Tour du Mont Blanc

Mont Blanc Rundwanderung um den höchste Berg der AlpenNeu

Rundwanderung um den höchsten Berg der Alpen

"Wie eine mystische Pyramide, von geheimnisvollem Licht durchzogen" - so hat Goethe 1779 bei seiner Ankunft in Chamonix den Mont Blanc beschrieben. Bis heute gewährt dieses Massiv Einblicke in eine Wildheit zwischen uralten Gletschern und messerscharf aufragenden Granitnadeln, die von anderen Regionen kaum zu überbieten sind. Zwischen 1000 und 2600 m Höhe wandern wir in den Alpenländern Frankreich, Italien und Schweiz auf dem bekannten TMB, begleitet von der Mächtigkeit des stets verschneiten Bergriesen. Egal ob aus der Tiefe des Tals oder von einem der Aussichtspunkte betrachtet, werden wir von der Faszination, die vom höchsten Berg der Alpen ausgeht, überwältigt sein.

 

Merkt euch diese traumhafte Tour schon mal für 2027 vor. Wir können diese Tour erst im nächsten Jahr anbieten! 

7 Tage von Sonntag - Samstag

Kondition:
Technik:
iAbweichung an einzelnen Tagen möglich (siehe Tourenbeschreibung)
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1.295,00 €
pro Person

Tour in Bildern

Mont Blanc Rundwanderung um den höchste Berg der AlpenFrühling in den Bergen auf der Mont Blanc Wanderung mit Bergführer

Tourenbeschreibung

Alle Tagesbeschreibungen anzeigen
Tag 1Les Houches - Refuge de Miage
Nach einem kurzen Kennenlernen fahren wir mit dem Bus nach Les Houches. Von hier aus bringt uns die Seilbahn die ersten Meter nach oben und wir beginnen unsere Wanderung in das Col de Tricot. Im Sattel angekommen, gönnen wir uns eine kleine Pause und können unser Ziel für heute schon erkennen. Von hier aus steigen wir zum Refuge de Miage ab und genießen den ersten Abend auf der gemütlichen Hütte.
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475 m710 mca. 4 Std.
Tag 2Les Contamines-Montjoie - Refuge de Tré la Tête - Refuge de Nant Borrant
Über das Auberge du Truc wandern wir unter dem mächtigen Dômes de Miage zunächst hinab in Richtung les Contamines-Montjoie. Von hier aus folgen wir flach steigend dem Panoramahöhenweg zum Refuge de Tré la Tête. Nach einer Einkehr steigen wir weiter ab vorbei am Wasserfall Combe Noire zum Chalet - Refuge de Nant Borrant wo wir nächtigen.
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1000 m1100 mca. 7,5 Std.
Tag 3Col de Bonhomme - Col des Fours - Refuge des Mottets
Vorbei am Refuge de la Balme wandern wir auf dem TMB zum Col de Bonhomme. Weiter ansteigend folgen wir dem Weg zum Refuge du Col de la Croix du Bonhomme. Hier können wir einkehren und uns wieder stärken bevor wir die letzten Höhenmeter zum Col des Fours auf 2665 m, aufsteigen. Oben angekommen, haben wir den höchsten Punkt der Woche erreicht und steigen nun südseitig zum Refuge des Mottets ab.
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1310 m900 mca. 8 Std.
Tag 4Col de la Seigne - Refugio Elisabetta - Chalet Val Ferret
Nach einem leckeren Frühstück setzten wir unseren Weg auf dem TMB fort. Mit ständigem Blick auf die vergletscherte Bergwelt steigen wir bis ins Col de la Seigne zur italienischen Grenze. Oben angekommen, steigt uns schon fast der Duft unsere Einkehr im Refugio Elisabetta entgegen weshalb wir nach einer kurzen Trink- und Fotopause den Weg dorthin fortsetzen. Vom Refugio Elisabetta wandern wir auf einem Forstweg in das schöne Val Veny. Entlang des Flusses und unterhalb der Gletschermoräne führt uns der Weg bis nach la Visaille. Hier werden wir von einem Bus abgeholt, welcher uns über Courmayeur nach Arnuova Desot ins Chalet Val Ferret bringt.
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700 m900 mca. 6 Std.
Tag 5Rifugio Elena - Grand Col Ferret - Ferret - Hôtel Col de la Forclaz
Heute geht es in die Schweiz. Vorbei am Rifugio Elena steigen wir zum Grand Col Ferret auf 2537 m und erreichen dort die Grenze. Ein herrliches Panorama in die Schweizer Berge wie auf den Grand Combin, 4314 m und viele weitere hohe Berge erwartet uns hier. Nun geht es hinab ins Tal nach Ferret. Dort werden wir von einem Taxi abgeholt und zum Col de la Forclaz oberhalb von Trient gebracht. Ein gemütliches Hotel mit leckerem Essen erwartet uns hier.
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760 m850 mca. 5,5 Std.
Tag 6Col de Balme - Le Tour - Auberge la Boerne
Ein weiteres Highlight steht uns heute bevor. Die Etappe auf den Saumpass, Col de Balme, 2195 m. Oben werden wir mit einem atemberaubenden Blick auf die Aiguille Verte und Mont Blanc sowie Chamonix und rechts die Aiguilles Rouges belohnt. Nach einer kleinen Einkehr steigen wir ins Tal nach Le Tour und noch ein Stück weiter nach Montroc ab. Sollten unsere Beine eine Pause brauchen, können wir uns den Abstieg mit der Bergbahn erleichtern. In Montroc nächtigen wir im gemütlichen Auberge La Boerne. Soll
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920 m1050 mca. 6 Std.
Tag 7Lac Blanc - Flégère - Chamonix
Ein letzter Tag auf dem TMB steht uns bevor. Über grüne Wiesen wandern wir auf dem Balkon der Aiguilles Rouges zum wunderschönen Lac Blanc. Eine kühle Erfrischung im Bergsee und eine leckere Einkehr erwarten uns hier. Nachdem wir frisch gestärkt sind, steigen wir zur Bergstation Flégère ab. Hier schweben wir mit der Bergbahn die letzten Höhenmeter zurück nach Chamonix. Den ganzen Tag über werden wir begleitet von einem atemberaubenden Blick auf den Mont Blanc und seine Nachbarn.
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990 m500 mca. 5,5 Std.
1.295,00 €
pro Person

