Wilder Kaiser

Die Berggipfel bei der Wilden Kaiser Hüttentour.Kleingruppe

Bergerlebnis hoch über der Perle Tirols

In diesem kleinen und doch fast weltberühmten Kalkgebirge, liegt ein Meilenstein der Alpingeschichte. Alle großen Bergsteiger, von Hans Dülfer und Paul Preuß über Peter Aschenbrenner bis zu den Huber Buam und Heinz Zack waren und sind im Kaiser unterwegs. Unsere Wege führen den Nichtkletterer mitten hinein in diese imposanten Felswände, die einen dauerhaften Eindruck hinterlassen. Dort finden sich im Anblick der mächtigen Felswände immer wieder stille Inseln, um etwas Abstand vom rastlosen Treiben des Alltags zu gewinnen. Der Wilde und zahme Kaiser ist ein Naturschutzgebiet mit der typischen Flora eines Kalkgebirges. Im Reich der Gämsen, des Adlers und vieler anderer tierischen Alpenbewohner ist diese Tour für jemanden, der beim Bergsteigen auch gerne mal den Fels in die Hand nimmt ohne gleich klettern zu müssen, ein wahrer Genuss.

7 Tage von Sonntag - Samstag

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1.245,00 €
pro Person

Tour in Bildern

Die Berggipfel bei der Wilden Kaiser Hüttentour.Ein Wanderweg vor dem Kaisergebirge Gesteinsformationen vor dem Wilden Kaiser. Das Kaisergebirge im Hintergrund

Tourenbeschreibung

Alle Tagesbeschreibungen anzeigen
Tag 1Kaiserlift - Brentenjoch - Gamskogel - Kaindlhütte
Vom Parkplatz am Kaiserlift fahren wir mit dem Sessellift zur Bergstation Brentenjoch. Von hier geht es über den Gamskogel zur Kaindlhütte (1.293), in der wir das erste Mal nächtigen.
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250 m150 mca. 3 Std.
Tag 2Wildauersteig - Scheffauer - Gruttenweg - Gruttenhütte
Von der Kaindl Hütte geht es zum Widauersteig und über diesen durch eine felsige Rinne zum Gipfel des Scheffauer.  Alle „Steige“ im wilden Kaiser sind drahtseilversichert, erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, sind aber keine Klettersteige mit den üblichen  Schwierigkeitsbewertungen. Dennoch handelt es sich um sehr anspruchsvolle Wege. Vom Gipfel haben wir einen fantastischen Blick in die Zentralalpen, über das Inntal und auf den Hintersteiner See. Wir steigen südseitig ab und umwandern den Treffauer, bis wir an der Gruttenhütte angelangt sind.
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1160 m830 mca. 8 Std.
Tag 3Rote Rinn Scharte - Scharlinger Boden - Hans Berger Haus
Nachdem wir uns am Panorama der malerisch gelegenen Gruttenhütte inmitten des Wilden Kaiser Gebirges satt gesehen haben, starten wir zunächst zum Gamsanger. Der Weg ist teilweise drahtseilversichert. Von dort geht es weiter zum Klettersteig "Rote Rinn Scharte" (2.099 m). An mächtigen Felswänden entlang gehen wir über den oberen und unteren Scharlinger Boden zum Hans-Berger-Haus der Naturfreunde. (Alternativ kann auch der Steig über das Kopftörl gegangen werden, an der Totenkirchl-Westwand vorbei zum Hans-Berger-Haus).
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560 m1340 mca. 6 Std.
Tag 4Stripsenjochhaus - Steinere Rinne - Elmauer Tor - Gaudeamushütte
Der heutige Tag führt uns über das Stripsenjochhaus in das Herz des Wilden Kaisers. Es geht über den Eggersteig in die steinerne Rinne und an der Fleischbank-Ostwand auf der rechten Seite und dem Predigtstuhl auf der linken hoch zum Ellmauer Tor. Wiederum je nach Wetter und Situation kann noch der Gipfel der hinteren Goinger Halt über einen drahtseilversicherten Steig bestiegen werden (200 Hm). An der Gaudeamus Hütte haben wir das heutige Tagesziel erreicht.
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1250 m910 mca. 7 Std.
Tag 5Baumgartenalm - Gildensteig - Kleines Törl - Stripsenjochhaus
Wir bleiben im Herzen des Kaisers und wandern über den Gruttenhütte Weg Nr. 813 und den Hochgrubachweg Nr. 825 auf das sehr spektakuläre Kopftörl mit 2.058 m. Von dort steigen wir zum Neustadter Graben ab. Nach einem letzten kurzen Aufstieg erreichen wir das Stripsenjoch Haus.
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1260 m950 mca. 8 Std.
Tag 6Feldalmsattel - Kaiserquelle - Pyramidenspitze - Ritzau-Alm
Heute geht es vom „wilden“ zum „zahmen“ Kaiser. Über den Feldalmsattel gehen wir zur Hochalm und zweigen dort links ab, um über den Bärentaler Grinn zur Kaiserquelle zu gelangen. Ab hier wartet der Gipfel der Pyramidenspitze (Klettersteig zum Gipfel) auf uns, von dem aus wir den Weg zur heutigen Unterkunft antreten. Sofern das Wetter mitspielt, können wir hier einen traumhaften Sonnenuntergang hoch über dem Inntal erleben.
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970 m1380 mca. 7 Std.
Tag 7Veitenhof - Kufstein Parkplatz Kaiserlift - Heimreise
Der letzte Tag bietet noch eine Besonderheit. Nachdem wir im Talabstieg den Veitenhof erreicht haben, führt uns ein kurzer Abstecher zur Tischofer Höhle. Dies ist mit 37.000 Jahren die älteste menschliche Besiedelung Tirols und, wenn auch unspektakulär, definitiv einen Besuch wert. Nachdem in der Schlucht der Kaiserbach überquert ist, wartet noch ein kurzer Anstieg in Richtung Theaterhütte. Danach geht es durch einen Waldweg wieder zurück zum Parkplatz am Sparchen, an dem es dann heißt Abschied zu nehmen.
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100 m750 mca. 2 Std.

