Wallis - Leichte 4000er

Wallis Hochtouren mit Breithorn: 5 Tage mit GuideTop-Tour

...rund um Saas Grund

Ausgangspunkt der Woche ist das 1.800 m hochgelegene Bergsteigerdorf Saas Grund. Mit Unterstützung der Bergbahnen und nur mit leichtem Tagesrucksack nehmen wir die magische Zahl "4000" in Angriff. Nach einer Eingehtour auf das Jegihorn, stehen das Allalin- und Flucht- oder Strahlhorn auf dem Programm. Eine Hüttenübernachtung in der wunderschönen Gletscherwelt erwartet uns hier auf der Brittania Hütte. Zum Abschluss besteigen wir das Breithorn, einen weiteren 4000er. Die atemberaubende Aussicht auf einen Großteil der Alpenviertausender, wie Mont Blanc oder Matterhorn lässt die Anstrengung des Aufstiegs schnell vergessen. Je nach körperlicher Verfassung, technischer Voraussetzungen und den anzutreffenden Bedingungen wird das Programm individuell gestaltet. Solltest du nach diesen vier imposanten Besteigungen weitere 4.000er in Angriff nehmen wollen, können wir dies nach Absprache und Verfügbarkeit gerne für dich planen. Die anderen Gipfel sind in der Regel mit max. 2 Personen pro Guide möglich.

5 Tage von Montag - Freitag

Kondition:
Technik:
iAbweichung an einzelnen Tagen möglich (siehe Tourenbeschreibung)
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ab
1.075,00 €
pro Person bei 4 Teilnehmern
Bei anspruchsvollen Bedingungen muss die Gruppengröße auf 3 Personen begrenzt werden.
1.370,00 € pro Person bei 3 Teilnehmern (nur auf Anfrage buchbar)

Inspirationen

Wallis Hochtouren mit Breithorn: 5 Tage mit GuideBlick über 4000er Gipfel im Wallis.Teilnehmer bei einer Pause hoch oben in den Walliser Alpen.Wallis Gipfel Besteigung auf einen der 4000er bei einer geführten Hochtour.

Tourenbeschreibung

Alle Tagesbeschreibungen anzeigen
Tag 1Anreise nach Saas Fee - Pension Heino
Anreise nach Saas Grund mit Bezug der Zimmer in der Pension Heino oder einer anderen schönen Unterkunft. Anschließend Materialcheck und Tourenplanung.
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Tag 2Eingehtour auf das Jegihorn (3.206 m) - Pension Heino
Die Klettersteigtour auf das Jegihorn (3.206 m) gehört zu den schönsten Steigen in der Schweiz. Für fortgeschrittene Bergsteiger ist er mit 1.000 Metern Stahlseil, zahlreichen Haken und einigen Leitern ein wahrer Genuss. Am Gipfel des Dreitausenders genießen wir die Aussicht auf Weissmies und die Mischabel-Gruppe. Wir nehmen unsere Ziele für die nächsten Tage ins Visier. Mit der Bahn erleichtern wir uns den Aufstieg und ersparen uns so einige Höhenmeter.
Kategorie: C/D
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870 m870 mca. 6 Std.
Tag 3Allalinhorn (4.027 m) - Britannia Hütte
Mit der Bahn und dem Metro Express geht es bis zur Bergstation Mittelallalin. Hier lassen wir uns zunächst vom grandiosen Panorama beeindrucken. Nachdem wir unsere technische Ausrüstung, Steigeisen und Gurtzeug angelegt haben, geht es steil aufwärts durch einen imposanten Gletscherbruch. Über den kurzen, leicht ausgesetzten Grad gelangen wir zum Gipfel. Hier genießen wir den Ausblick auf die umliegende Bergwelt vom wahrscheinlich schönsten Aussichtsberg in dieser Region.
Der Abstieg führt uns hinunter zur Britannia Hütte wo wir in einer unglaublichen Gletscherwelt nächtigen werden. Die Übernachtung auf über 3.000 m fördert die Akklimatisierung und wir können direkt in der Früh unseren nächsten 4.000er in Angriff nehmen.
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570 m1070 mca. 6 Std.
Tag 4Fluchthorn (3.802 m) oder Strahlhorn (4.190 m) - Saas Fee/Herbriggen
Je nach Verhältnissen und Gruppenzusammensetzung besteigen wir heute entweder das Fluchthorn (3.802 m) oder das Strahlhorn (4.190 m).
In beiden Fällen brechen wir früh morgens auf und starten in Richtung Allalingletscher. Beide Gipfel bieten uns wieder ein umfassendes Panorama und eine weitere grandiose Tour. Der Abstieg führt uns jeweils zurück zur Bergbahn, welche uns zurück ins Tal bringt. In Fahrgemeinschaften wechseln wir ins Mattertal und übernachten im Hotel Bergfreund in Herbriggen.
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1200 m1600 mca. 8,5 Std.
Tag 5Breithorn (4.164 m) - Heimreise
Gleich in der Früh geht es mit dem Taxi nach Zermatt. Hier fahren wir mit der Bahn bis auf das Kleine Matterhorn, den höchsten mit einer Bahn erreichbaren Gipfel der Alpen. Durch einen Stollen erreichen wir den Gletscher. Ab hier geht es mit Gurtzeug, Steigeisen und Seil bis zur Flanke des Breithorns. Über den Gipfelgrat erreichen wir den eisgepanzerten Gipfel des Breithorns. Oben angekommen, genießen wir das Panorama auf unserem letzten 4000er und steigen anschließend über denselben Weg zurück ins Tal.
Eine Tourenwoche voller Highlights und hoher Berge liegt hinter uns und wir treten mit vielen schönen Erlebnissen die Heimreise an.
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400 m400 mca. 4 Std.