Details im Überblick

Leistungen

Staatlich geprüfter Berg- oder Wanderführer
6 x Ü/HP in Hütte/Gasthaus (DZ, MBZ oder Lager)
Transfers

Mindestteilnehmerzahl

6 Personen
max. 11 Personen

Zahlungsinfo

Anzahlung 100,00 € p.P. bei Buchung
Restzahlung 14 Tage vor Tourenstart

Zusatzkosten

Getränke, Zwischenmahlzeiten & Rucksackproviant: Bargeld ca. 45,00 €/CHF p. P./p. T. nach pers. Bedarf
Individuelle Trinkgelder
evtl. Parkgebühren

Treffpunkt

11:30 Uhr Talstation Le Flerge/Chamonix - Ortsteil les Praz

Dauer

7 Tage von Sonntag - Samstag

Parken
kostenfreie Parkplätze am Treffpunkt  
Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
Dieses Programm ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet  
Einreise und Visum
Für die Einreise nach Italien benötigst du einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Für die Einreise aus der EU gibt es keine Visapflicht. Weitere Infos findest du beim Auswärtigen Amt:
Frankreich
Italien
Schweiz

Weitere Infos

Kartenmaterial

Chamonix, IGN Karte 1.60.000 Mont - Blanc mit dem Untertitel Tour du Mont Blanc und Tour du Mont Blanc 1 Hiking Map oder mit gängigen Karten-Apps wie Outdooractive, Alpenvereinaktiv oder PeakFinder

Unterbringung

In den Hütten sind wir im Matratzenlager oder in Mehrbettzimmern untergebracht. Auf allen Hütten gibt es Waschräume, einige Hütten bieten auch eine Duschmöglichkeit.

Im Gasthof oder Hotel sind wir in Doppel- oder Mehrbettzimmern mit Dusche/WC untergebracht, vereinzelt gibt es Etagenduschen/WC. Hier werden Einzelreisende gleichgeschlechtlich untergebracht. Einzelzimmer stehen uns nicht zur Verfügung.

