Rätikon Durchquerung

... alpine Tour zwischen Montafon und Graubünden
Das Rätikon mit seinen majestätischen Gipfeln, mächtig aufragenden Felswänden und Türmen ist wohl eines der schönsten Gebirge zwischen West- und Ostalpen. Sowohl die grandiose Landschaft als auch seine Geologie lassen Vergleiche mit den Dolomiten zu. Wanderer, Kletterer und Bergsteiger schätzen diesen Gebirgszug gleichermaßen wegen seines ruhigen Charakters, der es möglich macht, gedankenverloren die Seele baumeln zu lassen.
6 Tage von Sonntag - Freitag
Tour in Bildern
Tourenbeschreibung
| Tag 1 | Lünerseebahn - Südl. Schafgafall - Lünerkrinne - Heinrich-Hueter-Hütte Zunächst fahren wir mit der Bahn hinauf zum Lünersee (1.980 m). Von hier aus steigen wir zum Südlichen Schafgafall auf 2.414 m auf. Über die Lünerkrinne (2.155 m) geht es weiter zur Heinrich-Hueter-Hütte. Hier haben wir unser Etappenziel für heute erreicht. mehr... | 450 m | 650 m | ca. 3,5 Std. |
| Tag 2 | Rellstal - Platziser Joch - Kreuzjoch - Geisspitze - Lindauer Hütte Abstieg ins Rellstal auf 1.480 m. Ab hier geht es über die Platzisalpe (1.774 m) und das Platziser Joch zum Kreuzjoch (2.261 m) hinauf. Bei guten Bedingungen wandern wir am Grat entlang und haben dabei einen wunderschönen Ausblick. Weiter geht es am Wilden Mann vorbei zur Geisspitze (2.334 m). Direkter Abstieg zur Lindauer Hütte (1.744 m). mehr... | 1000 m | 1000 m | ca. 7 Std. |
| Tag 3 | Bilkengrat - Tilisunahütte - Sulzfluh - Tilisunahütte Nach dem Frühstück steigen wir über den Bilkengrat und Schwarze Scharte zur Tilisunahütte (2.208 m) auf. Hier lassen wir unser Gepäck zurück und besteigen "unbeschwert" die Sulzfluh auf 2.818 m, bevor es anschließend zurück zur Hütte geht. mehr... | 1280 m | 780 m | ca. 7,5 Std. |
| Tag 4 | Plasseggenpass - Partnunstafel - Carschinahütte Eine atemberaubende Wanderung führt uns über den sonnigen Grubenpass (2.241 m) über den Rätikon-Höhenweg Nord zum Plasseggenpass und weiter auf dem Rätikon Höhenweg Süd, bis wir den Partnunstafel (1.763 m) erreichen. Nach einer wohlverdienten Mittagspause im Berghaus Sulzfluh wandern wir weiter. Die Route begeistert mit spektakulären Panoramablicken und führt zur malerischen Carschinahütte. Wenn es die Bedingungen erlauben, können wir noch mit leichtem Gepäck auf das Drusator (2.341 m) aufsteigen, wo sich ein imposanter Blick auf die berühmten Drei Türme eröffnet – eine beeindruckende Kulisse, die zum Staunen einlädt. Wieder zurück an der Hütte lassen wir den Abend entspannt ausklingen. mehr... | 720 m | 680 m | ca. 5,5 Std. |
| Tag 5 | Prättigauer Höhenweg - Gamslücke - Totalphütte Nach dem Frühstück geht es über den aussichtsreichen Prättigauer Höhenweg auf der Schweizer Seite am Drusator und Schweizer Tor vorbei zum Gafalljoch. Hier genießen wir den tollen Ausblick auf den Lünersee, bevor wir weiter bis zur Gamslücke auf 2.383 m wandern. Auf der österreichischen Seite wandern wir bis zur Totalphütte auf 2.381 m, wo wir heute übernachten. mehr... | 800 m | 660 m | ca. 6 Std. |