Tour-Termine

2026
S86-26-1 29.06.2026 - 03.07.2026AnfragenBuchen
S86-26-2 13.07.2026 - 17.07.2026AnfragenBuchen
S86-26-3 27.07.2026 - 31.07.2026AnfragenBuchen
S86-26-4 10.08.2026 - 14.08.2026AnfragenBuchen
genügend Plätze
garantierte Durchführung
wenige Plätze
nur noch 1 Platz
Tour ausgebucht
ab
1.075,00 €
pro Person bei 4 Teilnehmern
Bei anspruchsvollen Bedingungen muss die Gruppengröße auf 3 Personen begrenzt werden.
1.370,00 € pro Person bei 3 Teilnehmern
(nur auf Anfrage buchbar)

Details im Überblick

Leistungen

Staatlich geprüfter Bergführer
Technische Ausrüstung (leihweise)
Reservierung der Unterkunft

Mindestteilnehmerzahl

4 Personen
max. 4 Personen

Möglicher Aufpreis
295,00 € p. P. in Kleingruppe bei 3 Teilnehmern
Zahlungsinfo

Anzahlung 100,00 € p.P. bei Buchung
Restzahlung bis 14 Tage vor Tourenstart

Zusatzkosten

3 x Ü/HP in Pension (ca. 90,00 - 100,00 CHF pro Nacht)
1 x Ü/HP in Hütte (MBZ oder Lager)
Seilbahnfahrten
Transfers
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung

Treffpunkt

16:00 Uhr Saas Grund, Pension Heino

Dauer

5 Tage von Montag - Freitag

Rückkehr

am letzten Tag ca. 16:00 Uhr

Parken
Kostenfreier Parkplatz an der Unterkunft  
Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
Dieses Programm ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet  
Einreise und Visum
Für die Einreise in die Schweiz benötigst du einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Für die Einreise aus der EU gibt es keine Visapflicht. Weitere Infos findest du beim Auswärtigen Amt

Ausrüstung

Der Rucksack sollte keinesfalls größer als 40l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr wird eingepackt. Der Rucksack sollte zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für Touren im Sommer findest du hier. Für eine Alpenüberquerung sollte der Rucksack keinesfalls mehr als 8 kg wiegen. Für Schneeschuhtouren muss im Rucksack Platz für die Sicherheitsausrüstung (Schaufel und Sonde) sein.

Es ist sehr hilfreich, wenn man seinen Rucksack immer nach dem gleichen Schema packt und jedes Teil seinen festen Platz hat. So findet man seine Sachen schneller (bei Regen oder Kälte ein wirklicher Vorteil). Es ist empfehlenswert, Kleidung, Hygiene, Medizin, Essen, etc. in optisch unterschiedliche Tüten (es reichen normale Plastiktüten) einzupacken. Das ist übersichtlich, das Packen fällt leichter und man schützt die Ausrüstung gleichzeitig vor Regen. Alternativ sind natürlich auch wasserdichte Packsäcke möglich.