Allgemein

Verpflegung
In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung, spätestens zwei Wochen vor Tourenstart, angeben). Unterwegs gibt es oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir am Morgen ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu trinken und einen kleinen Snack (Energieriegel) für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Wandertagen informiert dich dein Guide.

Anreise
Der Treffpunkt zu deiner Tour ist sowohl mit dem PKW als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut und einfach zu erreichen. Bitte plane genügend Zeit ein, um rechtzeitig zum Treffpunkt zu kommen.
PKW:
Mit dem Auto in den meisten Fällen über Bern in Richtung Lausanne und weiter nach Chamonix. Von Italien aus kommend, solltest du beachten, dass der Mont Blanc Tunnel von Courmayeur nach Chamonix aufgrund Sanierungsarbeiten oftmals gesperrt ist. Der Treffpunkt ist mit dem Auto generell gut zu erreichen.
Parken:
Am Treffpunkt stehen kostenfreie Parkplätze zur Verfügung (Stand 2025).
Bahn und Bus:
Der Treffpunkt zu deiner Tour ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Mit dem Zug geht es bis nach Chamonix oder Vallorcine. Von hier aus mit dem Bus zum Treffpunkt. Alternativ kannst du vom Bahnhof Chamonix in ca. 40 Minuten zum Treffpunkt laufen. 
Flugzeug:
Die nächstgelegenen Flughäfen sind Zürich, Lyon oder Turin. Von allen Flughäfen bestehen gute Bahn- und Busverbindungen nach Chamonix.

Wichtiger Hinweis
Während der Tour kann es aufgrund von witterungsbedingten Einflüssen oder regionalen Veränderungen zu Abweichungen oder Anpassungen des ausgeschriebenen Tourenverlaufs kommen. Der geplante Tourenverlauf kann deshalb nicht im Detail garantiert werden.

Guter Rat ist nicht teuer!

Aus Erfahrung wissen wir, dass eine Wochentour in den Bergen für viele Wanderer eine große Herausforderung ist. In den letzten Jahren hat die Nachfrage, vor allem bei den Alpenüberquerungen, enorm zugenommen. Leider müssen unsere Bergführer immer wieder feststellen, dass nicht jeder ausreichend vorbereitet ist und die Anforderungen einer solchen Tour unterschätzt werden. Wenn du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs warst, empfehlen wir dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern. Eine vorherige Akklimatisation ist bei jeder Tour sinnvoll.

Antworten auf häufig gestellte Fragen!

* Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ lassen wir uns mit unserer regentauglichen Ausrüstung auch von Regen oder Schnee die Freude am Wandern nicht nehmen. Sollte die Tour/Etappe aus Sicherheitsgründen nicht wie geplant stattfinden können, wird der Guide eine Alternative finden.

* Die beste Zeit für eine mehrtägige Wanderung ist zwischen Mitte Juni und Ende September. Zu Beginn und am Ende der Saison müssen wir unter Umständen mit Schneefeldern rechnen. In den Bergen ist grundsätzlich auch in den Sommermonaten jederzeit Schneefall möglich.

* Eine Wochentour in den Bergen ist für viele Wanderer eine große Herausforderung. Wir sind auf guten Bergwegen unterwegs. Oftmals sind die Wege steil oder auch felsig, manchmal erdig und auch rutschig. Wenn du bereits Erfahrung im Wandern hast und entsprechende Ausdauer mitbringst, trittsicher (sicheres Gehen auf unebenen, steinigen und auch unbefestigten Wegen) und weitestgehend schwindelfrei bist, wirst du auf der Tour genussvoll unterwegs sein. Warst du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs, empfehlen wir dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern und Kennenlernen.

* Solltest du tatsächlich eine Tour abbrechen müssen und dir dadurch Zusatzkosten entstehen (Taxitransfer, zusätzliche Hotelübernachtung, o.ä.), werden diese Kosten nicht von der Bergschule erstattet (siehe AGB der Bergschule Kleinwalsertal). Deshalb empfehlen wir ausdrücklich eine Reiseversicherung, die auch den Abbruch einer Tour abdeckt.