| Tag 6 | Schesaplana - Totalphütte - Lünersee - Heimreise Unser letzter Tag führt uns hinauf zur Schesaplana (2.964 m). Über die Totalphütte steigen wir zum Lünersee (1.980 m) ab und schweben mit der Lünerseebahn ins Tal zurück. mehr... | 600 m | 1000 m | ca. 5 Std. |
Tour-Termine
2026| S35-26-1 | 21.06.2026 - 26.06.2026 | Anfragen | Buchen | |
| S35-26-2 | 05.07.2026 - 10.07.2026 | Anfragen | Buchen | |
| S35-26-3 | 19.07.2026 - 24.07.2026 | Warteliste | ||
| S35-26-4 | 02.08.2026 - 07.08.2026 | Warteliste | ||
| S35-26-5 | 16.08.2026 - 21.08.2026 | Warteliste | ||
| Montag - Samstag | S35-26-8 | 17.08.2026 - 22.08.2026 | Warteliste | |
| S35-26-6 | 30.08.2026 - 04.09.2026 | Warteliste | ||
| S35-26-7 | 13.09.2026 - 18.09.2026 | Anfragen | Buchen |
Details im Überblick
Staatlich geprüfter Berg- oder Wanderführer
5 x Ü/HP in Hütten (MBZ oder Lager)
Seilbahnfahrt
6 Personen
max. 11 Personen
Anzahlung 100,00 € p.P. bei Buchung
Restzahlung bis 14 Tage vor Tourenstart
Getränke, Zwischenmahlzeiten & Rucksackproviant: Bargeld ca. 45,00 € p. P./p. T. nach pers. Bedarf
Parkgebühren
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung
12:00 Uhr Talstation Lünerseebahn, 6708 Brand
6 Tage von Sonntag - Freitag
am letzten Tag ca. 15:00 Uhr
Weitere Infos
Kartenmaterial
Kompasskarte:032 Montafon 1:25000
Unterbringung
Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können. In der Hütte sind wir im Matratzenlager untergebracht. Wenn die Möglichkeit besteht, reservieren wir Plätze im Mehrbettzimmer. Dies können wir aber nicht garantieren. Auf allen Hütten gibt es Waschräume, einige Hütten bieten auch eine Duschmöglichkeit. Im Gasthof oder Hotel wohnen wir in Doppel- oder Mehrbettzimmern mit Dusche, vereinzelt gibt es Etagenduschen. Einzelreisende werden gleichgeschlechtlich untergebracht.
Allgemein
Verpflegung:
In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verköstigt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung, spätestens zwei Wochen vor Tourenstart angeben). Unterwegs haben wir oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir am Morgen ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu trinken und einen kleinen Snack (Energieriegel) für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Wandertagen informiert dich dein Guide.
Anreise
PKW:
von Norden/Westen über die A14 Rheintal- und Walgauautobahn, Ausfahrt Nr. 58 ins Brandnertal
von Osten über Landeck und durch den Arlbergtunnel oder über den Arlbergpass bis Bludenz, Ausfahrt Bludenz-Bürs Richtung Brandnertal
Parken:
Es besteht eine kostenpflichtige Parkmöglichkeit direkt an der Talstation der Lünerseebahn. Das Ticket kann mit Karte oder in bar (Münzgeld) bezahlt werden. Etwa 50 Meter unterhalb der Bahn steht ein kostenloser Parkplatz zur Verfügung.
Bahn und Bus:
Bludenz ist Station der internationalen EC/IC.
