Schneeschuhwandern zwischen dem Kleinwalsertal und dem Bregenzerwald

In der Kleingruppe auf aussichtsreiche Gipfel
Diese leichte, mehrtägige Schneeschuhwanderung führt uns durch eine traumhafte Winterlandschaft rund um das Neuhornbachhaus. Wir sind in unberührter Natur unterwegs und können den Winter somit nochmal völlig anders erleben. Unsere Tour startet zunächst im zauberhaften Bregenzerwald und führt uns bis auf die Gipfel des Kleinwalsertals. Zahlreiche Eindrücke von sanften Berghängen, bizarren Winterwelten und schroffen Bergmassiven machen diese Tour zu einem einmaligen Erlebnis. Eine komfortable Hüttentour mit Mehrwert im wahrsten Sinne des Wortes.
3 Tage von Freitag - Sonntag
Inspirationen
Tourenbeschreibung
| Tag 1 | Aufstieg zum Neuhornbachhaus Nachdem wir unser Material geprüft haben, fahren wir mit der Diedamskopfbahn nach oben und sparen uns somit schon einige Höhenmeter. Von der Bergstation ist es nur ein kleines Stück, bis wir auf dem Gipfel stehen und schon unsere Ziele für die nächsten Tage erspähen können. Über die Breitenalpe steigen wir gemütlich ab zur Falzalpe und weiter bis zum Neuhornbachhaus. Hier können wir unsere Zimmer beziehen und es uns für die nächsten 2 Tage gemütlich machen. Je nach Uhrzeit können wir noch in die Sauna gehen oder wir lassen uns gleich schon das Essen von Gebhard schmecken. Abends besprechen wir die nächsten Tage und lassen den Tag ausklingen. mehr... | 140 m | 500 m | ca. 3 Std. |
| Tag 2 | Steinmandl, 1.982 m Je nach Bedingungen steigen wir heute auf einen wunderschönen aussichtsreichen Gipfel, das Steinmandl, 1.982 m. Durch eine verwunschene Winterwelt abseits von Trubel und Hektik steigen wir bis auf den Gipfel. Oben angekommen genießen wir das Panorama vom Kleinwalsertal bis in die schweizer Berge. Der Abstieg führt uns wieder zurück zum Neuhornbachhaus. Hier können wir die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse genießen und uns nochmal mit Sauna und leckerem Essen verwöhnen lassen. mehr... | 400 m | 400 m | ca. 4 Std. |
| Tag 3 | Falzerkopf, 1.968 m Nach dem Frühstück geht es mit leichtem Rucksack hinauf auf den Falzerkopf. Durch verschneites Gelände erreichen wir den Gipfel auf 1.968 m und werden wieder mit einer traumhaften Aussicht belohnt. Wir genießen eine kleine Brotzeit bevor wir uns auf den Rückweg zum Neuhornbachhaus machen. Hier heißt es nun Abschied nehmen und den Rucksack komplett fertig packen. Für den Abstieg nehmen wir, wenn die Verhältnisse passen, den Spaß der längsten Naturrodelbahn im Bregenzerwald mit und genießen so die Abfahrt mit dem Rodel bis ins Tal. Drei Schneeschuhtage voller schöner Erlebnisse liegen hinter uns und wir treten die individuelle Heimreise an. mehr... | 300 m | 300 m | ca. 3 Std. |
Tour-Termine
2026| W44-26-1 | 23.01.2026 - 25.01.2026 | Anfragen | ||
| W44-26-2 | 20.02.2026 - 22.02.2026 | Warteliste |
Details im Überblick
Schneeschuhguide
Schneeschuhe & Stöcke (leihweise - Gr. 36 bis 50)
2 x Ü/HP in Hütte (MBZ oder Lager)
Bergbahnfahrt
Leihrodel
5 Personen
max. 8 Personen
Anzahlung 50,00 € p.P. bei Buchung
Restzahlung bis 14 Tage vor Tourenstart
Getränke, Zwischenmahlzeiten & Rucksackproviant: Bargeld ca. 45,00 € p. P./p. T. nach pers. Bedarf
Parkgebühren
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung
12:00 Uhr Talstation Diedamskopfbahn, 6886 Schoppernau
3 Tage von Freitag - Sonntag
am letzten Tag ca. 16:00 Uhr
Ausrüstung
- Rucksack mit Regenhülle 30L - 40L
Der Rucksack sollte keinesfalls größer als 40l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr wird eingepackt. Der Rucksack sollte zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für Touren im Sommer findest du hier. Für eine Alpenüberquerung sollte der Rucksack keinesfalls mehr als 8 kg wiegen. Für Schneeschuhtouren muss im Rucksack Platz für die Sicherheitsausrüstung (Schaufel und Sonde) sein.