* In der Ausrüstungsliste findest du alles, was du für deine Tour benötigst. Besonderes Augenmerk solltest du auf deine Bergschuhe verwenden. Der Schaft der Schuhe muss über die Knöchel gehen, die Kategorie B/C ist empfehlenswert. Wichtig sind ein gutes Profil, die Stabilität und der Zustand des Schuhs. Ein bequemer Bergschuh ist nicht unbedingt für eine mehrtägige Tour geeignet. Bei alten Schuhen kommt es häufig vor, dass sich die Sohle ablöst. Deshalb lohnt sich besonders bei den Schuhen die Investition in ein neues Paar.

* Wir sind in den Hütten im Lager oder in Mehrbettzimmern, im Hotel bzw. im Gasthof im Doppel- oder auch Mehrbettzimmer untergebracht. Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können.

* In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung angeben). Unterwegs gibt es oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu Trinken und einen kleinen Snack für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Wandertagen informiert dich dein Guide.

* Unverträglichkeiten oder besondere Diäten (z. B. vegane Kost, Gluten- oder Laktoseintoleranz) sind bei Unterbringung im Hotel oder im Gasthaus in der Regel kein Problem. Auf den Hütten hingegen ist eine Sonderverpflegung nur bedingt möglich. Dafür solltest du eigenständig vorsorgen.

Wissenswertes zur Region

Der Mont Blanc (italienisch Monte Bianco beides ‚weißer Berg‘) zwischen Frankreich und Italien ist mit 4810 m Höhe der höchste Berg der Alpen und der EU. Ob dieser oder der Elbrus (5642 m) im Kaukasus der höchste Berg Europas ist, hängt von der Definition der innereurasischen Grenze ab.

Erste Erkundungen

Der Mont Blanc wurde 1581 erstmals als Les Glaciers erwähnt. 1606 war er mit seinen Gletschern zum ersten Mal in einer Landkarte verzeichnet. In dieser wird er als „Montagne Maudite“ (Verfluchter Berg) bezeichnet, ein Name der später auf seinen Nachbargipfel Mont Maudit überging. Erste Vermessungen im Jahr 1727 ergaben eine Höhe von 4276 m, im Jahre 1745 wurde er von Genfer Forschern als höchster Berg Europas bezeichnet.

Das gesamte Mont-Blanc-Massiv gilt als Wiege des modernen Alpinismus: Bereits 1786 gelang hier die erste dokumentierte Besteigung, was den Grundstein für das Bergsteigen als Sport legte. Bis heute zieht die Region Bergsteiger, Wanderer, Skifahrer und Naturliebhaber aus aller Welt an.

Ein zentrales Drehkreuz auf französischer Seite ist Chamonix, eine traditionsreiche Alpenstadt, die als Zentrum des Alpinismus bekannt ist und 1924 Austragungsort der ersten Olympischen Winterspiele war. Auf italienischer Seite liegt Courmayeur, das mit seinem alpinen Charme und der Lage im Aostatal eine ruhigere, aber ebenso eindrucksvolle Alternative bietet. Charakteristisch für die Region ist ihre kulturelle Vielfalt, die sich in Sprache, Architektur und Küche widerspiegelt – französische und italienische Einflüsse gehen hier nahtlos ineinander über.

Neben Natur und Bergsport ist auch die alpine Küche ein prägender Bestandteil der Region. Herzhafte Gerichte mit Käse wie Fondue, Raclette oder Tartiflette sowie Spezialitäten aus dem Aostatal wie Polenta und Wildgerichte gehören zur kulinarischen Tradition. Insgesamt vereint die Region Mont Blanc auf einzigartige Weise spektakuläre Landschaften, eine lange Geschichte des Alpinismus, kulturelle Vielfalt und aktuelle ökologische Herausforderungen.

Ausrüstung

Der Rucksack sollte keinesfalls größer als 40l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr wird eingepackt. Der Rucksack sollte zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für Touren im Sommer findest du hier. Für eine Alpenüberquerung sollte der Rucksack keinesfalls mehr als 8 kg wiegen. Für Schneeschuhtouren muss im Rucksack Platz für die Sicherheitsausrüstung (Schaufel und Sonde) sein.