Ab Bahnhof Bludenz Bus ins Brandnertal
Die Buslinie 81 bringt dich vom Bahnhof Bludenz über Bürs und Bürserberg direkt nach Brand. Eine detaillierte Fahrplankauskunft für Vorarlberg findest du unter www.vmobil.at
Umweltfreundliche Anreise mit dem SchneeExpress. Informationen findest du unter www.schnee-express.com
Flugzeug
Flughafen Friedrichshafen, D (95 km)
Flughafen Memmingen, D (135 km)
Flughafen Zürich, CH (150 km) - Bus-Shuttle
Bei vorzeitiger Anreise
Brandnertal Tourismus
Mühledörfle 40
6708 Brand - Vorarlberg
T +43 (0)5559 555
F +43 (0)5552 30227 1730
tourismus@brandnertal.at
Wichtiger Hinweis
Während der Tour kann es aufgrund von witterungsbedingten Einflüssen oder regionalen Veränderungen zu Abweichungen oder Anpassungen des ausgeschriebenen Tourenverlaufs kommen. Der geplante Tourenverlauf kann deshalb nicht im Detail garantiert werden.
Guter Rat ist nicht teuer!
Aus Erfahrung wissen wir, dass eine Wochentour in den Bergen für viele Wanderer eine große Herausforderung ist. In den letzten Jahren hat die Nachfrage vor allem bei den Alpenüberquerungen enorm zugenommen. Leider müssen unsere Bergführer immer wieder feststellen, dass nicht jeder ausreichend vorbereitet ist und die Anforderungen einer solchen Tour unterschätzt werden. Bedauerlicherweise müssen einige Wanderer die Tour dann abbrechen oder einzelne Etappen mit dem Taxi zurücklegen. Hierdurch entstandene Zusatzkosten müssen von jedem Gast selbst getragen werden. Wenn Du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs warst, empfehlen wir Dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern. Eine vorherige Akklimatisation ist bei jeder Tour sinnvoll.
Antworten auf häufig gestellte Fragen!
* Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ lassen wir uns mit unserer regentauglichen Ausrüstung auch von Regen oder Schnee die Freude am Wandern nicht verderben. Sollte aus Sicherheitsgründen die Tour / Etappe nicht wie geplant stattfinden können, wird der Guide eine Alternative finden.
* Die beste Zeit für eine Alpenüberquerung ist zwischen Mitte Juni und Ende September. Zu Beginn und am Ende der Saison müssen wir unter Umständen mit Schneefeldern rechnen. In den Bergen ist grundsätzlich auch in den Sommermonaten jederzeit auch mal Schneefall möglich.
* Eine Wochentour in den Bergen ist für viele Wanderer eine große Herausforderung. Wir sind auf guten Bergwegen unterwegs. Oftmals sind die Wege steil oder auch felsig, manchmal erdig und auch rutschig. Wenn Du bereits Erfahrung im Wandern hast und entsprechende Ausdauer mitbringst, trittsicher (sicheres Gehen auf unebenen, steinigen und auch unbefestigten Wegen) und weitestgehend schwindelfrei bist, wirst Du auf der Alpenüberquerung genussvoll unterwegs sein. Warst Du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs, empfehlen wir Dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern und Kennenlernen.
* Solltest Du tatsächlich eine Tour abbrechen müssen und Dir dadurch Zusatzkosten entstehen (Taxitransfer, zusätzlich Hotelübernachtung u.ä.), werden diese Kosten nicht von der Bergschule erstattet (siehe AGB der Bergschule Kleinwalsertal). Deshalb empfehlen wir ausdrücklich eine Reiseversicherung, die auch den Abbruch einer Tour abdeckt.
* In der Ausrüstungsliste findest Du alles was Du für Deine Alpenüberquerung benötigst. Besonderes Augenmerk solltest du auf Deine Bergschuhe verwenden. Der Schaft der Schuhe muss über die Knöchel gehen, die Kategorie B/C ist empfehlenswert. Ein bequemer Bergschuh ist nicht unbedingt für die Alpenüberquerung geeignet. Wichtig sind ein gutes Profil, die Stabilität und der Zustand des Schuhs. Bei alten Schuhen kommt es häufig vor, dass sich die Sohle ablöst. Deshalb lohnt sich besonders bei den Schuhen die Investition in ein neues Paar.
