Val Grande Nationalpark - wandern zwischen Lago Maggiore und Monte Rosa

Wandern im Val Grande Nationalpark bei einer geführten Tour.Kleingruppe

Entdecke die unberührte Berglandschaft im Piemont

Ziel dieser besonderen Wanderreise ist eines der abgeschiedensten und eindrucksvollsten Berggebiete der Alpen: der Val Grande Nationalpark, gelegen im Piemont, zwischen dem Val d’Ossola und dem Lago Maggiore.

In einer kleinen Gruppe mit maximal acht Teilnehmern durchstreifen wir auf schmalen Pfaden tiefe Schluchten, überqueren bewaldete Höhenzüge und erklimmen aussichtsreiche Gipfel mit Blick auf Monte Rosa und die oberitalienischen Seen.

Immer wieder begegnen wir dabei Spuren einer längst vergangenen Zeit: kunstvoll angelegte Wege, halb verfallene Steinhäuser und ehemalige Almen, die einst Bauern, Holzfällern und später Partisanen als Unterschlupf dienten. Diese Relikte erzählen stumm von einem Leben, das hart, einfach – und heute fast vergessen ist. Sie verleihen dem Tal eine ganz eigene, fast mystische Atmosphäre.

Nur wenige Kilometer entfernt vom sanften Ufer des Lago Maggiore und dem charmanten Lago di Mergozzo, wo unsere Tour beginnt, öffnet sich eine überraschend stille und weitgehend unberührte Bergwelt. Hier scheint die Zeit langsamer zu vergehen – ideal, um ganz im Moment anzukommen.

Diese Tour ist ein echtes Naturerlebnis für alle, die gerne jenseits der üblichen Routen unterwegs sind.

6 Tage von Sonntag - Freitag

Kondition:
Technik:
Merken Anfrage stellen Jetzt BUCHEN
995,00 €
pro Person

Tour in Bildern

Wandern im Val Grande Nationalpark bei einer geführten Tour.Am Lago Maggiore durch das Val GrandeGeführte Wanderung durch den Val Grande Nationalparkaussichtsreicher Gipfel mit Blick auf Monte Rosa und die oberitalienischen SeenDurch urige Wälder im Val Grande, PiemontGlasklare Flüsse, Wasserfälle in Val Grande.

