Rund um den Piz Buin

Auf stillen Wegen vom Montafon ins Engadin

Im Dreiländereck zwischen Tirol und Vorarlberg (Österreich) und Graubünden (Schweiz) sind wir auf wenig begangenen Wegen unterwegs. Dabei sind wir fast immer auf Tuchfühlung mit dem höchsten Berg Vorarlbergs, dem Piz Buin mit 3.312 m. Den Beinamen „Blaue Silvretta“ verdankt die Region den zahlreichen Gletschern. Während dieser Bergwanderwoche mit alpinem Charakter wandern wir auf stillen Wegen durch eine Hochgebirgslandschaft mit steilen Graten und majestätischen Gipfeln. Diese Tour ist für erfahrene, trittsichere Wanderer mit guter Kondition ein echter Geheimtipp und wird lange in Erinnerung bleiben.

7 Tage von Sonntag - Samstag

Kondition:
Technik:
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ab
1.175,00 €
gültig für Alpenvereinsmitglied
1.220,00 € pro Person

Tour in Bildern

Grenzstein Richtung Silvretta auf der Wanderung rund um den Piz Buin.Schneefeld Überquerung bei einer Mehrtageswanderungversteckter Eingang unter einem Felsen bei einer Mehrtageswanderung

Tourenbeschreibung

Alle Tagesbeschreibungen anzeigen
Tag 1Bielerhöhe - Saarbrücker Hütte
Von hier aus steigen wir über das Madlener Haus auf dem Weg 302 zur Saarbrücker Hütte. Wir haben einen herrlichen Blick auf den Vermuntstausee.
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650 m150 mca. 3 Std.
Tag 2Litzner Sattel - Klostertaler Umwelthütte - Rote Furka - Silvretta Hütte
Nach dem Frühstück steigen wir zum Litzner Sattel auf. Anschließend führt uns der Weg abwärts zur Klostertaler Umwelthütte. Nun geht es weiter zur Roten Furka mit einem herrlichen Rundumblick. Nach einer Pause steigen wir zur Silvrettahütte ab. Hier haben wir unser Etappenziel für heute erreicht.
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720 m900 mca. 6,5 Std.
Tag 3Alpe Sardasca - Novai - Berghaus Vereina
Wir starten mit einem Abstieg Richtung Sardasca. Von hier folgen wir dem Verstanklabach bis kurz vor Novai. Hier sind wir bereits in der westlichen Silvrettagruppe und biegen in das Vereinatal ab. Den Blick auf die prachtvollen, mit Firn geschmückten Felsgestalten lassen wir uns dabei nicht entgehen. Der Weg schlängelt sich durch das Tal bis zum Berghaus Vereina, wo wir die Nacht verbringen.
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600 m1000 mca. 6 Std.
Tag 4Vereinapass - Linardhütte
Nach dem Frühstück steigen wir zum Vereinapass auf. Mit dem Blick auf den Piz Linard, den mit 3.410 m höchsten Gipfel in der Silvretta, geht es weiter bergauf zur Fuorcl da Glims. Am Glimsee machen wir eine Pause, bevor es dann hinaus zur Linardhütte, unserem heutigen Etappenziel, geht.
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1150 m750 mca. 7,5 Std.
Tag 5Lavin - Alp Suot - Tuoihütte
Wir starten mit einem Abstieg nach Lavin. Ein kurzes Stück wandern wir auf dem Engadiner Wanderweg mit Blick auf den Inn, bevor wir zur Alp Suot aufsteigen. Nach einer Rast geht es weiter bis zu unserem heutigen Tagesziel, der Tuoihütte.
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900 m1000 mca. 6,5 Std.
Tag 6Furclettapass - Urezza - Pass Futschöl - Jamtalhütte
Über den Furclettapass erreichen wir die Alp Urezzas. Dort haben wir einen traumhaften Blick auf dei umliegenden 3000er. Nach einer Rast geht es vorbei an den Alpen Urschai und Marangun d´Urschai hinauf zum Futschölpass. Ein letzter Abstieg bringt uns zur Jamtalhütte, unser heutiges Ziel.
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1200 m1300 mca. 8 Std.
Tag 7Mentenalpe - Galtür - Bielerhöhe
Am letzten Tag wandern wir durch das schöne Jamtal zur Mentenalpe. Nach einer ausgedehnten Rast führt uns der Weg in den Talort Galtür. Hier bringt uns der Bus zurück zur Bielerhöhe, dem Ausgangspunkt unserer Tour.
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600 mca. 3 Std.