Zu der Ausrüstung beim Hochtourengehen gehören Steigeisen, daher benötigst du einen steigeisenfesten Bergschuh. Auch bei Neulingen im Eis empfehlen wir die richtige Schuhausrüstung. Wenn du neue Schuhe kaufst, musst du diese unbedingt vorher einlaufen. Wenn deine Schuhe schon ein paar Jahre alt sind, solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken - auch wenn er dir gut passt. Mit der Zeit härtet die Sohle aus und es besteht die Gefahr, dass diese sich ablöst.

Auf Gletschertouren oder anspruchsvollen Skitouren kombiniert mit Bergtouren gehören Steigeisen in jedem Fall zur Ausrüstung. Die Steigeisen werden dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Bitte teile uns deine Schuhgröße mit, damit wir die passenden Eisen für dich reservieren können. Gerne kannst du auch deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Stöcke sind vor allem bei langen Abstiegen sehr hilfreich, um deine Gelenke zu schonen. Bei anstrengenden Aufstiegen ist der Einsatz ebenfalls zur Unterstützung zu empfehlen. Im Frühsommer, wenn noch Schnee in den Bergen liegt, sind Stöcke mit großen Tellern ein Sicherheitsfaktor. Zu dieser Jahreszeit bzw. immer wenn mit größeren Schneefeldern in den Bergen zu rechnen ist, gehören Stöcke zur Standardausrüstung.

Für Notfälle, auch im Falle von Verletzungen, gehört ein leichter Biwaksack im Winter und bei Hochtouren immer in den Rucksack. Es gibt kleine und sehr leichte Ausführungen, die bestens geeignet sind und nicht viel kosten.

Ein Steinschlaghelm schützt uns auf der Tour und gehört zu deiner technischen Ausrüstung dazu. Ein Helm wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Ein Sitzgurt sollte einen guten stabilen Sitz um das Becken und die Oberschenkel haben. Bei Wintertouren und Hochtouren eignet sich eine ungepolsterte Variante. Im Sommer empfiehlt sich ein gepolsterter Klettergurt. Der Sitzgurt wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Der Drei-Wege Sicherheitskarabiner (z. B. Ball-Lock von Petzl) wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Bei Hochtouren und anspruchsvollen Skitouren darf ein Eispickel in deiner Ausrüstung nicht fehlen. Der Pickel wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Je nach Länge der Tour benötigst du ein weiteres Paar zum Wechseln. Bei Sommertouren kannst du die Socken auch mal auswaschen. Wir empfehlen Socken aus Merino-Wolle. Für Wintertouren empfehlen wir etwas wärmere Socken mit einem höheren Schaft. Wichtig ist ein guter Sitz der Socken, damit kann das Risiko der Blasenbildung deutlich verringert werden.

Je nach Länge der Tour benötigst du zwei bis drei Garnituren zum Wechseln. Eine Garnitur trägst du bereits bei Tourenstart. Wir empfehlen Wäsche aus Merino-Wolle. Erfahrungsgemäß beginnt Synthetik-Material nach einiger Zeit unangenehm zu riechen. Bei Sommertouren kann die Unterwäsche auch mal ausgewaschen werden. Sehr gute Erfahrung haben wir mit Unterwäsche von super.natural für Damen und Herren gemacht.

Je nach Tour und Wetterlage trägst du diese Hose bereits zum Tourenstart. Die Qualität der Hose sollte an den Charakter der Tour angepasst sein. Eine dünne Hose eignet sich für Touren, die nicht weit über 2.000 m hinaus gehen. Ein etwas robusteres Material ist für unsere Alpenüberquerungen ratsam. Zip-Off-Hosen sind eine gute Möglichkeit, um Gewicht zu sparen. Für Hochtouren benötigst du unter Umständen eine Hose, die am Beinende verstärkt ist, um beim Gehen mit Steigeisen einen entsprechenden Schutz zu haben. Für Schneeschuhtouren sollte die Hose entsprechend warm und eventuell gefüttert sein. Alternativ ist auch eine lange Unterhose als weitere Wärmeschicht möglich.

Für eine Tour mit Hütten-Übernachtungen benötigst du eine leichte Hose für deinen Aufenthalt auf der Hütte. Hier solltest du unbedingt auf das Gewicht und ein kleines Packmaß achten.

Abhängig von deiner Tour benötigst du ein zweites Shirt (Beispiel Herren & Beispiel Damen) zum Wechseln. Je nach Wetter und Tour trägst du dieses Shirt (wärmere Version) vielleicht schon am Körper. Wir empfehlen auch hier Merino-Wolle. Das Shirt kannst du bei Sommertouren auch mal auswaschen. Möglicherweise ist eine Weste eine gute Ergänzung statt eines weiteren Shirts, das ist aber natürlich dir überlassen. Achte auch hier auf das Gewicht.