Tour-Termine

2026
S39-26-1 12.07.2026 - 18.07.2026AnfragenBuchen
S39-26-2 09.08.2026 - 15.08.2026AnfragenBuchen
genügend Plätze frei
garantierte Durchführung
wenige Plätze
nur noch 1 Platz
Tour ausgebucht
1.245,00 €
pro Person

Details im Überblick

Leistungen

Staatlich geprüfter Bergführer
6 x Ü/HP in Hütte (MBZ oder Lager)
Seilbahnfahrt
Technische Ausrüstung (leihweise)

Mindestteilnehmerzahl

6 Personen
max. 7 Personen

Zahlungsinfo

Anzahlung 100,00 € p.P. bei Buchung
Restzahlung 14 Tage vor Tourenstart

Zusatzkosten

Getränke, Zwischenmahlzeiten & Rucksackproviant: Bargeld ca. 45,00 € p. P./p. T. nach pers. Bedarf
Parkgebühren
Individuelle Trinkgelder
Reiseversicherung

Treffpunkt

13:00 Uhr Kufstein Parkplatz am Kaiserlift, Obere Sparchen 17

Dauer

7 Tage von Sonntag - Samstag

Rückkehr

am letzten Tag ca. 13:00 Uhr

Parken
kostenpflichtiger Parkplatz am Kaiserlift Kufstein

Weitere Infos

Unterbringung & Verpflegung

Unterbringung
In den Hütten sind wir im Matratzenlager oder in Mehrbettzimmern untergebracht. Auf allen Hütten gibt es Waschräume, einige Hütten bieten auch eine Duschmöglichkeit.

 

Verpflegung
In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung, spätestens zwei Wochen vor Tourenstart, angeben). Unterwegs haben wir oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir am Morgen ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu trinken und einen kleinen Snack (Energieriegel) für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Tourentagen informiert dich dein Guide.

Anfahrt & Parken

Der Treffpunkt zu deiner Tour ist sowohl mit dem PKW als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut und einfach zu erreichen. Bitte plane genügend Zeit ein, um rechtzeitig zum Treffpunkt zu kommen.