Tourenbeschreibung

Alle Tagesbeschreibungen anzeigen
Tag 1Individuelle Anreise nach Mergozzo - Hotel La Quartina
Wir treffen uns am Hotel und können uns dort gemütlich Kennenlernen. Die Altstadt von Mergozzo ist nur ein paar Meter entfernt und wir kommen somit auch schon in den vollen Genuss des italienisches Flair.
mehr...
Tag 2Alpe Vercio - Monte Faiè - Rifugio Fantoli
Für unsere erste Etappe starten wir direkt vor dem Hotel. Ein alter Maultierweg führt uns hinauf zur Alpe Vercio, von der wir die Aussicht auf den Lago di Mergozzo und den Lago Maggiore genießen. Weiter geht es zum Rifugio Fantoli, einem bei Italienern beliebten Ausflugsziel mit ortstypischer Küche, wo wir uns das Mittagessen schmecken lassen und das Gepäck für die Übernachtung deponieren. Am Nachmittag geht es auf einem Schleichweg zum Aussichtsberg Monte Faiè an der Grenze des Nationalparks.
mehr...
1200 m400 mca. 6 Std.
Tag 3Val Grande - Alpe Velina - Cicogna - B&B Ca' del Pitur
Wir tauchen ein ins wilde Val Grande im auf und ab auf Waldpfaden, vorbei an aussichtsreichen Lichtungen und verwunschenen Ruinendörfern. Nach einem längeren Abstieg überqueren wir den Rio Val Grande und steigen wieder auf zur Alpe Velina, wo wir Mittagspause machen. Danach meistern wir eine kurze ausgesetzte Stelle mit Kettensicherung und folgen einem kunstvoll am Steilhang entlang angelegten, teilweise in Stein gehauenen Weg. Ziel unserer Tour ist das Dörfchen Cicogna im Herzen des Nationalparks, wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen werden. Abends können wir es uns in einem typisch italienischen Restaurant gut gehen lassen.
mehr...
600 m900 mca. 7 Std.
Tag 4Tagesausflug ab Cicogna
Cicogna ist ein idealer Ausgangspunkt für einen Tagesausflug mit leichtem Gepäck, der je nach Fitness und Wetterverhältnissen variiert werden kann. Ein erster Aufstieg bringt uns zur Alpe Prà oberhalb von Cicogna mit prähistorischen Felsritzungen und Aussicht talauswärts; weiter geht es auf den Gipfel der Colma di Belmello und auf seiner Rückseite hinunter zum malerischen Almdorf Pogallo. Die Anfang des 20. Jahrhunderts aufwendig angelegte "Strada Sutermeister” bringt uns entlang der spektakulären Schlucht des Rio Pogallo zurück zur Unterkunft. Die angegebenen Höhenmeter sind als maximale Angaben zu verstehen.
mehr...
1100 m1100 mca. 7 Std.
Tag 5Rio Pogallo - Curgei - Rifugio Pian Cavallone
Heute packen wir unseren Rucksack wieder für den Weiterweg zur nächsten Hütte. Zu Beginn steigen wir ab und überqueren den Rio Pogallo, dann geht es steil über verlassene, von Wald zurückeroberte Almen hinauf zur schön gelegenen Alpe Curgei, einem willkommenen Ort für die Mittagspause. Von dort führt ein sanfter Bergrücken bis zum Rifugio Pian Cavallone. Ein kleiner Gipfel unweit der Hütte lädt dazu ein, die Aussicht bei Abendstimmung zu genießen.
mehr...
1200 m300 mca. 5 Std.
Tag 6Valle Intrasca - Scareno - Rücktransfer nach Mergozzo
Je nach den aktuellen Bedingungen fällt die Wahl auf eine von zwei reizvollen Routen, auf denen wir unseren letzten Wandertag nochmal in vollen Zügen genießen. Entweder geht es auf schmalem Steig durch den wilden und einsamen Talschluss des Valle Intrasca nach Scareno; auf dem Weg laden Almen und versteckte Felsbecken im Bachbett zum Verweilen ein. Oder wir wandern durch sanfteres Gelände über einen Höhenrücken hinab in Richtung Lago Maggiore; auf alten Saumpfaden zwischen Bergdörfern erreichen wir schließlich Cossogno, wo uns eine urig italienische Osteria an der Piazza erwartet.
Am Endpunkt unserer Tour lassen wir uns abholen und zurück zum Ausgangspunkt bringen. Für eine Verlängerung vor Ort empfiehlt sich das schmucke Städtchen Verbania (Ortsteil Pallanza) direkt am Lago Maggiore mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und zahlreichen kulturellen Sehenswürdigkeiten.
mehr...
200 m1100 mca. 6 Std.

Tour-Termine

2026
S112-26-2 02.08.2026 - 07.08.2026AnfragenBuchen
S112-26-3 04.10.2026 - 09.10.2026AnfragenBuchen
genügend Plätze frei
garantierte Durchführung
wenige Plätze
nur noch 1 Platz
Tour ausgebucht
995,00 €
pro Person

Details im Überblick

Leistungen

Staatlich geprüfter Berg- oder Wanderführer
3 x Ü/HP im Hotel/Gasthof (DZ oder MBZ)
2 x Ü/HP in Hütte (MBZ oder Lager)
Rücktransfer

Mindestteilnehmerzahl

6 Personen
max. 8 Personen

Zahlungsinfo

Anzahlung 100,00 € p.P. bei Buchung
Restzahlung bis 14 Tage vor Tourenstart

Zusatzkosten

Getränke, Zwischenmahlzeiten & Rucksackproviant: Bargeld ca. 45,00 € p. P./p. T. nach pers. Bedarf
Einzelzimmer (nach Verfügbarkeit - gegen Aufpreis)
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung

Treffpunkt

18:00 Uhr Hotel La Quartina, Mergozzo

Dauer

6 Tage von Sonntag - Freitag

Rückkehr

Rückkehr zum Ausgangspunkt ca. 15:00 Uhr

Parken
kostenfreier Parkplatz im Wohngebiet in der Nähe des Hotels

Weitere Infos

Unterbringung & Verpflegung

Unterbringung
In den Hütten sind wir im Matratzenlager oder in Mehrbettzimmern untergebracht. Auf allen Hütten gibt es Waschräume, einige Hütten bieten auch eine Duschmöglichkeit.

