Tal / z.B. Rifugio Ristoro Monte Scale Valdidentro
Wir wandern vorbei an Teregua über den Forstweg Ables. Durch das Uzza Tal geht es weiter bis zur Straße "Pedemontana della Reit" nach Pravasivo. Der Abstieg bis zur Premadio Brücke führt uns über den Parco dei Bagni und weiter dem Ferrarola Weg zum Scale See, bevor wir dann die Staudämme im Fraele Tal erreichen.
mehr...
1400 m800 mca. 8 Std.
Tag 6Cancano-Damm - Solena Alm - Fornelle Alm - Forcola - Umbrailpass - Stilfserjoch - Hotel Cornelia
Zum Abschluss unserer Tour wandern wir zunächst bis zum Cancano-Damm. Nach der Kirche von St. Erasmo führt uns unsere Route weiter zur Solena Alm und durch das Forcola Tal bis hin zur Fornelle Alm. Auf einem Saumpfad steigen wir zur Pedenolo Alm und weiter nach Bocchette di Pedenolo, Pedenoletto und Forcola auf. Der folgende Abstieg erfolgt über das Braulio Tal zum Umbrailpass und zur Stilfserjochstraße. Ein Saumpfad führt zur Garibaldi Hütte und hinunter zum Stilfserjoch. Mit dem Bus geht es zurück nach Sulden. Im Hotel Cornelia lassen wir die Tour gemütlich ausklingen.
mehr...
1400 m900 mca. 8 Std.
Tag 7Heimreise
Nach einem letzten leckeren Frühstück treten wir die individuelle Heimreise an
mehr...

Tour-Termine

2026
S46-26-1 05.07.2026 - 11.07.2026AnfragenBuchen
S46-26-2 09.08.2026 - 15.08.2026AnfragenBuchen
genügend Plätze frei
garantierte Durchführung
wenige Plätze
nur noch 1 Platz
Tour ausgebucht
1.295,00 €
pro Person

Details im Überblick

Leistungen

Staatlich geprüfter Berg- oder Wanderführer
4 x Ü/HP in Hütte (MBZ oder Lager)
2 x Ü/HP im Gasthof (DZ oder MBZ)
Technische Ausrüstung (leihweise)
Transfers

Mindestteilnehmerzahl

6 Personen
max. 10 Personen

Zahlungsinfo

Anzahlung 100,00 € p.P. bei Buchung
Restzahlung bis 14 Tage vor Tourenstart

Zusatzkosten

Getränke, Zwischenmahlzeiten & Rucksackproviant: Bargeld ca. 45,00 € p. P./p. T. nach pers. Bedarf
Parkgebühren
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung

Treffpunkt

09:00 Uhr Sulden, Talstation Kanzellift

Dauer

7 Tage von Sonntag - Samstag

Parken
Talstation Kanzellift oder kostenpflichtiger Parkplatz der Seilbahn Sulden.
 

Weitere Infos

Unterbringung & Verpflegung

Unterbringung
In den Hütten sind wir im Matratzenlager oder in Mehrbettzimmern untergebracht. Auf allen Hütten gibt es Waschräume, einige Hütten bieten auch eine Duschmöglichkeit.

Im Gasthof oder Hotel sind wir in Doppel- oder Mehrbettzimmern mit Dusche/WC untergebracht, vereinzelt gibt es Etagenduschen/WC. Hier werden Einzelreisende gleichgeschlechtlich untergebracht. Einzelzimmer stehen uns nicht zur Verfügung.

 

Verpflegung
In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung, spätestens zwei Wochen vor Tourenstart, angeben). Unterwegs haben wir oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir am Morgen ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu trinken und einen kleinen Snack (Energieriegel) für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Tourentagen informiert dich dein Guide.

Zimmervermittlung bei vorzeitiger Anreise

Hotel Cornelia
Hauptstraße 94
I-39029 Sulden - Vinschgau
Tel.:  +39 335 105 0801
Mail:  info@hotelcornelia.com
www.hotelcornelia.com/de/unser-hotel/

weitere Infos

Wichtiger Hinweis
Während der Tour kann es aufgrund von witterungsbedingten Einflüssen oder regionalen Veränderungen zu Abweichungen oder Anpassungen des ausgeschriebenen Tourenverlaufs kommen. Der geplante Tourenverlauf kann deshalb nicht im Detail garantiert werden.