PKW
Von Norden kommend: A8 Richtung Salzburg - bei Inntal-Dreieck auf A93 Richtung Kufstein
Von Westen kommend: A12 Inntalautobahn Richtung Kufstein
Von Osten kommend über Westautobahn:  A1 Richtung Salzburg - über A8 Richtung München - bei Inntal-Dreieck auf A93 Richtung Kufstein
Von Süden kommend: A 22 Richtung Brenner - A13 Richtung Innsbruck - A12 Inntalautobahn Richtung Kufstein
In Kufstein der Beschilderung "Kaiserlift" am östlichen Ortsrand folgen. Die genaue Adresse lautet Obere Sparchen 17.
Parken:
kostenpflichtiger Parkplatz am Kaiserlift Kufstein

Bahn und Bus
Das Ferienland Kufstein liegt an der internationalen Bahnlinie München-Innsbruck-Brenner-Verona. Kufstein ist österreichischer und deutscher Grenzbahnhof, in dem alle Eil- und Intercity Züge haltmachen. Kufstein ist somit mit der Bahn leicht und ideal erreichbar.

Mitfahrzentrale
Eine gemeinsame Anreise ist nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch äußerst unterhaltsam. Nutze unseren Service unter folgendem Link: Mitfahrzentrale

Zimmervermittlung bei vorzeitiger Anreise

Tourismusverband Kufsteinerland
Unterer Stadtplatz 11-13
A-6330 Kufstein
Tel: +43 5372 62207
Mail: info@kufstein.com
www.kufstein.com

Guter Rat ist nicht teuer!

Aus Erfahrung wissen wir, dass eine Wochentour in den Bergen für viele Wanderer eine große Herausforderung ist. Leider müssen unsere Bergführer immer wieder feststellen, dass nicht jeder ausreichend vorbereitet ist und die Anforderungen einer solchen Tour unterschätzt werden. Wenn du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs warst, empfehlen wir dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern. Eine vorherige Akklimatisation ist bei jeder Tour sinnvoll.

Antworten auf häufig gestellte Fragen!

* Nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ lassen wir uns mit unserer regentauglichen Ausrüstung auch von Regen oder Schnee die Freude am Wandern nicht nehmen. Sollte die Tour/Etappe aus Sicherheitsgründen nicht wie geplant stattfinden können, wird der Guide eine Alternative finden.

* Die beste Zeit für eine mehrtägige Wanderung ist zwischen Mitte Juni und Ende September. Zu Beginn und am Ende der Saison müssen wir unter Umständen mit Schneefeldern rechnen. In den Bergen ist grundsätzlich auch in den Sommermonaten jederzeit Schneefall möglich.

* Eine Wochentour in den Bergen ist für viele Wanderer eine große Herausforderung. Wir sind auf guten Bergwegen unterwegs. Oftmals sind die Wege steil oder auch felsig, manchmal erdig und auch rutschig. Wenn du bereits Erfahrung im Wandern hast und entsprechende Ausdauer mitbringst, trittsicher (sicheres Gehen auf unebenen, steinigen und auch unbefestigten Wegen) und weitestgehend schwindelfrei bist, wirst du auf der Tour genussvoll unterwegs sein. Warst du bislang noch nicht mehrtägig in den Bergen unterwegs, empfehlen wir dir als Vorbereitung eine unserer dreitägigen Touren zum Reinschnuppern und Kennenlernen.

* Solltest du tatsächlich eine Tour abbrechen müssen und dir dadurch Zusatzkosten entstehen (Taxitransfer, zusätzliche Hotelübernachtung, o.ä.), werden diese Kosten nicht von der Bergschule erstattet (siehe AGB der Bergschule Kleinwalsertal). Deshalb empfehlen wir ausdrücklich eine Reiseversicherung, die auch den Abbruch einer Tour abdeckt.

* In der Ausrüstungsliste findest du alles, was du für deine Tour benötigst. Besonderes Augenmerk solltest du auf deine Bergschuhe verwenden. Der Schaft der Schuhe muss über die Knöchel gehen, die Kategorie B/C ist empfehlenswert. Wichtig sind ein gutes Profil, die Stabilität und der Zustand des Schuhs. Ein bequemer Bergschuh ist nicht unbedingt für eine mehrtägige Tour geeignet. Bei alten Schuhen kommt es häufig vor, dass sich die Sohle ablöst. Deshalb lohnt sich besonders bei den Schuhen die Investition in ein neues Paar.