Tour-Termine

2026
S113-26-1 28.06.2026 - 04.07.2026AnfragenBuchen
S113-26-2 19.07.2026 - 25.07.2026AnfragenBuchen
S113-26-3 16.08.2026 - 22.08.2026AnfragenBuchen
genügend Plätze
garantierte Durchführung
wenige Plätze
nur noch 1 Platz
Tour ausgebucht
ab
1.175,00 €
gültig für Alpenvereinsmitglied
1.220,00 € pro Person

Details im Überblick

Leistungen

Staatlich geprüfter Berg- oder Wanderführer
5 x Ü/HP in Hütten (MBZ oder Lager)
1 x Ü/HP im Gasthof (DZ oder MBZ)
Transfers

Mindestteilnehmerzahl

6 Personen
max. 11 Personen

Zahlungsinfo

Anzahlung 100,00 € p.P. bei Buchung
Restzahlung bis 14 Tage vor Tourenstart

Zusatzkosten

Getränke, Zwischenmahlzeiten & Rucksackproviant: Bargeld ca. 45,00 €/CHF p. P./p. T. nach pers. Bedarf
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung

Treffpunkt

13:00 Uhr Bielerhöhe, Berggasthof Piz Buin

Dauer

7 Tage von Sonntag - Samstag

Rückkehr

Rückkehr am Ausgangspunkt ca. 14:00 Uhr

Parken
kostenfreier Parkplatz Bielerhöhe  
Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
Dieses Programm ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet  
Einreise und Visum
Für die Einreise in die Schweiz benötigst du einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Für die Einreise aus der EU gibt es keine Visapflicht. Weitere Infos findest du beim Auswärtigen Amt

Weitere Infos

Kartenmaterial

Unterengadin Bassa Engadina 1:40000 Kompass

AV Silvrettagruppe Nr. 26 1:25000

Gargellen ÖK25V 1:25000

 

Unterbringung

Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können. In den Hütten sind wir im Matratzenlager untergebracht. Wenn die Möglichkeit besteht, reservieren wir Plätze im Mehrbettzimmer. Dies können wir aber nicht garantieren. Auf allen Hütten gibt es Waschräume, einige Hütten bieten auch eine Duschmöglichkeit. Im Gasthof l nächstigen wir in Doppel- oder Mehrbettzimmern mit Dusche, vereinzelt gibt es Etagenduschen. Einzelreisende werden gleichgeschlechtlich untergebracht.

Allgemein

Anreise

PKW:

Über den Grenzübergang Lindau oder Hörbranz aus Deutschland:
Pfändertunnel - Walgauautobahn A14 - weiter auf S16 bis Tiroler Str./B171 nach Pians - Ausfahrt 8 auf B188 Paznauntalstraße nehmen bis zur Bielerhöhe

Über Gemeinde Imst aus Deutschland:
A7 bis Füssen folgen - Fernpassstraße B179 folgen - in Nassereith auf die B189 wechseln bis Imst - weiter auf S16 bis Tiroler Str./B171 nach Pians - Ausfahrt 8 auf B188 Paznauntalstraße nehmen bis zur Bielerhöhe

Aus der Schweiz:
Autobahn von Zürich oder Chur - Abfahrt Gams - (Fürstentum Liechtenstein) - Grenzübergang Tisis (Feldkirch) - Walgauautobahn A14 - weiter auf S16 bis Tiroler Str./B171 nach Pians - Ausfahrt 8 auf B188 Paznauntalstraße nehmen bis zur Bielerhöhe

Parken:
Bielerhöhe, derzeit gebührenfrei

Verpflegung:
In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verköstigt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung, spätestens zwei Wochen vor Tourenstart angeben). Unterwegs haben wir oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir am Morgen ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu trinken und einen kleinen Snack (Energieriegel) für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Tagen informiert dich dein Guide.