* Wir sind in den Hütten im Lager oder in Mehrbettzimmern, im Hotel bzw. im Gasthof im Doppel- oder auch Mehrbettzimmer untergebracht. Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können.
* In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verköstigt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung angeben). Unterwegs haben wir oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder wir können uns ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn Du für den Tourenstart genügend zu Trinken und einen kleinen Snack für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Wandertagen informiert Dich dann der Guide.
* Bei Unverträglichkeiten oder besonderen Diäten wird es bei den Hüttentouren schwierig. Vegane Kost, Gluten- oder Laktoseintoleranz ist bei Unterbringung im Hotel oder im Gasthaus in der Regel kein Problem. Auf den Hütten hingegen ist eine Sonderverpflegung nur bedingt möglich. Dafür musst Du selber vorsorgen. Du kannst bei einer mehrtägigen Tour oftmals aber im Tal einkaufen
Wissenswertes zur Region
Der Rätikon, in alter Literatur auch Rhätikon geschrieben, ist nach der in Österreich, Südtirol und Deutschland üblichen Zweiteilung der Alpen eine Gebirgsgruppe der Ostalpen. Anteil am Rätikon haben die Länder Österreich (Bundesland Vorarlberg), Liechtenstein und Schweiz (Kanton Graubünden). Liechtenstein befindet sich vollständig innerhalb der Grenzen des Rätikon.
Der Zuordnung des Rätikon zu den zentralen Ostalpen liegen allein geographisch-geologische Traditionen zugrunde: Große Teile des Rätikon bestehen aus Sedimentgesteinen (Kalksteinen). Aus geologischer Sicht ist der Nordwesträtikon den Nördlichen Kalkalpen zuzuordnen, der Südwesträtikon den Bündner Schiefersystem der Westalpen.
Die Rätikonkette liegt im Dreiländereck Liechtenstein | Österreich | Schweiz, auf ihrer Umrundung sind immer wieder Landesgrenzen zu überschreiten. Der Gebirgszug ist geprägt durch eine imposante, meist felsig-schroffe Bergkulisse, die von sanfteren, gletschergeformten Landschaften umschlossen wird. Abseits von den großen Ballungszentren öffnet sich hier ein für mitteleuropäische Begriffe unermesslicher Erholungsraum, ein Gebiet mit weitgehend intakt belassener, gebirgig rauer Natur.
Die Tagesetappen der Rätikontour führen über meist sehr gut unterhaltene und eindeutig beschilderte Wegstrecken. Weite Horizonte, atemberaubende Ausblicke, eine sprichwörtliche Ruhe, Hüttenromantik und ausgesprochen intensives Bergerleben sind die Belohnung für die Anstrengungen auf dieser Tour.
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Ausrüstung
- Rucksack mit Regenhülle 30L - 40L
Der Rucksack sollte keinesfalls größer als 40l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr wird eingepackt. Der Rucksack sollte zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für Touren im Sommer findest du hier. Für eine Alpenüberquerung sollte der Rucksack keinesfalls mehr als 8 kg wiegen. Für Schneeschuhtouren muss im Rucksack Platz für die Sicherheitsausrüstung (Schaufel und Sonde) sein.
Es ist sehr hilfreich, wenn man seinen Rucksack immer nach dem gleichen Schema packt und jedes Teil seinen festen Platz hat. So findet man seine Sachen schneller (bei Regen oder Kälte ein wirklicher Vorteil). Es ist empfehlenswert, Kleidung, Hygiene, Medizin, Essen, etc. in optisch unterschiedliche Tüten (es reichen normale Plastiktüten) einzupacken. Das ist übersichtlich, das Packen fällt leichter und man schützt die Ausrüstung gleichzeitig vor Regen. Alternativ sind natürlich auch wasserdichte Packsäcke möglich.