* Wir sind in den Hütten im Lager oder in Mehrbettzimmern, im Hotel bzw. im Gasthof im Doppel- oder auch Mehrbettzimmer untergebracht. Wir bitten um Verständnis, dass individuelle Reservierungswünsche nicht berücksichtigt werden können.

* In den Unterkünften werden wir reichhaltig (Halbpension) verpflegt. Es ist auch vegetarische Verpflegung möglich (bitte bei Buchung angeben). Unterwegs gibt es oftmals einladende Einkehrmöglichkeiten oder du kannst dir ein Lunchpaket (kostenpflichtig) zusammenstellen lassen. Deshalb reicht es aus, wenn du für den Tourenstart genügend zu Trinken und einen kleinen Snack für zwischendurch mitnimmst. An den folgenden Wandertagen informiert dich dein Guide.

* Unverträglichkeiten oder besondere Diäten (z. B. vegane Kost, Gluten- oder Laktoseintoleranz) sind bei Unterbringung im Hotel oder im Gasthaus in der Regel kein Problem. Auf den Hütten hingegen ist eine Sonderverpflegung nur bedingt möglich. Dafür solltest du eigenständig vorsorgen.

weitere Infos

Wichtiger Hinweis
Während der Tour kann es aufgrund von witterungsbedingten Einflüssen oder regionalen Veränderungen zu Abweichungen oder Anpassungen des ausgeschriebenen Tourenverlaufs kommen. Der geplante Tourenverlauf kann deshalb nicht im Detail garantiert werden.

 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität
Dieses Programm ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Kartenmaterial

Alpenvereinskarte Kaisergebirge Nr. 8 1:25 000 oder mit gängigen Karten-Apps wie Outdooractive, Alpenvereinaktiv oder PeakFinder. 

Routenplaner

Treffpunkt

13:00 Uhr Kufstein Parkplatz am Kaiserlift, Obere Sparchen 17

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Bergschule Kleinwalsertal GmbH, Walserstr. 262, A-6992 Hirschegg

Wissenswertes zur Region

Das Naturschutzgebiet Kaisergebirge, das sämtliche Gipfel des Wilden und des Zahmen Kaisers umfasst, hat eine Größe von 102 km² und liegt auf den Flächen der Gemeinden Kufstein, St. Johann in Tirol, Ebbs, Ellmau, Going, Kirchdorf in Tirol, Scheffau und Walchsee und erstreckt sich von einer Höhe von 480 m bis zu einer Höhe von 2.344 m an der Ellmauer Halt. Als einzige künstliche Aufstiegshilfe existiert im Naturschutzgebiet ein Sessellift zum Brentenjoch (Kaiserlift). Weitere Liftprojekte wurden wegen des Naturschutzgebietes nicht realisiert. Lange wurde auch der Bau einer Straße in das Kaisertal sehr kontrovers diskutiert, das Kaisertal war das einzige bewohnte Tal in Österreich ohne Straßenanbindung. Die Kaisertalstraße, welche jetzt von Ebbs aus durch den Annatunnel (Länge 813 m) ins Kaisertal führt, wurde am 31. Mai 2008 eröffnet. Sie wurde von der Gemeinde Ebbs als Privatstraße errichtet und darf nur von einem sehr engen Kreis von Berechtigten – wie Bewohnern, Bewirtschaftern, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben – benutzt werden.

Die Flora und Fauna des Naturschutzgebietes ist sehr reichhaltig. Im Kaisergebirge existieren etwa 940 verschiedene Blütenpflanzen, 38 verschiedene Farnarten und über 400 verschiedene Moose. Auch die Pilz- und Flechtenbestände sind sehr reichhaltig mit je 100 bzw. 236 verschiedenen Spezies vertreten. In der Waldregion findet man häufig Mischwälder aus Buchen, Tannen und Fichten. Im submontanen Bereich findet man auch Eschen und Bergahorn, in sonnigen Bereichen auch Erlen. In den Almregionen findet man typische Mähwiesen, sowie Magerrasen und Weiden. In den subalpinen Bereichen findet man die typischen Zwergstrauchwuchsformen wie Latsche und Alpenrose, sowie die seltene Zwergalpenrose.