Es ist sehr hilfreich, wenn man seinen Rucksack immer nach dem gleichen Schema packt und jedes Teil seinen festen Platz hat. So findet man seine Sachen schneller (bei Regen oder Kälte ein wirklicher Vorteil). Es ist empfehlenswert, Kleidung, Hygiene, Medizin, Essen, etc. in optisch unterschiedliche Tüten (es reichen normale Plastiktüten) einzupacken. Das ist übersichtlich, das Packen fällt leichter und man schützt die Ausrüstung gleichzeitig vor Regen. Alternativ sind natürlich auch wasserdichte Packsäcke möglich.
- Wasserdichter Bergschuh KAT. B/C
Für mehrtägige Wandertouren sind Schuhe der Kategorie B, idealerweise B/C mit einem Schaft, der über die Knöchel geht, ein absolutes Muss. Ein fester Schuh bietet deutlich mehr Stabiliät. Wenn du neue Schuhe kaufst, solltest du diese unbedingt vorher einlaufen. Wenn deine Schuhe schon ein paar Jahre alt sind, solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken - auch wenn er dir gut passt. Mit der Zeit härtet die Sohle aus, wird unflexibler und es besteht die Gefahr, dass sich die Sohle ablöst. Für Damen und Herren ist dieses Modell zu empfehlen.
Für Schneeschuhtouren sind diese Bergschuhe ebenfalls bestens geeignet. Wenn du nur eine Tagestour mit Schneeschuhen machst, genügen auch feste Winterstiefel zum Schnüren oder wasserdichte Bergschuhe, an welchen die Schneeschuhe befestigt werden können.
- Schneeschuhe* (Gr. 36 bis 50)
Schneeschuhe bekommst du bei deiner Tour leihweise dazu. Die Schneeschuhe stehen ab Größe 36 bis Größe 50 zur Verfügung. Wenn du eine andere Größe benötigst, musst du dies bei der Buchung mitteilen.
Solltest du eigene Schuhe haben, kannst du diese gerne zu deiner gebuchten Tour mitbringen. Wenn du dir Schneeschuhe kaufen möchtest, empfehlen wir neben den technischen Aspekten auf das Gewicht der Schuhe zu achten.
- Stöcke mit grossen Tellern*
Du solltest in jedem Fall darauf achten, dass deine Stöcke in der Länge verstellbar sind und einen großen Teller besitzen. Die Stöcke werden dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.
- LVS-Gerät, Schaufel, Sonde*
Wenn du deine eigene Sicherheitsausrüstung hast, dann bringe diese bitte zur Tour mit, denn der Umgang mit deiner eigenen Ausrüstung ist dir geläufig. Solltest du keine Ausrüstung besitzen, stellen wir dir die Ausrüstung für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung.
- Biwaksack
Für Notfälle, auch im Falle von Verletzungen, gehört ein leichter Biwaksack im Winter und bei Hochtouren immer in den Rucksack. Es gibt kleine und sehr leichte Ausführungen, die bestens geeignet sind und nicht viel kosten.
- Funktionssocken
Je nach Länge der Tour benötigst du ein weiteres Paar zum Wechseln. Bei Sommertouren kannst du die Socken auch mal auswaschen. Wir empfehlen Socken aus Merino-Wolle. Für Wintertouren empfehlen wir etwas wärmere Socken mit einem höheren Schaft. Wichtig ist ein guter Sitz der Socken, damit kann das Risiko der Blasenbildung deutlich verringert werden.
- Funktionelle Unterwäsche
Je nach Länge der Tour benötigst du zwei bis drei Garnituren zum Wechseln. Eine Garnitur trägst du bereits bei Tourenstart. Wir empfehlen Wäsche aus Merino-Wolle. Erfahrungsgemäß beginnt Synthetik-Material nach einiger Zeit unangenehm zu riechen. Bei Sommertouren kann die Unterwäsche auch mal ausgewaschen werden. Sehr gute Erfahrung haben wir mit Unterwäsche von super.natural für Damen und Herren gemacht.