 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
Dieses Programm ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

 

Einreise und Visum
Für die Einreise nach Italien benötigst du einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Für die Einreise aus der EU gibt es keine Visapflicht. Weitere Infos findest du beim Auswärtigen Amt

Guter Rat ist nicht teuer!

Aus Erfahrung wissen wir, dass eine Wochentour in den Bergen für viele Wanderer eine große Herausforderung ist. Leider müssen unsere Bergführer immer wieder feststellen, dass nicht jeder ausreichend vorbereitet ist und die Anforderungen einer solchen Tour unterschätzt werden. Wenn du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs warst, empfehlen wir dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern. Eine vorherige Akklimatisation ist bei jeder Tour sinnvoll.

Antworten auf häufig gestellte Fragen!

* Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ lassen wir uns mit unserer regentauglichen Ausrüstung auch von Regen oder Schnee die Freude am Wandern nicht nehmen. Sollte die Tour/Etappe aus Sicherheitsgründen nicht wie geplant stattfinden können, wird der Guide eine Alternative finden.

* Die beste Zeit für eine mehrtägige Wanderung ist zwischen Mitte Juni und Ende September. Zu Beginn und am Ende der Saison müssen wir unter Umständen mit Schneefeldern rechnen. In den Bergen ist grundsätzlich auch in den Sommermonaten jederzeit Schneefall möglich.

* Eine Wochentour in den Bergen ist für viele Wanderer eine große Herausforderung. Wir sind auf guten Bergwegen unterwegs. Oftmals sind die Wege steil oder auch felsig, manchmal erdig und auch rutschig. Wenn du bereits Erfahrung im Wandern hast und entsprechende Ausdauer mitbringst, trittsicher (sicheres Gehen auf unebenen, steinigen und auch unbefestigten Wegen) und weitestgehend schwindelfrei bist, wirst du auf der Tour genussvoll unterwegs sein. Warst du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs, empfehlen wir dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern und Kennenlernen.

* Solltest du tatsächlich eine Tour abbrechen müssen und dir dadurch Zusatzkosten entstehen (Taxitransfer, zusätzliche Hotelübernachtung, o.ä.), werden diese Kosten nicht von der Bergschule erstattet (siehe AGB der Bergschule Kleinwalsertal). Deshalb empfehlen wir ausdrücklich eine Reiseversicherung, die auch den Abbruch einer Tour abdeckt.

* In der Ausrüstungsliste findest du alles, was du für deine Tour benötigst. Besonderes Augenmerk solltest du auf deine Bergschuhe verwenden. Der Schaft der Schuhe muss über die Knöchel gehen, die Kategorie B/C ist empfehlenswert. Wichtig sind ein gutes Profil, die Stabilität und der Zustand des Schuhs. Ein bequemer Bergschuh ist nicht unbedingt für eine mehrtägige Tour geeignet. Bei alten Schuhen kommt es häufig vor, dass sich die Sohle ablöst. Deshalb lohnt sich besonders bei den Schuhen die Investition in ein neues Paar.

* Wir sind in den Hütten im Lager oder in Mehrbettzimmern, im Hotel bzw. im Gasthof im Doppel- oder auch Mehrbettzimmer untergebracht. Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können.

* In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung angeben). Unterwegs gibt es oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu Trinken und einen kleinen Snack für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Wandertagen informiert dich dein Guide.

* Unverträglichkeiten oder besondere Diäten (z. B. vegane Kost, Gluten- oder Laktoseintoleranz) sind bei Unterbringung im Hotel oder im Gasthaus in der Regel kein Problem. Auf den Hütten hingegen ist eine Sonderverpflegung nur bedingt möglich. Dafür solltest du eigenständig vorsorgen.

Kartenmaterial

Tobaccokarte Nr. 08 - Ortles - Cevedale - Ortlergebiet oder mit gängigen Karten-Apps wie Outdooractive, Alpenvereinaktiv oder PeakFinder.