- Wasserdichter Bergschuh KAT. B/C
Für mehrtägige Wandertouren sind Schuhe der Kategorie B, idealerweise B/C mit einem Schaft, der über die Knöchel geht, ein absolutes Muss. Ein fester Schuh bietet deutlich mehr Stabiliät. Wenn du neue Schuhe kaufst, solltest du diese unbedingt vorher einlaufen. Wenn deine Schuhe schon ein paar Jahre alt sind, solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken - auch wenn er dir gut passt. Mit der Zeit härtet die Sohle aus, wird unflexibler und es besteht die Gefahr, dass sich die Sohle ablöst. Für Damen und Herren ist dieses Modell zu empfehlen.
Für Schneeschuhtouren sind diese Bergschuhe ebenfalls bestens geeignet. Wenn du nur eine Tagestour mit Schneeschuhen machst, genügen auch feste Winterstiefel zum Schnüren oder wasserdichte Bergschuhe, an welchen die Schneeschuhe befestigt werden können.
- Teleskop- oder Faltstöcke
Stöcke sind vor allem bei langen Abstiegen sehr hilfreich, um deine Gelenke zu schonen. Bei anstrengenden Aufstiegen ist der Einsatz ebenfalls zur Unterstützung zu empfehlen. Im Frühsommer, wenn noch Schnee in den Bergen liegt, sind Stöcke mit großen Tellern ein Sicherheitsfaktor. Zu dieser Jahreszeit bzw. immer wenn mit größeren Schneefeldern in den Bergen zu rechnen ist, gehören Stöcke zur Standardausrüstung.
- Funktionssocken
Je nach Länge der Tour benötigst du ein weiteres Paar zum Wechseln. Bei Sommertouren kannst du die Socken auch mal auswaschen. Wir empfehlen Socken aus Merino-Wolle. Für Wintertouren empfehlen wir etwas wärmere Socken mit einem höheren Schaft. Wichtig ist ein guter Sitz der Socken, damit kann das Risiko der Blasenbildung deutlich verringert werden.
- Funktionelle Unterwäsche
Je nach Länge der Tour benötigst du zwei bis drei Garnituren zum Wechseln. Eine Garnitur trägst du bereits bei Tourenstart. Wir empfehlen Wäsche aus Merino-Wolle. Erfahrungsgemäß beginnt Synthetik-Material nach einiger Zeit unangenehm zu riechen. Bei Sommertouren kann die Unterwäsche auch mal ausgewaschen werden. Sehr gute Erfahrung haben wir mit Unterwäsche von super.natural für Damen und Herren gemacht.
- Funktionelle Berghose kurz
Abhängig von deiner Tour muss eine kurze Hose mit. Diese sollte leicht sein und ein kleines Packmaß haben (Beispiel Damen und Herren).
- Funktionelle Berghose lang
Je nach Tour und Wetterlage trägst du diese Hose bereits zum Tourenstart. Die Qualität der Hose sollte an den Charakter der Tour angepasst sein. Eine dünne Hose eignet sich für Touren, die nicht weit über 2.000 m hinaus gehen. Ein etwas robusteres Material ist für unsere Alpenüberquerungen ratsam. Zip-Off-Hosen sind eine gute Möglichkeit, um Gewicht zu sparen. Für Hochtouren benötigst du unter Umständen eine Hose, die am Beinende verstärkt ist, um beim Gehen mit Steigeisen einen entsprechenden Schutz zu haben. Für Schneeschuhtouren sollte die Hose entsprechend warm und eventuell gefüttert sein. Alternativ ist auch eine lange Unterhose als weitere Wärmeschicht möglich.
- leichte Hüttenhose
Für eine Tour mit Hütten-Übernachtungen benötigst du eine leichte Hose für deinen Aufenthalt auf der Hütte. Hier solltest du unbedingt auf das Gewicht und ein kleines Packmaß achten.