Im Gasthof oder Hotel sind wir in Doppel- oder Mehrbettzimmern mit Dusche/WC untergebracht, vereinzelt gibt es Etagenduschen/WC. Hier werden Einzelreisende gleichgeschlechtlich untergebracht. Einzelzimmer stehen uns nicht zur Verfügung.

 

Verpflegung
In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung, spätestens zwei Wochen vor Tourenstart, angeben). Unterwegs haben wir oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir am Morgen ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu trinken und einen kleinen Snack (Energieriegel) für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Tourentagen informiert dich dein Guide.

Anfahrt & Parken

Der Treffpunkt zu deiner Tour ist sowohl mit dem PKW als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut und einfach zu erreichen. Bitte plane genügend Zeit ein, um rechtzeitig zum Treffpunkt zu kommen.

PKW
Autobahn A26 in Richtung Gravellona Toce, Ausfahrt Verbania. An der ersten Abzweigung Richtung Verbania
nach Mergozzo fahren.
Parken:
kostenfreier Parkplatz im Wohngebiet in der Nähe des Hotels.

Bahn und Bus
Bahnhof Mergozzo
Fahrpläne unter www.trenitalia.com, www.sbb.ch

Mitfahrzentrale
Eine gemeinsame Anreise ist nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch äußerst unterhaltsam. Nutze unseren Service unter folgendem Link: Mitfahrzentrale

Zimmervermittlung bei vorzeitiger Anreise

La Quartina
Via Pallanza, 20
I-28802 Mergozzo (VB)
Tel.: +33 323 80118
Mail: info@laquartina.com
www.laquartina.com

Guter Rat ist nicht teuer!

Aus Erfahrung wissen wir, dass eine Wochentour in den Bergen für viele Wanderer eine große Herausforderung ist. Leider müssen unsere Bergführer immer wieder feststellen, dass nicht jeder ausreichend vorbereitet ist und die Anforderungen einer solchen Tour unterschätzt werden. Wenn du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs warst, empfehlen wir dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern. Eine vorherige Akklimatisation ist bei jeder Tour sinnvoll.

Antworten auf häufig gestellte Fragen!

* Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ lassen wir uns mit unserer regentauglichen Ausrüstung auch von Regen oder Schnee die Freude am Wandern nicht nehmen. Sollte die Tour/Etappe aus Sicherheitsgründen nicht wie geplant stattfinden können, wird der Guide eine Alternative finden.

* Die beste Zeit für eine mehrtägige Wanderung ist zwischen Mitte Juni und Ende September. Zu Beginn und am Ende der Saison müssen wir unter Umständen mit Schneefeldern rechnen. In den Bergen ist grundsätzlich auch in den Sommermonaten jederzeit Schneefall möglich.

* Eine Wochentour in den Bergen ist für viele Wanderer eine große Herausforderung. Wir sind auf guten Bergwegen unterwegs. Oftmals sind die Wege steil oder auch felsig, manchmal erdig und auch rutschig. Wenn du bereits Erfahrung im Wandern hast und entsprechende Ausdauer mitbringst, trittsicher (sicheres Gehen auf unebenen, steinigen und auch unbefestigten Wegen) und weitestgehend schwindelfrei bist, wirst du auf der Tour genussvoll unterwegs sein. Warst du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs, empfehlen wir dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern und Kennenlernen.

* Solltest du tatsächlich eine Tour abbrechen müssen und dir dadurch Zusatzkosten entstehen (Taxitransfer, zusätzliche Hotelübernachtung, o.ä.), werden diese Kosten nicht von der Bergschule erstattet (siehe AGB der Bergschule Kleinwalsertal). Deshalb empfehlen wir ausdrücklich eine Reiseversicherung, die auch den Abbruch einer Tour abdeckt.

* In der Ausrüstungsliste findest du alles, was du für deine Tour benötigst. Besonderes Augenmerk solltest du auf deine Bergschuhe verwenden. Der Schaft der Schuhe muss über die Knöchel gehen, die Kategorie B/C ist empfehlenswert. Wichtig sind ein gutes Profil, die Stabilität und der Zustand des Schuhs. Ein bequemer Bergschuh ist nicht unbedingt für eine mehrtägige Tour geeignet. Bei alten Schuhen kommt es häufig vor, dass sich die Sohle ablöst. Deshalb lohnt sich besonders bei den Schuhen die Investition in ein neues Paar.