Es ist sehr hilfreich, wenn man seinen Rucksack immer nach dem gleichen Schema packt und jedes Teil seinen festen Platz hat. So findet man seine Sachen schneller (bei Regen oder Kälte ein wirklicher Vorteil). Es ist empfehlenswert, Kleidung, Hygiene, Medizin, Essen, etc. in optisch unterschiedliche Tüten (es reichen normale Plastiktüten) einzupacken. Das ist übersichtlich, das Packen fällt leichter und man schützt die Ausrüstung gleichzeitig vor Regen. Alternativ sind natürlich auch wasserdichte Packsäcke möglich.

Für mehrtägige Wandertouren sind Schuhe der Kategorie B, idealerweise B/C mit einem Schaft, der über die Knöchel geht, ein absolutes Muss. Ein fester Schuh bietet deutlich mehr Stabiliät. Wenn du neue Schuhe kaufst, solltest du diese unbedingt vorher einlaufen. Wenn deine Schuhe schon ein paar Jahre alt sind, solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken - auch wenn er dir gut passt. Mit der Zeit härtet die Sohle aus, wird unflexibler und es besteht die Gefahr, dass sich die Sohle ablöst. Für Damen und Herren ist dieses Modell zu empfehlen.

Für Schneeschuhtouren sind diese Bergschuhe ebenfalls bestens geeignet. Wenn du nur eine Tagestour mit Schneeschuhen machst, genügen auch feste Winterstiefel zum Schnüren oder wasserdichte Bergschuhe, an welchen die Schneeschuhe befestigt werden können.

Grödel oder Spikes unterstützen uns bei Touren im Schnee. Sobald diese benötigt werden, wirst du während der Tour von uns mit Grödeln oder Spikes ausgestattet. Die Grödel werden von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Für die individuellen Touren ohne Guide können wir keine Grödel zur Verfügung stellen. Diese sollltest du aus Sicherheitsgründen unbedingt mitnehmen.

Stöcke sind vor allem bei langen Abstiegen sehr hilfreich, um deine Gelenke zu schonen. Bei anstrengenden Aufstiegen ist der Einsatz ebenfalls zur Unterstützung zu empfehlen. Im Frühsommer, wenn noch Schnee in den Bergen liegt, sind Stöcke mit großen Tellern ein Sicherheitsfaktor. Zu dieser Jahreszeit bzw. immer wenn mit größeren Schneefeldern in den Bergen zu rechnen ist, gehören Stöcke zur Standardausrüstung.

Je nach Länge der Tour benötigst du ein weiteres Paar zum Wechseln. Bei Sommertouren kannst du die Socken auch mal auswaschen. Wir empfehlen Socken aus Merino-Wolle. Für Wintertouren empfehlen wir etwas wärmere Socken mit einem höheren Schaft. Wichtig ist ein guter Sitz der Socken, damit kann das Risiko der Blasenbildung deutlich verringert werden.

Je nach Länge der Tour benötigst du zwei bis drei Garnituren zum Wechseln. Eine Garnitur trägst du bereits bei Tourenstart. Wir empfehlen Wäsche aus Merino-Wolle. Erfahrungsgemäß beginnt Synthetik-Material nach einiger Zeit unangenehm zu riechen. Bei Sommertouren kann die Unterwäsche auch mal ausgewaschen werden. Sehr gute Erfahrung haben wir mit Unterwäsche von super.natural für Damen und Herren gemacht.

Abhängig von deiner Tour muss eine kurze Hose mit. Diese sollte leicht sein und ein kleines Packmaß haben (Beispiel Damen und Herren).

Je nach Tour und Wetterlage trägst du diese Hose bereits zum Tourenstart. Die Qualität der Hose sollte an den Charakter der Tour angepasst sein. Eine dünne Hose eignet sich für Touren, die nicht weit über 2.000 m hinaus gehen. Ein etwas robusteres Material ist für unsere Alpenüberquerungen ratsam. Zip-Off-Hosen sind eine gute Möglichkeit, um Gewicht zu sparen. Für Hochtouren benötigst du unter Umständen eine Hose, die am Beinende verstärkt ist, um beim Gehen mit Steigeisen einen entsprechenden Schutz zu haben. Für Schneeschuhtouren sollte die Hose entsprechend warm und eventuell gefüttert sein. Alternativ ist auch eine lange Unterhose als weitere Wärmeschicht möglich.