Wichtiger Hinweis:
Während der Tour kann es aufgrund von witterungsbedingten Einflüssen oder regionalen Veränderungen zu Abweichungen oder Anpassungen des ausgeschriebenen Tourenverlaufs kommen. Der geplante Tourenverlauf kann deshalb nicht im Detail garantiert werden.

Guter Rat ist nicht teuer!

Aus Erfahrung wissen wir, dass eine Wochentour in den Bergen für viele Wanderer eine große Herausforderung ist. In den letzten Jahren hat die Nachfrage vor allem bei den Alpenüberquerungen enorm zugenommen. Leider müssen unsere Bergführer immer wieder feststellen, dass nicht jeder ausreichend vorbereitet ist und die Anforderungen einer solchen Tour unterschätzt werden. Bedauerlicherweise müssen einige Wanderer die Tour dann abbrechen oder einzelne Etappen mit dem Taxi zurücklegen. Hierdurch entstandene Zusatzkosten müssen von jedem Gast selbst getragen werden. Wenn Du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs warst, empfehlen wir Dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern. Eine vorherige Akklimatisation ist bei jeder Tour sinnvoll.

Antworten auf häufig gestellte Fragen!

* Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ lassen wir uns mit unserer regentauglichen Ausrüstung auch von Regen oder Schnee die Freude am Wandern nicht verderben. Sollte aus Sicherheitsgründen die Tour / Etappe nicht wie geplant stattfinden können, wird der Guide eine Alternative finden.

* Die beste Zeit für eine Alpenüberquerung ist zwischen Mitte Juni und Ende September. Zu Beginn und am Ende der Saison müssen wir unter Umständen mit Schneefeldern rechnen. In den Bergen ist grundsätzlich auch in den Sommermonaten jederzeit auch mal Schneefall möglich.

* Eine Wochentour in den Bergen ist für viele Wanderer eine große Herausforderung. Wir sind auf guten Bergwegen unterwegs. Oftmals sind die Wege steil oder auch felsig, manchmal erdig und auch rutschig. Wenn Du bereits Erfahrung im Wandern hast und entsprechende Ausdauer mitbringst, trittsicher (sicheres Gehen auf unebenen, steinigen und auch unbefestigten Wegen) und weitestgehend schwindelfrei bist, wirst Du auf der Alpenüberquerung genussvoll unterwegs sein. Warst Du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs, empfehlen wir Dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern und Kennenlernen.

* Solltest Du tatsächlich eine Tour abbrechen müssen und Dir dadurch Zusatzkosten entstehen (Taxitransfer, zusätzlich Hotelübernachtung u.ä.), werden diese Kosten nicht von der Bergschule erstattet (siehe AGB der Bergschule Kleinwalsertal). Deshalb empfehlen wir ausdrücklich eine Reiseversicherung, die auch den Abbruch einer Tour abdeckt.

* In der Ausrüstungsliste findest Du alles was Du für Deine Alpenüberquerung benötigst. Besonderes Augenmerk solltest du auf Deine Bergschuhe verwenden. Der Schaft der Schuhe muss über die Knöchel gehen, die Kategorie B/C ist empfehlenswert. Ein bequemer Bergschuh ist nicht unbedingt für die Alpenüberquerung geeignet. Wichtig sind ein gutes Profil, die Stabilität und der Zustand des Schuhs. Bei alten Schuhen kommt es häufig vor, dass sich die Sohle ablöst. Deshalb lohnt sich besonders bei den Schuhen die Investition in ein neues Paar.

* Wir sind in den Hütten im Lager oder in Mehrbettzimmern, im Hotel bzw. im Gasthof im Doppel- oder auch Mehrbettzimmer untergebracht. Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können.