* Wir sind in den Hütten im Lager oder in Mehrbettzimmern, im Hotel bzw. im Gasthof im Doppel- oder auch Mehrbettzimmer untergebracht. Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können.

* In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung angeben). Unterwegs gibt es oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu Trinken und einen kleinen Snack für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Wandertagen informiert dich dein Guide.

* Unverträglichkeiten oder besondere Diäten (z. B. vegane Kost, Gluten- oder Laktoseintoleranz) sind bei Unterbringung im Hotel oder im Gasthaus in der Regel kein Problem. Auf den Hütten hingegen ist eine Sonderverpflegung nur bedingt möglich. Dafür solltest du eigenständig vorsorgen.

weitere Infos

Wichtiger Hinweis
Während der Tour kann es aufgrund von witterungsbedingten Einflüssen oder regionalen Veränderungen zu Abweichungen oder Anpassungen des ausgeschriebenen Tourenverlaufs kommen. Der geplante Tourenverlauf kann deshalb nicht im Detail garantiert werden.

 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
Dieses Programm ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

 

Einreise und Visum
Für die Einreise nach Italien benötigst du einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Für die Einreise aus der EU gibt es keine Visapflicht. Weitere Infos findest du beim Auswärtigen Amt

Kartenmaterial

Geo4Map 15 Alto Verbano 1 : 25 000, Swisstopo 285T Domodossola 1 : 50 000 oder mit gängigen Karten-Apps wie Outdooractive, Alpenvereinaktiv oder PeakFinder.

Routenplaner

Treffpunkt

18:00 Uhr Hotel La Quartina, Mergozzo

Karte anzeigen
Mit dem Aktivieren der Kartendienste von OpenStreetMap erklären Sie sich einverstanden, dass automatisch Daten an externe Dienstanbieter gesendet werden können. Beachten Sie, dass diese Informationen möglicherweise außerhalb der Europäischen Union in Regionen mit weniger strengen Datenschutzvorschriften verarbeitet werden.

Ja, ich möchte die Kartendienste von OpenStreetMap aktivieren
Dauerhaft aktivieren
Einwilligung widerrufen
Route mit Google-Maps berechnen

Bergschule Kleinwalsertal GmbH, Walserstr. 262, A-6992 Hirschegg

Wissenswertes zur Region

Gegründet wurde der Val Grande Nationalpark im Jahr 1992 und hat nach einigen Erweiterungen in den darauffolgenden Jahren eine Fläche von stolzen 146 km² zwischen rund 200 m und 2.310 m über dem Meer.

Das Gebiet hat eine lange Geschichte: was heute ungezähmte Natur ist, war bis etwa zum zweiten Weltkrieg ein intensiv von menschlicher Nutzung geprägter Raum. Das Leben war bis vor relativ kurzer Zeit auf fast unvorstellbare Weise anders, als es heute ist, geprägt von Einfachheit und harter körperlicher Arbeit in oft unwegsamem Gelände. Zum einen gab es zur Selbstversorgung angelegte Kastanienhaine und Viehwirtschaft bis in die entlegensten Winkel, zum anderen bestand von den urbanen Zentren in der Umgebung (vom nahen Verbania bis ins weiter entfernte Mailand) eine hohe Nachfrage nach Bau- und Brennholz, das mittels Flößerei und später mit Materialseilbahnen zu Tal befördert wurde. Von alledem gibt es auch heute noch zahlreiche beeindruckende Hinterlassenschaften, die nach und nach vom Wald verschluckt werden. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet nämlich zusehends verlassen, aufgrund des überall in Norditalien verbreiteten Phänomens der Landflucht hin zu den Arbeitsplätzen in der Industrie; hinzukam, dass nach den Gräueln des Partisanenkampfes und den Razzien durch die deutsche SS kaum jemand zurückkehren mochte.