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Ausrüstung

Der Rucksack sollte keinesfalls größer als 40l sein. Aus Erfahrung wissen wir, je mehr Platz zur Verfügung steht, desto mehr wird eingepackt. Der Rucksack sollte zur Körpergröße passen. Für Damen gibt es speziell geschnittene Rucksäcke. Ein empfehlenswertes Modell für Touren im Sommer findest du hier. Für eine Alpenüberquerung sollte der Rucksack keinesfalls mehr als 8 kg wiegen. Für Schneeschuhtouren muss im Rucksack Platz für die Sicherheitsausrüstung (Schaufel und Sonde) sein.

Es ist sehr hilfreich, wenn man seinen Rucksack immer nach dem gleichen Schema packt und jedes Teil seinen festen Platz hat. So findet man seine Sachen schneller (bei Regen oder Kälte ein wirklicher Vorteil). Es ist empfehlenswert, Kleidung, Hygiene, Medizin, Essen, etc. in optisch unterschiedliche Tüten (es reichen normale Plastiktüten) einzupacken. Das ist übersichtlich, das Packen fällt leichter und man schützt die Ausrüstung gleichzeitig vor Regen. Alternativ sind natürlich auch wasserdichte Packsäcke möglich.

Für mehrtägige Wandertouren sind Schuhe der Kategorie B, idealerweise B/C mit einem Schaft, der über die Knöchel geht, ein absolutes Muss. Ein fester Schuh bietet deutlich mehr Stabiliät. Wenn du neue Schuhe kaufst, solltest du diese unbedingt vorher einlaufen. Wenn deine Schuhe schon ein paar Jahre alt sind, solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken - auch wenn er dir gut passt. Mit der Zeit härtet die Sohle aus, wird unflexibler und es besteht die Gefahr, dass sich die Sohle ablöst. Für Damen und Herren ist dieses Modell zu empfehlen.

Für Schneeschuhtouren sind diese Bergschuhe ebenfalls bestens geeignet. Wenn du nur eine Tagestour mit Schneeschuhen machst, genügen auch feste Winterstiefel zum Schnüren oder wasserdichte Bergschuhe, an welchen die Schneeschuhe befestigt werden können.

Stöcke sind vor allem bei langen Abstiegen sehr hilfreich, um deine Gelenke zu schonen. Bei anstrengenden Aufstiegen ist der Einsatz ebenfalls zur Unterstützung zu empfehlen. Im Frühsommer, wenn noch Schnee in den Bergen liegt, sind Stöcke mit großen Tellern ein Sicherheitsfaktor. Zu dieser Jahreszeit bzw. immer wenn mit größeren Schneefeldern in den Bergen zu rechnen ist, gehören Stöcke zur Standardausrüstung.

Mit der sogenannte Y-Schlinge, sprich deinem Klettersteigset, steht der Begehung eines Klettersteiges nichts mehr im Wege. Bitte achte darauf, dass dein Klettersteigset einen Ruhekarabiner besitzt. Das Klettersteigset wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Ein Steinschlaghelm schützt uns auf der Tour und gehört zu deiner technischen Ausrüstung dazu. Ein Helm wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Ein Sitzgurt sollte einen guten stabilen Sitz um das Becken und die Oberschenkel haben. Bei Wintertouren und Hochtouren eignet sich eine ungepolsterte Variante. Im Sommer empfiehlt sich ein gepolsterter Klettergurt. Der Sitzgurt wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Der Drei-Wege Sicherheitskarabiner (z. B. Ball-Lock von Petzl) wird dir von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

Je nach Länge der Tour benötigst du ein weiteres Paar zum Wechseln. Bei Sommertouren kannst du die Socken auch mal auswaschen. Wir empfehlen Socken aus Merino-Wolle. Für Wintertouren empfehlen wir etwas wärmere Socken mit einem höheren Schaft. Wichtig ist ein guter Sitz der Socken, damit kann das Risiko der Blasenbildung deutlich verringert werden.