Für eine Tour mit Hütten-Übernachtungen benötigst du eine leichte Hose für deinen Aufenthalt auf der Hütte. Hier solltest du unbedingt auf das Gewicht und ein kleines Packmaß achten.

Abhängig von deiner Tour benötigst du ein zweites Shirt (Beispiel Herren & Beispiel Damen) zum Wechseln. Je nach Wetter und Tour trägst du dieses Shirt (wärmere Version) vielleicht schon am Körper. Wir empfehlen auch hier Merino-Wolle. Das Shirt kannst du bei Sommertouren auch mal auswaschen. Möglicherweise ist eine Weste eine gute Ergänzung statt eines weiteren Shirts, das ist aber natürlich dir überlassen. Achte auch hier auf das Gewicht.

Abhängig vom Charakter und der Länge der Tour benötigst du vielleicht ein zweites Shirt. Während einer Sommertour kann das Shirt (Beispiel Damen & Beispiel Herren) auch mal von Hand gewaschen werden. Diese Shirts gibt es auch in unserem Bergschulbüro im Kleinwalsertal käuflich zu erwerben (solange der Vorrat reicht).

Diese wärmende Schicht kann eine Primaloft-, Daunen-, Fleece- oder Softshelljacke (Beispiel Damen & Beispiel Herren) sein. Wichtig ist, dass eine Regenjacke bzw. Hardshelljacke darüber passt. Diese kannst du als zusätzliche Wärmeschicht tragen. Das Schichtprinzip hat sich in den Bergen bewährt. Mehrere dünne Schichten übereinander bieten Flexibilität in Bezug auf Temperatur und Wetter.

Der Regenschutz ist mit das Wichtigste in unserer Ausrüstung. Das Wetter in den Bergen kann sich sehr schnell ändern. Neben einer Regenjacke (Damen/Herren) muss auch eine Regenhose bei jeder Tour in den Rucksack. Ein Regenponcho ist ungeeignet, ein Windstoß genügt um deine Sicht einzuschränken, was wiederum die Trittsicherheit beeinflusst.

Egal ob Winter- oder Sommertour - eine Mütze oder ein Stirnband gehört in deinen Rucksack. Je nach Vorliebe reicht auch ein Stirnband. Die Kapuze dient dann als zusätzlicher Wärmeschutz am Kopf.

In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Auch im Sommer kann es in der Höhe empfindlich kalt werden. Deshalb gehören leicht gefütterte Handschuhe auch im Sommer in den Rucksack.

Für Touren im Winter sind leicht gefütterte Handschuhe ideal, wenn es nicht zu kalt ist oder wenn dich ein schweißtreibender Aufstieg fordert. Abhängig von deiner Tour musst du ein zweites Paar, wärmer gefüttert, mitnehmen. Gerade bei Touren im Schnee (Hoch-, Ski-, Freeride- oder Schneeschuhtouren) können die Temperaturen deutlich schwanken.

Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Schildmütze oder ein Sonnenhut.

Deine Trinkflasche sollte mindestens 1 bis 1,5 Liter fassen (als eine Flasche oder zwei Flaschen). Bei den meisten Touren kann man zwischendurch die Flasche auffüllen. Dennoch solltest du sicherstellen, dass du auf langen Strecken genügend zum Trinken dabei hast.

Je nach persönlichem Bedarf reichen dir für den ersten Tag ein paar Energieriegel. Oftmals kannst du während der Tour auf den Hütten oder bei Aufenthalten im Tal Riegel kaufen. In vielen Unterkünften ist es möglich ein Lunchpaket zu bestellen. Deshalb brauchst du nur für den ersten Tag Verpflegung mitnehmen.

Regenschirme können in der Bergschule für die Dauer der Tour ausgeliehen oder käuflich erworben werden (solange der Vorrat reicht). Beachte: nur möglich bei Tourenstart im Kleinwalsertal.

Ein Regenschirm ist bei normalen Wanderungen auf Wegabschnitten ohne große Schwierigkeiten oftmals sehr nützlich. Es gibt Modelle, die einen zusätzlichen Schutz für den Rucksack bieten - sogenannte Swing backpack-Modelle - oder auch Schirme, die am Rucksack befestigt werden können - handsfree-Modelle.