Was heute geblieben ist, ist eine Art inoffizielles Freilichtmuseum, das zum Nachdenken anregt, und ein Sehnsuchtsort für Naturliebhaber, die dem rauen Charme dieser Gegend verfallen sind. Der nördliche Bereich des Val Grande ist nur jenen zugänglich, die dazu bereit sind, Ausrüstung zum Übernachten und Essen für mehrere Tage zu schultern. Der südliche Teil, durch den unsere Tour verläuft, bietet wiederum eine besonders große Vielfalt an kulturellen Sehenswürdigkeiten, alten Wegen und Naturlandschaften zwischen kristallklaren Bächen, Wald, verlassenen Alpwiesen, ganzen Geisterdörfern aus Holz und Stein und lieblichen bis schroffen Gipfeln. Von hier reicht der Blick zu den nahen Seen und den benachbarten Bergketten des Piemonts, bis hin zum alles überragenden Monte Rosa (4.634 m).

Karte anzeigen
Mit dem Aktivieren der Kartendienste von OpenStreetMap erklären Sie sich einverstanden, dass automatisch Daten an externe Dienstanbieter gesendet werden können. Beachten Sie, dass diese Informationen möglicherweise außerhalb der Europäischen Union in Regionen mit weniger strengen Datenschutzvorschriften verarbeitet werden.

Ja, ich möchte die Kartendienste von OpenStreetMap aktivieren
Dauerhaft aktivieren
Einwilligung widerrufen

Ausrüstung

Der Rucksack sollte keinesfalls größer als 40l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr wird eingepackt. Der Rucksack sollte zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für Touren im Sommer findest du hier. Für eine Alpenüberquerung sollte der Rucksack keinesfalls mehr als 8 kg wiegen. Für Schneeschuhtouren muss im Rucksack Platz für die Sicherheitsausrüstung (Schaufel und Sonde) sein.

Es ist sehr hilfreich, wenn man seinen Rucksack immer nach dem gleichen Schema packt und jedes Teil seinen festen Platz hat. So findet man seine Sachen schneller (bei Regen oder Kälte ein wirklicher Vorteil). Es ist empfehlenswert, Kleidung, Hygiene, Medizin, Essen, etc. in optisch unterschiedliche Tüten (es reichen normale Plastiktüten) einzupacken. Das ist übersichtlich, das Packen fällt leichter und man schützt die Ausrüstung gleichzeitig vor Regen. Alternativ sind natürlich auch wasserdichte Packsäcke möglich.

Für mehrtägige Wandertouren sind Schuhe der Kategorie B, idealerweise B/C mit einem Schaft, der über die Knöchel geht, ein absolutes Muss. Ein fester Schuh bietet deutlich mehr Stabiliät. Wenn du neue Schuhe kaufst, solltest du diese unbedingt vorher einlaufen. Wenn deine Schuhe schon ein paar Jahre alt sind, solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken - auch wenn er dir gut passt. Mit der Zeit härtet die Sohle aus, wird unflexibler und es besteht die Gefahr, dass sich die Sohle ablöst. Für Damen und Herren ist dieses Modell zu empfehlen.

Für Schneeschuhtouren sind diese Bergschuhe ebenfalls bestens geeignet. Wenn du nur eine Tagestour mit Schneeschuhen machst, genügen auch feste Winterstiefel zum Schnüren oder wasserdichte Bergschuhe, an welchen die Schneeschuhe befestigt werden können.

Stöcke sind vor allem bei langen Abstiegen sehr hilfreich, um deine Gelenke zu schonen. Bei anstrengenden Aufstiegen ist der Einsatz ebenfalls zur Unterstützung zu empfehlen. Im Frühsommer, wenn noch Schnee in den Bergen liegt, sind Stöcke mit großen Tellern ein Sicherheitsfaktor. Zu dieser Jahreszeit bzw. immer wenn mit größeren Schneefeldern in den Bergen zu rechnen ist, gehören Stöcke zur Standardausrüstung.

Je nach Länge der Tour benötigst du ein weiteres Paar zum Wechseln. Bei Sommertouren kannst du die Socken auch mal auswaschen. Wir empfehlen Socken aus Merino-Wolle. Für Wintertouren empfehlen wir etwas wärmere Socken mit einem höheren Schaft. Wichtig ist ein guter Sitz der Socken, damit kann das Risiko der Blasenbildung deutlich verringert werden.

Je nach Länge der Tour benötigst du zwei bis drei Garnituren zum Wechseln. Eine Garnitur trägst du bereits bei Tourenstart. Wir empfehlen Wäsche aus Merino-Wolle. Erfahrungsgemäß beginnt Synthetik-Material nach einiger Zeit unangenehm zu riechen. Bei Sommertouren kann die Unterwäsche auch mal ausgewaschen werden. Sehr gute Erfahrung haben wir mit Unterwäsche von super.natural für Damen und Herren gemacht.