Anfahrt & Parken

Der Treffpunkt zu deiner Tour ist sowohl mit dem PKW als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut und einfach zu erreichen. Bitte plane genügend Zeit ein, um rechtzeitig zum Treffpunkt zu kommen.

PKW
München (D) - Landeck (A) - Nauders (A) - Reschenpass (I) - Spondinig - Prad - Gomagoi - Sulden
Parken:
Talstation Kanzellift oder kostenpflichtiger Parkplatz der Seilbahn Sulden.

Bahn und Bus
Bahnstation Landeck (A), ca. 90 km entfernt oder Spondinig (I), ca. 3 km entfernt. Weiter mit dem Bus Prad, Gomagoi, Sulden.
Busverbindungen ab Nauders (A) und Spondinig (I).

Mitfahrzentrale
Eine gemeinsame Anreise ist nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch äußerst unterhaltsam. Nutze unseren Service unter folgendem Link: Mitfahrzentrale

Routenplaner

Treffpunkt

09:00 Uhr Sulden, Talstation Kanzellift

Karte anzeigen
Mit dem Aktivieren der Kartendienste von OpenStreetMap erklären Sie sich einverstanden, dass automatisch Daten an externe Dienstanbieter gesendet werden können. Beachten Sie, dass diese Informationen möglicherweise außerhalb der Europäischen Union in Regionen mit weniger strengen Datenschutzvorschriften verarbeitet werden.

Ja, ich möchte die Kartendienste von OpenStreetMap aktivieren
Dauerhaft aktivieren
Einwilligung widerrufen
Route mit Google-Maps berechnen

Bergschule Kleinwalsertal GmbH, Walserstr. 262, A-6992 Hirschegg

Wissenswertes zur Region

Auf der Gesamtlänge des Ortler Höhenweges durchwandern wir zwei geologische Bereiche, die zum beeindruckenden Farbenspiel der Landschaft beitragen: zum einen der dunkelgraue Dolomit, der keine Fossilien enthält, da die Gesteinsbildung bei extrem hohem Druck und Temperaturen um 400°C alle Reste von Lebewesen zerstört. Wegen seiner Brüchigkeit bildet er ausgedehnte Schotterfelder. Zum anderen erleben wir die abgerundeten Landschaftsformen in brauner Farbe. Dies sind die Berge aus krisallinem Gestein. Diese geologische Basis ist ausschlaggebend für die große Artenvielfalt von Pflanzen. Ständig muss man sich bei dieser Tour auf seine Füße konzentrieren, die Augen jedoch wollen einfach das Panorama genießen.

Karte anzeigen
Mit dem Aktivieren der Kartendienste von OpenStreetMap erklären Sie sich einverstanden, dass automatisch Daten an externe Dienstanbieter gesendet werden können. Beachten Sie, dass diese Informationen möglicherweise außerhalb der Europäischen Union in Regionen mit weniger strengen Datenschutzvorschriften verarbeitet werden.

Ja, ich möchte die Kartendienste von OpenStreetMap aktivieren
Dauerhaft aktivieren
Einwilligung widerrufen

Ausrüstung

Der Rucksack sollte keinesfalls größer als 40l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr wird eingepackt. Der Rucksack sollte zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für Touren im Sommer findest du hier. Für eine Alpenüberquerung sollte der Rucksack keinesfalls mehr als 8 kg wiegen. Für Schneeschuhtouren muss im Rucksack Platz für die Sicherheitsausrüstung (Schaufel und Sonde) sein.

Es ist sehr hilfreich, wenn man seinen Rucksack immer nach dem gleichen Schema packt und jedes Teil seinen festen Platz hat. So findet man seine Sachen schneller (bei Regen oder Kälte ein wirklicher Vorteil). Es ist empfehlenswert, Kleidung, Hygiene, Medizin, Essen, etc. in optisch unterschiedliche Tüten (es reichen normale Plastiktüten) einzupacken. Das ist übersichtlich, das Packen fällt leichter und man schützt die Ausrüstung gleichzeitig vor Regen. Alternativ sind natürlich auch wasserdichte Packsäcke möglich.