- leichte Hüttenhose
Für eine Tour mit Hütten-Übernachtungen benötigst du eine leichte Hose für deinen Aufenthalt auf der Hütte. Hier solltest du unbedingt auf das Gewicht und ein kleines Packmaß achten.
- Funktionsshirt langärmlig
Abhängig von deiner Tour benötigst du ein zweites Shirt (Beispiel Herren & Beispiel Damen) zum Wechseln. Je nach Wetter und Tour trägst du dieses Shirt (wärmere Version) vielleicht schon am Körper. Wir empfehlen auch hier Merino-Wolle. Das Shirt kannst du bei Sommertouren auch mal auswaschen. Möglicherweise ist eine Weste eine gute Ergänzung statt eines weiteren Shirts, das ist aber natürlich dir überlassen. Achte auch hier auf das Gewicht.
- Wintertourenhose
Je nach persönlichem Empfinden trägst du eine ungefütterte oder leicht gefütterte Tourenhose (Beispiel: Damen & Herren). Wenn es kalt ist, kannst du mit einer dickeren Skiunterwäsche für Wärme sorgen. Sollte das Wetter etwas unbeständiger sein, empfiehlt sich eine Hardshellhose bzw. Skihose aus Gore-Tex oder ähnlichen Membranen.
- Wärmende Jacke
Diese wärmende Schicht kann eine Primaloft-, Daunen-, Fleece- oder Softshelljacke (Beispiel Damen & Beispiel Herren) sein. Wichtig ist, dass eine Regenjacke bzw. Hardshelljacke darüber passt. Diese kannst du als zusätzliche Wärmeschicht tragen. Das Schichtprinzip hat sich in den Bergen bewährt. Mehrere dünne Schichten übereinander bieten Flexibilität in Bezug auf Temperatur und Wetter.
- leicht gefütterte Handschuhe
In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Auch im Sommer kann es in der Höhe empfindlich kalt werden. Deshalb gehören leicht gefütterte Handschuhe auch im Sommer in den Rucksack.
Für Touren im Winter sind leicht gefütterte Handschuhe ideal, wenn es nicht zu kalt ist oder wenn dich ein schweißtreibender Aufstieg fordert. Abhängig von deiner Tour musst du ein zweites Paar, wärmer gefüttert, mitnehmen. Gerade bei Touren im Schnee (Hoch-, Ski-, Freeride- oder Schneeschuhtouren) können die Temperaturen deutlich schwanken.
- Sonnenschutz
Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Schildmütze oder ein Sonnenhut.
- Thermosflasche
Zum Vorbeugen bei kalten Themperaturen empfiehlt sich die Mitnahme einer Thermosflasche. Die Flasche sollte um die 750ml fassen. Zusätzlich kannst du noch eine weitere Trinkflasche einpacken.
- Energieriegel/Nüsse
Je nach persönlichem Bedarf reichen dir für den ersten Tag ein paar Energieriegel. Oftmals kannst du während der Tour auf den Hütten oder bei Aufenthalten im Tal Riegel kaufen. In vielen Unterkünften ist es möglich ein Lunchpaket zu bestellen. Deshalb brauchst du nur für den ersten Tag Verpflegung mitnehmen.
- Gamaschen (optional)
Gamaschen werden zum Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit und Kälte getragen. Daher sind diese vor allem im Frühling oder im Herbst und je nach den Schneeverhältnissen auf deiner Tour sinnvoll.
- Hüttenschuhe
Auf den allermeisten Hütten gibt es Hüttenschuhe zum Ausleihen. Wenn dein Rucksack nicht zu schwer ist, kannst du deine eigenen Schuhe mitnehmen.
- kleiner Kulturbeutel
Achte bei deinen Hygieneartikeln (Shampoo, Duschgel, etc.) auf kleine Reisegrößen. Die kleinen Größen reichen für die Tourdauer und das Gewicht ist deutlich geringer.
- kleines Handtuch und Waschlappen
Am besten eignen sich Mikrofaserhandtücher. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Farben und sie sind sehr platzsparend. Ein kleiner Waschlappen ist sehr hilfreich, wenn es auf einer Hütte keine Dusche gibt.