- Funktionsshirt langärmlig
Abhängig von deiner Tour benötigst du ein zweites Shirt (Beispiel Herren & Beispiel Damen) zum Wechseln. Je nach Wetter und Tour trägst du dieses Shirt (wärmere Version) vielleicht schon am Körper. Wir empfehlen auch hier Merino-Wolle. Das Shirt kannst du bei Sommertouren auch mal auswaschen. Möglicherweise ist eine Weste eine gute Ergänzung statt eines weiteren Shirts, das ist aber natürlich dir überlassen. Achte auch hier auf das Gewicht.
- Funktionsshirt kurzärmlig
Abhängig vom Charakter und der Länge der Tour benötigst du vielleicht ein zweites Shirt. Während einer Sommertour kann das Shirt (Beispiel Damen & Beispiel Herren) auch mal von Hand gewaschen werden. Diese Shirts gibt es auch in unserem Bergschulbüro im Kleinwalsertal käuflich zu erwerben (solange der Vorrat reicht).
- Wärmende Jacke
Diese wärmende Schicht kann eine Primaloft-, Daunen-, Fleece- oder Softshelljacke (Beispiel Damen & Beispiel Herren) sein. Wichtig ist, dass eine Regenjacke bzw. Hardshelljacke darüber passt. Diese kannst du als zusätzliche Wärmeschicht tragen. Das Schichtprinzip hat sich in den Bergen bewährt. Mehrere dünne Schichten übereinander bieten Flexibilität in Bezug auf Temperatur und Wetter.
- Regenschutz
Der Regenschutz ist mit das Wichtigste in unserer Ausrüstung. Das Wetter in den Bergen kann sich sehr schnell ändern. Neben einer Regenjacke (Damen/Herren) muss auch eine Regenhose bei jeder Tour in den Rucksack. Ein Regenponcho ist ungeeignet, ein Windstoß genügt um deine Sicht einzuschränken, was wiederum die Trittsicherheit beeinflusst.
- Mütze/Stirnband
Egal ob Winter- oder Sommertour - eine Mütze oder ein Stirnband gehört in deinen Rucksack. Je nach Vorliebe reicht auch ein Stirnband. Die Kapuze dient dann als zusätzlicher Wärmeschutz am Kopf.
- leicht gefütterte Handschuhe
In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Auch im Sommer kann es in der Höhe empfindlich kalt werden. Deshalb gehören leicht gefütterte Handschuhe auch im Sommer in den Rucksack.
Für Touren im Winter sind leicht gefütterte Handschuhe ideal, wenn es nicht zu kalt ist oder wenn dich ein schweißtreibender Aufstieg fordert. Abhängig von deiner Tour musst du ein zweites Paar, wärmer gefüttert, mitnehmen. Gerade bei Touren im Schnee (Hoch-, Ski-, Freeride- oder Schneeschuhtouren) können die Temperaturen deutlich schwanken.
- Sonnenschutz
Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Schildmütze oder ein Sonnenhut.
- Trinkflasche
Deine Trinkflasche sollte mindestens 1 bis 1,5 Liter fassen (als eine Flasche oder zwei Flaschen). Bei den meisten Touren kann man zwischendurch die Flasche auffüllen. Dennoch solltest du sicherstellen, dass du auf langen Strecken genügend zum Trinken dabei hast.
- Energieriegel/Nüsse
Je nach persönlichem Bedarf reichen dir für den ersten Tag ein paar Energieriegel. Oftmals kannst du während der Tour auf den Hütten oder bei Aufenthalten im Tal Riegel kaufen. In vielen Unterkünften ist es möglich ein Lunchpaket zu bestellen. Deshalb brauchst du nur für den ersten Tag Verpflegung mitnehmen.
- Regenschirm (optional)
Regenschirme können in der Bergschule für die Dauer der Tour ausgeliehen oder käuflich erworben werden (solange der Vorrat reicht). Beachte: nur möglich bei Tourenstart im Kleinwalsertal.
Ein Regenschirm ist bei normalen Wanderungen auf Wegabschnitten ohne große Schwierigkeiten oftmals sehr nützlich. Es gibt Modelle, die einen zusätzlichen Schutz für den Rucksack bieten - sogenannte Swing backpack-Modelle - oder auch Schirme, die am Rucksack befestigt werden können - handsfree-Modelle.