Für mehrtägige Wandertouren sind Schuhe der Kategorie B, idealerweise B/C mit einem Schaft, der über die Knöchel geht, ein absolutes Muss. Ein fester Schuh bietet deutlich mehr Stabiliät. Wenn du neue Schuhe kaufst, solltest du diese unbedingt vorher einlaufen. Wenn deine Schuhe schon ein paar Jahre alt sind, solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken - auch wenn er dir gut passt. Mit der Zeit härtet die Sohle aus, wird unflexibler und es besteht die Gefahr, dass sich die Sohle ablöst. Für Damen und Herren ist dieses Modell zu empfehlen.

Für Schneeschuhtouren sind diese Bergschuhe ebenfalls bestens geeignet. Wenn du nur eine Tagestour mit Schneeschuhen machst, genügen auch feste Winterstiefel zum Schnüren oder wasserdichte Bergschuhe, an welchen die Schneeschuhe befestigt werden können.

Grödel oder Spikes unterstützen uns bei Touren im Schnee. Sobald diese benötigt werden, wirst du während der Tour von uns mit Grödeln oder Spikes ausgestattet. Die Grödel werden von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Für die individuellen Touren ohne Guide können wir keine Grödel zur Verfügung stellen. Diese sollltest du aus Sicherheitsgründen unbedingt mitnehmen.

Stöcke sind vor allem bei langen Abstiegen sehr hilfreich, um deine Gelenke zu schonen. Bei anstrengenden Aufstiegen ist der Einsatz ebenfalls zur Unterstützung zu empfehlen. Im Frühsommer, wenn noch Schnee in den Bergen liegt, sind Stöcke mit großen Tellern ein Sicherheitsfaktor. Zu dieser Jahreszeit bzw. immer wenn mit größeren Schneefeldern in den Bergen zu rechnen ist, gehören Stöcke zur Standardausrüstung.

Ein Steinschlaghelm schützt uns auf der Tour und gehört zu deiner technischen Ausrüstung dazu. Ein Helm wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Ein Sitzgurt sollte einen guten stabilen Sitz um das Becken und die Oberschenkel haben. Bei Wintertouren und Hochtouren eignet sich eine ungepolsterte Variante. Im Sommer empfiehlt sich ein gepolsterter Klettergurt. Der Sitzgurt wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Je nach Länge der Tour benötigst du ein weiteres Paar zum Wechseln. Bei Sommertouren kannst du die Socken auch mal auswaschen. Wir empfehlen Socken aus Merino-Wolle. Für Wintertouren empfehlen wir etwas wärmere Socken mit einem höheren Schaft. Wichtig ist ein guter Sitz der Socken, damit kann das Risiko der Blasenbildung deutlich verringert werden.

Je nach Länge der Tour benötigst du zwei bis drei Garnituren zum Wechseln. Eine Garnitur trägst du bereits bei Tourenstart. Wir empfehlen Wäsche aus Merino-Wolle. Erfahrungsgemäß beginnt Synthetik-Material nach einiger Zeit unangenehm zu riechen. Bei Sommertouren kann die Unterwäsche auch mal ausgewaschen werden. Sehr gute Erfahrung haben wir mit Unterwäsche von super.natural für Damen und Herren gemacht.

Abhängig von deiner Tour muss eine kurze Hose mit. Diese sollte leicht sein und ein kleines Packmaß haben (Beispiel Damen und Herren).

Je nach Tour und Wetterlage trägst du diese Hose bereits zum Tourenstart. Die Qualität der Hose sollte an den Charakter der Tour angepasst sein. Eine dünne Hose eignet sich für Touren, die nicht weit über 2.000 m hinaus gehen. Ein etwas robusteres Material ist für unsere Alpenüberquerungen ratsam. Zip-Off-Hosen sind eine gute Möglichkeit, um Gewicht zu sparen. Für Hochtouren benötigst du unter Umständen eine Hose, die am Beinende verstärkt ist, um beim Gehen mit Steigeisen einen entsprechenden Schutz zu haben. Für Schneeschuhtouren sollte die Hose entsprechend warm und eventuell gefüttert sein. Alternativ ist auch eine lange Unterhose als weitere Wärmeschicht möglich.