- Hüttenschlafsack (ohne Metallanteile)
Ein Hüttenschlafsack ist bei allen Touren mit Hüttenübernachtung aus Hygienegründen Vorschrift. Auf den Berghütten können die Bettlaken und Decken nicht täglich gereinigt werden. Es gibt Modelle aus Synthetik, Seide oder Merinowolle. Achte auf ein kleines Packmaß und geringes Gewicht. Der Hüttenschlafsack darf keinen Reißverschluss haben.
- Ausweis/Bargeld
Bargeldloses Bezahlen ist nur auf wenigen Hütten möglich. Deshalb musst du genügend Bargeld mitnehmen, um alle Kosten, die nicht in deiner Pauschale inkludiert sind, zu begleichen. Wie viel du mitnimmst, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Ein grober Richtwert sind etwa 45,00 € pro Tag und pro Person.
- Powerbank (optional)
Um mögliche Engpässe beim Laden der Handys zu vermeiden, kann eine Powerbank hilfreich sein. Wenn du das zusätzliche Gewicht sparen möchtest, solltest du dich bei der Nutzung des Handys einschränken.
- Taschenlampe
Für die Übernachtung auf Hütten ist eine kleine Taschenlampe ausreichend. Die meisten Handys haben eine Taschenlampe eingebaut.
- Ohropax (optional)
Auf Touren mit Hüttenübernachtung sind Ohropax sehr hilfreich. Du bist möglicherweise in größeren Bergsteigerlagern untergebracht und teilst dir diesen Raum mit anderen.
- Blasenpflaster & Tape
Ein hautverträgliches Tape zum Abkleben von empfindlichen Stellen im Schuh sollte unbedingt mit in den Rucksack. Außerdem ist es hilfreich, vorsorglich Blasenpflaster mitzunehmen. Neben deinen persönlichen Medikamenten solltest du auch Schmerzmittel und ein bisschen Verbandsmaterial mitnehmen, aber alles natürlich nur in kleinen Mengen und klein verpackt.
Die mit einem *Stern gekennzeichneten Ausrüstungsgegenstände werden von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt (Anmeldung erforderlich!). Gerne kannst du auch deine eigene Ausrüstung mitbringen.
Zimmervermittlung bei vorzeitiger Anreise
Au-Schoppernau Bregenzerwald Tourismusbüro (Tel.: +43 5515 2288)
Wissenswertes zur Region
Das Kleinwalsertal liegt im österreichischen Bundesland Vorarlberg und ist somit ein Teil vom Bezirk Bregenz. Die ersten Dauersiedler des Breitachtales (Kleinwalsertal) waren die Walser, die wegen ihrer Herkunft aus dem Wallis in der Schweiz so benannt wurden. Im 13. Jahrhundert setzte vom Rhoental aus einer späte Völkerwanderung durch die Alpen ein. Über die Gründe der späten Völkerwanderung gibt es verschiedene Ansichten, die von der Forschung bisher noch nicht eindeutig geklärt werden konnten. Harte Lebensbedingungen, geringer Bodenertrag, Übervölkerung, ständige Fehden zwischen Landesherren, welche auf dem Rücken des Walliser Bergvolkes ausgetragen wurden, werden das freiheitsliebende, rodungskundige Völklein bewogen haben, sich eine neue Heimat zu suchen. Das Kleinwalsertal hat keinen direkten Anschluss zum Rest von Österreich. Nur über deren Nachbargemeinde Oberstdorf (Bayern) ist das Kleinwalsertal über eine Straße zu erreichen.
Der Bregenzerwald ist einstmals gänzlich von Wald bedeckte Tal zwischen Bodensee und Arlberg und gehörte den Grafen von Bregenz, die viele Rechte an Klöster und den niederen Adel abtraten. Von Bregenz aus wurde der „Wald“ um das Jahr 1000 besiedelt. Die Bauern des Bregenzerwalds entwickelten schon früh ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl. Die politische Struktur Vorarlbergs - nach 1380 ein Habsburger Land mit weitgehenden Volksrechten – ließ es zu, dass sich die „Bauernrepublik“ Bregenzerwald bilden konnte: Mit eigener freier Landgemeinde, eigener Verfassung (Landsbrauch) und Gerichtsbarkeit. Der Landammann wurde in freier Wahl bestellt, sein Rathaus stand auf der Bezegg zwischen Bezau und Andelsbuch. Heute erinnert dort eine steinerne Säule an das frühere Rathaus.
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Anfahrt & Routenplaner
12:00 Uhr Talstation Diedamskopfbahn, 6886 Schoppernau
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