- Hüttenschuhe
Auf den allermeisten Hütten gibt es Hüttenschuhe zum Ausleihen. Wenn dein Rucksack nicht zu schwer ist, kannst du deine eigenen Schuhe mitnehmen.
- kleiner Kulturbeutel
Achte bei deinen Hygieneartikeln (Shampoo, Duschgel, etc.) auf kleine Reisegrößen. Die kleinen Größen reichen für die Tourdauer und das Gewicht ist deutlich geringer.
- kleines Handtuch und Waschlappen
Am besten eignen sich Mikrofaserhandtücher. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Farben und sie sind sehr platzsparend. Ein kleiner Waschlappen ist sehr hilfreich, wenn es auf einer Hütte keine Dusche gibt.
- Hüttenschlafsack (ohne Metallanteile)
Ein Hüttenschlafsack ist bei allen Touren mit Hüttenübernachtung aus Hygienegründen Vorschrift. Auf den Berghütten können die Bettlaken und Decken nicht täglich gereinigt werden. Es gibt Modelle aus Synthetik, Seide oder Merinowolle. Achte auf ein kleines Packmaß und geringes Gewicht. Der Hüttenschlafsack darf keinen Reißverschluss haben.
- Ausweis/Bargeld
Bargeldloses Bezahlen ist nur auf wenigen Hütten möglich. Deshalb musst du genügend Bargeld mitnehmen, um alle Kosten, die nicht in deiner Pauschale inkludiert sind, zu begleichen. Wie viel du mitnimmst, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Ein grober Richtwert sind etwa 45,00 € pro Tag und pro Person.
- Stirnlampe
Eine gute Stirnlampe findest du hier und gehört ebenfalls bei dieser Tour zu deiner Ausrüstung. Die Lampe kann nicht nur während der Hüttenübernachtung zum Einsatz kommen, auch untertags während der Tour.
- Powerbank (optional)
Um mögliche Engpässe beim Laden der Handys zu vermeiden, kann eine Powerbank hilfreich sein. Wenn du das zusätzliche Gewicht sparen möchtest, solltest du dich bei der Nutzung des Handys einschränken.
- Ohropax (optional)
Auf Touren mit Hüttenübernachtung sind Ohropax sehr hilfreich. Du bist möglicherweise in größeren Bergsteigerlagern untergebracht und teilst dir diesen Raum mit anderen.
- Blasenpflaster & Tape
Ein hautverträgliches Tape zum Abkleben von empfindlichen Stellen im Schuh sollte unbedingt mit in den Rucksack. Außerdem ist es hilfreich, vorsorglich Blasenpflaster mitzunehmen. Neben deinen persönlichen Medikamenten solltest du auch Schmerzmittel und ein bisschen Verbandsmaterial mitnehmen, aber alles natürlich nur in kleinen Mengen und klein verpackt.
Kennst du unsere Mitfahrzentrale? Eine gemeinsame Anreise ist nicht nur ein Betrag zum Umweltschutz sondern auch äußerst unterhaltsam. Nutze unseren Service unter folgendem Link: Mitfahrzentrale
Anfahrt & Routenplaner
12:00 Uhr Talstation Lünerseebahn, 6708 Brand
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Rezensionen
Was unsere Kunden sagen
Steffi // 17.08.2020
Liebes Bergschulteam, lieber Hannes, dickes Dankeschön, dass wir trotz Corona diese tolle Tour durchführen konnten. Der Rätikon ist eine wunderbare, abwechslungsreiche und reizvolle Gegend und die Ausblicke sind traumhaft. Es hat wieder riesen Spaß gemacht und Hannes ist ein super netter und kompetenter Bergführer, der sogar für das Abendprogramm auf der Hütte einige Kartentricks parat hatte. Ich bleibe der Bergschule treu und freue mich schon auf weitere spannende Touren. Steffi
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