Für eine Tour mit Hütten-Übernachtungen benötigst du eine leichte Hose für deinen Aufenthalt auf der Hütte. Hier solltest du unbedingt auf das Gewicht und ein kleines Packmaß achten.

Abhängig von deiner Tour benötigst du ein zweites Shirt (Beispiel Herren & Beispiel Damen) zum Wechseln. Je nach Wetter und Tour trägst du dieses Shirt (wärmere Version) vielleicht schon am Körper. Wir empfehlen auch hier Merino-Wolle. Das Shirt kannst du bei Sommertouren auch mal auswaschen. Möglicherweise ist eine Weste eine gute Ergänzung statt eines weiteren Shirts, das ist aber natürlich dir überlassen. Achte auch hier auf das Gewicht.

Abhängig vom Charakter und der Länge der Tour benötigst du vielleicht ein zweites Shirt. Während einer Sommertour kann das Shirt (Beispiel Damen & Beispiel Herren) auch mal von Hand gewaschen werden. Diese Shirts gibt es auch in unserem Bergschulbüro im Kleinwalsertal käuflich zu erwerben (solange der Vorrat reicht).

Diese wärmende Schicht kann eine Primaloft-, Daunen-, Fleece- oder Softshelljacke (Beispiel Damen & Beispiel Herren) sein. Wichtig ist, dass eine Regenjacke bzw. Hardshelljacke darüber passt. Diese kannst du als zusätzliche Wärmeschicht tragen. Das Schichtprinzip hat sich in den Bergen bewährt. Mehrere dünne Schichten übereinander bieten Flexibilität in Bezug auf Temperatur und Wetter.

Der Regenschutz ist mit das Wichtigste in unserer Ausrüstung. Das Wetter in den Bergen kann sich sehr schnell ändern. Neben einer Regenjacke (Damen/Herren) muss auch eine Regenhose bei jeder Tour in den Rucksack. Ein Regenponcho ist ungeeignet, ein Windstoß genügt um deine Sicht einzuschränken, was wiederum die Trittsicherheit beeinflusst.

Egal ob Winter- oder Sommertour - eine Mütze oder ein Stirnband gehört in deinen Rucksack. Je nach Vorliebe reicht auch ein Stirnband. Die Kapuze dient dann als zusätzlicher Wärmeschutz am Kopf.

In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Auch im Sommer kann es in der Höhe empfindlich kalt werden. Deshalb gehören leicht gefütterte Handschuhe auch im Sommer in den Rucksack.

Für Touren im Winter sind leicht gefütterte Handschuhe ideal, wenn es nicht zu kalt ist oder wenn dich ein schweißtreibender Aufstieg fordert. Abhängig von deiner Tour musst du ein zweites Paar, wärmer gefüttert, mitnehmen. Gerade bei Touren im Schnee (Hoch-, Ski-, Freeride- oder Schneeschuhtouren) können die Temperaturen deutlich schwanken.

Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Schildmütze oder ein Sonnenhut.

Deine Trinkflasche sollte mindestens 1 bis 1,5 Liter fassen (als eine Flasche oder zwei Flaschen). Bei den meisten Touren kann man zwischendurch die Flasche auffüllen. Dennoch solltest du sicherstellen, dass du auf langen Strecken genügend zum Trinken dabei hast.

Je nach persönlichem Bedarf reichen dir für den ersten Tag ein paar Energieriegel. Oftmals kannst du während der Tour auf den Hütten oder bei Aufenthalten im Tal Riegel kaufen. In vielen Unterkünften ist es möglich ein Lunchpaket zu bestellen. Deshalb brauchst du nur für den ersten Tag Verpflegung mitnehmen.

Regenschirme können in der Bergschule für die Dauer der Tour ausgeliehen oder käuflich erworben werden (solange der Vorrat reicht). Beachte: nur möglich bei Tourenstart im Kleinwalsertal.

Ein Regenschirm ist bei normalen Wanderungen auf Wegabschnitten ohne große Schwierigkeiten oftmals sehr nützlich. Es gibt Modelle, die einen zusätzlichen Schutz für den Rucksack bieten - sogenannte Swing backpack-Modelle - oder auch Schirme, die am Rucksack befestigt werden können - handsfree-Modelle.