Abhängig von deiner Tour muss eine kurze Hose mit. Diese sollte leicht sein und ein kleines Packmaß haben (Beispiel Damen und Herren).

Je nach Tour und Wetterlage trägst du diese Hose bereits zum Tourenstart. Die Qualität der Hose sollte an den Charakter der Tour angepasst sein. Eine dünne Hose eignet sich für Touren, die nicht weit über 2.000 m hinaus gehen. Ein etwas robusteres Material ist für unsere Alpenüberquerungen ratsam. Zip-Off-Hosen sind eine gute Möglichkeit, um Gewicht zu sparen. Für Hochtouren benötigst du unter Umständen eine Hose, die am Beinende verstärkt ist, um beim Gehen mit Steigeisen einen entsprechenden Schutz zu haben. Für Schneeschuhtouren sollte die Hose entsprechend warm und eventuell gefüttert sein. Alternativ ist auch eine lange Unterhose als weitere Wärmeschicht möglich.

Für eine Tour mit Hütten-Übernachtungen benötigst du eine leichte Hose für deinen Aufenthalt auf der Hütte. Hier solltest du unbedingt auf das Gewicht und ein kleines Packmaß achten.

Abhängig von deiner Tour benötigst du ein zweites Shirt (Beispiel Herren & Beispiel Damen) zum Wechseln. Je nach Wetter und Tour trägst du dieses Shirt (wärmere Version) vielleicht schon am Körper. Wir empfehlen auch hier Merino-Wolle. Das Shirt kannst du bei Sommertouren auch mal auswaschen. Möglicherweise ist eine Weste eine gute Ergänzung statt eines weiteren Shirts, das ist aber natürlich dir überlassen. Achte auch hier auf das Gewicht.

Abhängig vom Charakter und der Länge der Tour benötigst du vielleicht ein zweites Shirt. Während einer Sommertour kann das Shirt (Beispiel Damen & Beispiel Herren) auch mal von Hand gewaschen werden. Diese Shirts gibt es auch in unserem Bergschulbüro im Kleinwalsertal käuflich zu erwerben (solange der Vorrat reicht).

Diese wärmende Schicht kann eine Primaloft-, Daunen-, Fleece- oder Softshelljacke (Beispiel Damen & Beispiel Herren) sein. Wichtig ist, dass eine Regenjacke bzw. Hardshelljacke darüber passt. Diese kannst du als zusätzliche Wärmeschicht tragen. Das Schichtprinzip hat sich in den Bergen bewährt. Mehrere dünne Schichten übereinander bieten Flexibilität in Bezug auf Temperatur und Wetter.

Der Regenschutz ist mit das Wichtigste in unserer Ausrüstung. Das Wetter in den Bergen kann sich sehr schnell ändern. Neben einer Regenjacke (Damen/Herren) muss auch eine Regenhose bei jeder Tour in den Rucksack. Ein Regenponcho ist ungeeignet, ein Windstoß genügt um deine Sicht einzuschränken, was wiederum die Trittsicherheit beeinflusst.

Egal ob Winter- oder Sommertour - eine Mütze oder ein Stirnband gehört in deinen Rucksack. Je nach Vorliebe reicht auch ein Stirnband. Die Kapuze dient dann als zusätzlicher Wärmeschutz am Kopf.

In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Auch im Sommer kann es in der Höhe empfindlich kalt werden. Deshalb gehören leicht gefütterte Handschuhe auch im Sommer in den Rucksack.

Für Touren im Winter sind leicht gefütterte Handschuhe ideal, wenn es nicht zu kalt ist oder wenn dich ein schweißtreibender Aufstieg fordert. Abhängig von deiner Tour musst du ein zweites Paar, wärmer gefüttert, mitnehmen. Gerade bei Touren im Schnee (Hoch-, Ski-, Freeride- oder Schneeschuhtouren) können die Temperaturen deutlich schwanken.

Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Schildmütze oder ein Sonnenhut.

Deine Trinkflasche sollte mindestens 1 bis 1,5 Liter fassen (als eine Flasche oder zwei Flaschen). Bei den meisten Touren kann man zwischendurch die Flasche auffüllen. Dennoch solltest du sicherstellen, dass du auf langen Strecken genügend zum Trinken dabei hast.