Je nach Länge der Tour benötigst du zwei bis drei Garnituren zum Wechseln. Eine Garnitur trägst du bereits bei Tourenstart. Wir empfehlen Wäsche aus Merino-Wolle. Erfahrungsgemäß beginnt Synthetik-Material nach einiger Zeit unangenehm zu riechen. Bei Sommertouren kann die Unterwäsche auch mal ausgewaschen werden. Sehr gute Erfahrung haben wir mit Unterwäsche von super.natural für Damen und Herren gemacht.

Abhängig von deiner Tour muss eine kurze Hose mit. Diese sollte leicht sein und ein kleines Packmaß haben (Beispiel Damen und Herren).

Je nach Tour und Wetterlage trägst du diese Hose bereits zum Tourenstart. Die Qualität der Hose sollte an den Charakter der Tour angepasst sein. Eine dünne Hose eignet sich für Touren, die nicht weit über 2.000 m hinaus gehen. Ein etwas robusteres Material ist für unsere Alpenüberquerungen ratsam. Zip-Off-Hosen sind eine gute Möglichkeit, um Gewicht zu sparen. Für Hochtouren benötigst du unter Umständen eine Hose, die am Beinende verstärkt ist, um beim Gehen mit Steigeisen einen entsprechenden Schutz zu haben. Für Schneeschuhtouren sollte die Hose entsprechend warm und eventuell gefüttert sein. Alternativ ist auch eine lange Unterhose als weitere Wärmeschicht möglich.

Für eine Tour mit Hütten-Übernachtungen benötigst du eine leichte Hose für deinen Aufenthalt auf der Hütte. Hier solltest du unbedingt auf das Gewicht und ein kleines Packmaß achten.

Abhängig von deiner Tour benötigst du ein zweites Shirt (Beispiel Herren & Beispiel Damen) zum Wechseln. Je nach Wetter und Tour trägst du dieses Shirt (wärmere Version) vielleicht schon am Körper. Wir empfehlen auch hier Merino-Wolle. Das Shirt kannst du bei Sommertouren auch mal auswaschen. Möglicherweise ist eine Weste eine gute Ergänzung statt eines weiteren Shirts, das ist aber natürlich dir überlassen. Achte auch hier auf das Gewicht.

Abhängig vom Charakter und der Länge der Tour benötigst du vielleicht ein zweites Shirt. Während einer Sommertour kann das Shirt (Beispiel Damen & Beispiel Herren) auch mal von Hand gewaschen werden. Diese Shirts gibt es auch in unserem Bergschulbüro im Kleinwalsertal käuflich zu erwerben (solange der Vorrat reicht).

Diese wärmende Schicht kann eine Primaloft-, Daunen-, Fleece- oder Softshelljacke (Beispiel Damen & Beispiel Herren) sein. Wichtig ist, dass eine Regenjacke bzw. Hardshelljacke darüber passt. Diese kannst du als zusätzliche Wärmeschicht tragen. Das Schichtprinzip hat sich in den Bergen bewährt. Mehrere dünne Schichten übereinander bieten Flexibilität in Bezug auf Temperatur und Wetter.

Der Regenschutz ist mit das Wichtigste in unserer Ausrüstung. Das Wetter in den Bergen kann sich sehr schnell ändern. Neben einer Regenjacke (Damen/Herren) muss auch eine Regenhose bei jeder Tour in den Rucksack. Ein Regenponcho ist ungeeignet, ein Windstoß genügt um deine Sicht einzuschränken, was wiederum die Trittsicherheit beeinflusst.

Egal ob Winter- oder Sommertour - eine Mütze oder ein Stirnband gehört in deinen Rucksack. Je nach Vorliebe reicht auch ein Stirnband. Die Kapuze dient dann als zusätzlicher Wärmeschutz am Kopf.

In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Auch im Sommer kann es in der Höhe empfindlich kalt werden. Deshalb gehören leicht gefütterte Handschuhe auch im Sommer in den Rucksack.

Für Touren im Winter sind leicht gefütterte Handschuhe ideal, wenn es nicht zu kalt ist oder wenn dich ein schweißtreibender Aufstieg fordert. Abhängig von deiner Tour musst du ein zweites Paar, wärmer gefüttert, mitnehmen. Gerade bei Touren im Schnee (Hoch-, Ski-, Freeride- oder Schneeschuhtouren) können die Temperaturen deutlich schwanken.