Abhängig vom Charakter und der Länge der Tour benötigst du vielleicht ein zweites Shirt. Während einer Sommertour kann das Shirt (Beispiel Damen & Beispiel Herren) auch mal von Hand gewaschen werden. Diese Shirts gibt es auch in unserem Bergschulbüro im Kleinwalsertal käuflich zu erwerben (solange der Vorrat reicht).

Diese wärmende Schicht kann eine Primaloft-, Daunen-, Fleece- oder Softshelljacke (Beispiel Damen & Beispiel Herren) sein. Wichtig ist, dass eine Regenjacke bzw. Hardshelljacke darüber passt. Diese kannst du als zusätzliche Wärmeschicht tragen. Das Schichtprinzip hat sich in den Bergen bewährt. Mehrere dünne Schichten übereinander bieten Flexibilität in Bezug auf Temperatur und Wetter.

Der Regenschutz ist mit das Wichtigste in unserer Ausrüstung. Das Wetter in den Bergen kann sich sehr schnell ändern. Neben einer Regenjacke (Damen/Herren) muss auch eine Regenhose bei jeder Tour in den Rucksack. Ein Regenponcho ist ungeeignet, ein Windstoß genügt um deine Sicht einzuschränken, was wiederum die Trittsicherheit beeinflusst.

Egal ob Winter- oder Sommertour - eine Mütze oder ein Stirnband gehört in deinen Rucksack. Je nach Vorliebe reicht auch ein Stirnband. Die Kapuze dient dann als zusätzlicher Wärmeschutz am Kopf.

In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Auch im Sommer kann es in der Höhe empfindlich kalt werden. Deshalb gehören leicht gefütterte Handschuhe auch im Sommer in den Rucksack.

Für Touren im Winter sind leicht gefütterte Handschuhe ideal, wenn es nicht zu kalt ist oder wenn dich ein schweißtreibender Aufstieg fordert. Abhängig von deiner Tour musst du ein zweites Paar, wärmer gefüttert, mitnehmen. Gerade bei Touren im Schnee (Hoch-, Ski-, Freeride- oder Schneeschuhtouren) können die Temperaturen deutlich schwanken.

Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Schildmütze oder ein Sonnenhut.

Deine Trinkflasche sollte mindestens 1 bis 1,5 Liter fassen (als eine Flasche oder zwei Flaschen). Bei den meisten Touren kann man zwischendurch die Flasche auffüllen. Dennoch solltest du sicherstellen, dass du auf langen Strecken genügend zum Trinken dabei hast.

Je nach persönlichem Bedarf reichen dir für den ersten Tag ein paar Energieriegel. Oftmals kannst du während der Tour auf den Hütten oder bei Aufenthalten im Tal Riegel kaufen. In vielen Unterkünften ist es möglich ein Lunchpaket zu bestellen. Deshalb brauchst du nur für den ersten Tag Verpflegung mitnehmen.

Gamaschen werden zum Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit und Kälte getragen. Daher sind diese vor allem im Frühling oder im Herbst und je nach den Schneeverhältnissen auf deiner Tour sinnvoll.

Auf den allermeisten Hütten gibt es Hüttenschuhe zum Ausleihen. Wenn dein Rucksack nicht zu schwer ist, kannst du deine eigenen Schuhe mitnehmen.

Achte bei deinen Hygieneartikeln (Shampoo, Duschgel, etc.) auf kleine Reisegrößen. Die kleinen Größen reichen für die Tourdauer und das Gewicht ist deutlich geringer.

Am besten eignen sich Mikrofaserhandtücher. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Farben und sie sind sehr platzsparend. Ein kleiner Waschlappen ist sehr hilfreich, wenn es auf einer Hütte keine Dusche gibt.

Ein Hüttenschlafsack ist bei allen Touren mit Hüttenübernachtung aus Hygienegründen Vorschrift. Auf den Berghütten können die Bettlaken und Decken nicht täglich gereinigt werden. Es gibt Modelle aus Synthetik, Seide oder Merinowolle. Achte auf ein kleines Packmaß und geringes Gewicht. Der Hüttenschlafsack darf keinen Reißverschluss haben.