Je nach persönlichem Bedarf reichen dir für den ersten Tag ein paar Energieriegel. Oftmals kannst du während der Tour auf den Hütten oder bei Aufenthalten im Tal Riegel kaufen. In vielen Unterkünften ist es möglich ein Lunchpaket zu bestellen. Deshalb brauchst du nur für den ersten Tag Verpflegung mitnehmen.

Regenschirme können in der Bergschule für die Dauer der Tour ausgeliehen oder käuflich erworben werden (solange der Vorrat reicht). Beachte: nur möglich bei Tourenstart im Kleinwalsertal.

Ein Regenschirm ist bei normalen Wanderungen auf Wegabschnitten ohne große Schwierigkeiten oftmals sehr nützlich. Es gibt Modelle, die einen zusätzlichen Schutz für den Rucksack bieten - sogenannte Swing backpack-Modelle - oder auch Schirme, die am Rucksack befestigt werden können - handsfree-Modelle.

Gamaschen werden zum Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit und Kälte getragen. Daher sind diese vor allem im Frühling oder im Herbst und je nach den Schneeverhältnissen auf deiner Tour sinnvoll.

Auf den allermeisten Hütten gibt es Hüttenschuhe zum Ausleihen. Wenn dein Rucksack nicht zu schwer ist, kannst du deine eigenen Schuhe mitnehmen.

Achte bei deinen Hygieneartikeln (Shampoo, Duschgel, etc.) auf kleine Reisegrößen. Die kleinen Größen reichen für die Tourdauer und das Gewicht ist deutlich geringer.

Am besten eignen sich Mikrofaserhandtücher. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Farben und sie sind sehr platzsparend. Ein kleiner Waschlappen ist sehr hilfreich, wenn es auf einer Hütte keine Dusche gibt.

Bei Mehrtagestouren gibt es in der ein oder anderen Unterkunft die Möglichkeit den Spa-Bereich nach Abklärung vor Ort an der jeweiligen Rezeption evtl. gegen Gebühr zu nutzen. Gerne kannst du deine Badebekleidung einpacken.

Bei deiner Canyoningtour hast du unter dem Canyoninganzug deine eigenen Badesachen an. Bringe neben deiner Badebekleidung auch ein Handtuch und dementsprechende Wechselbekleidung mit.

Ein Hüttenschlafsack ist bei allen Touren mit Hüttenübernachtung aus Hygienegründen Vorschrift. Auf den Berghütten können die Bettlaken und Decken nicht täglich gereinigt werden. Es gibt Modelle aus Synthetik, Seide oder Merinowolle. Achte auf ein kleines Packmaß und geringes Gewicht. Der Hüttenschlafsack darf keinen Reißverschluss haben.

Bargeldloses Bezahlen ist nur auf wenigen Hütten möglich. Deshalb musst du genügend Bargeld mitnehmen, um alle Kosten, die nicht in deiner Pauschale inkludiert sind, zu begleichen. Wie viel du mitnimmst, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Ein grober Richtwert sind etwa 45,00 € pro Tag und pro Person.

Eine gute Stirnlampe findest du hier und gehört ebenfalls bei dieser Tour zu deiner Ausrüstung. Die Lampe kann nicht nur während der Hüttenübernachtung zum Einsatz kommen, auch untertags während der Tour.

Um mögliche Engpässe beim Laden der Handys zu vermeiden, kann eine Powerbank hilfreich sein. Wenn du das zusätzliche Gewicht sparen möchtest, solltest du dich bei der Nutzung des Handys einschränken.

Auf Touren mit Hüttenübernachtung sind Ohropax sehr hilfreich. Du bist möglicherweise in größeren Bergsteigerlagern untergebracht und teilst dir diesen Raum mit anderen.

Ein hautverträgliches Tape zum Abkleben von empfindlichen Stellen im Schuh sollte unbedingt mit in den Rucksack. Außerdem ist es hilfreich, vorsorglich Blasenpflaster mitzunehmen. Neben deinen persönlichen Medikamenten solltest du auch Schmerzmittel und ein bisschen Verbandsmaterial mitnehmen, aber alles natürlich nur in kleinen Mengen und klein verpackt.


995,00 €
pro Person

Weitere interessante Touren


Mit Profis
am Berg.