* In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verköstigt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung angeben). Unterwegs haben wir oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder wir können uns ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn Du für den Tourenstart genügend zu Trinken und einen kleinen Snack für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Wandertagen informiert Dich dann der Guide.

* Bei Unverträglichkeiten oder besonderen Diäten wird es bei den Hüttentouren schwierig. Vegane Kost, Gluten- oder Laktoseintoleranz ist bei Unterbringung im Hotel oder im Gasthaus in der Regel kein Problem. Auf den Hütten hingegen ist eine Sonderverpflegung nur bedingt möglich. Dafür musst Du selber vorsorgen. Du kannst bei einer mehrtägigen Tour oftmals aber im Tal einkaufen.

Wissenswertes zur Region

Die Silvretta ist eine Gebirgsgruppe in den Zentralalpen der Ostalpen. Anteil haben Österreich mit den Bundesländern Tirol und Vorarlberg und die Schweiz mit dem Kanton Graubünden. Auf dem Gipfel der Dreiländerspitze stoßen die Gebiete von Tirol, Vorarlberg und Graubünden zusammen. Die Silvretta besitzt viele Dreitausender. Vor allem auf der Nordseite in Österreich sowie in der Schweiz nördlich des Flüelapasses gibt es eine Vielzahl größerer und kleinerer Gletscher. Deshalb wird das Gebiet auch „Die Blaue Silvretta“ genannt.

Die Silvretta ist zweigeteilt. Der größere Teil des Gebiets befindet sich in der Schweiz. Der österreichische Anteil ist dagegen der bei den Bergsteigern und Touristen bekanntere Teil. Der höchste Gipfel der Silvretta, der Piz Linard, befindet sich ebenfalls in der Schweiz. Die Seite mit der größten Vergletscherung liegt dagegen in Österreich. Fast alle bewirtschafteten Alpenvereinshütten konzentrieren sich auf den österreichischen Teil, Teile der Schweizer Seite gelten dagegen als unerschlossen.

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Ausrüstung

Der Rucksack sollte keinesfalls größer als 40l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr wird eingepackt. Der Rucksack sollte zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für Touren im Sommer findest du hier. Für eine Alpenüberquerung sollte der Rucksack keinesfalls mehr als 8 kg wiegen. Für Schneeschuhtouren muss im Rucksack Platz für die Sicherheitsausrüstung (Schaufel und Sonde) sein.

Es ist sehr hilfreich, wenn man seinen Rucksack immer nach dem gleichen Schema packt und jedes Teil seinen festen Platz hat. So findet man seine Sachen schneller (bei Regen oder Kälte ein wirklicher Vorteil). Es ist empfehlenswert, Kleidung, Hygiene, Medizin, Essen, etc. in optisch unterschiedliche Tüten (es reichen normale Plastiktüten) einzupacken. Das ist übersichtlich, das Packen fällt leichter und man schützt die Ausrüstung gleichzeitig vor Regen. Alternativ sind natürlich auch wasserdichte Packsäcke möglich.

Für mehrtägige Wandertouren sind Schuhe der Kategorie B, idealerweise B/C mit einem Schaft, der über die Knöchel geht, ein absolutes Muss. Ein fester Schuh bietet deutlich mehr Stabiliät. Wenn du neue Schuhe kaufst, solltest du diese unbedingt vorher einlaufen. Wenn deine Schuhe schon ein paar Jahre alt sind, solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken - auch wenn er dir gut passt. Mit der Zeit härtet die Sohle aus, wird unflexibler und es besteht die Gefahr, dass sich die Sohle ablöst. Für Damen und Herren ist dieses Modell zu empfehlen.

Für Schneeschuhtouren sind diese Bergschuhe ebenfalls bestens geeignet. Wenn du nur eine Tagestour mit Schneeschuhen machst, genügen auch feste Winterstiefel zum Schnüren oder wasserdichte Bergschuhe, an welchen die Schneeschuhe befestigt werden können.