Dazu gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, Schildmütze oder ein Sonnenhut.

Deine Trinkflasche sollte mindestens 1 bis 1,5 Liter fassen (als eine Flasche oder zwei Flaschen). Bei den meisten Touren kann man zwischendurch die Flasche auffüllen. Dennoch solltest du sicherstellen, dass du auf langen Strecken genügend zum Trinken dabei hast.

Je nach persönlichem Bedarf reichen dir für den ersten Tag ein paar Energieriegel. Oftmals kannst du während der Tour auf den Hütten oder bei Aufenthalten im Tal Riegel kaufen. In vielen Unterkünften ist es möglich ein Lunchpaket zu bestellen. Deshalb brauchst du nur für den ersten Tag Verpflegung mitnehmen.

Regenschirme können in der Bergschule für die Dauer der Tour ausgeliehen oder käuflich erworben werden (solange der Vorrat reicht). Beachte: nur möglich bei Tourenstart im Kleinwalsertal.

Ein Regenschirm ist bei normalen Wanderungen auf Wegabschnitten ohne große Schwierigkeiten oftmals sehr nützlich. Es gibt Modelle, die einen zusätzlichen Schutz für den Rucksack bieten - sogenannte Swing backpack-Modelle - oder auch Schirme, die am Rucksack befestigt werden können - handsfree-Modelle.

Auf den allermeisten Hütten gibt es Hüttenschuhe zum Ausleihen. Wenn dein Rucksack nicht zu schwer ist, kannst du deine eigenen Schuhe mitnehmen.

Achte bei deinen Hygieneartikeln (Shampoo, Duschgel, etc.) auf kleine Reisegrößen. Die kleinen Größen reichen für die Tourdauer und das Gewicht ist deutlich geringer.

Am besten eignen sich Mikrofaserhandtücher. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Farben und sie sind sehr platzsparend. Ein kleiner Waschlappen ist sehr hilfreich, wenn es auf einer Hütte keine Dusche gibt.

Ein Hüttenschlafsack ist bei allen Touren mit Hüttenübernachtung aus Hygienegründen Vorschrift. Auf den Berghütten können die Bettlaken und Decken nicht täglich gereinigt werden. Es gibt Modelle aus Synthetik, Seide oder Merinowolle. Achte auf ein kleines Packmaß und geringes Gewicht. Der Hüttenschlafsack darf keinen Reißverschluss haben.

Bargeldloses Bezahlen ist nur auf wenigen Hütten möglich. Deshalb musst du genügend Bargeld mitnehmen, um alle Kosten, die nicht in deiner Pauschale inkludiert sind, zu begleichen. Wie viel du mitnimmst, hängt von deinem Konsumverhalten ab. Ein grober Richtwert sind etwa 45,00 € pro Tag und pro Person.

Um mögliche Engpässe beim Laden der Handys zu vermeiden, kann eine Powerbank hilfreich sein. Wenn du das zusätzliche Gewicht sparen möchtest, solltest du dich bei der Nutzung des Handys einschränken.

Für die Übernachtung auf Hütten ist eine kleine Taschenlampe ausreichend. Die meisten Handys haben eine Taschenlampe eingebaut.

Auf Touren mit Hüttenübernachtung sind Ohropax sehr hilfreich. Du bist möglicherweise in größeren Bergsteigerlagern untergebracht und teilst dir diesen Raum mit anderen.

Ein hautverträgliches Tape zum Abkleben von empfindlichen Stellen im Schuh sollte unbedingt mit in den Rucksack. Außerdem ist es hilfreich, vorsorglich Blasenpflaster mitzunehmen. Neben deinen persönlichen Medikamenten solltest du auch Schmerzmittel und ein bisschen Verbandsmaterial mitnehmen, aber alles natürlich nur in kleinen Mengen und klein verpackt.

Die mit einem *Stern gekennzeichneten Ausrüstungsgegenstände werden von der Bergschule für die Dauer der Tour kostenfrei zur Verfügung gestellt (Anmeldung erforderlich). Gerne kannst du deine eigene Ausrüstung mitbringen.

 


1.245,00 €
pro Person

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