Gamaschen werden zum Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit und Kälte getragen. Daher sind diese vor allem im Frühling oder im Herbst und je nach den Schneeverhältnissen auf deiner Tour sinnvoll.

Auf den allermeisten Hütten gibt es Hüttenschuhe zum Ausleihen. Wenn dein Rucksack nicht zu schwer ist, kannst du deine eigenen Schuhe mitnehmen.

Achte bei deinen Hygieneartikeln (Shampoo, Duschgel, etc.) auf kleine Reisegrößen. Die kleinen Größen reichen für die Tourdauer und das Gewicht ist deutlich geringer.

Am besten eignen sich Mikrofaserhandtücher. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Farben und sie sind sehr platzsparend. Ein kleiner Waschlappen ist sehr hilfreich, wenn es auf einer Hütte keine Dusche gibt.

Ein Hüttenschlafsack ist bei allen Touren mit Hüttenübernachtung aus Hygienegründen Vorschrift. Auf den Berghütten können die Bettlaken und Decken nicht täglich gereinigt werden. Es gibt Modelle aus Synthetik, Seide oder Merinowolle. Achte auf ein kleines Packmaß und geringes Gewicht. Der Hüttenschlafsack darf keinen Reißverschluss haben.

Wenn du Mitglied im Alpenverein bist, nimm bitte deinen Ausweis mit. Bei einigen Touren gibt es für AV-Mitglieder einen Rabatt auf die Nächtigung, den wir bei der Buchung bereits berücksichtigt haben (z. B. E5 Alpenüberquerung). Bei Touren ohne inkludierte Hüttenübernachtung (z. B. Skitourenwoche Haute Route) hast du mit dem Ausweis Anspruch auf vergünstigte Nächtigungspreise.

Bargeld wird in Skandinavien und Island nicht benötigt. Hier ist das Bezahlen mit EC-Karte und Kreditkarte üblich.

Bargeldloses Bezahlen ist nur auf wenigen Hütten möglich. Deshalb musst du genügend Bargeld mitnehmen, um alle Kosten, die nicht in deiner Pauschale inkludiert sind, zu begleichen. Wie viel du mitnimmst, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Ein grober Richtwert sind etwa 45,00 € pro Tag und pro Person.

Um mögliche Engpässe beim Laden der Handys zu vermeiden, kann eine Powerbank hilfreich sein. Wenn du das zusätzliche Gewicht sparen möchtest, solltest du dich bei der Nutzung des Handys einschränken.

Für die Übernachtung auf Hütten ist eine kleine Taschenlampe ausreichend. Die meisten Handys haben eine Taschenlampe eingebaut.

Auf Touren mit Hüttenübernachtung sind Ohropax sehr hilfreich. Du bist möglicherweise in größeren Bergsteigerlagern untergebracht und teilst dir diesen Raum mit anderen.

Ein hautverträgliches Tape zum Abkleben von empfindlichen Stellen im Schuh sollte unbedingt mit in den Rucksack. Außerdem ist es hilfreich, vorsorglich Blasenpflaster mitzunehmen. Neben deinen persönlichen Medikamenten solltest du auch Schmerzmittel und ein bisschen Verbandsmaterial mitnehmen, aber alles natürlich nur in kleinen Mengen und klein verpackt.

Die mit einem *Stern gekennzeichneten Ausrüstungsgegenstände werden von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Eine Vorreservierung ist nicht notwendig. Gerne kannst du auch deine eigene Ausrüstung mitbringen. 

 

Zimmervermittlung bei vorzeitiger Anreise
Office de Tourisme de Chamonix
Tel.: +33450530024
Mail: info@chamonix.com 

Kennst du unsere Mitfahrzentrale? Eine gemeinsame Anreise ist nicht nur ein Betrag zum Umweltschutz sondern auch äußerst unterhaltsam. Nutze unseren Service unter folgendem Link: Mitfahrzentrale

Anfahrt & Routenplaner

Treffpunkt

11:30 Uhr Talstation Le Flerge/Chamonix - Ortsteil les Praz

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Bergschule Kleinwalsertal GmbH, Walserstr. 262, A-6992 Hirschegg


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Mit Profis
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