Stöcke sind vor allem bei langen Abstiegen sehr hilfreich, um deine Gelenke zu schonen. Bei anstrengenden Aufstiegen ist der Einsatz ebenfalls zur Unterstützung zu empfehlen. Im Frühsommer, wenn noch Schnee in den Bergen liegt, sind Stöcke mit großen Tellern ein Sicherheitsfaktor. Zu dieser Jahreszeit bzw. immer wenn mit größeren Schneefeldern in den Bergen zu rechnen ist, gehören Stöcke zur Standardausrüstung.

Je nach Länge der Tour benötigst du ein weiteres Paar zum Wechseln. Bei Sommertouren kannst du die Socken auch mal auswaschen. Wir empfehlen Socken aus Merino-Wolle. Für Wintertouren empfehlen wir etwas wärmere Socken mit einem höheren Schaft. Wichtig ist ein guter Sitz der Socken, damit kann das Risiko der Blasenbildung deutlich verringert werden.

Je nach Länge der Tour benötigst du zwei bis drei Garnituren zum Wechseln. Eine Garnitur trägst du bereits bei Tourenstart. Wir empfehlen Wäsche aus Merino-Wolle. Erfahrungsgemäß beginnt Synthetik-Material nach einiger Zeit unangenehm zu riechen. Bei Sommertouren kann die Unterwäsche auch mal ausgewaschen werden. Sehr gute Erfahrung haben wir mit Unterwäsche von super.natural für Damen und Herren gemacht.

Abhängig von deiner Tour muss eine kurze Hose mit. Diese sollte leicht sein und ein kleines Packmaß haben (Beispiel Damen und Herren).

Je nach Tour und Wetterlage trägst du diese Hose bereits zum Tourenstart. Die Qualität der Hose sollte an den Charakter der Tour angepasst sein. Eine dünne Hose eignet sich für Touren, die nicht weit über 2.000 m hinaus gehen. Ein etwas robusteres Material ist für unsere Alpenüberquerungen ratsam. Zip-Off-Hosen sind eine gute Möglichkeit, um Gewicht zu sparen. Für Hochtouren benötigst du unter Umständen eine Hose, die am Beinende verstärkt ist, um beim Gehen mit Steigeisen einen entsprechenden Schutz zu haben. Für Schneeschuhtouren sollte die Hose entsprechend warm und eventuell gefüttert sein. Alternativ ist auch eine lange Unterhose als weitere Wärmeschicht möglich.

Für eine Tour mit Hütten-Übernachtungen benötigst du eine leichte Hose für deinen Aufenthalt auf der Hütte. Hier solltest du unbedingt auf das Gewicht und ein kleines Packmaß achten.

Abhängig von deiner Tour benötigst du ein zweites Shirt (Beispiel Herren & Beispiel Damen) zum Wechseln. Je nach Wetter und Tour trägst du dieses Shirt (wärmere Version) vielleicht schon am Körper. Wir empfehlen auch hier Merino-Wolle. Das Shirt kannst du bei Sommertouren auch mal auswaschen. Möglicherweise ist eine Weste eine gute Ergänzung statt eines weiteren Shirts, das ist aber natürlich dir überlassen. Achte auch hier auf das Gewicht.

Abhängig vom Charakter und der Länge der Tour benötigst du vielleicht ein zweites Shirt. Während einer Sommertour kann das Shirt (Beispiel Damen & Beispiel Herren) auch mal von Hand gewaschen werden. Diese Shirts gibt es auch in unserem Bergschulbüro im Kleinwalsertal käuflich zu erwerben (solange der Vorrat reicht).

Diese wärmende Schicht kann eine Primaloft-, Daunen-, Fleece- oder Softshelljacke (Beispiel Damen & Beispiel Herren) sein. Wichtig ist, dass eine Regenjacke bzw. Hardshelljacke darüber passt. Diese kannst du als zusätzliche Wärmeschicht tragen. Das Schichtprinzip hat sich in den Bergen bewährt. Mehrere dünne Schichten übereinander bieten Flexibilität in Bezug auf Temperatur und Wetter.