Gamaschen werden zum Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit und Kälte getragen. Daher sind diese vor allem im Frühling oder im Herbst und je nach den Schneeverhältnissen auf deiner Tour sinnvoll.

Auf den allermeisten Hütten gibt es Hüttenschuhe zum Ausleihen. Wenn dein Rucksack nicht zu schwer ist, kannst du deine eigenen Schuhe mitnehmen.

Achte bei deinen Hygieneartikeln (Shampoo, Duschgel, etc.) auf kleine Reisegrößen. Die kleinen Größen reichen für die Tourdauer und das Gewicht ist deutlich geringer.

Am besten eignen sich Mikrofaserhandtücher. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Farben und sie sind sehr platzsparend. Ein kleiner Waschlappen ist sehr hilfreich, wenn es auf einer Hütte keine Dusche gibt.

Ein Hüttenschlafsack ist bei allen Touren mit Hüttenübernachtung aus Hygienegründen Vorschrift. Auf den Berghütten können die Bettlaken und Decken nicht täglich gereinigt werden. Es gibt Modelle aus Synthetik, Seide oder Merinowolle. Achte auf ein kleines Packmaß und geringes Gewicht. Der Hüttenschlafsack darf keinen Reißverschluss haben.

Bargeldloses Bezahlen ist nur auf wenigen Hütten möglich. Deshalb musst du genügend Bargeld mitnehmen, um alle Kosten, die nicht in deiner Pauschale inkludiert sind, zu begleichen. Wie viel du mitnimmst, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Ein grober Richtwert sind etwa 45,00 € pro Tag und pro Person.

Um mögliche Engpässe beim Laden der Handys zu vermeiden, kann eine Powerbank hilfreich sein. Wenn du das zusätzliche Gewicht sparen möchtest, solltest du dich bei der Nutzung des Handys einschränken.

Für die Übernachtung auf Hütten ist eine kleine Taschenlampe ausreichend. Die meisten Handys haben eine Taschenlampe eingebaut.

Auf Touren mit Hüttenübernachtung sind Ohropax sehr hilfreich. Du bist möglicherweise in größeren Bergsteigerlagern untergebracht und teilst dir diesen Raum mit anderen.

Ein hautverträgliches Tape zum Abkleben von empfindlichen Stellen im Schuh sollte unbedingt mit in den Rucksack. Außerdem ist es hilfreich, vorsorglich Blasenpflaster mitzunehmen. Neben deinen persönlichen Medikamenten solltest du auch Schmerzmittel und ein bisschen Verbandsmaterial mitnehmen, aber alles natürlich nur in kleinen Mengen und klein verpackt.

Die mit einem *Stern gekennzeichneten Ausrüstungsgegenstände werden von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen. 


1.295,00 €
pro Person

Rezensionen

Was unsere Kunden sagen

Monika Hegel // 05.09.2023

Hallo an das Team der Bergschule Kleinwalsertal, Ich möchte mich hier nochmal ganz herzlich für die wunderschöne Tour Rund um den Ortler bedanken. Meine Erwartungen sind voll und ganz erfüllt worden. Das lag einmal an dieser doch noch wenig gegangenen Tour, somit relativ wenige Wanderer entlang des Weges, sehr schöne Hütten, der kleinen Gruppe von 5 Personen( mindest Teilnehmeranzahl nicht erreicht) ich fand es super so und unserem Hannes. Ein ganz besonderes Lob an diesen so sympathischen Bergführer, der uns sein ganzes Wissen über Gletscher, über die Bergwelt, Tipps zum besseren Bergab laufen…. und der uns immer wieder ins hier und jetzt geholt hat. ( genießt die Natur und die Berge, war sein Spruch, wenn wir schon am Morgen gedacht haben????) Es war eine sehr bereichernde Woche mit Ihm in den Bergen unterwegs zu sein. Danke, Danke, Danke. Ich habe schon viel gute Erfahrungen mit Bergführern, aber auch weniger gute, darum dieses Lob. Ich denke wir werden uns wieder sehen, denn ihr habt noch einige Interessante Touren in Euren Programm. Herzliche Grüße Monika Hegel

zum Gipfelbuch

Weitere interessante Touren


Mit Profis
am Berg.