Bargeldloses Bezahlen ist nur auf wenigen Hütten möglich. Deshalb musst du genügend Bargeld mitnehmen, um alle Kosten, die nicht in deiner Pauschale inkludiert sind, zu begleichen. Wie viel du mitnimmst, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Ein grober Richtwert sind etwa 45,00 € pro Tag und pro Person.

Eine gute Stirnlampe findest du hier und gehört ebenfalls bei dieser Tour zu deiner Ausrüstung. Die Lampe kann nicht nur während der Hüttenübernachtung zum Einsatz kommen, auch untertags während der Tour.

Um mögliche Engpässe beim Laden der Handys zu vermeiden, kann eine Powerbank hilfreich sein. Wenn du das zusätzliche Gewicht sparen möchtest, solltest du dich bei der Nutzung des Handys einschränken.

Auf Touren mit Hüttenübernachtung sind Ohropax sehr hilfreich. Du bist möglicherweise in größeren Bergsteigerlagern untergebracht und teilst dir diesen Raum mit anderen.

Ein hautverträgliches Tape zum Abkleben von empfindlichen Stellen im Schuh sollte unbedingt mit in den Rucksack. Außerdem ist es hilfreich, vorsorglich Blasenpflaster mitzunehmen. Neben deinen persönlichen Medikamenten solltest du auch Schmerzmittel und ein bisschen Verbandsmaterial mitnehmen, aber alles natürlich nur in kleinen Mengen und klein verpackt.

Die mit einem *Stern gekennzeichneten Ausrüstungsgegenstände werden von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Eine Vorreservierung ist nicht notwendig. Gerne kannst du auch deine eigene Ausrüstung mitbringen.

 

Zimmervermittlung bei vorzeitiger Anreise
Pension Heino in Saas-Grund (Tel.: +41 279574609, E-Mail: info@pension-heino.ch)

 

Sei dabei! Auf Instagram und Facebook. Wir sind das ganze Jahr in den Bergen unterwegs und teilen unsere Bergmomente. #willkommendraußen #visitbergschuleat

Wissenswertes zur Region

In den Walliser Alpen gibt es über 40 Bergipfel mit einer Höhe von 4.000 m und mehr. Zu den leichteren unter ihnen gehören das Allalinhorn (4.027 m), das Strahlhorn (4.190 m) und das Breithorn (4.164 m). Diese Viertausender sind die idealen Einsteiger für alle, die sich erstmals an einem Viertausender versuchen möchten.
Das Allalinhorn gehört zu den leichtesten und meist bestiegenen Viertausendern der Alpen. Der Gipfel erhebt sich im Mischabelkamm zwischen Saastal im Osten und Mattertal im Westen.

Das Strahlhorn verdankt seinen Namen den glänzenden Quarznadeln („Strahlen“), die man früher in dieser Region fand. Die Besteigung führt meist von der Britanniahütte (3.030 m) über den Hohlaubgletscher und den Adlerpass zum Gipfel. Technisch gilt die Tour als „wenig schwierig“ (WS), verlangt aber eine sehr gute Kondition, sichere Gletscherkenntnisse und Erfahrung im Hochgebirge.

Obwohl das Strahlhorn oft als idealer „Einstiegs-Viertausender“ bezeichnet wird, sollte es nicht unterschätzt werden: Die lange Route, die dünne Luft und die Spaltenzonen der Gletscher erfordern Umsicht und Erfahrung. Dafür werden Bergsteigerinnen und Bergsteiger am Gipfel mit einem atemberaubenden 360°-Panorama belohnt – mit Blick auf das Monte-Rosa-Massiv, das Allalinhorn, den Alphubel und weit über die Walliser Alpen hinaus.

Das Breithorn liegt zwischen Zermatt und dem italienischen Aostatal. Sein Name – „Breites Horn“ – beschreibt den weit ausladenden Bergkamm mit mehreren Gipfeln, der sich eindrucksvoll über dem Theodulgletscher erhebt. Dank der Seilbahn bis zum Klein Matterhorn (3.820 m) ist der Zustieg kurz und der Gipfel in rund zwei bis drei Stunden erreichbar. Trotz seiner moderaten technischen Anforderungen ist das Breithorn ein echter Hochgebirgsgipfel: Der Aufstieg führt über Gletscher, erfordert Trittsicherheit, Kondition und die richtige Ausrüstung. 

 

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Treffpunkt

16:00 Uhr Saas Grund, Pension Heino

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Bergschule Kleinwalsertal GmbH, Walserstr. 262, A-6992 Hirschegg


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