Der Regenschutz ist mit das Wichtigste in unserer Ausrüstung. Das Wetter in den Bergen kann sich sehr schnell ändern. Neben einer Regenjacke (Damen/Herren) muss auch eine Regenhose bei jeder Tour in den Rucksack. Ein Regenponcho ist ungeeignet, ein Windstoß genügt um deine Sicht einzuschränken, was wiederum die Trittsicherheit beeinflusst.

Egal ob Winter- oder Sommertour - eine Mütze oder ein Stirnband gehört in deinen Rucksack. Je nach Vorliebe reicht auch ein Stirnband. Die Kapuze dient dann als zusätzlicher Wärmeschutz am Kopf.

In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Auch im Sommer kann es in der Höhe empfindlich kalt werden. Deshalb gehören leicht gefütterte Handschuhe auch im Sommer in den Rucksack.

Für Touren im Winter sind leicht gefütterte Handschuhe ideal, wenn es nicht zu kalt ist oder wenn dich ein schweißtreibender Aufstieg fordert. Abhängig von deiner Tour musst du ein zweites Paar, wärmer gefüttert, mitnehmen. Gerade bei Touren im Schnee (Hoch-, Ski-, Freeride- oder Schneeschuhtouren) können die Temperaturen deutlich schwanken.

Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Schildmütze oder ein Sonnenhut.

Deine Trinkflasche sollte mindestens 1 bis 1,5 Liter fassen (als eine Flasche oder zwei Flaschen). Bei den meisten Touren kann man zwischendurch die Flasche auffüllen. Dennoch solltest du sicherstellen, dass du auf langen Strecken genügend zum Trinken dabei hast.

Je nach persönlichem Bedarf reichen dir für den ersten Tag ein paar Energieriegel. Oftmals kannst du während der Tour auf den Hütten oder bei Aufenthalten im Tal Riegel kaufen. In vielen Unterkünften ist es möglich ein Lunchpaket zu bestellen. Deshalb brauchst du nur für den ersten Tag Verpflegung mitnehmen.

Regenschirme können in der Bergschule für die Dauer der Tour ausgeliehen oder käuflich erworben werden (solange der Vorrat reicht). Beachte: nur möglich bei Tourenstart im Kleinwalsertal.

Ein Regenschirm ist bei normalen Wanderungen auf Wegabschnitten ohne große Schwierigkeiten oftmals sehr nützlich. Es gibt Modelle, die einen zusätzlichen Schutz für den Rucksack bieten - sogenannte Swing backpack-Modelle - oder auch Schirme, die am Rucksack befestigt werden können - handsfree-Modelle.

Auf den allermeisten Hütten gibt es Hüttenschuhe zum Ausleihen. Wenn dein Rucksack nicht zu schwer ist, kannst du deine eigenen Schuhe mitnehmen.

Achte bei deinen Hygieneartikeln (Shampoo, Duschgel, etc.) auf kleine Reisegrößen. Die kleinen Größen reichen für die Tourdauer und das Gewicht ist deutlich geringer.

Am besten eignen sich Mikrofaserhandtücher. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Farben und sie sind sehr platzsparend. Ein kleiner Waschlappen ist sehr hilfreich, wenn es auf einer Hütte keine Dusche gibt.

Ein Hüttenschlafsack ist bei allen Touren mit Hüttenübernachtung aus Hygienegründen Vorschrift. Auf den Berghütten können die Bettlaken und Decken nicht täglich gereinigt werden. Es gibt Modelle aus Synthetik, Seide oder Merinowolle. Achte auf ein kleines Packmaß und geringes Gewicht. Der Hüttenschlafsack darf keinen Reißverschluss haben.

Bargeldloses Bezahlen ist nur auf wenigen Hütten möglich. Deshalb musst du genügend Bargeld mitnehmen, um alle Kosten, die nicht in deiner Pauschale inkludiert sind, zu begleichen. Wie viel du mitnimmst, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Ein grober Richtwert sind etwa 45,00 € pro Tag und pro Person.

Um mögliche Engpässe beim Laden der Handys zu vermeiden, kann eine Powerbank hilfreich sein. Wenn du das zusätzliche Gewicht sparen möchtest, solltest du dich bei der Nutzung des Handys einschränken.

Für die Übernachtung auf Hütten ist eine kleine Taschenlampe ausreichend. Die meisten Handys haben eine Taschenlampe eingebaut.

Auf Touren mit Hüttenübernachtung sind Ohropax sehr hilfreich. Du bist möglicherweise in größeren Bergsteigerlagern untergebracht und teilst dir diesen Raum mit anderen.

Ein hautverträgliches Tape zum Abkleben von empfindlichen Stellen im Schuh sollte unbedingt mit in den Rucksack. Außerdem ist es hilfreich, vorsorglich Blasenpflaster mitzunehmen. Neben deinen persönlichen Medikamenten solltest du auch Schmerzmittel und ein bisschen Verbandsmaterial mitnehmen, aber alles natürlich nur in kleinen Mengen und klein verpackt.

Bitte unbedingt ausreichend Bargeld mitnehmen. Auf den Hütten ist keine Zahlung mit EC-Karte möglich.

Kennst du unsere Mitfahrzentrale? Eine gemeinsame Anreise ist nicht nur ein Betrag zum Umweltschutz sondern auch äußerst unterhaltsam. Nutze unseren Service unter folgendem Link: Mitfahrzentrale

Anfahrt & Routenplaner

Treffpunkt

13:00 Uhr Bielerhöhe, Berggasthof Piz Buin

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Bergschule Kleinwalsertal GmbH, Walserstr. 262, A-6992 Hirschegg


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gültig für Alpenvereinsmitglied
1.220,00 € pro Person

Rezensionen

Was unsere Kunden sagen

Helga, Daniele, Margret // 18.09.2023

Rund um den Piz Buin Tour-Nr. S113-23-3 20.08.2023 – 26.08.2023 Es war nicht die erste Tour, die wir bei der Bergschule gebucht haben. Sie hat unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern teilweise übertroffen. Die Wege durch die Silvretta waren nicht nur eingebettet in eine wunderbare Landschaft, sie haben auch einiges von uns abverlangt. Wir erlebten ein stetes Auf – und Ab und unsere Trittsicherheit wurde mehreren Prüfungen unterzogen. Wir hatten keine Taxi/Busfahrten zwischen den Tagestouren und begegneten auf unseren Wegen wenigen Menschen, anders als auf den Etappen des E 5. Auch das machte die Tour zu etwas Besonderem. Wir waren 8, Frauen und Männer zwischen 18 und 69. Wir sind diese Tour im wahrsten Sinne des Wortes gemeinsam gegangen. Friedhelm, unser Guide, hat es verstanden, uns alle zusammenzubringen und uns auf die Herausforderungen einer jeden Etappe einzustimmen. Wir wussten, wir konnten ihm vertrauen und wir erlebten auch, dass er in uns vertraute. Die notwendige Änderung der Wegführung wegen des Erdrutsches bei der Jamtalhütte hat uns am letzten Tag nochmals besonders herausgefordert. Die Durchquerung von Wasser unterhalb eines Wasserfalls im Steilhang zeigte manchem seine Ängste, aber auch die Kraft sich überwinden zu können. Nicht zuletzt, weil die Gruppe füreinander stand. Die Hütten waren so unterschiedlich. Aber allen von uns hat die kleine privat geführte Linardhütte mit dem tollen Dreierteam besonders gut gefallen. Danke an den Wettergott, dass er im steilen und steinigen Gelände die Schlechtwetterfronten von uns abgehalten hat. Danke an Friedhelm, bei dem wir uns immer sicher und gut aufgehoben fühlen. Du hast mal wieder 100 % durchs Ziel gebracht. Danke an alle, die mit uns gegangen sind. Ihr wart alle klasse. Aber auch ein Dankeschön an das Team der Bergschule, die die Touren vorbereitet haben. Helga Marek, Daniele Kalthoff, Margret Obermeyer

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